VDSL Speed vor Vertragsabschluss mit Fritzbox messen

Nur interessehalber, wenn er jetzt VDSL50 bucht, sieht er dann schon ob die 100Mbit/s auch anliegen würden oder zeigt dann die Fritzbox auch nur 50Mbit/s an der verfügbaren Kapazität des DSLam bzw. an der Leitungskapazität an?
 
Auch interessehalber: VDSL 50 funktioniert ja soweit ich weiß auch ohne Vectoring. Werden dann, sobald ein Teilnehmer am Kabelstrang VDSL 100 bucht, welches Vectoring erfordert, alle VDSL Anschlüsse am Strang auf Vectoring umgestellt? Was ist, wenn ein Teilnehmer mit VDSL 50 ein nicht vectoringkompatibles Modem nutzt?
 
Wenn es dort Vectoring gibt, ist jedenfalls jeder VDSL-Anschluss im Kabelbündel beteiligt. Die Kapazität in der Fritz-Box Anzeige ist eine Abschätzung anhand der Werte, die die Leitung aufweist. Meine Vermutung wäre darum ja. Sicher wissen tue ich es nicht.

*edit: Keine Ahnung, wie die das lösen, aber VDSL(+) MUSS im Kabelbündel (ab DSLAM/MSAN) bei jedem Anschluss dann per Vektoring laufen. Die unteren Frequenzen (ADSL(2+)) sind davon nicht zwingend betroffen, darum können die (rein technisch) koexistieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann er im Grunde nicht. VDSL 50 ist kein Vectoring. Und idR hängt man an verschiedenen Verteiler. Bei VDSL und VDSL Vectoring. Darum werden sie gerade überall gebaut. Aber sie dürfen auch nur da gebaut werden, wo bisher kein VDSL 50 angeboten werden konnte. Alles kompliziert.

Aber, wenn er jetzt nur einen 50er Vertrag bucht, dann könnte er an einer 100er Vectoring Leitung geschaltet werden, die auf 50 gedrosselt wird. Und das würde man bei den DSL Parametern in der FritzBox sehen.
 
Wenn er VDSL50 bucht, aber die Leitung 100 MBit/s hergibt, zeigt das die Fritz-Box auch so an (Leitungskapazität, siehe Screenshot). Dort wird also angezeigt, was auf der Leitung machbar sein sollte.

Wenn sein Anschluß sogar schon auf der BNG-Plattform geschaltet wird, zeigt die Fritzbox unter Umständen sogar eine Synchronisation von 100 MBit/s an, obwohl er nur 50 MBit gebucht hat. Denn in dem Fall wird der Anschluß auf 50 MBit/s gedrosselt, obwohl 100 MBit/s möglich wären. Der Router synchronisiert also immer mit voller Bandbreite, auch wenn der Kunde weniger Geschwindigkeit gebucht hat. Das kann durchaus für Verwirrung sorgen. ;-)
 
Tatsächlich sehr kompliziert das Ganze.

Vor dem Ausbau gab es auch kein VDSL 50 sondern nur ADSL 16 bei uns. Die Theorie, dass jeder neue VDSL Anschluss mit 100 synchronisiert und dann aber möglicherweise gedrosselt wird, scheint deshalb soweit zu passen.
 
sry- verlesen...
 
bumbklaatt schrieb:
Vor dem Ausbau gab es auch kein VDSL 50 sondern nur ADSL 16 bei uns. Die Theorie, dass jeder neue VDSL Anschluss mit 100 synchronisiert und dann aber möglicherweise gedrosselt wird, scheint deshalb soweit zu passen.

Nicht jeder neue Anschluss. Nur wenn er auf der BNG-Plattform geschaltet wird. BNG=Broadband Network Gateway.
 
Hi,

50/10 bestellen und dann schauen was die Leitung kann. Dann kannst du dir überlegen ob der Aufpreis es dir Wert ist.

Normalerweise ist kein Provider über ein Tarifupgrade böse.

MFG
 
Ich glaube es geht dem TE nicht drum, ob anstatt 50Mbit 100Mbit ankommen können, sondern ob er seine 100Mbit/s von Kabel für eine vielleicht 100Mbit/s VDSL-Leitung aufgeben möchte...
 
Ich würde da heute in den Abendstunden einfach mal die Nachbarn die links und rechts und/ oder unter/ über mir wohnen fragen ob die VDSL-Vectroring haben und nach der Sync-Geschwindigkeit fragen. Vielleicht darf man ja auch einen Blick in die Oberfläche des Routers werfen.

Hatte ich auch schon Beitrag #7 geschrieben.

Geht schneller als hier noch stundenlang darüber zu schreiben und am Ende weiß man immer noch nicht was ankommt oder nicht ankommt.
 
Da bei uns auch gerade der Ausbau läuft, er sollte eigentlich Anfang bis Mitte Dezember 2015 beendet sein, nun soll es Ende April 2016 werden, habe ich mich mit dem Thema Umstellung auch beschäftigt. Man kann vorab durch anklemmen eines Modems mit 17a Profil nicht feststellen, ob die Leitung 100 MBit bringt. Das Problem dabei ist, dass bei der Schaltung auf VDSL die Leitung im Kabelverzweiger (Kvz) umgesetzt werden muss auf den dortigen Outdoor-MSAN. Bei allen Leitungen mit ADSL hängt man mit seinem Anschluss an einem DSLAM/MSAN im Hauptverteiler (Hvt). Man bekommt also Synchronisationswerte und Dämpfungen für die eigene (längere kupferbasierte) ADSL Leitung, auch wenn das Gebiet schon ausgebaut und für die Buchung aktiviert wurde.

Was das Anklemmen eines Modems an einen nicht aktvierten Anschluss betrifft, da erhält man schon Werte. In der Regel wird bei einem nicht aktivierten Anschluss kein Techniker zum Hvt fahren und dort physisch die Leitungsadern abklemmen. Daher dürfte man schon die Werte für eine ADSL Leitung bekommen. Man kann sich halt nicht Verbinden, da man keine Zugangsdaten hat. Jedenfalls hat das bei einigen Gelegenheiten schon einige Male funktioniert, wo es um die Frage ging, ob DSL in ausreichender Geschwindigkeit verfügbar wäre bevor man den Vertrag abschließt.
 
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