VeraCrypt - USB3.1-HDD als RAID1

D0Zi

Cadet 3rd Year
Registriert
Juni 2018
Beiträge
55
Hallo,

habe mir ein LogiLink USB3.1 Gen2 SATA HDD 2-Bay RAID Enclosure zugelegt und 2 identisch (auch vom selben Hersteller) große HDD's eingebaut.
Das ganze ist als RAID1 konfiguriert.
In VeraCrypt habe ich dann die erste Festplatte ausgewählt und diese innerhalb 4 Stunden verschlüsseln lassen.

Leider kann ich in VeraCrypt das Passwort nur bei der 1. HDD eingeben, bei der 2.ten HDD sagt er mir:
Falsches Passwort oder kein VeraCrypt-Volume.
Woher weiß ich jetzt, dass er die verschlüsselte Platte tatsächlich gespiegelt hat?:confused_alt:
Bleibt mir da nur der direkte Einbau um jede der Platten per VeraCrypt einzubinden und zu schauen?:rolleyes:

Beim Anschließen der USB3.1 blinken beide HDD-LED's.
Das sollte er ja bei einer Spiegelung auch machen?!;)

Beim Verschlüsseln blinkte allerdings nur die HDD-LED der 1. HDD.
Jetzt bin ich eben unsicher.🤔

Edit:
Habe den Fehler gefunden:rolleyes: nachdem ich die Anleitung nochmal genau gelesen habe!
Hatte den Reset-Button vergessen zu drücken damit man den entsprechenden Modus (JBOD/RAID1/RAID0) auswählt.
Jetzt sehe ich in VeraCrypt auch nur noch eine Festplatte.;)
Also ein drittes mal verschlüsseln.😊
Jetzt blinken beim Verschlüsseln auch beide (HDD1 und HDD2) Platten. :schluck:
 
Zuletzt bearbeitet:
entweder du hast ein RAID1, dann "siehst" du (bzw. dein PC) auch "nur" eine HDD oder du hast kein RAID1, wenn du die zweite HDD einzeln anwählen kannst.
 
In VeraCrypt sehe ich über Datenträger... beide Platten, kann aber wie gesagt nur auf die erste HDD mit Passwort zugreifen.

Bisher hatte ich noch nie was mit RAID zu tun.
 
ich weiß nicht was das für ein RAID Enclosure ist und finde auch nichts vernünftiges wenn ich nach "LogiLink USB3.1 Gen2 SATA HDD 2-Bay RAID Enclosure" suche.
WENN es ein Hardware RAID und richtig konfiguriert ist, dann darf der PC nur eine HDD sehen.
etwas anderes ist das mit einer evtl. vorhanden Konfigurationssoftware oder Web-Interface, da sollte man natürlich alle Platten einzeln sehen können, um sie einem RAID zuzuordnen (direkt oder als hot-spare) zu können.
 
Wenn es wirklich das Teil ist, was Du da beschreibst @D0Zi
wie stehen die kleinen SChalter bei Dir?

1584554863322.png

BFF
 
Dann funktioniert der RAID nicht, er ist noch nicht erstellt oder konnte nicht erstellt werden.

Normal ist, dass Du zwei komplett leere Platten (nicht partitioniert oder formatiert) da einbaust, die DIP-Schalter passend einstellst und dann das Ding in Betrieb nimmst.
RAID1 ist "Spiegeln", das OS was diesen RAID benutzt sieht bei der Partitionierung nur eine "Platte".

BFF
 
Auf der einen (die ich schon hatte) waren unwichtige Daten... habe also diese gelöscht (per Windows-DVD gebootet, Partitionen gelöscht, somit leer), beide eingebaut, auf Raid1 gestellt und Strom drauf gegeben.
Unter Windows wird mir kein LW-Buchstabe angezeigt.
In der Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung sehe ich beide Platten (als "Nicht zugeordnet"; da bereits verschlüsselt?!).
In VeraCrypt kann man auch, beim Formatieren/Verschlüsseln der HDD's beide sehen - ich hab dort ja die erste zur Verschlüsselung ausgewählt gehabt.
 
Dann ist das kein funktionierender RAID1 wenn Du zwei Platten siehst.
Nicht zugeordnet ist ok. Eine leere Platte ohne Partition wird immer so angezeigt. Da ist nix "verschluesselt.
 
ich frage mal anders herum: was bezweckst du eigentlich?
"normalerweise" nutzt man RAID1 um Daten schneller verfügbar zu haben, falls eine HDD ausfällt.

wenn ich mir jetzt aber mal ansehe, was du da als Spielzeug hast, dann sehe ich das so:
1) fällt es eine gewisse Höhe oder kippt auch nur im Betrieb um, dann stehen die Chancen relativ hoch, dass beide Platten drauf gehen. Dasselbe gilt für einen Netzteil Defekt, Diebstahl, versehentliches Löschen usw. usf.
2) mal angenommen, du bekommst das Ding doch noch zum Fliegen, was passiert wenn eine der Platten einen Fehler hat?
bei der (nicht vorhandenen) Beschreibung und den Problemen die jetzt schon vor dem eigentlichen Betrieb auftreten kann es durchaus passieren, dass du dann auch auf die andere HDD nicht mehr zugreifen kannst. Du hast dann also mit dem RAID1, das eigentlich die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls verringern soll, genau diese Wahrscheinlichkeit verdoppelt.
im besten Fall fällt eine der beiden HDD aus und du merkst es gar nicht ... bis die zweite auch drauf geht.
wenn man schon beim Konfigurieren nicht eindeutig erkennen kann was das Teil überhaupt macht, dann später im regulären Betrieb doch auch nicht?!?

falls es dir wirklich um die Datensicherheit geht, dann besorge dir lieber zwei getrennte Gehäuse (am besten eins mit Netzwerk Anschluss) und spiegele die Daten "manuell" (das kann man natürlich automatisieren). Noch besser wäre ein versioniertes Backup. Und die Platten werden getrennt voneinander gelagert.
 
