News Verbesserung von Assistenzsystemen: BMW fragt Kunden per Opt-in nach Bilddaten aus Fahrzeugen

LikeHike schrieb:
Und das ist jetzt wo eine rechtliche Grauzone? Es ist doch ziemlich klar was erlaubt ist und was nicht.
Sag mal, stellst du dich jetzt absichtlich so an, das Thema ist doch bekannt.

Es gibt überhaupt keine klaren Regelungen dafür, ab wann eine Aufnahme nun gerechtfertigt war und wann eine Aufnahme bei der Polizei oder vor Gericht als Beweis zugelassen wird.

Das wird fast schon willkürlich entweder mit Handkuss angenommen oder ignoriert oder dem Einreicher mit Bußgeld bedroht.

Wir sind beim Thema Dashcam ganz weit weg von klaren Regelungen.

Ich kann mir selbst im Schadensfall (bei Versicherungen) oder bei einem Verfahren (Beweisführung) nie sicher sein, ob mir meine Dashcam jetzt hilft.

Ich wurde von der Polizei auch schon sehr genau und auf unangenehme Art zu meiner Dashcam ausgefragt.

Und das alles während moderne Autos Daten sammeln wie irre.

Meine Dashcam hab ich wie die allermeisten anderen auch weil ich mich selber schützen will.
Und ganz nebenbei führt das dazu, dass auch ich selbst anständig fahre weil ich eben weiß, im Ernstfall sieht man eben auf der Kamera auch mein Fahrverhalten.
 
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Termy schrieb:
Es ist zwar ein absolutes Armutszeugnis für 90% der Industrie, aber man muss ja heutzutage leider immerhin positiv hervorheben, dass BMW das per Opt-In macht - und nicht per dreistem Opt-Out, wie es ja leider immer mehr in Mode kommt...

Für die Datenverarbeitung hat die BMW Group “privacy-by-design" Maßnahmen umgesetzt, um die Datenschutzrechte der möglicherweise erfassten Personen und der Fahrzeugnutzer zu schützen: Soweit technisch möglich werden in Bilddaten enthaltene Gesichter und Kennzeichen anderer Verkehrsteilnehmer bereits im Fahrzeug vor der Übermittlung an das BMW IT-Backend unkenntlich gemacht.

Der BMW Fahrer wird immerhin noch gefragt. Als Passant oder Verkehrsteilnehmer wird man hingegen nicht gefragt, ob Gesicht oder Kennzeichen verarbeitet und eventuell kenntlich in die BMW-IT-Backend-Datenbank landen.
 
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Kommando schrieb:
Das Du nie dort sein wirst schützt Dich wovor genau?
Günstigere und bessere Autos bauen die? Aha. Hattest Du schon mal eins gekauft? Ich schon. War nix mit beidem...
welches auto hast denn du gekauft? und ja, sie bauen definitiv für den preis die besseren autos. ich bin bereits zwei für zwei monate gefahren, byd, xpeng und demnächst wird es ein zeekr
 
LikeHike schrieb:
Gerade wenn wir über AI-Training mit Hinblick auf autonomes Fahren ...... Effizienter kriegt man keine realen Daten.
Das technische Problem mit den Daten und dem Aufwand ist für den Kunden irrelevant, die Frage ist :
Möchte der Hersteller ein fertiges Produkt anbieten und welchen Preis möchte/kann der Kunde bezahlen ?

Stellt man sich die Frage kommt man recht schnell zu der Antwort:
Der Kunde ist nicht bereit den vollen/angedachten Preis für das fertig entwickelte Feature zu bezahlen.
Also macht man jetzt einfach den Kunden selbst zum Produkt (die Daten) und Tester.


