Vertraut ihr Google?

Wie viel Daten darf Google von mir verwenden?

  • Solange ich dafuer besseren Service kriege, darf Google alles von mir wissen!

    Stimmen: 13 6,5%
  • Ich bin grundsaetzlich etwas Misstrauisch bei Datenspeicherung, aber bisher vertrau ich Google

    Stimmen: 84 42,2%
  • Ein paar Sachen gehen mir schon zuweit, aber ich bin mir nicht sicher, was noch akzeptabel ist.

    Stimmen: 61 30,7%
  • Google geht zu weit, ich wuerde es verbieten, wenn ich koennte!

    Stimmen: 41 20,6%

  • Umfrageteilnehmer
    199
Adam_Smith schrieb:
Aber auf einen Markt wie China kann man natürlich verzichten und da führt man dann lieber die eigenen Grundsätze ad absurdum (was nutzt eine Suchmaschine die Themen einfach ausblendet?!) um einen Milliarden Markt zu erschließen.


Dem kann ich nicht so zustimmen. Google musste hier das kleinere Uebel waehlen. Schadet den Chinesen eine Suchmaschine, die zensierte Inhalte bringt, mehr, als gar keine Suchmaschiene?

Ich kann nachvollziehen, dass sich Google fuer die erste Variante entschieden hat, auch unabhaengig von finanziellen Vorteilen. Immerhin haben sie jetzt zu mehr Themen als vorher einen einfacheren Zugang, wenn auch nicht zu allen Themen.
Abgesehn davon habe ich schon gelesen, dass die durch geschicktes Nutzen die Zensurmechanismen umgangen werden koennen. Das war sicher auch Google klar.
 
Ich bin grundsaetzlich etwas Misstrauisch bei Datenspeicherung, aber bisher vertrau ich Google

Aber wenn man nicht Google vertrauen soll, wem dann?
 
cyqu_rayte schrieb:
Ich kann nachvollziehen, dass sich Google fuer die erste Variante entschieden hat, auch unabhaengig von finanziellen Vorteilen.

Google hat sich ausschließlich aus finanziellen Günden dazu entschieden diesen Schritt zu gehen.


Immerhin haben sie jetzt zu mehr Themen als vorher einen einfacheren Zugang, wenn auch nicht zu allen Themen.
Abgesehn davon habe ich schon gelesen, dass die durch geschicktes Nutzen die Zensurmechanismen umgangen werden koennen. Das war sicher auch Google klar.

Na da wäre ich auf eine Quelle gespannt wie man im chinesischen Google unabhängige Informationen zu den Zensierten Themen bekommt.


Wie sehr soll ich einer Firma "vertrauen" die vorgibt die information von Menschen als wichtige Aufgabe zu sehen und dann die chinesische Politik derart unterstützt?
Suchmaschinen gab es in China auch vor Google... Noch eine Korrupte Suchmaschine die gerade die wesentlichen Inhalte ausblendet war nicht nötig.
 
Aber die Suchmaschine von Google funktioniert vielleicht einfach besser als die Konkurrenz in China. Baido ist soweit ich weiss, dort sehr beliebt.

Wie kannst du behaupten, Google wuerde nur finanzielle Interessen vertreten? Das ist ein Vorurteil. Ich will nicht auf dem Gegenteil bestehen, aber Googles oeffentliche Prinzipien deklarieren genau das.
Im Gegensatz zu dir sehe ich das "China-Dilemma" aus bereits erklaerten Gruenden eben nicht als Verstoss gegen jene Prinzipien. Ansonsten wirkt Google auch sehr authentisch wie ich finde. Diverse Preisausschreiben fuer wissenschaftliche Projekte, Bereitstellung von kostenloser Software wie Google Earth,oder google maps.
Sicher stecken dahinter auch finanzielle Interessen, aber je mehr Kapital, desto mehr Moeglichkeiten. Was auffaellig ist, ist, dass der Endanwender einen tollen Service kriegt, dazu noch umsonst. Die finanziellen Interessen gehen also nur so weit, wie sie dem Benutzer eine Vorteil bringen.
Abgesehen von der "China-Dilemma" hat sich Google bisher seinem Credo entsprechend verhalten. Und wie gesagt, auch die China-Entscheidung kann ich nachvollziehen. Das Regime wird damit aus meiner Sicht nicht unterstuetzt. Jede Erleichterung des freien Informationsflusses kann nur Vorteile haben. Das heisst nicht, dass die beste Alternative zu vollkommener Freiheit kein Zugang und damit gar keine Freiheit sei.
 
