Glasfaser Umzug in neue Mietwohnung mit Glasfaser ohne Glasfaserdose?

durim

Ensign
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Ich ziehe Mitte November in eine neue Mietwohnung. In dem Haus ist Glasfaser vorhanden, und ich habe einen entsprechenden Anschluss bei der Telekom gebucht. Die Telekom konnte mir allerdings nicht mitteilen, ob in der Wohnung bereits eine Glasfaserdose vorhanden ist; hierzu liegen ihr nach eigener Aussage keine Informationen vor.

Meine Vermieterin, die technisch nicht besonders versiert ist, teilte mir nun überraschend mit, dass mein Vormieter kein Glasfaser genutzt habe und sie daher vermute, dass in der Wohnung keine Glasfaserdose vorhanden sei. Sie sagte mir allerdings auch, dass sich „direkt oben im Kaminschacht eine Anschlussmöglichkeit“ befinde.

Da ich die Wohnung leider erst Mitte November beziehen kann, stehe ich nun vor der Frage, ob ich einen Techniker der Telekom beauftragen sollte und was meine Vermieterin mit dieser Anschlussmöglichkeit meint.

Wie lange dauert es erfahrungsgemäß, bis ein Telekom-Techniker kommt, und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Könnt ihr mir weiterhelfen? Danke.
 
Wir sind zum ersten Oktober umgezogen und wusste im vornherein schon, ab wann wir in die Wohnung können.
Bei uns ist glasfaser verfügbar und ich habe bei der Hotline meinen Vertrag geändert und mir wurde ein link fürn Techniker geschickt.
Das ging am Ende alles relativ fix. Mit 2 Wochen Vorlauf hab ich meinen Termin für den Techniker ausgemacht.
Die waren zu zweit da und haben fix die gf in die Wohnung geblasen.
Da wir in nem Neubau eingezogen sind, waren dementsprechend alle leer Rohre vorhanden.
 
durim schrieb:
Wie lange dauert es erfahrungsgemäß, bis ein Telekom-Techniker kommt, und mit welchen Kosten muss ich rechnen?
sollte nix kosten. die telekom legt für 1000€ zwar die glasfaser, aber dosen wollen sie teilweise nur machen wenn man einen tarif bucht.
 
Moin,
ich ziehe auch gerade um. Im Haus ist LWL von der Telekom vom Keller bis zu den Wohnungstueren verlegt worden. Erst wenn der Tarif gebucht wird kannst du einen Termin buchen bei dem dann Innen die Anschlussdose gesetzt wird. Auch bei mir waren es knapp 2 Wochen.(Der Termin ist naechste Woche).

Wenn das LWL in der Wohnung weiter verlegt werden dann must du einne weitern Termin buchen und dann kommen Extrakosten.

Gruss
Joerg
 
Gibt es eine andere Art der Inhouse-Verkabelung, sprich: Kupfer in Form von Netzwerkkabel?

Sofern die GF-Abschluss/Hausübergabepunkte im Keller sitzen und von dort aus mit vernünftigem Netzwerkkabel in die Wohnungen verteilt werden, brauchst du dir keine Sorgen über dediziertes Glasfaser bis in deine Wohnung machen und schließt später einfach deinen Wunschrouter per WAN am kleinen Modem (wo Glasfaser in Kupfer gewandelt wird) der Telekom an.

Kannst du nicht vorher schon in die Wohnung zum Einräumen etc.? Da könntest du dir doch ein genaueres Bild verschaffen.
 
Ich würde für die Übergangszeit schlicht auf 5G setzen. Ein altes Smartphone nehmen, per USB-Tethering als Modem an einen passenden Router oder eine Firewall hängen und darüber das ganze Netzwerk versorgen.

Ich bin selbst rund ein halbes Jahr ohne Glasfaser ausgekommen. Wenn man seine Netzwerkkomponenten sauber trennt (Access Point, Switch, Firewall/Router), ist man ziemlich modular unterwegs. Dann tauscht man einfach die Internetanbindung aus, während das restliche Netzwerk unverändert weiterläuft.

Sobald Glasfaser verfügbar ist, wechselt man den WAN-Anschluss wieder zurück. Fertig.
 
DJMadMax schrieb:
brauchst du dir keine Sorgen über dediziertes Glasfaser bis in deine Wohnung machen
Wäre mir neu, dass mit der Telekom als Netzbetreiber im MFH Gf-TA im Keller anzutreffen sind. Da wird kein Anschluss sein, ein ONT sowieso nicht.

durim schrieb:
ich habe einen entsprechenden Anschluss bei der Telekom gebucht.
Wie lang ist das her, kannst du das noch stornieren? Bedenke, die Telekom ist der qualitativ schlechteste Provider auf ihrem eigenen Netz (Stichwort Peering). Mit o2 oder je nach Region auch 1&1 hast du die Möglichkeit, richtiges Internet auf der Faser der Telekom zu bekommen. Wohnst du ausgerechnet um Köln, gibt's auch noch NetCologne.
 
DLMttH schrieb:
Wäre mir neu, dass mit der Telekom als Netzbetreiber im MFH Gf-TA im Keller anzutreffen sind. Da wird kein Anschluss sein, ein ONT sowieso nicht.
Im gewerblichen Bereich wird es genau so gemacht. Dort legt die Telekom z.B. fünf oder gar sechs Fasern auf einen Schlag und für jeden gebuchten Anschluss kommt - direkt daneben - ein ONT. Vom ONT aus kannst du dann ja beliebig mit Kupfer weiterverkabeln.

Dass das in MFH so nicht gemacht wird, ist mir nicht geläufig und natürlich fragt man sich da auch wieder zurecht, wieso das in gewerblichen (und öffentlichen) Gebäuden so gehandhabt wird.

Aber gut, sei's drum. Es hätte ja sein können und das hätte dem TE auch ein wenig Ärger erspart.
 
@DJMadMax Mag im Gewerbe so sein, ist aber für Privathaushalte gar nicht zulässig.

Ich verstehe nur das Problem nicht man zieht in eine Wohnung mit FTTH ohne Wohnungsanschluss, es wird von der Vermieterin auf den Kamin hingewiesen, dann buchst du einen Tarif und am Schaltungstag kommt ein Techniker und zieht das Kabel hoch bzw. legt es runter, das hat hier in der alten Wohnung für 3 Wohnungen (nacheinander) keine Stunde gedauert, dann wird noch auf beiden Seiten gespleist und die Dosen Inventarisiert und schon bist du durch, kosten entstehen da keine für den Endkunden oder sonst wen.

Selbst Vodafone hatte in der gleich Wohnung aus dem 2. OG einen Anschluss gezogen durch Kamin + Keller in die Garage mit dem Verteiler für die Kabelanlage, auch ohne kosten :)
 
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