Versicherungen und die zähen Erstattungen, Erfahrungen?

Gibt ein altes Sprichwort: Eine Versicherung ist immer so gut, wie es der Vertreter ist.

Da ich den Job nun seit fast 25 Jahren selber mache, kann ich das nur bestätigen.
Wenn ich einen Schadensfall begleite, dann läuft die Sache auch.

Hatte zu Beginn auch mal gedacht, die Versicherung wird das schon machen.
Aber das funktioniert nicht immer gut.

Wenn in der aktuellen Lage mal was nicht schnell abgerechnet wird, dann muss man sich auch einfach mal zu Auge führen, dass wir gerade aus einer Pandemie kommen und deshalb nicht alle Abläufe wie gewohnt laufen.

Und natürlich gibts auch genügend Versicherer, die absichtlich am Personal sparen, um dann die Geiz ist Geil Kunschaft bedienen zu können.
 
Das kann gut möglich sein.

Ich denke schon, dass man im Homeoffice nicht so produktiv ist, wie wenn man in der Firma sitzt.
Du bist einfach viel zu sehr abgelenkt und jeder hat doch irgendwie ein interesse daran, auch mal schnell private Dinge während der Arbeitszeit dann zu machen.
 
Ich habe keine einzige Versicherung über einen Vertreter. Trotzdem hatte ich bisher keine Probleme mit meinen Versicherungen.

Ich habe meine Versicherungen mal von einem "Vertreter" (im örtlichen Büro) checken lassen. Fazit war, dass er mir empfahl die wesentlichen Versicherungen fortlaufen zu lassen da aktuelle "Produkte" teurer sind bei weniger Leistungsumfang.

Immerhin war er ehrlich, das Ergebnis kannte ich aber vorher schon. Ist ja nicht so, dass ich nicht selber hin und wieder gegenchecken würde ob ich irgendwo optimieren kann.


Meistens wenn ich Probleme mit Versicherungen mitbekommen (aber zum Glück noch nicht selbst erlebt) habe konnte "man" den Vorgang aber auch nicht beeinflussen, da die Versicherung eines Fremden verantwortlich war. Und wenn dieser sich dann nach dem Motto "billig will ich" versichert hat bringt dir auch der beste eigene Vertreter nichts.
 
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tstorm schrieb:
Ich habe keine einzige Versicherung über einen Vertreter. Trotzdem hatte ich bisher keine Probleme mit meinen Versicherungen.

Welche Schadensfälle hattest du den bisher?

tstorm schrieb:
Ich habe meine Versicherungen mal von einem "Vertreter" (im örtlichen Büro) checken lassen. Fazit war, dass er mir empfahl die wesentlichen Versicherungen fortlaufen zu lassen da aktuelle "Produkte" teurer sind bei weniger Leistungsumfang.

Welche Leistungen haben den aktuelle Tarife nicht mehr, die du in deinen alten Verträgen noch hast?

tstorm schrieb:
Immerhin war er ehrlich, das Ergebnis kannte ich aber vorher schon. Ist ja nicht so, dass ich nicht selber hin und wieder gegenchecken würde ob ich irgendwo optimieren kann.

Welche Versicherungen hast du denn konkret abgeschlossen?
Mich würde der Versicherer, die genaue Tarifbezeichnung und Tarifgeneration interessieren.
 
BruderMoik schrieb:
Welche Schadensfälle hattest du den bisher?



Welche Leistungen haben den aktuelle Tarife nicht mehr, die du in deinen alten Verträgen noch hast?



Welche Versicherungen hast du denn konkret abgeschlossen?
Mich würde der Versicherer, die genaue Tarifbezeichnung und Tarifgeneration interessieren.
Habe ich doch teilweise schon geschrieben, aber insgesamt schon folgende Schadenfälle:
  • Einbruchschaden (Haus)
  • Haftpflichtschaden
  • Zahnbehandlungen inkl. Zahnersatz, Zahnreinigungen,…
  • Teilkasko im KFZ Bereich
  • Rechtschutz
  • Streng genommen kann ich noch einen Apple Care Schaden nennen, ist letztlich auch eine Versicherung.

