Verschiedene Fragen zu Aktien und Dividenden

Holt schrieb:
die Aktien werden einen Crash besser als Bankeinlagen überstehen.

Lass mich das auf "manche" Aktien korrigieren. Bei einem Crash werden auch Unternehmen den Bach runter gehen, aber grundsätzlich stimmts vermutlich.
 
Deswegen hat man bei der Aktienanlage ja auch breit genug zu streuen! Das ist die Grundregel bei jeder guten Anlage und die meisten die Leute die sagen sie wären mit Aktien auf die Nase gefallen, haben genau das nicht gemacht und sind eigentlich mit nur einer Aktie auf die Nase gefallen, oder vielleicht mit Aktien von Unternehmen aus nur einer Branche.

Das mit dem Streuen gilt aber nicht nur für Aktien alleine, wenn man dann mal im Fernsehen z.B. nach der Lehman Pleite oder dem Procon Skandal etc. die Interviews der Anleger sieht und die dann alles verloren haben weil sie ihr ganzes Geld da reingesteckt hatten, dann weiß man auch warum und was die falsch gemacht haben. Lege nie alle Eier in einen Korb!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also sind wir wieder beim Welt-Depot mit MSCI World und MSCI EM ;)
Sparplan einrichten, 40+ Jahre laufen lassen, freuen.

Die gesparte Zeit (anstatt sich mit Aktien zu beschäftigen) in Hobbies investieren.
 
Bridax schrieb:
Was haltet ihr eigentlich von Small Cap und Frontier Markets? Lese immer öfter, dass man diese ruhig mit in's Portfolio nehmen kann zu 5-10% Anteil.

Frontier Markets sind derzeit natürlich ziemlich bedenklich (IS, Terrorismus, Krisen).

Vorgestellt, mit dem jeweiligen Anteil, habe ich mir das ganze im groben so:

EU - 30%
USA -30%
EM -10%


USA Small Cap -5%
EU Small Cap -5%
Pacific -10%
Russia -10%
Frontier ???
Small Caps (entwickelte Märkte) auf jeden Fall! Mein Portfolio besteht zu 25% aus Small Caps. Die Produktpalette ist nur im Moment eher eingeschränkt, mir ist zum Beispiel kein ETF auf den "MSCI World Small Cap"-Index bekannt. Da wird aber sicher noch was kommen. Muss man sich halt die Produkte f. Small Caps der entsprechenden Regionen zusammensuchen (NA, EU, Pacific/Japan).

Bei Frontier-Märkten wäre ich vorsichtiger. Deren Liquidität ist doch ziemlich eingeschränkt und bei uns erhältliche Produkte für Frontier-Märkte dürften recht hohe laufende Kosten haben.
 
Vorab eine Frage:
Was haltet ihr von der Idee, mittels Turbo Bulls durch den Dividendenabschlag Gewinn zu machen?


Holt schrieb:
Aber genau das bringt dann langfristig den Erfolg und ohne so viel Risiko, wie es allgemein behauptet wird, sofern man die Kosten eben im Griff hat damit die den Gewinn nicht auffressen, wie es z.B. nicht selten bei den klassischen, aktiven Aktienfonds der Fall ist, den die Drückerkolone hinter den Bankschaltern den Kunden aufzuschwatzen versucht.
Letztens habe ich einen Vortrag von einem Angestellten der Allianz Group über zukünftige Anlagemöglichkeiten für Privatanleger besucht.
Der Allianz-Mitarbeiter hat uns Zuhörern (das waren vor allem Personen 60+) empfohlen, dass wir eine Anlageentscheidung mit einem Anlageberater treffen sollen, dann aber zur Absicherung lieber nochmal zu einem anderen Vermögensverwalter gehen und dort die Empfehlung des ersten Beraters prüfen lassen. Das hat mich schon sehr gewundert, denn dadurch stellt er ja seine eigene Empfehlung und Beratung in Frage.

Das Beste war allerdings folgendes:
Er sagte auch, dass es noch viel wichtiger sei, die Kosten einer Investition im Auge zu behalten, weil die meist ohnehin schon niedrige Rendite dadurch komplett aufgefressen werden kann. Man solle doch bitte darauf achten, den Verkäufern und Beratern nicht riesige Provisionen in den Rachen zu werfen.

