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News Verkauf von PC-Spielen ab 2011 rein digital?

Unwahrscheinlich, da soweit ich weiß - Publisher geben die Zahlen ja nicht gerne raus - derzeit nur ca. 20 % der Spieleverkäufe über digitale Kanäle getätigt werden, und das selbst bei Titeln die heftig auf Steam & Co beworben werden.

Außerdem, wo bleibt die versprochene und notwendige Preissenkung für Spiele bei denen man keine Schachtel, DVD, Anleitung oder die Möglichkeit es weiterverkaufen zu können bekommt? Und man auch noch sein eigenes Geld einsetzen muss um es runterzuladen? Nur ein Beispiel: Mass Effect 2 auf amazon.de - 44 €. Auf Steam 49 €. So wird das nix mit "rein digitale Distribution bis 2011".


Reiner Versandhandel + Digitale Distribution kann ich mir schon eher vorstellen.
 
Ich bin seit HL2 Nutzer von Steam(wohl die bekannteste Onlinevertriebsplattform) und benutze es auch gerne. Ich besitze mittlerweile einige Games über Steam und das nicht nur Valve eigene Produktionen. Mir ist auch der Sicherheitsaspekt mit der Möglichkeit eines gehackten Accounts usw bewusst, aber ich denke mit der zusätzlichen Emailabfrage usw ist man auf einem gutem Weg. Ich halte es für eine wirklich praktische Neuerung: kein CD-Wechsel, einfaches Server und Friend System und man kann nach einer Neuaufsetzung des Systems alles schnell wieder herstellen usw

ABER: Seit der Umstellung von Dollar auf Euro fällt es mir schwer den Service weiter in der Häufigkeit wie früher zu Nutzen. Ich sehe es wirklich nicht ein den gleichen Preis oder einen teilweise sogar höheren Preis für einen Download anstelle einer physikalischen Box, CD und Handbook, Maps usw zu bezahlen. Da komme ich mir verarscht vor. Genau da sollten die den Hebel ansetzen! Wenn wirklich der Download ca 30% günstiger wäre als es die Box im Laden ist, dann wird sich es verdammt schnell durchsetzen. Auch wenn der ein oder andere Bedenken hat wegen Account Hacking oder einer nicht gegebenen Möglichkeit des Wiederverkaufs. Auf lange Sicht wird ein niedrigerer Einkaufspreis das wieder wett machen.
Da sind einzig und allein die Vertriebsplattformen gefragt, die den Preis und die Sicherheit attraktiv machen müssen.
 
sorry für den eventuell dummen beitrag/frage

kann man diesen download (datei) nicht dem nächsten sprich käufer geben incl. dem key

will sagen , wenn ich mein spiel verkaufe , gebe ich die datei mit dem key weiter.

oder schlägt drm oder sonstiges zu??
 
Das Spiel ist normalerweise an deinen Account gebunden und kann entsprechend nur weiterverkauft werden, wenn du das mit deinem ganzen Account machst - und ob das überhaupt erlaubt ist ist eine rechtliche Grauzone.

Manche Spiele könntest du wohl auch ohne Account installieren, weil du den CD-Key sehen kannst und sie keine Onlineabfrage machen - aber welcher Käufer würde sich darauf einlassen, schließlich hast du so lange du den Account besitzt immer die Möglichkeit den Key zu sehen, und damit auch zu benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Direktes Komplettzitat entfernt.)
@redshift
Nein kannst du nicht. Du hast z.B. einen Account bei Steam. Wenn du Spiele kaufst werden die an dein Account gebunden. Du bekommst ja keinen Key, dein Key ist dein Account welchen du registrieren musst. Es ist unmöglich ein einzelnes Spiel aus deinem Account zu verkaufen. Offiziell darfst du nicht mal deinen Account weiter verkaufen falls du ihn nicht mehr möchtest. Im schlimmsten Fall kann der Account gesperrt werden.
Super nicht wahr? Man ist völlig in der Hand des Betreibers der zudem alles sieht was du kaufst und dich dann auch gerne mit Newslettern voll bombadieren darf.