LikeHike schrieb:
Ist Toyota denn Vorreiter beim autonomen fahren?
Eben nicht, weil sie keine beta Produkte auf den Markt bringen.
Nur ausgetestete fertige Produkte, die an vielen Stellen dadurch sehr altbacken wirken.
Aber pleite/zerstört sind sie trotzdem nicht und das war ja dein Argument vorweg, bezogen auf das Datensammeln um Assistenzsysteme (fertig) zu entwickeln:
LikeHike schrieb:
Womit? Der Zerstörung der deutschen Autoindustrie? Stimmt.
Und obwohl Toyota bei dem allen nicht mitmacht existieren sie weiterhin, genau wie viele andere. Und sie werden weiterhin auch gekauft und das zu recht hohen Preisen.
Was wiederum dafür spricht das der Markt für smarte Assistenzsysteme abseits der Technik Bubble am Ende doch nicht so groß sein könnte ?! :)

LikeHike schrieb:
Ich sehe da eher einen Vorteil. Wenn ich mir kein teures Händlernetzt leisten muss, kann ich Kosten sparen. Wenn ein Händler nicht selber Marge generieren muss, spare ich mir einen Spieler in der Wertschöpfungskette. Das Produkt kann zu dem echten Wert verkauft werden und muss nicht noch Dritte durchfüttern. Quasi optimierte vertikale Integration.
BWL nach dem Lehrbuch :):
Kontrolliere den kompletten Produktlebenszyklus und verhindere einen freien Markt für dein eigenes Produkt.
Den echten "Wert" deines Produktes kannst du damit jederzeit selbst bestimmen.


Also eigentlich bestätigt dein ganzer Post meine vorige Kernaussage:
Für den Kunden negative Entwicklungen als etwas positives verkaufen wollen.
 
Nächstens wollens die Stuhlgang Gewohnheiten wissen, dann kann man bei einer Tourenplanung am Navi Rücksicht drauf nehmen!
Ich kauf mir einen alten VW Käfer. Da fahr ich wann, wo, wie ICH will, sogar ohne Internetüberwachung.
 
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LikeHike schrieb:
Womit? Der Zerstörung der deutschen Autoindustrie? Stimmt.
This. Die sollen sich auf Ersatzteilversorgung fokussieren statt jedes Jahr überteuerte schlechter verarbeitete Spionageschüsseln auf den Markt zu bringen. Gibt bereits genug Autos auf der Welt. Sorgen wir dafür, dass sie weiterfahren. Die ganze "Entwicklung" hier ist ein Hammer der den Nagel sucht und nur unnötig Ressourcen verbrennt.
 
XD Leider gibt es immer noch zu viele Leute die aufgrund von Produktverbesserungs versprechen ihre Privatsphäre aufgeben.

Gut gemacht BMW. der 0815 Kunde hat doch keine ahnung von der welt und klickt fleißig "JA/WEITER"
Ergänzung ()

pfreampfl schrieb:
Nächstens wollens die Stuhlgang Gewohnheiten wissen, dann kann man bei einer Tourenplanung am Navi Rücksicht drauf nehmen!
Ich kauf mir einen alten VW Käfer. Da fahr ich wann, wo, wie ICH will, sogar ohne Internetüberwachung.
Gab es doch schon in den USA. Eine Smart Kamera mit KI die du ins klo hängst. Gab dann einen großen Leak mit Bildern und Videos. Kein Schertz.
 
Finde ich irgendwie etwas unausgeglichen. Man kauft ne VOllausstattung, damit man die möglichkeit bekommt sie zu mieten. Aber brissante Daten freiwillig, unengeltlich und ohne weitere kontrolle abgeben!

Natürlichwird wird alles "gelöscht" was Personenbezoggen ist, auch dann wen man es vermutlich selber braucht weil einer einem reingefahren ist, und dann wiederum nicht, wen bei einer Datenpanne bekannt wird, das man doch irgendwie nochmal über Versicherungen, Dritte Geld verdienen konnte. Natürlich dann unabsichtlich, duch eine panne.... :rolleyes:

Habe da wenig vertrauen in das Unternehmen. Ist ja nicht so das schon FahrzeugDaten vor deutschen Gerichten gegen den Fahrzeuginhaber genutzt wurden. Oder das irgendwo auf der Welt die FahrzeugDaten von Autounternehmen bei Versicherungen Landeten die dann auch eine auch eine Rolle bei Versicherungsbeiträgen spielten. Die würden uns ja auch nie übern Tisch ziehen oder? Autosoftware zu ihren gunsten und zu unseren ungunsten Manipulieren.... Sowas machen unserer Serösen Autohersteller nicht oder?
Daten an dritte weiter Verkaufen. Seröse Autoherstelle sind ja keine Shady-Abofallen Verkäufer, die funktionen ein oder ausschalten, wie es ihnen nützt. Oder die jemals in einen Betrugsskandal verwickelt waren. :daumen:
 
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