USB-C SSD statt Sata?

ChargingSnail

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Hey Leute, ich wunder mich gerade, wieso immer noch eine Großzahl der SSDs als Sata verkauft werden, wenn USB-C doch eine so viel größere Datenrate hat.
USB-C hat 20Gbit, Sata Revision 3.0 hat 4,8Gbit
Liegt es nur daran, dass der Wechsel viel zu langsam von statten geht, ähnlich wie USB-A zu C? Die Behauptung, dass USB-A immer noch der Standard ist (abgesehen vom Handyanschluss), ist nicht so weit hergeholt.

Gibt es noch irgendwelche anderen Gründe, warum nicht auch interne Festplatten über USB-C angeschlossen werden? Man muss ja nicht direkt Sata aufgeben, aber hat USB-C nicht nur Vorteile dem gegenüber?
 
Wer sagt, dass USB-C 20 Gbit/s ? USB-C ist die Steckerform. USB-C wird für USB 2.0 bis 3.2 genutzt, kann also im dümmsten Fall nur 480 Mbit/s brutto.
 
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@conf_t hat da recht. Es ist nur ein Stecker. Aber auch USB 3.x ist nur eine Verbindung, über die das Sata-Protokoll geleitet wird (siehe UASP). Wirkliche SSDs die USB nativ sprechen sind noch rar. Auch der Anwendungsbereich ist nen anderer. USB ist ja für externe Geräte konzipiert.
 
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Tut mir leid, ich meinte natürlich das 3.2 Protokoll mit 2x 10 Gbit, wofür wohl der -C Anschluss nötig ist
 
Weil die Alternativen besser sind. USB ist eine Universelle Schnittstelle. Mit Vorteilen und großen Nachteilen. SSDs sind so schnell wegen Ihrer Reaktionszeit. Und die leidet deutlich am USB Port. Da ist SATA und PCIe eben die erste Wahl. Wenns schnell gehen soll PCIe, wenns günstig und für alte Rechner sein soll, SATA. USB ist keine echte Alternative.
 
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Da ist halt die Frage, wie die SSD intern angebunden ist. Wenn´s wie früher einfach ein USB-Sata Interface ist, könnte rein theoretisch USB 999 mit unendlich hoher Bandbreite verwendet werden, mit einer Sata-SSD dahinter sind´s dann doch wieder nur 6Gb/s
Was mich an USB-C intern begeistern würde, wäre die integrierte Stromversorgung. Die PCIe-Slots bekommen 75 Watt vom Mainboard geliefert, aber für die paar Watt für SSDs muss ich noch ein extra Kabel vom Netzteil durchs Gehäuse ziehen....
Edit: aber da SATA-SSDs auf lange Sicht eh durch M2-PCIe ersetzt werden, hat sich dein und mein Problem eh erledigt ;-)
 
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Tranceport schrieb:
Da ist halt die Frage, wie die SSD intern angebunden ist. Wenn´s wie früher einfach ein USB-Sata Interface ist, könnte rein theoretisch USB 999 mit unendlich hoher Bandbreite verwendet werden, mit einer Sata-SSD dahinter sind´s dann doch wieder nur 6Gb/s

Darauf wollte ich halt hinaus, was hält Hersteller davon ab, nun USB-C als Standard zu wählen, daneben kommen natürlich noch Sata-Anschlüsse. Natürlich darf man am USB-C dann keine normale Sata-Platte dranhängen, sondern die von den Herstellern produzierten USB-Platten.
Ergänzung ()

BlubbsDE schrieb:
Weil die Alternativen besser sind. USB ist eine Universelle Schnittstelle. Mit Vorteilen und großen Nachteilen.
Von was für Nachteilen redest du? ich bin nun kein Crack in Hardware, aber ganz auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht. Denke bei mir als einen fortgeschrittenen Anfänger und versuch mal, ob ich es verstehe :D
 
Das ist uninteressant in der Masse. Es gibt spezielle Schnittstellen für Datenträger, die USB deutlich überlegen sind. Und wie viele schnelle USB 3.2 Ports hat aktuelle Hardware? Das ergibt keinen Sinn und wird nicht kommen. Oder besser, nicht als interne Laufwerke. Kaufen kannst Du sie ja schon heute. Als externe. Dann nimm halt ne externe und verbaue sie intern. Dann hast Du was Du Dir so wünschst.

ChargingSnail schrieb:
Von was für Nachteilen redest du?

USB ist keine Datenträgerschnittstelle. Es ist eine Universalschnittstelle für alles erdenkliche. Die Zugriffszeit ist deutlich schlechter unter USB. Und genau diese lässt eine SSD so schnell sein. Die Max Transferraten machen sich im Benchmark gut. Aber im Alltag null.
 
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Je schneller die SSD-Technik, desto direkter sollte die Verbindung zur CPU sein, damit sich die Vorteile von schnellen Zugriffen und Reaktionszeiten bemerkbar machen. Bei SATA-SSDs ist ja noch der Chipsatz dazwischen,
der die Befehle auf das SATA-Protokoll umsetzt. Damit es halt noch schneller und direkter geht, gibt es das NVMe Protokoll.
Für schnellere und direktere Anbindung zur CPU gibt es halt PCIe mit entweder NVMe Add-Inn Karten über die PCIe slots oder NVMe M.2 über deren Steckplätze. Im Idealfall sollten sie direkt an die CPU angebunden sein.
USB ist für externe Geräte ausgelegt und externe SSDs sind halt auch nur entweder SATA oder NVMe die noch einen Controller mehr dazwischen haben (USB zu SATA oder USB zu NVMe), da sie SSDs selbst ja keine USB-Befehle verstehen würden. Die Nachteile: schlechtere Zugriffs- und Reaktionszeiten.
Hinzu kommt, das wenn man bei USB 3.2 Gen 2x2 auch eine höhere Stromversorgung mit Voraussetzt.
Im Optimalfall wenn es komplett zu Ende gedacht ist bräuchte man dann auch ein anderes Design der PC-Netzteile (Höhere Last auf mehrere Schienen direkt zum Mainboard) und der Boards selbst (zusätzliche 8-Pin Stromanschlüsse um den Bedarf für weitere USB 3.2 Gen 2x2 Anschlüsse am Board gerecht zu werden.
Dies alles, nur damit man interne SSDs noch indirekter betreiben kann.... wohl kaum! ;)
 
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