Zuletzt bearbeitet:
cyqu_rayte schrieb:
Wie kannst du behaupten, Google wuerde nur finanzielle Interessen vertreten?

Warum sollte ich anders denken? Google ist ein Börsendotiertes Unternehmen und hat somit gegenüber seinen Aktionären die Verpflichtung Geld zu verdienen. Der Expansionskurs von Google zeigt ganz klar wo hin die Richtung gehen soll.

Was sollte mich anderes glauben lassen? Anders als Google äußert sich die Konkurenz wenigstens Eindeutig: Sie wollen Geld in China verdienen und daher verpflichten sie sich zur Selbstzensur. Sicherlich verwerflich, aber wenigstens Ehrlich.

Google trumpft immer damit auf, anders zu sein als die anderen großen I-Net Unternehmen. Der Nutzer läge einem wirklich am Herzen behauptet man. Doch wie kann es dann sein, dass Google sich derart zum Lakaien eines undemokratischen Regimes macht? Um den Kunden Dienste anzubieten, die ihnen schon von zig anderen Unternehmen angeboten werden?
Dafür verkauft diese Firma, die ja angeblich so viele Ideale hat eben diese?

Wohl kaum. Google hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem und wer die Geschäftspolitk seid dem Börsengang verfolgt, der muss dem eigentlich gewahr werden.

Ein interessanter Beitrag zum "Engagement" von Google in China findet sich hier:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,397285,00.html

Ich will nicht auf dem Gegenteil bestehen, aber Googles oeffentliche Prinzipien deklarieren genau das.

Interessant. Google verkauft seinen Aktionären also Anteile am Unternehmen und erklärt diesen, dsas Google nicht am Geld verdienen interessiert sei?


Diverse Preisausschreiben fuer wissenschaftliche Projekte, Bereitstellung von kostenloser Software wie Google Earth,oder google maps.

Kostenlos? Immer höre ich, dass Google kostenlos sei ... Google verdient an jeder deiner Aktionen Geld und zwar durch Werbung. Die Angebote von Google sind eben nur so lange Kostenlos wie sich der Gewinn durch die Werbung erwirtschaften lässt. (Natürlich hat Google auch mittlerweile andere Einnahmequellen).

Kostenlose Satellitenbilder bekomme ich auch bei NASA World Wind.
Kostenlose Routenplaner gibt es ebenfalls wie Sand am Meer.
Von E-Mail Diensten und Suchmaschinen gar nicht erst zu sprechen ...

Dabei ist die Art wie Google Geld verdient eigentlich für jeden offensichtlich und echt erschreckend.
Schau mal in dein Googlemail Postfach und rufe Mails über den Webmailer ab. Schon mehr als einmal erlebte ich, dass die Werbung (welche auch beim Google Webmailer Present ist) direkt auf den Inhalt der Mail passte die ich gerade gelesen hatte.
Wirklich sehr vertrauenserweckend die Tatsache, dass Google anscheinend den Inhalt meiner Mails analysiert um Werbung passend zu platzieren :freak:

Was auffaellig ist, ist, dass der Endanwender einen tollen Service kriegt, dazu noch umsonst.

Die Suchmaschine ist nicht besser als Yahoo und Co. Nicht zuletzt, da sich das mit der "Werbefreien" Suchmaschine ja auch bei Google bereits erledigt hat.
Die Webmail Dienste bekomm ich bei Microsoft in der selben Qualität.
Und für Routenplanung nehm ich Map24...

Das einzige was Google bietet ist all dies auf einer Plattform zu vereinen. Aber natürlich fleißig gespickt mit Werbung mit der Geld verdient wird.
Also was ist bei Google anders als bei anderen Unternehmen? Kannst du mir das nochmal genau erklären?

Die finanziellen Interessen gehen also nur so weit, wie sie dem Benutzer eine Vorteil bringen.