Das ist ja freundlich, dass er uns das sagt, aber so etwas aus dem Mund eines Allianz-Mitarbeiters des Bereichs "Private Vermögensverwaltung" zu hören, hat mich schon ziemlich erschüttert.
Wie verdient der gute Mann denn bitte sein Geld? Nicht, dass ich es ihm übel nehme, wenn er uns wertvolle Anlageempfehlungen gibt, aber er hat sich damit ja sein eigenes Grab geschaufelt.
 
niqlas schrieb:
Was haltet ihr von der Idee, mittels Turbo Bulls durch den Dividendenabschlag Gewinn zu machen?
Erstens halte ich nichts von Derivaten, denn das sind die substanzlose Wetten und keine Sachwerte und zweitens sind die meist so konstruiert, dass der Dividendenabschlag auch entsprechend berücksichtigt wird. Leider, man ahnt es schon, nicht einheitlich und vor allem bei Long Produktion nicht immer im vollen Umfang. Da muss man sich also auch die Konstruktion des jeweiligen Derivates genau ansehen, aber man kann sicher sein, dass es nicht so einfach ist ein Short auf eine Aktie zu kaufen und dann von dem sicheren Kursabschlag Ex-Dividende zu profitieren, denn sonst wäre es ja zu einfach und die Emittenten der Derivate bald pleite.

niqlas schrieb:
Er sagte auch, dass es noch viel wichtiger sei, die Kosten einer Investition im Auge zu behalten, weil die meist ohnehin schon niedrige Rendite dadurch komplett aufgefressen werden kann.
Genau das predige ich doch immer, die Kosten fressen die Renditen wenn man sie nicht im Auge behält. Daher sollte man eben auch keine aktiv gemanagten Fonds nehmen oder gar Dachfonds, die sind einfach zu teuer und gerade bei den Dachfonds werden die tatsächlichen Kosten ganz legal zum Teil verschwiegen. Nur erwirtschaftet kaum einer der Fonds dauerhaft eine Rendite die so weit über dem Markt liegt, dass dies die Kosten gegenüber z.B. den ETF und erste recht Einzelaktien mehr als kompensieren könnte.
niqlas schrieb:
so etwas aus dem Mund eines Allianz-Mitarbeiters des Bereichs "Private Vermögensverwaltung" zu hören, hat mich schon ziemlich erschüttert.
Die werben halt um Vertrauen, denn die Zeit in der die Leute der Finanzbranche blind vertraut haben, dürfte nun wirklich vorbei sein.
niqlas schrieb:
Wie verdient der gute Mann denn bitte sein Geld? Nicht, dass ich es ihm übel nehme, wenn er uns wertvolle Anlageempfehlungen gibt, aber er hat sich damit ja sein eigenes Grab geschaufelt.
Nein, der bereitet sich und die Kunden auf die Honorarberatung vor. Dabei nimmt der Berater also direkt Geld für die Beratung vom Kunden statt indirekt über die Provisionen an den Produkten zu verdienen die er den Kunden verkauft. Der Vorteil ist, dass er im Prinzip wirklich unabhängig im Interesse des Kunden arbeiten kann, nur wenn er dann auch zugleich für einen Finanzkonzern arbeitet, hätte ich zumindest Zweifel ob dem wirklich so ist.
 
niqlas@
hauptsächlich aus Sekundärquellen...weil die primär-Quellen um 12 Uhr ..eh schon veraltet.
zb. VW
wer im letzten Jahr noch als Pensionsvorsorge rund 100.000 in VW-Papiere rein gesteckt hatte....verlor in den
letzten Wochen, Monaten rund > 50%;
absehbar waren die KursSenkungen schon vorher und wer genau lesen konnte ( die Hauptarbeit, bei dem ganzen
Papier-Schmuh-Zirkus ) ...konnte schon kognitiv voraus sehen...dass die Kurse fallen werden...
Aktuell verkaufen Ford + Opel mehr Fahrzeuge %-tual und die Frage ist...erholt sich so ein vw Konzern aus dem Schlammassel? ..die nächste Zeit, wenn auch Lamborgini und paar andere Konzern-Marken noch
verkauft werden....? man weiss nix Genaues...
...
Meine Prognose: Stagnation, evtl. sogar ein Abschwung auf lange Sicht, da der E-mobil-Markt phosiert wird,
siehe Tesla 3, Chinakracher zu Discountpreisen, usw.