Also;)... Raid1 ist konfiguriert, weil auf der HDD VM's liegen (sollen). Die VM's werden extern auch noch einmal gesichert auf eine USB3.0-HDD welche nicht immer angeschlossen ist (reine Backup-HDD).

Mir geht es nur darum, dass wenn eine HDD ausfällt, dass ich noch die VM's nutzen kann ohne warten zu müssen bis ich eine neue HDD habe um das Backup dafür wieder einzuspielen.
Das Gehäuse bzw. die LED's der HDD's zeigen laut Beschreibung den Zustand.
Somit sehe ich spätestens dann, bevor ich diese abklemme (und das tue ich, wenn ich sie nicht benötige) oder bevor ich den PC herunterfahre ob alle HDD's ok sind.

Und nur, weil ich bisher nichts mit Raid zu tun hatte, heißt das doch nicht, dass es nicht funktioniert.
Das ganze extern, damit ich diese mitnehmen könnte.

Viren etc. für Raid1 einmal außen vorgelassen!
Die spielen für mich erstmal keine Rolle.

Ein Worstcase-Szenario brauche ich mir auch erstmal nicht vorstellen, wenn Raid1 funktioniert.;)

Mir geht es ja auch um den Zusammenhang zw. VeraCrypt und Raid.

Habe jetzt nochmal über VeraCrypt die komplette Löschung und Verschlüsselung angestoßen.
Es blinkt zu 99% die Festplatte1, welche ich auch in VeraCrypt ausgewählt habe um die Partition zu verschlüsseln.
Das 1% konnte ich nur zu Beginn kurz der 2.ten HDD zuordnen, die dann ein paar mal geblinkt hat.
Ob diese in den kommenden 4 Std. noch mehrmals blinken wird... ich sitze nicht immer davor um das zu beobachten.

Somit bräuchte ich die Möglichkeit nach der Verschlüsselung und sobald ich ein paar Daten darauf kopiert habe zu sehen ob auf der HDD2 nun auch die Daten sind oder nicht.
Hierzu suche ich also nach Möglichkeiten.:)
Wenn ein einfaches (internes) Anschließen dann genügt um die Platten per VeraCrypt einzubinden (um die Daten ggf. zu sehen), dann werde ich das probieren.
 
Zuletzt bearbeitet: ("bevor" im Text hinzugefügt (somit kein Fehler/Widerspruch).)
D0Zi schrieb:
Das Gehäuse bzw. die LED's der HDD's zeigen laut Beschreibung den Zustand.
Somit sehe ich spätestens dann, wenn ich diese abklemme (und das tue ich, wenn ich sie nicht benötige) oder den PC herunterfahre ob alle HDD's ok sind.
...
Somit bräuchte ich die Möglichkeit nach der Verschlüsselung und sobald ich ein paar Daten darauf kopiert habe zu sehen ob auf der HDD2 nun auch die Daten sind oder nicht.
Hierzu suche ich also nach Möglichkeiten.:)
findest du selber den Fehler/Widerspruch?!?

Wenn ein einfaches (internes) Anschließen dann genügt um die Platten per VeraCrypt einzubinden (um die Daten ggf. zu sehen), dann werde ich das probieren.
WENN das (Hardware) RAID1 richtig funktioniert, dann ist das zu 100% transparent für den PC an den es angeschlossen ist!
das System muss doch mit allen Mitteln verhindern, dass du auf eine Platte einzeln zugreifst.
Falls du Zugriff auf jede einzelne Platte haben solltest, auf HDD1 Datei A änderst auf der HDD2 Datei B (oder auch A, aber anders), was soll das Teil dann machen??? Es wäre nicht ausgeschlossen, dass es dir dann beide Platten schreddert.
ein RAID1 kennt nicht richtig/falsch, sondern nur gleich oder nicht gleich. Wenn nicht gleich, dann benötigt es UNBEDINGT noch die Information, welche der Platten defekt ist, melden beide OK, dann sind evtl. alle Daten weg, weil das ein Zustand ist, der eigentlich nicht vorkommen darf.
natürlich ist ein "professionelles" System dagegen (weitgehend) abgesichert. Da werden die Daten z.B. in einen Akku gepufferten Cache geschrieben, damit sie sie schonmal "sicher" und dem Rechner die Meldung "alles klar" gegeben werden kann.
hat man keinen Cache, dann muss man warten, bis BEIDE Platten die Daten geschrieben haben und kann erst dann OK melden.
hat man Cache aber der ist nicht gepuffert, dann sind die letzten Daten vielleicht noch nicht geschrieben wenn man den Strom abschaltet (Stecker zieht) und man hat wieder einen inkonsistenten Zusatnd, der zu Datenverlust führen kann, den man ja eigentlich gerade vermeiden wollte...

ich kann dir nur dringend raten, falls du das professionell benötigst, dann gebe lieber etwas mehr Geld aus und setze im produktiven Umfeld nicht solchen Spielkram ein.
wenn du "nur spielen" möchtest, dann ist es egal.

darauf, dass "Experten" die VMs einsetzen ja vor Viren gefeit sind, gehe ich lieber nicht weiter ein ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BFF
Zurück
Oben