Bei den Leistungen kann ich z.B. sagen, dass bei mir Verkehrsangelegenheiten und Internet-Themen (z.B. Urheberrechtsgeschichten) abgedeckt (Rechtschutz) sind, die bei heutigen Versicherungen i.d.R. ausgeschlossen sind. Dabei habe ich erhöhte Deckungssummen und keine SB! Und das ganze für einen Jahresbeitrag den heute nichtmal die billigsten Tarife bieten.

In meiner Haftpflicht sind z.B. auch große Drohnen inkludiert die man heute oftmals extra versichern muss.

Die Versicherungen habe ich Anfang der 2000er abgeschlossen - aber siehe mir bitte nach, dass ich jetzt hier nicht meine kompletten Daten & Verträge offen legen werde oder die Gesellschaften.
 
BruderMoik schrieb:
Eine Versicherung ist immer so gut, wie es der Vertreter ist.

Die Eltern meiner Partnerin haben vor über 20 Jahren eine Zahnzusaztzversicherung für sie abgeschlossen über einen Vertreter, welcher mittlerweile auch ein guter Freund ist.

Da sie bereits sehr früh mit diversen Zahnkrankheiten diagnostiziert wurde (tlw. keine bleibenden Zähne uvm), hat sich die Versicherung bereits früh gelohnt.

Als es dann vor einigen Jahren wirklich ins eingemachte ging hat sich gezeigt das der Kerl absolut keinen Plan hat. Bei der Aufnahme des Versicherungsfalls, hat er einige Angaben falsch aufgeschrieben, sodass ein Anwalt dies später klären musste.

Ende vom Lied: Die Versicherung hat aufgrund seiner falschangaben (!!!) nur einen Bruchteil übernommen.

Was haben wir gelernt? Vertreter braucht niemand.
 
tstorm schrieb:
aber siehe mir bitte nach, dass ich jetzt hier nicht meine kompletten Daten & Verträge offen legen werde oder die Gesellschaften.

Warum nicht?
Es geht ja nur um Versicherung und die dazu gehörigen Tarife. Also keine persönlichen Daten.
Aber Anhand der gemachten Angaben kann ich dir jetzt schon sagen, dass du eine ganz entscheidende Lücke hast. Nämlich die grobe Fahrlässigkeit.

Hylou schrieb:
Ende vom Lied: Die Versicherung hat aufgrund seiner falschangaben (!!!) nur einen Bruchteil übernommen.

Bestätigt ja genau das was ich geschrieben habe: Ein Versicherung ist so gut, wie der Vertreter ist. ;)
 
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Wie kommst du darauf, dass in meinen Verträgen nicht auf die Einrede / den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird? Der Punkt ist und war mir immer wichtig bei Abschluss von Versicherungen.
 
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Ich habe im Laufe meines Lebens 4 mal eine Versicherung in Anspruch genommen und hatte nie Probleme mit der Auszahlung.

1. Rechtschutzversicherung für Arbeitsrecht. Deckungszusage kam schnell und mir wurde geholfen.
2. Ich habe eine Zusatzversicherung für Zähne, Augen, Auslandsreisen und auch bei chirurgischen stationären Aufenthalten im Krankenhaus. Diese Versicherung haben meinen Eltern mal abgeschlossen als ich ca. 16-17 Jahre alt war und wusste gar nicht, das ich sie hatte. Ein Jahr nach einem Aufenthalt im Krankenhaus, haben mich meine Eltern an die Versicherung erinnert und ich habe mir mal den Schein zusenden lassen und auch abgeklärt das sie von meinem Konto nun abbuchen sollen. (Keine 2 Euro im Monat, die werde ich im Leben nicht kündigen). VS angesprochen, Arztbericht hingeschickt und innerhalb von 1 Woche war mein Krankenhausgeld auf mein Konto.
3. Hausratsversicherung ist bei einen Brand in der Küche unkompliziert eingesprungen. Telefonate, Mails mit Bildern und dann geeinigt auf die Summe. Geld war recht schnell drauf.
4. Bei meinen Kinder habe ich eine private Zusatzversicherung für 1 Bett & Chefarzt. Wenn ich auf eine Leistung verzichte oder nicht bekomme, bekomme ich eine Ersatzzahlung. Sohnemann war im Krankenhaus, nach Entlassung eine Bescheinigung vom Aufenthalt mit Verzicht auf Wahlleistungen eingereicht und innerhalb von 1 Woche war das Geld auf dem Konto.