kurz: man muss sehr viel hintergründig sich informieren, was so rund herum um das Unternehmen geschieht. ( Buffets Hauptarbeit: lesen, lesen, Cola trinken, ...lesen...)
Diese ganzen primär-Informationen, welche in den Fach-infos präsentiert werden...sind oft alter Käse



ps.
interessante Märkte sind immer Genussmittel-Branchen, weil Futter brauchen sie alle, wie auch bio-Tech,
usw.
was steigen wird, die nächste Zeit.....Rohstoffe ! aber mit eff-eff....speziell Rohstoffe f. electronic-Krämer-Märkte...
und Food ( Rinder, Schweine, Hühner, Fisch aus Aquakulturen, weil die Japanischen, kann man kaum noch fressen...usw. )
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommst du darauf, dass Lamborghini verkauft werden soll? Die Marke läuft doch und außerdem rechnen die mit Audi gegen die in den Modellen einige Technikspielereien ausprobieren können.
 
hallo7 schrieb:
Wie kommst du darauf, dass Lamborghini verkauft werden soll? Die Marke läuft doch und außerdem rechnen die mit Audi gegen die in den Modellen einige Technikspielereien ausprobieren können.

vw muessen Gelder generieren. Das ist der Punkt.
vw wird in ein juristisches Messer laufen, Operationskosten steigen an. Die ganzen Entschädigungszahlungen müssen geleistet werden;
nicht nur der AbgasSchmuh...sondern auch die Anleger-Verluste, welche durch den "Skandal"(der letztendlich Keiner ist, produziert
wurden.

Kurz: vw benötigt Zaster !
Der Absatz ist rückläufig, eher ein Minusgeschäft - ob sich vw je wieder erholen wird, ist fraglich. Kursraten > 250$ sind die nächsten paar
Monate nicht zu erwarten
 
Ja, aber ich verkauf doch nicht etwas, dass mir Gewinn bringt. Da setz ich vorher das VW Werk in den USA auf die Verkaufsliste. Ganz zu schweigen von dem Punkt, dass Lamborghini Audi gehört und Audi zwar zu ~99% VW, aber VW nicht einfach etwas befehlen kann und schon gar nicht der Verkaufserlös an VW geht, wenn Audi etwas verkauft. Die sind ja selbst eine AG.

Außerdem überschätzt du glaub ich den Zahlungsmittelbedarf von VW. Erstmal müssen die Strafen ausgesprochen werden, da sind wir noch weit entfernt. Das wird Jahre dauern bis das fix ist, nehm ich an.

Weiters werden diese Strafen immer über einen Zeitraum ausgesprochen. Zum Beispiel Strafe x muss abgeleistet werden über 10 Jahre etc.
Sprich VW muss nicht sofort das Geld auftreiben.

Und zu guter letzt wird Deutschland VW aushelfen wenns nötig ist. Wobei VW natürlich auch von den Banken Kredite bekommt, da jede Menge Wert vorhanden ist. Ich glaub nicht, dass da irgendwas verkauft werden muss, und der Absatz ist nur in den USA rückläufig.
 
hallo7@

parallel zu den Ölverbrennermärkten...funktionieren die e-Fahrzeugmärkte ganz gut. In paar Jahren bald Standard.
Der Elektrobereich wird anziehen...die nächsten Jahre.
Der Verbrenner wird immer antiquierter....so zu sagen, schwerer vermittelbar - auch als Gebrauchtfahrzeug ( Wiederverkauf )

die ganz guten Zeiten von vw sind schon lange rum. Aktuell plagen Absatzprobleme, Behörden kaufen oft bei der Konkurrenz ein,
die Anwälte, Verfahren kosten Zaster, Entschädigungszahlungen stehen an.......





kurz: wer in den USA ein Fahrzeug mit > 300.000 Meilen benötigt...kauft sich aktuell einen Toyota und keinen VW - kurz: die Konkurrenz
baut auch gute Autos, egal ob Japaner oder Koreaner....aktuell ist Opel und Ford wieder im Trend
 
olmo schrieb:
funktionieren die e-Fahrzeugmärkte ganz gut. In paar Jahren bald Standard.

