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Verbindung zwischen PCIe-Grafikkarte und Intel-Core-i-Prozesor
Wie ist eigentlich die dedizierte PCIe-Grafikkarte (ohne IGP) bei einem Intel-Core-i mit dem Prozessor verbunden. Beim Googlen habe ich die folgende Grafik gefunden Grafik. Möglicherweise interpretiere ich sie aber falsch. Ich gehe nämlich davon aus, dass die PCIe-Lanes, die zur Graka führen direkt mit dem Prozessor verbunden sind und nicht über die Southbridge bzw. den I/O-Controller Hub führen. Also ähnlich wie beim integrierten Speichercontroller.
Die klassischen Aufgaben einer Northbridge, PCI(e)-Interface und Speichercontroller sind schon vor über 10 Jahren in die CPU gewandert. Seither gibt es nur noch die South Bridge, die sich hautpsächlich um die Speicherverwaltung kümmert. Diese ist mittlerweile per PCIe angebunden, genau wie eine potentielle Grafikkarte.
Prozessoren haben also über ihr PCIe Interface zugriff auf alle Hauptkomponenten des Systems. Auch M.2 Laufwerke sind hauptsächlich direkt an die CPU angebunden. Bei Budget-Chipsätzen sind diese ab dem zweiten Slot aber generell über die Southbridge angebunden.
Allerdings haben intels Abspeck-Mainstreamsockel (115x und 1200) nur 16 PCIe 3.0 Lanes, was genau für die Grafikkarte reicht. Alles andere läuft über den Chipsatz. Bei verwendung von zwei Grafikkarten laufen die dann nur noch auf zwei mal 8x. Also je nach Slot, Mainboard und ganz vielen switches.
Das trifft nur auf AMD Plattformen zu, weil es hier lange Zeit keine schnellen Lanes am Chipsatz gab. Bei Intel Mainboards sind die M.2 Steckplätze meist am Chipsatz angebunden und die bieten genug Lanes für 2-3 Laufwerke.