News Verax stellt Quattro Prozessorkühler vor

arterius schrieb:
Ist ja auch so schwierig den zweiten Lüfter umzubauen, damit man einen vernüntigen Luftstrom hat
Naja, wenn man sich die Lüfter mal genauer ansieht, dann wird schnell klar, dass eine 180° Konstellation auch scheiße ist. Zumindest mit diesen Lüftern, da man mit der 80er Öffnung gegen den anderen Lüfter arbeiten müsste, es sei denn man möchte mit der 60er Öffnung vorlieb nehmen, verschenkt dabei aber zu durchströmende Kühleroberfläche.
 
Ich glaub wir können uns darauf einigen, dass die Konstruktion ein Griff ins Klo ist. ;)
 
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Das nenne ich mal einen effektiven Luftkühler. Die Temperatur dürfte bei diesem Kühler locker so manche Wasserkühlungsleistung erreichen.

Gruß

Willüüü
 
@MartinE:
wenn man sich die Verax Lüfter mal genauer anschaut und sich mit der Technik beschäfftigt sieht man schnell das die Lüfter bei geringerer Drehzahl wesentlich mehr Luft fördern als Axiallüfter und dieser Luftstrom ist auch noch gleichmäßiger und kräftiger. am besten du beliest dich mal auf der Verax Seite da steht alles was man wissen sollte...

Slider
 
@ Slider .. hast du schon einmal einen Verax Lüfter in der Hand gehabt bzw. im Betrieb erlebt?
 
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Klingt an sich nicht schlecht. Aber könntet ihr ein wenig LAUTER schreiben ich kann vor lauter Lärm nichts lesen. ;)

nee, mal im ernst...die Luft-Fördermenge ist schon recht hoch und somit auch der ganze Lüfter leiser.
 
MartinE schrieb:
Dabei drehen diese trotz optimiertem Rotor-Design mit maximal 3500 U/min - für unseren Geschmack - deutlich zu flott für einen als „sehr leise“ (10-23,5 dbA) beworbenen Kühler.
Für meinen Geschmack, um mal im Bild zu bleiben, ist diese Aussage, da nicht verifiziert, mehr als daneben!

Ich frage mich, wie man ohne einen entsprechenden Test die Herstellerangaben in Frage stellen kann - das zeugt imo nicht gerade von Professionalität.

MartinE schrieb:
Verax-Lüfter sind bei gleicher Drehzahl zwar leiser als herkömmliche Axialmodelle, fördern allerdings auch weniger Luft
Das ist die einzige Aussage, die ich als zutreffend empfinde.

Dennoch ist der durch die Konstruktion der Rotorblätter erzeugte gleichförmige Luftstrom ausreichend, um die angegebenen Kühlleistungen zu erbringen!

MartinE schrieb:
@ Slider .. hast du schon einmal einen Verax Lüfter in der Hand gehabt bzw. im Betrieb erlebt?
K.A. - aber bei mir werkeln neben dem Verax P16 Cu Prozessorkühler 3 weitere Gehäuselüfter selbigen Herstellers - und selbst unter Volllast ist das System nahezu unhörbar.
Und nein, das ist nicht mit altersbedingten Hörverlust begründbar, sondern wird auch von meinen Kindern so interpretiert. ;)

Zudem ist die geringe Geräuschentwicklung nicht allein auf die modifizierten Rotorblätter zurückzuführen. Die Verax Lüfter werden - und das ist imo einzigartig - von einem 3-Phasen DC-Motor angetrieben. Jeder, der sich mit der Ansteuerung von Motoren beschäftigt hat, wird bestätigen können, dass das einen erheblichen Vorteil in Sachen Laufruhe darstellt.
 