Das Tesla Model 3 kommt vermutlich Anfang 2018 zu uns. Da wird man sehen ob es in ein paar Jahren Standard wird oder doch eher in 10 Jahren, oder noch länger.
Für die nächsten 3 Jahre sind Elektroautos weiterhin ein Nischenprodukt und alle deutschen Hersteller haben die Möglichkeit mehr oder weniger sofort ein Auto mit den Prinzipien des Model 3 zu bauen. Machen sie aber nicht, weil es zurzeit nicht Gewinnbringend ist.

VW hat ein Rekordjahr nach dem andern hinter sich, natürlich geht das nicht immer so weiter. Absatzprobleme haben sie aber trotzdem nur in den USA und dieser Markt ist und war für VW nie besonders groß.

Die Aktie würd ich zurzeit trotzdem nicht kaufen, aber das Unternehmen an sich steht solide dar, auch mit den Strafzahlungen.
 
hallo7@

sry, ...was heisst da solide da stehen.....wenn du letztes Jahr zum Kurswert v. rd. 240 $ eingekauft hättest ( 200.000 $ ) .....
und heute mal vergleichst, ..was dir die Papiere noch wert sind, ....
kommt dir die Erkenntnis, dass der Kram aktuell nur noch das halbe Geld wert ist. Ob die Kurse wieder steigen werden?
eher fraglich....

hör mir auf...solide;
wenn ich ein Langstreckenauto haben möchte....kaufe ich mir einen Toyota...
 
Was hat das bitte mit solide/ nicht solide zu tun?

Ich hab den Kram bei 97€ gekauft und für 130€ verkauft.
Für mich war das derbst solide...

Abgesehen davon steht VW auch solide dar.
Klar wird die Affäre teuer bzw. anscheinend immer teurer, aber VW sollte das wuppen, im Notfall muss man halt 1-2 Prestige Marken verkaufen, who cares...
 
olmo schrieb:
wer im letzten Jahr noch als Pensionsvorsorge rund 100.000 in VW-Papiere rein gesteckt hatte....verlor in den
letzten Wochen, Monaten rund > 50%;
Wenn jemand mal eben 100.000 in VW steckt, hat er vermutlich nicht weniger als eine Million und damit dann nur 5% Verlust aufs Ganze gesehen. Wenn wirklich einer so blöd ist die Grundregel nicht alle Eier in einen Korb zu legen zu verletzen, dann ist dem nicht zu helfen, aber der sollte lieber in Fonds (vor allem ETFs) investieren und wäre auch mit einer KLV besser beraten. Denn das Investment in Einzelaktien muss immer gestreut passieren und der Betrag auf mindestens 5 besser mindestens 10 Aktien unterschiedlicher Branchen verteilt sein. Alles auf eine Aktie zu setzen ist pures Zocken!
olmo schrieb:
die nächste Zeit, wenn auch Lamborgini und paar andere Konzern-Marken noch
verkauft werden....? man weiss nix Genaues...
Erst stiftest Du bei den HDD Verwirrung mit Deinen sehr komischen Aussagen und nun hier, also lass es besser wenn Du nicht wirklich ein wenig Ahnung hast. Wenn VW bzw. in dem Fall Audi Lamborgini oder andere Konzernmarken verkaufen sollte, wäre die erste Frage mal an wen, denn so viele potentielle Käufer gibt es da auch nicht und im Zweifel wird ein Werk auch lieber geschlossen als verkauft.
olmo schrieb:
da der E-mobil-Markt phosiert wird,
siehe Tesla 3, Chinakracher zu Discountpreisen, usw.
Klar, nur wieso werden dann in Deutschland kaum e-Autos verkauft und schon gar nicht an Privatleute? Ganz einfach: Weil sie sich nicht rechnen, ein e-Flucence wurde damals von Renault so teuer verkauft wie ein Diesel oder Benziner, nur musste man meine ich 79€ pro Monat Leasing für die Batterie bezahlen (bis zu 10.000km pro Jahr) und dafür kann zumindest beim Diesel auch genug tanken um die 10.000km im Jahr zu fahren.

