Holt schrieb:die Aktien werden einen Crash besser als Bankeinlagen überstehen.
Lass mich das auf "manche" Aktien korrigieren. Bei einem Crash werden auch Unternehmen den Bach runter gehen, aber grundsätzlich stimmts vermutlich.
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Holt schrieb:die Aktien werden einen Crash besser als Bankeinlagen überstehen.
Small Caps (entwickelte Märkte) auf jeden Fall! Mein Portfolio besteht zu 25% aus Small Caps. Die Produktpalette ist nur im Moment eher eingeschränkt, mir ist zum Beispiel kein ETF auf den "MSCI World Small Cap"-Index bekannt. Da wird aber sicher noch was kommen. Muss man sich halt die Produkte f. Small Caps der entsprechenden Regionen zusammensuchen (NA, EU, Pacific/Japan).Bridax schrieb:Was haltet ihr eigentlich von Small Cap und Frontier Markets? Lese immer öfter, dass man diese ruhig mit in's Portfolio nehmen kann zu 5-10% Anteil.
Frontier Markets sind derzeit natürlich ziemlich bedenklich (IS, Terrorismus, Krisen).
Vorgestellt, mit dem jeweiligen Anteil, habe ich mir das ganze im groben so:
EU - 30%
USA -30%
EM -10%
USA Small Cap -5%
EU Small Cap -5%
Pacific -10%
Russia -10%
Frontier ???
Letztens habe ich einen Vortrag von einem Angestellten der Allianz Group über zukünftige Anlagemöglichkeiten für Privatanleger besucht.Holt schrieb:Aber genau das bringt dann langfristig den Erfolg und ohne so viel Risiko, wie es allgemein behauptet wird, sofern man die Kosten eben im Griff hat damit die den Gewinn nicht auffressen, wie es z.B. nicht selten bei den klassischen, aktiven Aktienfonds der Fall ist, den die Drückerkolone hinter den Bankschaltern den Kunden aufzuschwatzen versucht.
Erstens halte ich nichts von Derivaten, denn das sind die substanzlose Wetten und keine Sachwerte und zweitens sind die meist so konstruiert, dass der Dividendenabschlag auch entsprechend berücksichtigt wird. Leider, man ahnt es schon, nicht einheitlich und vor allem bei Long Produktion nicht immer im vollen Umfang. Da muss man sich also auch die Konstruktion des jeweiligen Derivates genau ansehen, aber man kann sicher sein, dass es nicht so einfach ist ein Short auf eine Aktie zu kaufen und dann von dem sicheren Kursabschlag Ex-Dividende zu profitieren, denn sonst wäre es ja zu einfach und die Emittenten der Derivate bald pleite.niqlas schrieb:Was haltet ihr von der Idee, mittels Turbo Bulls durch den Dividendenabschlag Gewinn zu machen?
Genau das predige ich doch immer, die Kosten fressen die Renditen wenn man sie nicht im Auge behält. Daher sollte man eben auch keine aktiv gemanagten Fonds nehmen oder gar Dachfonds, die sind einfach zu teuer und gerade bei den Dachfonds werden die tatsächlichen Kosten ganz legal zum Teil verschwiegen. Nur erwirtschaftet kaum einer der Fonds dauerhaft eine Rendite die so weit über dem Markt liegt, dass dies die Kosten gegenüber z.B. den ETF und erste recht Einzelaktien mehr als kompensieren könnte.niqlas schrieb:Er sagte auch, dass es noch viel wichtiger sei, die Kosten einer Investition im Auge zu behalten, weil die meist ohnehin schon niedrige Rendite dadurch komplett aufgefressen werden kann.
Die werben halt um Vertrauen, denn die Zeit in der die Leute der Finanzbranche blind vertraut haben, dürfte nun wirklich vorbei sein.niqlas schrieb:so etwas aus dem Mund eines Allianz-Mitarbeiters des Bereichs "Private Vermögensverwaltung" zu hören, hat mich schon ziemlich erschüttert.
Nein, der bereitet sich und die Kunden auf die Honorarberatung vor. Dabei nimmt der Berater also direkt Geld für die Beratung vom Kunden statt indirekt über die Provisionen an den Produkten zu verdienen die er den Kunden verkauft. Der Vorteil ist, dass er im Prinzip wirklich unabhängig im Interesse des Kunden arbeiten kann, nur wenn er dann auch zugleich für einen Finanzkonzern arbeitet, hätte ich zumindest Zweifel ob dem wirklich so ist.niqlas schrieb:Wie verdient der gute Mann denn bitte sein Geld? Nicht, dass ich es ihm übel nehme, wenn er uns wertvolle Anlageempfehlungen gibt, aber er hat sich damit ja sein eigenes Grab geschaufelt.
hallo7 schrieb:Wie kommst du darauf, dass Lamborghini verkauft werden soll? Die Marke läuft doch und außerdem rechnen die mit Audi gegen die in den Modellen einige Technikspielereien ausprobieren können.
olmo schrieb:funktionieren die e-Fahrzeugmärkte ganz gut. In paar Jahren bald Standard.
