Verbindungsabbrüche Samba Server (OpenSuse)

Matthias206

Lt. Commander
Registriert
Jan. 2008
Beiträge
1.127
Hallo,

ich habe unseren alten Novell Server auf Linux umgestellt (da Novell keine langen Dateinemne kann).

OpenSuse 10.3 mit den neueseten Updates
5 Windows 98SE Clients (nicht lachen)
8er Switch
Router als DHCP
-es ist nur ein Ordner mit Daten als Netzlaufwerk F: freigegeben auf dem die Daten für ein Warenwirtschaftssystem liegen
-es sind keine Benutzer angelegt und einfach nur ein Ordner mit Daten freigegeben ohne gesonderte Benutzerrechte

-an der Hardware ist nichts geändert worden - sie lief vorher problemlos mit Novell

jetzt habe ich immer Verbindungsabbrüche (nicht nachvollziehbar an unterschiedlichen Clients) - nur Neustart des Clients hilft

alle anderen Clients funktionieren dann aber noch und der Internetzugang funktiniert auch

Fehlermeldungen im YAST Protokoll (Beispiele):
smb_panic+0x54 (0x800b15b3)
smb_panic+0x5d (0x8024c03d)
smb-panic(1632)
panic (PID3809) internal Error
panic (PID3855)

alloc_sub_basic Null source String

closed connection to service (null) 192.168.2.104

yield_connection: table_delete for name (null) failed with error record does not exist

process_usershare_file: stat of /var/lib/samba/usershares/
server failed: keine Berechtigung

device devs/sda Failed smart usage attribute 9 (das bedeutet doch er kann keine smartwerte auslesen und nicht das die Smart werte der Platte nicht in Ordnung sind oder)

Bin Linux Noob - also nicht zu sehr fachsimpeln

Danke im Vorraus
 
server failed: keine Berechtigung
Das sagt es doch schon. Irgendwo sind die Rechte falsch gesetzt. Wo genau, kann ich dir nicht sagen. Vllt gibt es eine genauere Log im /var/log-Verzeichnis.
 
Liegt es nicht daran, dass openSUSE 10.3 kein smbfs mehr unterstützt? Sondern nur noch cifs. Cifs kapiert AFAIK win98-er nicht, kann mich aber auch irren.
Ansonsten Rechte anpassen.
 
Es funktioniert ja so wie es ist und ich kann mit den Clients grundsätzlich zugreifen - heute gab es nicht einen einzigen Verbindungsabbruch - gestern halt mehrere - nach einem Update von Samba läuft es jetzt besser aber nicht perfekt.

Es sind keine Benutzer angelegt!!

hier mal die smb.conf

Code:
# smb.conf is the main Samba configuration file. You find a full commented
# version at /usr/share/doc/packages/samba/examples/smb.conf.SUSE if the
# samba-doc package is installed.
# Date: 2007-09-22
[global]
	workgroup = WORKGROUP
	printing = cups
	printcap name = cups
	printcap cache time = 750
	cups options = raw
	map to guest = Bad User
	include = /etc/samba/dhcp.conf
	logon path = \\%L\profiles\.msprofile
	logon home = \\%L\%U\.9xprofile
	logon drive = P:
	usershare allow guests = Yes
	add machine script = /usr/sbin/useradd  -c Machine -d /var/lib/nobody -s /bin/false %m$
	domain logons = No
	domain master = No
	security = user
	usershare max shares = 100
[homes]
	comment = Home Directories
	valid users = %S, %D%w%S
	browseable = No
	read only = No
	inherit acls = Yes
[profiles]
	comment = Network Profiles Service
	path = %H
	read only = No
	store dos attributes = Yes
	create mask = 0600
	directory mask = 0700

[users]
	comment = All users
	path = /home
	read only = No
	inherit acls = Yes
	veto files = /aquota.user/groups/shares/
[groups]
	comment = All groups
	path = /home/groups
	read only = No
	inherit acls = Yes