Dann ist es aber mit der Batterie nicht getan, die will auch geladen werden und unter 20kWh pro 100km kommt man in der Praxis mit einem vollwertigen 4 Sitzer auch nicht aus, eher 30kWh, dazu kommen die Ladeverlust, 25% muss man da wenigstens ansetzen, aber 30kWh sind auch fast 9€ auf der Stromrechnung, dafür kannst Du zumindest den Diesel noch für weitere 100km betanken, dann das Risiko der Wiederverkaufswertes und was ist, wenn man nach einigen Jahren gar keine Batterie mehr bekommt? Die sind ja für jedes Modell anderes und halten eben nicht ewig.

Gerade wenn man sich Tesla anschaut, so ist deren Aktie extrem sportlich bewertet, zumal die jedes Jahr immer noch gewaltige Verlust einfahren, da muss schon alles gut wie versprochen oder noch ein wenig besser laufen, damit diese Bewertung gerechtfertigt ist. Daran hatte zumindest Daimler ja wohl Zweifel, sonst hätten sie ihre Tesla Aktien nicht verkauft. Zwar gibt es für den Tesla 3 nun angeblich gewaltig viele Vorbestellungen, aber da würde ich auch vorsichtig sein, solche Meldungen waren schon bei anderen Firmen in der Vergangenheit zuweilen wenig belastbar. Außerdem sehe ich den bisherigen Markterfolg von Tesla vor allem darin, dass die Autos sehr teuer und sofort als e-Autos zu erkennen sind. Die kaufen sie sich die Kunden als Zweitwagen um ihre Umweltgewissen und seinen Wohlstand zu zeigen, der steht also vor der Garage, während der Besitzer gerade mit dem dicken SUV unterwegs ist.

Nur funktioniert dies in den Preisregionen der Mittelklasse nicht in die der Tesla 3 vorstoßen will, denn nur da können sie die nötigen Stückzahlen erzielen um mal Gewinn machen zu können. Das sich ein e-Golf oder e-Smart nicht verkauft weil man ihm eben seinen Antrieb nicht sofort ansieht und damit eben nicht Cool sein kann, ist klar, wirtschaftlich sind sie ja wie gesagt auch nicht. Aber das selbst ein i3 sich kaum verkauft, obwohl der nun wirklich sofort als e-Auto auffällt, zeigt das in dem Segment eben die Rechnung für die Kunden aufgehen muss und der Wagen auch alltagstauglich zu sein hat, weil es eben oft das einzige Auto im Haus ist. Da hapert es aber bei der Reichweite und dem Aufladen der Akkus, welches im Verhältnis zur der Zeit die man fürs Tanken bei normalen Autos braucht, immer noch lange bis ewig dauert.
olmo schrieb:
was steigen wird, die nächste Zeit.....Rohstoffe
So sicher ist das nun wirklich nicht und wird auch sehr von der Entwicklung der Weltwirtschaft abhängen. Außerdem wäre es schon mal schön, wirklich ausformuliert Sätze zu lesen, die bekommen ja sogar die meisten Bots vernünftig hin, selbst wenn deren Inhalt dann auch nicht gehaltvoller ist als Deiner. :lol:
 
Holt@

...es gib genug Kleinanleger...welche ihre Guthaben dank Bank-Spezialberater in Form von vw Papieren angelegt hatten - dort sitzen
auch keine Profis herum und es haben schon genug Leute Gelder verloren...durch Falschberatung -
analog wird es interessant, wie vw die ganze Klagerei kompensieren wird. vw erfährt zumindest eine starke REDUKTION -
analog wird Lamborgini verkauft.

