USB Boot Stick

Ocho Sinco

Cadet 2nd Year
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Jan. 2008
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Ich möchte mir mal wieder eine Linux Distri Installieren und denke Ubuntu wird es werden, aber ich möchte Grub gern von einem USB Stick aus starten, denn ich möchte das Ding nur sehn wenn ich auch wirklich Linux booten will. Wenn kein Stick eingesteckt ist soll ganz normal und ohne Unterbrechung Win XP starten. Ist es also möglich Grub auf den Stick zu installieren (Bios lässt den Stick als Bootmedium zu) und dann von dort zu starten?
 
Wieso lässt du dann Windows nicht die erste Wahl, bzw. der 1. Eritrag im grub? Damit bootet Windows auch automatisch immer, es sei denn, du wählst Linux aus.
 
@Black360 Grub ist der Bootloader, also das was früher mal LiLo war. Danke erstmal für den Link nurhilft mir der nicht weil ich kein Linux auf den Stick machen will sondern nur den Bootloader. Den Stick selber will ich weiter als Datenspeicher nutzen.

@Sug Ich weiß natürlich das ich das machen könnte, auch das ich die Zeit ganz weit runter drehen könnte oder Linux sogar in den NTLoader packen kann, aber ich find das einfach nur lästig. Ich will keinen Bootloader haben der mir den XP Start noch verzögert (dauert ja ohnehin schon lang genug). Ich will das Teil nur sehen wenn ich Linux auch nutzen will. Früher ging sowas ja ganz toll mit ner Bootdisk, aber nu hab ich halt kein Disklaufwerk mehr und daher muss ich mir was neues einfallen lassen.
 
Geht einfach: grub-install

Schau in der Manpage für die Parameter.
 
Und von wo aus soll ich das machen? Ich hab kein Linux laufen und wenn ichs jetzt ohne Grub installiere kann ichs nicht starten. Jetzt bitte nicht den Tip mit Fixboot und Fixmbr. Das ist beimri schonmal schief gegangen und da ich gerade an einer Studienarbeit schreibe kann ich mirdas im MOment nicht leisten.
 
Dann experementiere halt nicht, wenn du in sichere Seite gehen willst, never touch a running system. Erst nach deiner Studienarbeit und die extra 5 Sekunden beim Warten kannst du ja im Kauf nehmen, oder dreh halt die Wartezeiten von grub, wie du schon weißt, runter. Wobei Linux hast du ja noch keins zum Laufen.
 
Siehst Du und wegen der sicheren Seite fand ich die Idee halt schon immer gut kein Grub auf den Rechner zu hauen sondern nur auf ein externes Medium. Noch dazu mag ich das halt einfach nicht wenn da jedes Mal son Teil dazwischen funkt. Ist halt irgendwie ein Tick, aber ich finds auch einfach nicht schön.
 
Besorge dir eine beliebige Linux-LiveCD. Starte deinen Rechner damit.
Dann machst du ein Terminal auf und führst fdisk -l (kleines L) aus. Damit erfährst du, welches Laufwerk und Partition welche Bezeichnung hat, zB /dev/sda und /dev/sda1.
Anschließend führst du man grub-install aus und liest dir alles durch. Mit Q kann man die Hilfe wieder verlassen.

Du kannst allerdings bei einer Linux-Installation normalerweise angeben, wohin sich GRUB installieren soll. Und da gibst du eben deinen USB-Stick an. Du musst nur die richtige Laufwerksbezeichnung wissen. (Während der Installation mit STRG+ALT+F2 auf die Konsole wechseln, fdisk -l, mit STRG+Alt+F1 bzw. STRG+ALT+F7 zurücwechseln.)
 
Ahh, dass bringt mich weiter. Das sind sehr gute Tips, danke dafür.
Nur eins noch ich werde dann ja wohl das komplette /boot auf dem Stick unterbringen müssen. Kann mir da jemand sagen wieviel Platz das braucht? Dann kann ich da schonmal ne Partition auf dem Stick vorbereiten.
 
