Verschiedene Clouds hinter einem Router

Crys

Lt. Commander
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Ich habe verschiedene (Next-) Clouds in meinem Intranet, jede auf einem anderen Gerät mit eigener IP usw. Mein Router ist eine Fritzbox, als DHCP kommt noch ein PiHole dazu.
Jetzt habe ich extern mehrere Domins und steuere die Clouds über verschiedene Ports an. Was bei mehr als zwei Clouds aber schon zu Konflikten führt und nicht einfach für den User ist (Port eingeben).
Welche Möglichkeit gibt es mehrere Clients von extern, über separate Domains, anzusteuern. Und dabei die regulären Ports zu verwenden?
 
Danke, dieses Zauberwort habe ich schon mal gehört ... und nachdem ich die Wiki-Seite gelesen habe kan nich immer noch nichts damit anfangen. Was mache ich jetzt, wie fange ich jetzt was wo an?

Wo nach soll ich suchen? Ich kann mir wirklich gar nichts darunter vorstellen.
Wo sollte da eingerichtet werden? Router, PiHole, einen beliebigen Server?
Ich möchte keinen Schutz für ... was auch immer. Ich möchte nichts verschlüsseln, komprimieren, load-balancen, ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wären die NCs alle auf dem selben Rechner könnte das der Webserver selbst erledigen. So aber musst du z.B. haproxy installieren. Die Einrichtung ist aber alles andere als trivial.
 
Bob.Dig schrieb:
Wären die NCs alle auf dem selben Rechner könnte das der Webserver selbst erledigen.
Bisher hatte ich zwei Cloud auf den selben Gerät, eines mit Port 80 das andere mit Port 8080 usw. angesprochen ... was aber auch schon extrem kompliziert wird, wenn man SSL-Zertifikate einrichtet, da man keine std. Ports mehr verwendet.
Jetzt ist aber definitiv ein zweites Gerät im Haus, dass auch nach draußen kommunizieren muss.
 
Apache, Lighttpd (gut für schwache Hardware), Nginx, fast alle Webserver können das inzwischen.
So muss auch nur der Reverse Proxy die Zeitifikate verwalten.
Oder man verwaltet alle Instanzen über einen Webserver mit vhosts.
 
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@Bob.Dig Ein Apache oder Nginx kann als Reverse Proxy auch arbeiten wenn die Ziele, die hinter ihm liegen auf unterschiedlichen Servern sind. Ziel ist dann nicht ein lokales Verzeichnis sondern http://ip.des.anderen.servers:port/path

@Crys: Ganz ganz stark vereinfachte Erklärung: Ein Reverse Proxy ist nichts anderes als ein Webserver der auf verschiedene Namen hört (mail.domain.tld, cloud.domain.tld) und in deine Anfrage "rein guckt" wo du denn hin willst. Willst du zu cloud.domain.tld, dann leitet der Reverse Proxy deine Anfrage an Server1 weiter und wenn du zu mail.domain.tld willst dann eben zu Server2.
So kann man mehrere Webdienste unter dem gleichen Port und mit einer IP anbieten.

Natürlich kann man mit einem Reverse Proxy auch Lastverteilung machen, muss man aber nicht.

Weiterer Vorteil: Du könntest TLS, also https anstatt http, zentral am Reverse Proxy erledigen lassen. Vorteil: Geringerer Konfigurationsaufwand. Nachteil: Verbindungen zwischen Server1, Server2, etc und Reverse Proxy sind unverschlüsselt.
 
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snaxilian schrieb:
@Bob.Dig Ein Apache oder Nginx kann als Reverse Proxy auch arbeiten wenn die Ziele, die hinter ihm liegen auf unterschiedlichen Servern sind. Ziel ist dann nicht ein lokales Verzeichnis sondern http://ip.des.anderen.servers:port/path
Müsste es dann nicht IP und Port sein? Weil der Server dürfte doch wohl kaum lokalen Zugriff haben oder wäre der entsprechend einzurichten?
 
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Bob.Dig schrieb:
Weil der Server dürfte doch wohl kaum lokalen Zugriff haben oder wäre der entsprechend einzurichten?
Es ist nur ein Proxy, d. h. es werden nur HTTP-Anfragen weitergereicht. Auf den Zielservern muss auch ein Webserver laufen und der Reverse Proxy ist dort nur ein Client.
 