Renault betreibt genau das richtige Konzept. Batterien auf Leasingbasis. Eine andere Variante, per Kaufbatterie ist nix Gescheites.
Verreckt die Battery, ... dann wirtschaftlicher Totalschaden.
Kaufen werden die ganzen Ferngesteuerten so wie so, ob der Benzin/Dieselpreis gleich der Batteryleasing/Stromeinkauf ist -
so oder so...
Der Elektromarkt wird anziehen...und das sehr bald...

Wenn deine Gelder in eine eigene Photovoltaik-Anlage ( 1 kWp Plattenpreise = 650 euro) + Batteriespeicher ( Blei-Säure 800 AH ) steckst
könntest du mehr Gelder generieren, als mit so mancher Moksel- oder Nebelhorn-Aktie, welche gerade mal ein Wurstpaket generiert
oder eine Fahrkarte, zum 1 x hoch und wieder runter fahren...

Musk macht es genau richtig...er investiert. Ob der ganze Tesla am Ende gegen die Wand fährt...weiss man nicht. Zumindest sind
zahlreiche ex-Porschefahrer recht begeistert, von dem Stromknecht ...
Und der Tesla 3 wird ein Reisser werden...davon bin ich überzeugt

Der E-Golf ist nix Gescheites, wenn nach 130 km der Saft aus geht. Für die Stadt zu teuer im Einkauf ...für Autobahntransfer zu lästig...
mit der ganzen Laderei. Da gibt es im Ausland bereits Selbstbausätze im Einkauf zum 1/3-tel Einkaufspreis auf Basis eines mini-Vans,
incl. Schulungen usw. Der Elektro-vw steht aktuell 5 Jahre zurück vs. Techniken in China, oder gar Tesla...da sind Andere weiter

Und Reichweite:
wenn ich heute von München gen Adria fahre....fahre ich nicht mehr mit dem Auto. Da fährt man mit einem EuroCity für paar euro.
Multimodale Verkehre...sind die Zukunft, nicht Individualverkehr, incl. Staugarantie
 
Mein Kenntnisstand in den hier kürzlich diskutierten Themen der Automobilbranche, Elektromobilität und Verkehr ist aktuell nicht ausreichend, um mitdiskutieren zu können bzw. zu wollen, deshalb halte ich mich da raus.


@Holt
Danke für die Erklärung zu den Aussagen des Allianz-Mitarbeiters!


Holt schrieb:
Genau das predige ich doch immer, die Kosten fressen die Renditen wenn man sie nicht im Auge behält. Daher sollte man eben auch keine aktiv gemanagten Fonds nehmen oder gar Dachfonds, die sind einfach zu teuer und gerade bei den Dachfonds werden die tatsächlichen Kosten ganz legal zum Teil verschwiegen. Nur erwirtschaftet kaum einer der Fonds dauerhaft eine Rendite die so weit über dem Markt liegt, dass dies die Kosten gegenüber z.B. den ETF und erste recht Einzelaktien mehr als kompensieren könnte. Die werben halt um Vertrauen, denn die Zeit in der die Leute der Finanzbranche blind vertraut haben, dürfte nun wirklich vorbei sein.
Noch eine Frage zu ETFs (ich glaube sie trifft für Fonds allgemein zu):
Inwiefern profitiert man von einer Investition in einen ETF? Ist es ein Wachstumswert, den ich zu einem niedrigen Preis kaufe und zu einem hohen Preis verkaufe? Oder erhalte ich auch Dividenden von den Unternehmen, die in dem ETF abgebildet werden?


Ich weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle in diesem Thread es war, aber jemand hatte gesagt, dass er die technische Analyse als selbsterfüllende Prophezeihung ansieht. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass das tatsächlich stimmt.


Je mehr ich mit Personen in Kontakt stehe, die sich mit Wirtschaft, Börse und dem globalen Finanzsystem auskennen (sowohl privat als auch hier im Thread), desto mehr bemerke ich eine Ansicht / Meinung, die fast alle teilen:
Der möglicherweise in naher Zukunft bevorstehende Crash bzw. DER große Crash in mittelfristiger Zukunft.
Es scheint so zu sein, als wäre man umso misstrauischer dem Finanzsystem gegenüber, je besser man sich damit auskennt.
Was meint ihr dazu?
 