Steam war der erste große Schritt der Publisher zu mehr Kontrolle über ihre Produkte. Wer bei Steam kauft hat weniger Sicherheit, weniger Kontrolle über das was er eigentlich "besitzt" als der Vertreiber. Und die Leute sind so dumm und bleiben drann hängen und fördern es noch. In Zeiten von Twitter und Facebook schein Privatsphäre und Eigenbesitz in der Digitalen Welt völlig flöten zu gehen. Und allen ist es egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von mir aus könnts schon jetzt losgehen, aber die spinnen ja und verlangen in letzter Zeit für Downloads mehr als man für die Packung im Laden bezahlt.

Dann würd ich die Bandbreite meines Kabelanschlusses wenigstens hin und wieder ausnutzen :)

An 2011 glaub ich aber nicht. Dafür gibts zuwenige Anbieter und ich möcht ehrlich gesagt nicht an Steam gebunden werden.
 
Ich bleib auch lieber bei DVDs. Erstens will ich was in der Hand haben und zweitens hasse ich es, Geldgeschäfte übers Internet abzuwickeln.
 
Und mal blöde gefragt, was machen eigentlich diejenigen welche kein Breidbandanschluss haben? Sind ja nur ca. 5 Millionen Bürger welche eine Leitung kleiner als 1000 haben. Und selbst jemand der eine 2000er Leitung hat wird bei einigen Spielen welche jetzt schon 10GB groß sind keine Freude haben. ICh selbst habe eine 16.000 er Leitung und es dauert ewig wenn ich große Daten herunter lade zumal die Server eh meist überfüllt sind.
 
ich möchte auch weiterhin einen datenträger haben!
Die meisten spiele müssen aber im internet bestellt werden weil ich meistens nicht die deutsche geschnittene version haben will...

Ich habe eigentlich nur steam als solche plattform aber hl1 hatte ich schon lange bevor es steam gab...und naja dann wurde ich zu steam genötigt

ich habe dsl3000 und nen kumpel von mir sogar nur 768... immerhin mehr als sein dsl light was er noch vor nem jahr hatte
 
Für mich kommen NUR reale Produktkäufe ins Haus...

1. Gekauft für 59,00 € => Spiel durchgespielt => verkauft für 39,00 € - 49,00 € und erledigt.
2. steam läuft bei mir auch...aber ausschließlilch für HL und CS...onlinekaufen werde ich aller voraussicht nie machen...so wichtig kann ein Spiel gar nicht sein..

zu 1. => wenn ich da sehe, das ich einen tatsächlichen "Spielpreis" von 10,00 € - 20,00 € habe dann darf die Onlinefassung einer Neuerscheinung auf gar keinen Fall mehr als 20,00 € betragen...ansonsten wäre sie teurer als die DVD-Fassung. Onlinespiele die älter als ein halbes Jahr sind müßten demzufolge bei 5,00 - 10,00 € liegen.

Denkt darüber mal nach: IHR bindet Euer sauer verdientes Geld online an ein nicht weiter zu verkaufendes Spiel...man kann auch sagen => Ihr VERNICHTET Euer sauer verdientes Geld...so kann mann/frau finanziel nicht weiter kommen.

Die Sammler sind ein anderes Volk...aber wer sammelt schon online gekauft Spiele :D

Gruß

Minijobber
 
McBain schrieb:
ich .. kaufe Spiele wenn es geht nur noch über Steam.

same here... hab schon lange kein Spiel mehr "normal" gekauft... :)

z.B.
Call Of Duty 6
Left 4 Dead
Left 4 Dead 2
GTA IV
Bioshock
Killing Floor
Trackmania United Forever
Counterstrike Source
Gerry's Mod
...

angefangen hats mit dem Orangepack :)


Einziges Manko: Wenn man nicht gerade bei Aktionen zuschlägt, zahlt man meist drauf.... Hoffe da tut sich mal was bzgl Währungen.


P.S. Ich spiele seit Amigazeiten und muss sagen, dass ich noch NIE ein PC-Spiel verkauft habe, da kommt sowieso nix bei rum.
Lieber behalten und später mal in Erinnerungen schwelgen...

Angenehm ist auch das "Backuppen", alle Spiele in einer EXE. Mal abgesehen davon, dass ein reinstall garnicht nötig ist nach dem Aufsetzen.
Einfach Steamordner öffnen, Steam öffnen, fertig... Updates kommen von allein... was will man mehr :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenigstens fallen hier dann doch einigen die völlig überzogenen Preise der Steam Käufe auf. Denn der Vertrieb ist einer der größten Kostenfaktoren bei Spielen.