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Danke euch allen!

- dann würde es Sinn machen, dass ich den Reverse-Proxy auf meinem RPiv2 aufspiele, denn ich eh schon für PiHole nutze? Da dieser ja auch schon den DHCP verwaltet.
(Auch wenn ich nicht von PiHole überzeugt bin ... vielleicht dann nur ein DHCP mit Rev-Proxy)
Wie z.B. hier beschrieben: http://www.raspberry-pi-geek.de/Magazin/2016/01/Reverse-Proxy-auf-dem-Raspberry-Pi-mit-Nginx
- mit "diesem" Rev-Proxy kann ich dann nur http/s weiterleiten? Kein ssh/ftp/... nicht dass ich gerade dies im Sinn habe, nur für die Zukunft.
 
Lies deinen Text und die Frage am Ende noch einmal und dann wandere mit deinen Augen einige Zentimeter nach oben und lies den Beitrag von @TheCadillacMan erneut, das sollte deine Frage beantworten.
 
TheCadillacMan schrieb:
Es ist nur ein Proxy, d. h. es werden nur HTTP-Anfragen weitergereicht. Auf den Zielservern muss auch ein Webserver laufen und der Reverse Proxy ist dort nur ein Client.
Meine Frage war eher was path in dem Kontext bedeuten sollte...
 
@Crys Wenn ich snaxilian richtig verstanden habe müsstest Du nur die entsprechende Config von Apache auf dem "ersten" Server anpassen und an die weiteren dann durchleiteten.
 
Dem scheint aber nicht so zu sein, hier werden halt immer nur Häppchen geworfen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was genau willst du denn jetzt von uns? @Crys Frage ob ein Reverse Proxy (im Kontext des Threads und der gestellten Fragen und Hinweise) nur http/https weiter verteilt oder auch andere Protokolle. Die Frage hat @TheCadillacMan bereits beantwortet.
Die Frage was im Kontext der Einrichtung eines Reverse Proxys als Path bezeichnet wird, wurde ebenfalls beantwortet, eine sachliche Rückfrage danach gab es nicht. Aus deinen Ein-Satz-Beiträgen wird man nie ganz schlau weil nicht immer ganz klar ist, worauf du dich jetzt genau beziehst.

Beispiel:
Server A mit IP 1.2.3.4. hat auf Port 80 eine Webseite laufen die direkt im Webroot liegt, also unter http://1.2.3.4/ liegt.
Server B mit IP 1.2.3.5 hat auf Port 8080 eine Webseite liegen, die nicht im Webroot sondern bspw. unter /var/www/html/webseite liegt, dann ist die Adresse http://1.2.3.5:8080/webseite

Ein Reverse Proxy auf einem dritten Server C soll die beiden Seiten unter servera.domain.tld und unter serverb.domain.tdl erreichbar machen, die minimalste und nicht vollständige Config lautet dann:
NGINX:
server {
    listen 80 http;
    server_name servera.domain.tld;

    # reverse proxy
    location / {
        proxy_pass http://1.2.3.4/;
    }
}
server {
    listen 80 http;
    server_name serverb.domain.tld;

    # reverse proxy
    location / {
        proxy_pass http://1.2.3.5:8080/webseite;
    }
}

Natürlich kann ich auch den Reverse Proxy auf Server A laufen lassen, muss dann die Config entsprechend an meine Bedürfnisse anpassen.

Ja, natürlich bekommt man in einem Forum Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn du eine schlüsselfertige out-of-the-box und vollständig an deine Bedürfnisse angepasste Lösung willst können wir gerne einen Vertrag darüber abschließen und ich schaue & höre mir an was du hast, was du als Ziel haben hast, konzipiere und erledige die Umsetzung und bekommst eine Doku dazu. Aufwand je nachdem was du alles willst aber mein Stundensatz wird dir zu hoch sein. Denn dann würde man nicht in einem Forum nach kostenloser Hilfe fragen ;)
 
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Der du dann mit deinem zweiten Post direkt danach in einem "hingeworfenen Häppchen" widersprichst bzw. relativierst? Aha...
 
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