Definiere "Crash" - natürlich werden die Aktienkurse wieder sinken, wenn sich das Zinsniveau erhöht. Das ist aber ein normaler Marktzyklus ... ein Crash wie zum Zeitpunkt der Finanzkrise sehe ich nicht. Also fallende Kurse + direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft mit einer Mehrzahl an Unternehmenspleiten.
 
niqlas schrieb:
Noch eine Frage zu ETFs (ich glaube sie trifft für Fonds allgemein zu):
Inwiefern profitiert man von einer Investition in einen ETF? Ist es ein Wachstumswert, den ich zu einem niedrigen Preis kaufe und zu einem hohen Preis verkaufe? Oder erhalte ich auch Dividenden von den Unternehmen, die in dem ETF abgebildet werden?
Ja, wenn die Unternehmen im ETF Dividenden ausschütten, bekommst du Dividenden :). Das was ETFs ausmacht ist, dass sie an der Börse gehandelt werden. Das heißt, du kannst Anteile jederzeit (zu Handelszeiten) verkaufen und kaufen und weißt auch ziemlich genau über den Kurs bescheid, weil dieser laufend aktualisiert wird. Außerdem bilden ETFs einfach nur einen Index ab und haben niedrigere laufende Kosten als aktiv gemanagte Fonds.
Allgemein sind ETFs Instrumente für langfristige Anlagen (Altervorsorge, Vermögensaufbau) und nichts um sich mal eben etwas Taschengeld zu erzocken.

Ich weiß nicht mehr genau, an welcher Stelle in diesem Thread es war, aber jemand hatte gesagt, dass er die technische Analyse als selbsterfüllende Prophezeihung ansieht. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass das tatsächlich stimmt.
Technische Analyse ist auf einem Niveau mit Esotherik zu sehen. Es stimmt zwar, dass teilweise Effekte wie die selbsterfüllende Prophezeihung eine Rolle spielen, aber darauf sollte man keine Investmentstrategie aufbauen.
Man sollte immer in Frage stellen, ob man wirklich schlauer als der Markt ist. Eine Aktie, die man für unterbewertet hält, kann man genau deswegen kaufen, weil ein anderer glaubt sie sei überbewertet.

Je mehr ich mit Personen in Kontakt stehe, die sich mit Wirtschaft, Börse und dem globalen Finanzsystem auskennen (sowohl privat als auch hier im Thread), desto mehr bemerke ich eine Ansicht / Meinung, die fast alle teilen:
Der möglicherweise in naher Zukunft bevorstehende Crash bzw. DER große Crash in mittelfristiger Zukunft.
Es scheint so zu sein, als wäre man umso misstrauischer dem Finanzsystem gegenüber, je besser man sich damit auskennt.
Was meint ihr dazu?
Der nächste Crash kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Wann der Crash kommt, weiß keiner.

Und was den großen Crash angeht: Eine Situation, in der das komplette Finanzsystem zusammenbricht, braucht bei Anlageentscheidungen keine Rolle zu spielen. Dann hat man dringendere Probleme ;). Selbsternannte Propheten, die den großen Crash vorhersagen, gab es immer und wird es immer geben.

Das tolle für den, dem Anschein nach unterlegenen, Privatanleger ist, dass der Aktien- und Finanzmarkt effizient ist. Wissen ("sich auskennen") und Erfahrung sind kein Garant für richtige Prognosen und Entscheidungen. Vielen fällt es schwer das zu akzeptieren, weil es bei den meisten Dingen im Leben eben genau anders herum ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
feynman schrieb:
Das tolle für den, dem Anschein nach unterlegenen, Privatanleger ist, dass der Aktien- und Finanzmarkt effizient ist.

Wobei der Privatanleger und selbst kleine Banken massive Nachteile haben, bei allem was schnell gehen muss. An der Wall Street kämpfen die großen Anleger um jeden Meter der sie näher an den Server bringt und der Verkäufe um einige ms schneller macht.
 
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