Die DVD muss erstmal hergestellt werden, dann muss sie jemand beschreiben, dann muss das erstmal verpackt und in den Landen gebracht werden, ganz davon abgesehen das jemand ja noch die Verpackung herstellen muss, Layout des Covers muss angefertigt werden, das Beilageblättchen ebenfalls (auch wenn das mittlerweile nur noch selten Erwähnenswert ist), die Läden welche die Spiele vertreben wollen auch was drann verdienen.

Und Onlinekauf... ja... ein paar gute Server, ein paar Admins und die Sache ist fast gegessen. Insgesamt, deutlich günstiger. Da wird man nicht selten völlig über den Tisch gezogen.

Gut, eines halte ich Steam zu gute. Hin und wieder, kann man da wirklich Schnäppchen machen. Und würden Spiele dort nur die Hälfte kosten, wären mir die Nachteile auch relativ egal.
 
Ich halte nichts davon. Ich habe lieber ein Gegenstand als nur Daten.
Auserdem ist auch nichts mit der Regelung von minderjährigen zu sehen. Wie sollen die dann an spiele kommen?
Es ist einfach noch nichts geregelt auf diesem Markt...
 
1. Die meisten Spiele gibt´s bei Onlinehändlern oder als Sonderangebot in Discform meist günstiger.
2. Habe ich wenn überhaupt nur auf einem physisch vertriebenen Spiel volle Rechte wie etwa den Weitervarkauf usw.
3. Zukünftig keine Importe mehr? Danke, da verzichte ich.
4. Scheint das eine amerikanische Annahme zu sein. Wenn ich in irgendeinen Elektromarkt gehe stehen da in Deutschland teilweise so viele PC-Spiele wie für alle aktuellen Konsolen zusammen, hier ist man doch eher als Konsolenzocker aufgeschmissen.
5. Bin ich Sammler. Ich will für meine Konsolen und den PC auch richtige Discs samt Hülle, Anleitung usw. haben.
6. Ist die Onlinedistribution für viele Hersteller nur der Zwischenschritt zu Services wie onLive, wo man völlig abhängig von den Unternehmen wäre, da dann nicht mal mehr das Spiel auf dem eigenen Rechner/Konsole installiert wäre.
 
Laut der Aussagen von Still seien an diesem Wandel die Ladenketten selbst schuld. So werden in der Regel Titel für Spielekonsolen offensiv im Verkaufsraum präsentiert, während die PC-Spiele nur noch auf engstem Raum angeboten und nicht derart beworben werden.

Jo, diese Veränderung ist mir allerdings auch schon aufgefallen. Bei unserem hiesigen MM hatten die PC-Spiele anfangs noch eine riesige Verkaufsfläche mit großen Werbeflächen und -figuren und wurde in der letzten Zeit immer weiter verkleinert. Heutzutage fristen die PC-Spiele nur noch ein Nischendasein. Den gleichen Trend kann man auch in Videotheken beobachten.

Denkt darüber mal nach: IHR bindet Euer sauer verdientes Geld online an ein nicht weiter zu verkaufendes Spiel...man kann auch sagen => Ihr VERNICHTET Euer sauer verdientes Geld...so kann mann/frau finanziel nicht weiter kommen.

Na ja ganz so ist es auch nicht. Über Steam kann man auch Spiele verkaufen, aber das Ganze ist natürlich schwieriger, weil an Bedingungen geknüpft und ja, natürlich ist das auch der Sinn der Sache. Natürlich geht der Absatz von Spielen durch den Onlineprivatverkauf runter.
Ich denke aber mal, dass wir uns gegen diesen Digitaltrend kaum zur Wehr setzen können. Entweder akzeptieren wir´s, in Zukunft Spiele über Plattformen wie Steam herunterzuladen oder aber wir verweigern uns eben dem Trend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich persönlich kaufe Spiele lieber im Laden. So erspare ich mir die Downloadzeit und kann wenigstens eine Verpackung in den Händen halten ;)
Davon abgesehen ist das Geld empfinden ein ganz anderes wenn das Geld auch wirklich durch die eigene Hand geht, und nicht einfach vom Konto abgebucht wird..(natürlich nur bei Bar Zahlung^^)
Ich stöbere auch gerne mal die Spiele im Laden durch um zu sehen was es denn noch so gibt. Ich würds schade finden, wenns das nicht mehr möglich wäre.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Spiele irgendwann nur noch digital verkauft werden - und 2011 schon gar nicht!
 