Mit grub habe ich Jahrelang gar keine einzigen Probleme bekommen, weiß ich auch nicht warum. Nichts ist zerschossen, sowohl mein Windows, als auch Linux kann ich bis heute noch booten. Ansonsten sicher zunächst deine Partitionen bzw. Festplatte bevor du was rum experimentieren willst, falls zerschiesst, kannst ja immernoch die Sicherung zurückspielen.

Für /boot Partition reicht 100 MB Dicke
 
Ja Sicherung läuft gerad auch shcon. Ich find das nur auch so unheimlich praktisch ohne nen Bootloader weil ich auch einfach jederzeit sagen kann ich mach einfach die Partition platt und lass es gut sein und hab keine weiteren Sorgen mehr damit. Zu 99% klappt das mit dem MBR Wiederherstellen unter Win zwar, aber wenn nicht dann isses auch gleich richtiger Bockmist.
 
Da man ja auswählen kann, wohin sich GRUB schreiben soll, kannst du auch einfach eine andere Festplatte angeben.

Beispiel:
HDD1 -> Windows-Bootloader
HDD2 -> Linux-Bootloader (GRUB)

Im BIOS kann man ja dann einstellen, welche Platte er booten soll.
Und wenn du Linux nicht mehr brauchen solltest, dann machst du einfach die zweite HDD platt und bist alles los.

Ansonsten lass es. Ehrlich, wenn du dich schon wegen dem Bootloader so anstellst, mag ich nicht wissen, was dann bei Linux noch kommt.

Wenn fixmbr und fixboot von Windows nicht richtig funktionieren (wie du es wohl schon mal hattest), dann ist einiges mit deinem System im argen. Und das liegt nicht am Bootloader.
 
Da wird nicht mehr viel kommen, ich hab jahrelang mit Red Hat gearbeitet und auch programmiert, dann noch ein wenig Fedora und bin dann doch auf Win zurückgegangen. Ich kenne Linux also mag aber einfach die Bootloader nicht. Mich stört und nervt das einfach. Das ist mehr ein ästhetisches Problem und ich möchte das wieder so haben wie es mit der Bootdisk lief nur jetzt halt notgedrungen ohne Diskettenlaufwerk.
 
Dann lässt du eben Grub weg und lädst das Linux über den "ntldr" und die "boot.ini"
Dafür gibt es auch Anleitungen, wie das funktioniert. Möglich ist das,

gruss, limoni
 
Eine Frage noch die mir so über Nacht kam. Ist es möglich den Bootloader ganz normal auf die HDD zu installieren und ihn nur aufzurufen wenn ich beim Starten eine bestimmte Taste drücke? Also ich denke da an was ähnliches wie dei erweiterten Win Bootoptionen mit f8
 
Nein!
Wenn du ein ästhetisches Problem hast, dann installiere doch einmal Grub über openSUSE.
Da ist der Bootloader dann auch gleich viel hübscher, wenn das dein einziges Problem sein sollte.
Oder lese dir die Doku zu Grub durch.
Da kann man an der Optik auch sehr viel anpassen, mit Hintergrundbilder, Splash Screen, Transparenzen, usw.
Mann, Mann...

gruss, limoni
 
Wenns Dich nervt lies es Dir doch einfach nicht durch. Ich zwinge doch keinen mir zu helfen. Ich will nur das ganze so hinbiegen wie es mir gefällt und mich halt grundlegend informieren was es an Möglichkeiten gibt bevor ich es installiere und wenn mir das nunmal so nicht gefällt kann ich doch da auch nix für.
Für mich war das halt optimal mit der Bootdisk und ich kann das gar nicht glauben das es da keine Alternative für gibt.
 
Was soll es da schon für Alternativen geben? Entweder der Bootloader wird geladen (wo auch immer er ist) oder nicht.
 
Ja dann ist doch gut. Mir kam halt die Idee ob man den NTloader oder einen Linux Bootloader nicht erst per Tastendruck aufrufen könnte und ansonsten direkt eine Voreinstellung geladen wird. Danach hab ich gefragt, Antwort war negativ und damit ists doch gut. Ich wollt doch jetzt gar keine Diskussion dazu haben. War halt nurne Idee und hätt ja sein können.
 
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