Was wäre wenn die Lamellen nicht nach allen Seiten offen wären - sondern nur jede zweite jeweils für den jeweiligen Lüfter. Dann würden sich die Luftströme nicht "treffen" und eine solche Konstruktion würde in meinen Augen wieder Sinn ergeben.
 
spiro - jeder hat andere Empfindungen von "laut" und "leise". Ich habe mehrere 80er Verax Lüfter hier, der schnellste dreht mit 3100 U/min und ist dabei sehr deutlich wahrnehmbar - viele Silent-PC-Freunde würden ihn als "sehr störend" einstufen und wenn sich Verax mit seiner Konstruktion eben an diese User wendet, die bereit sind, für ein leises System etwas mehr Geld auszugeben, und das tut der Hersteller, dann darf er keine temperaturgeregelten 3500 U/min Propeller draufpacken, denn diese werden - und das maße ich mir ohne Test an zu behaupten - lauter sein als das 3100 U/min Modell. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass es durchaus viele Menschen geben wird, die diese Lüfter bei 3500 U/min noch als "normal" oder gar "leise" betiteln ... für meinen (stellvertretend für eine kritische Redaktion) Geschmack sind sie dies allerdings nicht. Hinzu kommt, dass durch die Temperaturregelung die manuelle Justierbarkeit flöten geht und der Liebhaber des Lautlos-PCs praktisch keinen Einfluss mehr auf die emittierte Lautstärke nehmen kann. Verax-typisch werden die Kennlinien der intern geregelten Lüfter spekulativerweise auch noch sehr aggressiv eingestellt sein - d.h. die Lüfter erreichen schon bei niedriger anliegender Temperatur sehr hohe / maximale Drehzahlen - und das kann ebenfalls nicht im Sinne der Geräuschminimierung sein.

"Die Geräuschkulisse kann im Full Mode zwar nicht gerade überzeugen und schon gar nicht als Silent-konform gelten [...]", schrieb Uwe Piefke (hw.net) zum Polargate, dessen Lüfter im beschrieben Full Mode mit etwa 3200 U/min drehten.

Den einzigen theoretischen Vorteil, den die Verax-Lüfter haben, ist die gleichförmige Beschleunigung der Luft durch die Kreiskegelnabe und dem daraus resultierenden Verhältnis der Querschnittsflächen bei Lufteinströmung und Ausströmung. Neben der angesprochenen Motorverwendung können so rückläufige Strömungen durch Luftverwirbelungen reduziert werden - ein Luftumschlagsgeräusch ist daher deutlich minimierbar. Allerdings birgt dies auch ein Problem ( welches zugegebenermaßen bei dem hier gezeigten Tower-Kühler, speziell durch die 90° Anordnung weniger auftritt, aber bei den angesprochenen herkömmlichen P14 / P16 deutlich zu spüren war ): Sehr hohe Hot-Sport-Bildung, denn der geringe Austrittsquerschnitt der Luft in Verbindung mit dem - verglichen zur axialen Ausführung - sehr großen Nabendurchmesser im Austrittsbereich lässt eine zentrale Ventilierung kaum zu - nicht umsonst wurden die Verax-Lüfter beim Polargate senkrecht zur Kühlfläche angeordnet.

Sei es, wie es sei: Verax-Lüfter sind bei gleicher Drehzahl leiser, als ihre axialen Kollegen, produzieren allerdings auch einen geringeren und - je nach Verwendungskonzept - uneffektiveren Luftstrom. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Um mit Verax-Lüftern gleiche Kühlleistung zu erreichen, bedarf es höherer Drehzahlen - somit hebt sich der Vorteil wieder auf.
 
MartinE schrieb:
Das soll natürlich nicht bedeuten, dass es durchaus viele Menschen geben wird, die diese Lüfter bei 3500 U/min noch als "normal" oder gar "leise" betiteln ... für meinen (stellvertretend für eine kritische Redaktion) Geschmack sind sie dies allerdings nicht.
Hier mal eine Tabelle , die Aufschluß darüber gibt, wie die Angabe "dbA" in Relation zur "Lautheit = sone" zu interpretieren ist.