## Share disabled by YaST
# [printers]
#	comment = All Printers
#	path = /var/tmp
#	printable = Yes
#	create mask = 0600
#	browseable = No
[print$]
	comment = Printer Drivers
	path = /var/lib/samba/drivers
	write list = @ntadmin root
	force group = ntadmin
	create mask = 0664
	directory mask = 0775

## Share disabled by YaST
# [netlogon]
 
Zuletzt bearbeitet:
So ich habe jetzt ein NAS da und das Problem ist das Gleiche!
Am Netzwerk an sich liegt es nicht das funktioniert prima.

Das Problem ist das Warenwirtschaftsprogramm - bei der Netzwerkvariante wird es komplett auf dem Server ausgeführt - also auf den clients ist nur eine Verknüpfung.

Beim Hersteller nachgefragt - man brauch nur eine Fileserver und es funktioniert - tolle Auskunft!

Bei jemanden der für die Firma die Sachen installiert nachgefragt und der wollte uns eine HP Server und Windows Server 2003 aufquatschen.
Es würde der kleinste HP Server mit SATA Platte reichen - (ist nur ein CoreDuo mit 1,8GHz und 512MB Ram?)

Der Linux Samba Server könnte nicht die vielen offen Files handeln und das gäbe Probleme.
Auf die Frage warum es der Uralt Server konnte (P2 mit 450Mhz und 256MB Ram und Novell Netware) - kam nur die Antwort Novell kann das halt!

Wem glaube ich jetzt - bzw. kann mir jemand etwas dazu sagen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Multiple Satzendzeichen entfernt > Forenregeln beachten)
Das übliche Marketinggerede, die wollen doch nur verkaufen.

Zig tausend Leute verwenden Samba und haben keine Probleme damit. Bei dir wird es vermutlich bloß ein Konfigurationsfehler sein. Eventuell ist aber auch ein Bug in der Software, der sich nur bei einigen wenigen Leuten (zB bei dir) bemerkbar macht.
 
Ich habe jetzt noch mal mit 2 Admins (von sehr großen Firmen mit denen wir geschäftlich zu tun haben) gesprochen und die haben mir gesagt das das Problem die Zeitscheibensteuerung des Serverbetriebssystem ist.

Die Software liegt komplett auf dem Netzlaufwerk und auf den Clients sind nur Verknüpfungen zum starten der Software.
Wenn also 5 Clients die gleiche Software (Warenwirtschaftssystem - mehrplatzfähig) starten und alle auf die gleichen Files zugreifen gibt das dann Probleme beim zurückschreiben.
Mit Novell war das kein Problem - aber ein Samba Server zumindest im Zusammenhang mit Win98SE hat damit Probleme und mir wurde jetzt von 3 Leuten ein neuer Server mit viel Ram und Windows Server empfohlen.
Einer davon installiert im Auftrag des Software Herstellers solche Systeme für Kunden - der hatte zwar Traumvorstellungen von der Hardware aber grundsätzlich sagte er das gleiche.
 
Also es ist mir ehrlich gesagt neu, dass Samba Probleme bei mehrfachen Zugriffen hat. Ich höre das zum ersten Mal.

Schau doch mal in der Konfiguration, ob man da etwas Tuning betreiben kann, zB Cachegrößen & max. Verbindungen hochsetzen und dergleichem.

Btw, wie siehts aus, wenn du statt Samba einfach einen FTP aufsetzt? Den kann man bei Windows als Netzlaufwerk einbinden. Oder gibts da sicherheitstechnische Bedenken oder andere Hürden?
 
Ich denke mal eher es lag an der Uralt Hardware - für Novell Netware war das genug - Linux ist zwar auch nicht hardwarefressend aber es war wohl doch für diesen Zweck zu wenig!!

Ist aber egal - neuer Server kommt!!
 
Zurück
Oben