Die finanziellen Interessen gehen genau so weit wie der Geldgeber einen Vorteil davon hat. Und drei mal drafst du raten wie Google einen nicht unerheblichen Teil seines Geldes verdient.


Jede Erleichterung des freien Informationsflusses [...]

Freier Informationsfluss? Bei Google China?!
Lebst du auf nem anderen Planeten als ich?

/edit:

Ich finde es wirklich erschreckend wie leichtfertig man seine Freiheit dieser Firma in den Rachen wirft.
Google ist heute derart dominierend auf dem Markt der weltweiten Suchmaschinen, dass man zweifelsohne von einer Art Monopolstellung sprechen kann. Die verlinkten Dienste dienen letztendlich dazu diese Stellung weiter auszubauen (wer schaut noch nach Map24 wenn man doch den Link zu Google Maps direkt nach der Suchanfrage auf Seite 1 der Ergebnisse präsentiert bekommt).
Dienste wie Google Mail lassen dann auch noch Einblick in die tiefste Privatsphäre der User zu. Alles natürlich nur Abrufbar wenn man den Cookie akzeptiert der eine Laufzeit bis 2038 hat. Ein Cookie der jeden User mit einer individuellen, weltweit einzigartigen ID versieht. Wozu braucht Google diesen Cookie? Nach eigenen Aussagen wolle man damit den Service für die Kunden verbessern.
Doch da frage ich mich, warum muss Google mir einen einzigartigen Code verpassen der mein Mailpostfach mit meinen Suchanfragen im Netz verknüpft?

Immer mehr, vor allem jugendliche, Nutzer des Internet vertrauen dabei dann einzig und allein auf Google und Wikipedia wenn sie im Internet zugang zu Wissen erhalten wollen. Was Google nicht findet scheint es auch nicht zu geben. Dabei schreckt Google auch nicht davor zurück dem Willen von Sekten wie Scientology zu entsprechen und kritische Inhalte aus der Liste der Suchergebnisse zu entfernen. Das alles, weil man Angst hatte sonst einen Rechtsstreit mit dieser Sekte austragen zu müssen.

Und wie die Lemminge laufen alle dieser Firma hinterher. Schmeißen ihr Millionenfach Daten in den Rachen die letztendlich die Macht dieser Firma noch um ein vielfaches zu vergrößern. Ach ja Google schiebt ja die Ideale vor ... das ist natürlich ausreichend für blindes Vertrauen.

Einen sehr interessanten Forschungsbericht liefert unterdes die TU Graz. Sehr ausführlich wird dort unter anderem Dargelegt warum heute Suchmaschinen im Internet eine ebensolche Macht auf die Meinungsbildung ausüben wie es die herkömmlichen Medien bisher taten. http://www.iicm.tugraz.at/iicm_papers/dangers_google.pdf

In diesem Zusammenhang ist es dann durchaus sinnvoll zu fordern, dass Firmen wie Google einer eben solchen Kontrolle unterworfen werden wie es die bisherigen Medien bereits sind. Monopolbildung ist dort absolut tabu und dies aus gutem Grund.
 
Zuletzt bearbeitet:
cyqu_rayte schrieb:
[...] aber Googles oeffentliche Prinzipien deklarieren genau das.
Die Amerikaner führen auch alle Kriege im Namen der Demokratie, obwohl der Verdacht naheliegt, dass es in erster Linie um Macht und Resourcen geht. Was ich damit sagen will ist, dass sowas leider keinerlei Aussagekraft hat.
Letzten Endes ist es in der heutigen Welt schwer zu glauben, dass ein Konzern moralische Aspekte über die der wirtschaftlichen stellt. Ich gebe zu, Google bietet gute Services, besonders Google Earth hat's mir sehr angetan. Aber gut möglich, dass all das nur Mittel zum Zweck ist. Nur die kommenden Monate und Jahre werden offenbaren, welche Ziele Google wirklich anstrebt, aber eine gesunde Portion Skepsis sollte man dennoch nicht aus den Augen verlieren.
 