Wenn ich nun die Herstellerangabe von 10-23,5 dbA zu Grunde lege, die bisher "test-/messtechnisch" nicht widerlegt wurde, ergibt das eine subjektive Geräuschempfindung, die zwischen unhörbar und sehr leise skaliert - da ist imo nicht mehr viel Freiraum für Interpretationen gegeben.

Selbst bei der von dir angesprochenen, sehr niedrig (34-40°C = max. Drehzahl je nach Modell) angelegten progressiven Ansteuerung bedeutete das demnach immer noch, dass die Lüfter kaum wahrnehmbar sind.

Zudem bietet Verax neben den Lüftern mit linearer bzw. progressiver Temperaturregelung auch welche, die über ein Potenziometer eine variabel einstellbare Drehzahl-Temperaturregelung ermöglichen-> http://www.verax.de/verax.php?SID=2579428c7b21a7cf7&template=catalog_entry&entryid=30.
Somit geht dein pauschaler Einwand, die Lüfter würden nicht den Anforderungen eines Silentbetriebes entsprechen, imo ins Leere.
 
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Mein Einwand war nicht pauschal, sondern explizit auf die beim Quattro verwendeten temperaturgeregelten Lüfter bezogen. Zudem: Ich brauche keine Tabelle um einschätzen zu können, was für mich laut und was leise (bezogen auf einen CPU-Lüfter) ist. Ich lasse mich natürlich eines gerne eines Besseren belehren, aber "unhörbare" 3500 U/min sind defakto nicht möglich.
 
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Slider schrieb:
@MartinE: wenn man sich die Verax Lüfter mal genauer anschaut und sich mit der Technik beschäfftigt sieht man schnell das die Lüfter bei geringerer Drehzahl wesentlich mehr Luft fördern als Axiallüfter und dieser Luftstrom ist auch noch gleichmäßiger und kräftiger. am besten du beliest dich mal auf der Verax Seite da steht alles was man wissen sollte...

Slider
MartinE schrieb:
@ Slider .. hast du schon einmal einen Verax Lüfter in der Hand gehabt bzw. im Betrieb erlebt?
MartinE schrieb:
Zitat:
Original geschrieben von arterius
Verax Lüfter sind die leisesten die es gibt, also wo soll da das Problem sein?


Das halte ich für ein Gerücht. Verax-Lüfter sind bei gleicher Drehzahl zwar leiser als herkömmliche Axialmodelle, fördern allerdings auch weniger Luft und bei 3500 U/min kann man von keinem schweigenden 80-mm-Fan sprechen ...
Soviel zur "nicht vorhandenen" Pauschalität...

Aber ich merke schon, wir kommen uns in dieser Hinsicht nicht näher - muß auch nicht sein.

Meine Bedenken zu deinem Beitrag bestehen darin, dass den Herstellerangaben aufgrund subjektiver Wahrnehmungen und nicht auf meßtechnischen Fakten basierend widersprochen wird.

Unbenommen davon, ob nun ein oder fünfzehn Redakteure dieses Empfinden teilen, scheue ich mich nicht, diese Vorgehensweise als, gelinde ausgedrückt, nicht sehr seriös einzustufen.
 
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Hallo,

nur rein messtechnisch das Geräusch eines LÜfters bzw. einer Kühler Combo zu beurteilen und werten, ist sicher nicht dem realen Geräuschempfinden entsprechend. Viele störende Hintergrundgeräusche eines Lüfters, insbesondere in Kombination mit diversen Kühlkörpern können messtechnische Apparaturen nicht ausweisen, welches das menschliche Ohr wesentlich gezielter wahrnimmt.
Die Erfahrung der Vergleiche unterschiedlicher Lüfter zeigt messtechnisch weist teils leisere Kandiaten aus, subjektiv gehört kann ein vermeintlich lauterer Kandidat aber gehört wesentlich angenehmer in Erscheinung treten.

Allein das Verwenden unterschiedlicher Kühlkörper in V. mit identischem Lüfter, kann messtechnisch gleiche Werte ergeben. Subjektiv gehört kann hier allerdings deutlich zwischen unangenehmer oder angenehmer unterschieden werden.