Bisher also keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Zahlungen waren immer recht schnell auf mein Konto. 4 Konkrete Beispiele von 4 unterschiedlichen Versicherungensunternehmen.
 
Hylou schrieb:
Was haben wir gelernt? Vertreter braucht niemand.

Na ja, private Krankenversicherungen sind eh Mist. Sowas gehört einfach in staatliche Hand. Zumindest was die private Krankenvollversicherung angeht. (Meine Meinung) Letztlich will die Versicherung ja verdienen und nicht helfen.
 
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Hylou schrieb:
Die Eltern meiner Partnerin haben vor über 20 Jahren eine Zahnzusaztzversicherung für sie abgeschlossen über einen Vertreter, welcher mittlerweile auch ein guter Freund ist.

Da sie bereits sehr früh mit diversen Zahnkrankheiten diagnostiziert wurde (tlw. keine bleibenden Zähne uvm), hat sich die Versicherung bereits früh gelohnt.

Als es dann vor einigen Jahren wirklich ins eingemachte ging hat sich gezeigt das der Kerl absolut keinen Plan hat. Bei der Aufnahme des Versicherungsfalls, hat er einige Angaben falsch aufgeschrieben, sodass ein Anwalt dies später klären musste.

Ende vom Lied: Die Versicherung hat aufgrund seiner falschangaben (!!!) nur einen Bruchteil übernommen.

Was haben wir gelernt? Vertreter braucht niemand.

Das ist aber auch eine komische Geschichte, die man eigentlich genauer anschauen müsste, um sie beurteilen zu können.

Denn wenn die Versicherung vor 20 Jahren schon abgeschlossen wurde, dann erlischt nach 10 Jahren das Recht des Versicherers den Vertrag, wegen falscher Angaben anzufechten.

Die falschen Angaben mag zwar der Vertreter in den Vertrag geschrieben haben. Aber seine Unterschrift setzt immer noch der Kunde selber darunter und bestätigt somit die Wahrheit dieser Angaben.
 
BruderMoik schrieb:
Die falschen Angaben mag zwar der Vertreter in den Vertrag geschrieben haben.

Das ist nicht was ich geschrieben hab.

Er hat fehlerhafte Angaben gemacht bei Aufnahme des Falls. Der Vertrag ist davon völlig unberührt.
 
Autofahrer-Weitsichtbrillen holt man sich bei Fielmann, für knapp 15 € pro Stück.
Will man höherwertigere Gläser...bezahlt man paaar € dazu.
Zahnzusatzversicherungen...braucht man nicht. Die ungarischen Ärzte/Prof. verwenden
die gleichen Materialien vs. dt. Lokalärzte ( schweizer, koreanisches, würtembergisches Material )
, sind aber Faktor 3 preisgünstiger
Vollkaskovers. ? nie benötigt ...wenn Auto defekt...der Schrotthändler gibt Dir noch einen
50er Geld in die Hand ( Reparaturen lohnen oft nicht )
...halte von Versicherungen pers. nicht viel ( wichtig sind Privat-Haftpflicht, incl. Hauseigentümer
- auch im europ. Ausland, Verkehrsrechtschutz/arag, adac-Schutzbrief ...)
Hausrat? wenn die Bude abfackelt....wird günstig ersetzt

ps. im Gewerbebereich bezahlt man > 40 Jahre lang horrende Summen. Der Pa hätte einen
Neubau davon hin stellen können...Versicherungen nehmen halt von den Lebendigen
 
Wenn man nichts von Wert besitzt muss man natürlich auch nichts versichern 🙈
 
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tstorm schrieb:
Wenn man nichts von Wert besitzt muss man natürlich auch nichts versichern 🙈
Jeder besitzt etwas von Wert. Oder kannst du deinen gesamten Hausrat "aus der Hüfte heraus" komplett ersetzen im Schadensfall?
 
Das war eine sarkastisch gemeinte Antwort auf den Kommentar von Imde4
 
Habe letztens zum ersten Mal die Vollkasko in Anspruch nehmen müssen.(Öllache)
Ging problemlos, Eigenanteil vor Ort bezahlt, Wagen wieder mitnehmen. Würde zügig abgewickelt.

Schadenshöhe übrigens ca. 6k+ für beide Fahrzeuge. Nach dem ersten Schock war ich auch dann echt froh auf die Vk gegangen zu sein.
 
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