Wenn die Prognose mal nicht zu voreilig ist.
--> ich lad mir doch kein 5GB game innerhalb von einer Woche dauerdownload runter bei meiner dümpeligen 768Kbit (mehr geht nun mal generell nciht) Verbindung:D
 
Ich kaufe gleichfalls nur noch über Steam (ausser zensierte werden über Ösi Land eingekauft und dann erst wenn möglich in Steam verschmolzen), weil dies aktuell die beste Plattform ist und Weihnachten war letztes Jahr ein wahrer Kaufrausch wegen den Angeboten und vmtl. auch der endgültige Durchbruch für diese Plattform :-)

Mittlerweile habe ich 45 Steam Titel und es werden sicherlich mehr werden und der Widerverkauf ist mir egal, denn ich mache mich vor dem Kauf schlau und stehe dann auch dauerhaft zu dem Spiel.

Man muss nur aufpassen, dass man dort bei älteren Titeln nicht in die Falle von fehlenden Patches, inkompatiblen Betriebssystemen, zensierten Spielen oder nur in englisch erhältlicher Titel tappt, denn dies sind noch Schwächen.
Ich bin es einfach leid, mit vielen Pappschachteln eine Menge Platz zu Hause zu verschenken denn meistens spielt man ein Spiel nur 3-4 Jahre bis es Spinnweben im Regal ansetzt. So kann ich digital gelagert jederzeit darauf zugreifen.

Das Argument mit dem fehlenden Breitband kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, denn 95 % aller Haushalte haben schon DSL und der Rest folgt bis in 1-2 Jahren.
Selbst ein DSL 1000 reicht wenn ich einige Stunden ziehe (dann lässt man halt mal den Rechner über Nacht laufen) bis ich das Game auf der Platte habe. Man kann es sich ja dann jederzeit noch wegbrennen.
Das gleiche mittlerweile bei mir mit Musik, keine CDs mehr sondern nur noch MP3s (meist bei Amazon) werden gekauft.

Nur die Preise sind eine Frechheit, denn was ich an Verpackung und dem Zwischenhändler spare sollte auch dem Käufer zugute kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
cdd schrieb:
endlich mal jemand, der in dieser Beziehung genauso "altmodisch" ist, wie ich :)
Ihr seid nicht allein. :)

Eine weitere große Gefahr der Internet-Distribution ist doch auch, dass sich das ganze vom "Erwerb einer Lizenz für die Software" hin zu einem "zeitlich begrenzten Nutzungsrecht für die Software" entwickelt. Ist man dann auch noch zwingend an den dauernden Onlinezugang gebunden (so wie Steam), ist man vollständig in der Hand des Betreibers. Er kann das Konto sperren, kann einseitig die Bedingungen verändern, kann die Software runternehmen wenn es eine Nachfolgeversion gibt ... keine sehr berauschenden Aussichten.

Ich möchte auch weiterhin mit meinen Spielen verfahren können wie ich will - offline spielen, wann/wo/wielange ich es möchte, sie verschenken oder tauschen und das ganz ohne irgendwelche Kontrolle von außen.

An einem Datenträger und einer fehlenden Onlinefreischaltung führt für mich kein Weg vorbei. Spiele, die das nicht erfüllen werden also weder gekauft noch gespielt.


- Harold
 
Immerhin bieten viele Online-Händler dieselben Spieletitel zumeist deutlich günstiger an als ortsansässige Händler

Ist das so?
Bislang hatte ich eher den Eindruck dass spiele online gleich viel oder gar mehr kosten als die physischen Exemplare.
Wer stellt sicher, dass ich "auf ewig" meine Lizenz gebrauchen kann, auch u.U. nach einem Verschwinden des Publishers?
Ich bevorzuge ausserdem i.d.R. die uk-varianten. Das ist dann vermutlich auch nicht mehr möglich.

Ich bleibe lieber bei den physischen Kopien, idealer Weise ohne beknackte online-Zwangsregistrierung oder Kopierschutztreibern, die es wohlmöglich für die nächste win-Version gar nicht mehr gibt . . .
 
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