Adam_Smith schrieb:
Google trumpft immer damit auf, anders zu sein als die anderen großen I-Net Unternehmen. Der Nutzer läge einem wirklich am Herzen behauptet man. Doch wie kann es dann sein, dass Google sich derart zum Lakaien eines undemokratischen Regimes macht? Um den Kunden Dienste anzubieten, die ihnen schon von zig anderen Unternehmen angeboten werden?

Es werden eben nicht alle Dienste, die Google hat, in gleicher Qualitaet dort angeboten.
Google hat gerade durch die gewaltigen Datenmengen, auf die es Zugriff hat, mehr Moeglichkeiten und kann deshalb bessere Ergebnisse liefern(mehr Daten => hoehere statistische Genauigkeit).
Ausserdem, wenn du dem nicht zustimmst, belebt Konkurrenz den Markt. Ein weiterer Wettbewerber forciert den Wettkampf um Kunden. Auch das ist Endanwenderfreundlich.

Kostenlos? Immer höre ich, dass Google kostenlos sei ... Google verdient an jeder deiner Aktionen Geld und zwar durch Werbung. Die Angebote von Google sind eben nur so lange Kostenlos wie sich der Gewinn durch die Werbung erwirtschaften lässt. (Natürlich hat Google auch mittlerweile andere Einnahmequellen).

Kostenlose Satellitenbilder bekomme ich auch bei NASA World Wind.

Wie sollte sonst ein kostenloser Emaildienst bezahlt werden, als durch Werbung?
Die Alternative waere Freiwilligenarbeit. Das gibs ja auch schon. Google setzt aber lieber auf Werbung - und mit Erfolg.

Ich finde NASA World Wind umstaendlicher als Google Earth. Satellitenbilder bekommt man aber auch bei Google Maps, und das schnell und uebersichtlich. Aber dazu spaeter.

Schon mehr als einmal erlebte ich, dass die Werbung (welche auch beim Google Webmailer Present ist) direkt auf den Inhalt der Mail passte die ich gerade gelesen hatte.
Wirklich sehr vertrauenserweckend die Tatsache, dass Google anscheinend den Inhalt meiner Mails analysiert um Werbung passend zu platzieren :freak:

Da versteh ich dich wirklich nicht. Mit Werbung musst du so oder so rechnen, da gratis Dienst. Aber ist doch besser, wenn sich diese Werbung um Dinge dreht, mit denen du zu tun hast, als zb Jamba Klingeltoene oder Pafum von von irgendwelchen Saengerinnen.

Die Suchmaschine ist nicht besser als Yahoo und Co. Nicht zuletzt, da sich das mit der "Werbefreien" Suchmaschine ja auch bei Google bereits erledigt hat.
Die Webmail Dienste bekomm ich bei Microsoft in der selben Qualität.
Und für Routenplanung nehm ich Map24...

Ob andere Suchmaschinen besser sind, wage ich zu bezweifeln. Da ich die Suchalgorithmen nicht kenne, kann ich das jedoch nicht wirklich beurteilen. Ich finde allerdings bei Google meistens schneller zum richtigen Ergebnis. Vll leigt das auch daran, das Google einfach eine klar und simpel aufgebaute Seite bietet. Yahoo ist mir einfach optisch zu ueberladen. Das spiegelt sich dann auch in den Ladezeiten wieder.
Und auch hier gilt das Argument, dass Google als Suchmaschinenmonopol einfach die meisten Daten hat und deshalb am besten Suchergebisse personalisieren kann.

Bietet Microsoft Webmail unbegrenzten Speicherplatz? Das gibs naemlich bei Google, wenn ich mich richtig besinne. Kann sein, dass Microsoft insgesamt die selbe Qualitaet bietet, aber Konkurrenz bringt am meisten dem Kunden.

Map24 finde ich ebenfalls optisch ueberladen. Google Maps ist schlanker und die Navigation schneller.

Das einzige was Google bietet ist all dies auf einer Plattform zu vereinen. Aber natürlich fleißig gespickt mit Werbung mit der Geld verdient wird.
Also was ist bei Google anders als bei anderen Unternehmen? Kannst du mir das nochmal genau erklären?

Das eine Firma Geld verdienen will, mit dem was es leistet, finde ich in Ordnung.
Hauptsache ich zahl nichts. Fuer Werbebanner benutze ich gern ihren Service.

