Falls Google (die Wirtschaft) nicht einen Pakt mit unseren Staatsorganen oder anderen Staaten schliesst, nicht auf meiner Festplatte herumwühlt und auch nicht im Schlafzimmer steht, sehe ich noch Chancen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit. Solange es konsequente Gesetze und Instanzen gibt, die Datenmißbrauch überzeugend verhindern und verfolgen.
Wirklich eng wirds, wenn man selbst dem Staat nicht mehr vollends vertrauen kann. Dann ists auch für den letzten mit dem eher unfreiwilligem Dulden oder Resignieren bei Google & co. entgültig vorbei.
Datenspeicherungen hat man leider bereits jetzt an jeder Ecke, teils staatlich gefördert. Auch Versicherungen oder Vermieter haben bereits ihre eigenen Datenbanken und Zentralregister, von Staat und Medien zwar immer mal wieder angeprangert, aber nie wirklich unterbunden.
Ich nutze weder Portale wie StudiVZ oder MySpace, noch habe ich meine persönliche Homepage.
Allerdings gibt man nicht selten auch freiwillig oder notwendigerweise zb. bei Bewerbungen jede Menge persönliche Daten über die Anschrift hinaus an Dritte weiter. Was passiert damit? Dasselbe in grün.
Ein aus diesen Informationen mehr oder weniger öffentlichen Daten erstelltes Profil ansich ist ja auch nicht wirklich das Problem, wenn, dann die Verwertung selbigens. Zugeschnittener Werbemüll ist da noch das allerkleinste Übel, würde es denn nur dabei bleiben.
Kurz und gut. Ich vertraue Google nicht mehr oder weniger wie anderen Firmen mit seriösem Image. Ich ungutes Gefühl und bitterer Nachgeschmack bleibt.
Leider kann man gegen eine Speicehrung von Daten im Internet nicht allzu viel tun. Das Internet vergisst nie! Ist eigentlich schon sogut wie zu spät für alle IST-Nutzer. Transparenz und angebliche Sicherheiten sind da leider auch kein Heilsbringer, sie suggerieren es nur. Bleiben also noch die Hoffnung und das Vertrauen, wo wir wieder beim Threadtitel wären.