Zum Verax Lüfter, dieser ist sicherlich unterhalb von 2000Upm ein interessanter Silent Kandidat, Vorteile vs. herkömmlichen gleich hochdrehenden Lüftern/ Baugrößen sind allerdings keine zu vermerken.

Ob Verax mit dem Scraper Prinzip made in Fernost einen höheren Absatz insbesondere der hochwertigen Lüfter erzielen kann bleibt abzuwarten. Die Konkurenz ist da sicherlich nicht im Nachteil.

Allgemein ist allerdings festzustellen, dass die meisten KK Hersteller sich immer mehr von einer idealen Bauform bei Einhaltung der Massevorgaben für Kühler Combos entfernen.
 
Coolhard schrieb:
nur rein messtechnisch das Geräusch eines LÜfters bzw. einer Kühler Combo zu beurteilen und werten, ist sicher nicht dem realen Geräuschempfinden entsprechend. Viele störende Hintergrundgeräusche eines Lüfters, insbesondere in Kombination mit diversen Kühlkörpern können messtechnische Apparaturen nicht ausweisen, welches das menschliche Ohr wesentlich gezielter wahrnimmt.
Ich habe nie behauptet, dass die Beurteilung allein auf der Grundlage der messtechn. Ergebnise erfolgen sollte. Selbst mir als "Ottonormal" ist durchaus bewußt, dass die subjektive Empfindung eines hörbaren Geräusches letztlich ausschlaggebend für eine Gesamtbeurteilung sein kann - nicht umsonst gibt ein Stuttgarter Unternehmen Unsummen allein dafür aus, das Geräusch, welches beim Schliessen der Fahrzeugtüren entsteht, kundenoptimiert zu gestalten.

Allerdings geschieht das am konkreten Objekt und nicht, wie hier, aufgrund einer Produktbeschreibung.

Selbst, wenn ich zugute halte, dass unsere Redaktion ausschließlich aus Menschen besteht, die über ein absolutes Gehör verfügen, setze ich doch voraus, dass eine seriöse Beurteilung erst dann dieses Prädikat verdient, wenn man den Probanden live im Einsatz gehört hat.
MartinE schrieb:
Auch dürfte sich die Platzierung der Lüfter nicht sonderlich positiv auf den Gehäuseluftstrom auswirken; dabei lässt sowohl die Namensgebung als auch das Kühlkörperlayout eine optionale Dritt- oder Viertbestückung mit weiteren Ventilatoren vermuten.
Bemüht der Autor in dieser Ausage noch den Konjunktiv, wird es hier:
MartinE schrieb:
Quantensprünge in der leisen Prozessorkühlung sollte der kaufwillige Interessent dabei aber nicht erwarten, denn technisch bietet der Quattro bestenfalls Hausmannskost.
schon konkreter - erstaunlich, zumal ich, siehe oben, unterstelle, dass der Kühler nicht in der Praxis wahrgenommen wurde.

MartinE schrieb:
Zudem: Ich brauche keine Tabelle um einschätzen zu können, was für mich laut und was leise (bezogen auf einen CPU-Lüfter) ist.
Sehe (höre) ich auch so! Gleichwohl bleibt die techn. Definition (dbA/Sone) ein Kriterium, dem ich mich nicht entziehen kann.
Die Geräuschkulisse, die sich nach der Herstellerangabe zwischen 10 und 23,5 dbA [<0,01 Sone (unhörbar) und im unteren Bereich von 0,3 Sone (sehr leise)] nach wie vor unwiderlegt skaliert, bietet dem potentiellen Interessenten zumindest einen recht konkreten Anhaltspunkt für eine Kaufentscheidung.
Ob das auftretende Geräusch innerhalb dieser Wahrnehmung (unhörbar-sehr leise) nun in D-Dur oder C-Moll gehalten ist, ist für mich eher unerheblich... ;)
 
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