Wenn jemand mal eben 100.000 in VW steckt, hat er vermutlich nicht weniger als eine Million und damit dann nur 5% Verlust aufs Ganze gesehen. Wenn wirklich einer so blöd ist die Grundregel nicht alle Eier in einen Korb zu legen zu verletzen, dann ist dem nicht zu helfen, aber der sollte lieber in Fonds (vor allem ETFs) investieren und wäre auch mit einer KLV besser beraten. Denn das Investment in Einzelaktien muss immer gestreut passieren und der Betrag auf mindestens 5 besser mindestens 10 Aktien unterschiedlicher Branchen verteilt sein. Alles auf eine Aktie zu setzen ist pures Zocken!olmo schrieb:wer im letzten Jahr noch als Pensionsvorsorge rund 100.000 in VW-Papiere rein gesteckt hatte....verlor in den
letzten Wochen, Monaten rund > 50%;
Erst stiftest Du bei den HDD Verwirrung mit Deinen sehr komischen Aussagen und nun hier, also lass es besser wenn Du nicht wirklich ein wenig Ahnung hast. Wenn VW bzw. in dem Fall Audi Lamborgini oder andere Konzernmarken verkaufen sollte, wäre die erste Frage mal an wen, denn so viele potentielle Käufer gibt es da auch nicht und im Zweifel wird ein Werk auch lieber geschlossen als verkauft.olmo schrieb:die nächste Zeit, wenn auch Lamborgini und paar andere Konzern-Marken noch
verkauft werden....? man weiss nix Genaues...
Klar, nur wieso werden dann in Deutschland kaum e-Autos verkauft und schon gar nicht an Privatleute? Ganz einfach: Weil sie sich nicht rechnen, ein e-Flucence wurde damals von Renault so teuer verkauft wie ein Diesel oder Benziner, nur musste man meine ich 79€ pro Monat Leasing für die Batterie bezahlen (bis zu 10.000km pro Jahr) und dafür kann zumindest beim Diesel auch genug tanken um die 10.000km im Jahr zu fahren.olmo schrieb:da der E-mobil-Markt phosiert wird,
siehe Tesla 3, Chinakracher zu Discountpreisen, usw.
So sicher ist das nun wirklich nicht und wird auch sehr von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängen. Außerdem wäre es schon mal schön, wirklich ausformuliert Sätze zu lesen, die bekommen ja sogar die meisten Bots vernünftig hin, selbst wenn deren Inhalt dann auch nicht gehaltvoller ist als Deiner.olmo schrieb:was steigen wird, die nächste Zeit.....Rohstoffe
Noch eine Frage zu ETFs (ich glaube sie trifft für Fonds allgemein zu):Holt schrieb:Genau das predige ich doch immer, die Kosten fressen die Renditen wenn man sie nicht im Auge behält. Daher sollte man eben auch keine aktiv gemanagten Fonds nehmen oder gar Dachfonds, die sind einfach zu teuer und gerade bei den Dachfonds werden die tatsächlichen Kosten ganz legal zum Teil verschwiegen. Nur erwirtschaftet kaum einer der Fonds dauerhaft eine Rendite die so weit über dem Markt liegt, dass dies die Kosten gegenüber z.B. den ETF und erste recht Einzelaktien mehr als kompensieren könnte. Die werben halt um Vertrauen, denn die Zeit in der die Leute der Finanzbranche blind vertraut haben, dürfte nun wirklich vorbei sein.
Ja, wenn die Unternehmen im ETF Dividenden ausschütten, bekommst du Dividendenniqlas schrieb:Noch eine Frage zu ETFs (ich glaube sie trifft für Fonds allgemein zu):
Inwiefern profitiert man von einer Investition in einen ETF? Ist es ein Wachstumswert, den ich zu einem niedrigen Preis kaufe und zu einem hohen Preis verkaufe? Oder erhalte ich auch Dividenden von den Unternehmen, die in dem ETF abgebildet werden?
Technische Analyse ist auf einem Niveau mit Esotherik zu sehen. Es stimmt zwar, dass teilweise Effekte wie die selbsterfüllende Prophezeihung eine Rolle spielen, aber darauf sollte man keine Investmentstrategie aufbauen.Ich weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle in diesem Thread es war, aber jemand hatte gesagt, dass er die technische Analyse als selbsterfüllende Prophezeihung ansieht. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass das tatsächlich stimmt.
Der nächste Crash kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Wann der Crash kommt, weiß keiner.Je mehr ich mit Personen in Kontakt stehe, die sich mit Wirtschaft, Börse und dem globalen Finanzsystem auskennen (sowohl privat als auch hier im Thread), desto mehr bemerke ich eine Ansicht / Meinung, die fast alle teilen:
Der möglicherweise in naher Zukunft bevorstehende Crash bzw. DER große Crash in mittelfristiger Zukunft.
Es scheint so zu sein, als wäre man umso misstrauischer dem Finanzsystem gegenüber, je besser man sich damit auskennt.
Was meint ihr dazu?
feynman schrieb:Das tolle für den, dem Anschein nach unterlegenen, Privatanleger ist, dass der Aktien- und Finanzmarkt effizient ist.