Freier Informationsfluss? Bei Google China?!
Lebst du auf nem anderen Planeten als ich?

Ich habe nicht gesagt, dass Google China freie Informationen bietet. Aber sie bieten wenigstens beschraenkte Informationsfreiheit anstatt GAR KEINE.

Wenn sie nicht in china auftraeten, waere das wie eine Komplettzensur. So wird nur ein Teil zensiert.

wer schaut noch nach Map24 wenn man doch den Link zu Google Maps direkt nach der Suchanfrage auf Seite 1 der Ergebnisse präsentiert bekommt).

Ich geh direkt zu Google maps, wenn ich orte oder strassen oder sowas suche, weil ich map24, wie oben erwaehnt, zu langsam und unuebersichtlicher finde.

Dabei schreckt Google auch nicht davor zurück dem Willen von Sekten wie Scientology zu entsprechen und kritische Inhalte aus der Liste der Suchergebnisse zu entfernen. Das alles, weil man Angst hatte sonst einen Rechtsstreit mit dieser Sekte austragen zu müssen.

Da haette ich gerne genauere Informationen^^

Ach ja Google schiebt ja die Ideale vor ... das ist natürlich ausreichend für blindes Vertrauen.

Nein, Ideale allein nicht, aber wenn wenn auf Worte Taten folgen, schafft das Vertrauen.
Ob diese Taten den Idealen wirklich entsprechen, darueber sind wir offenbar unterschiedlicher Ansicht.

In diesem Zusammenhang ist es dann durchaus sinnvoll zu fordern, dass Firmen wie Google einer eben solchen Kontrolle unterworfen werden wie es die bisherigen Medien bereits sind. Monopolbildung ist dort absolut tabu und dies aus gutem Grund.

Prinzipiell stimme ich dir hier zu. Verbieten muesste man die vorsaetzliche Manipulation der Suchergebnisse. (Oder ist das bereits verboten?) Aber solange sich die Suchergebnisse nur nach den Wuenschen der "Kunden" ordnen(nicht Lobbyisten), gibt es nichts auszusetzen. Wenn also der Kunde allein entscheidet, nur noch Google zu benutzen und das immer mehr tun, bis daraus ein Monopol wird, dann weiss ich nicht, mit welcher Begruendung man Google bestrafen sollte.

Erst wenn Google Energie in die Behinderung von Konkurrenten stecken wuerde, dann gaebe es Handlungsbedarf(So wie Microsoft)
 
Zuletzt bearbeitet:
cyqu_rayte schrieb:
Das eine Firma Geld verdienen will, mit dem was es leistet, finde ich in Ordnung.
Hauptsache ich zahl nichts. Fuer Werbebanner benutze ich gern ihren Service.

Die Frage war:

Was unterscheidet Google von anderen Anbietern? Sieht man von den technischen Details des Angebotes ab. Welche gravierend andere Firmenpolitik hebt Google von anderen Diensten ab?!

cyqu_rayte schrieb:
Wenn sie nicht in china auftraeten, waere das wie eine Komplettzensur. So wird nur ein Teil zensiert.

Wäre Google der eigenen Firmenpolitik treu geblieben hätten sie kein chinesisches Angebot gebracht. Siehe dazu auch den von mir bereits verlinkten Artikel.


cyqu_rayte schrieb:
Da haette ich gerne genauere Informationen^^

Nichts leichter als das:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12187/1.html


cyqu_rayte schrieb:
Nein, Ideale allein nicht, aber wenn wenn auf Worte Taten folgen, schafft das Vertrauen.
Ob diese Taten den Idealen wirklich entsprechen, darueber sind wir offenbar unterschiedlicher Ansicht.

Welche Ideale waren das deiner Ansicht noch mal konkret?
Und wo setzt Google diese Ideale konsequent um? (Kleiner Tip: Einen minimalen Bruchteil des Jahresumsatzes für irgendwelche Dinge zu spenden, dass macht fast jede Firma und auch Google macht dies nur aus PR Gründen (was ja nicht schlecht ist, dennoch nichts besonderes)).


cyqu_rayte schrieb:
Prinzipiell stimme ich dir hier zu. Verbieten muesste man die vorsaetzliche Manipulation der Suchergebnisse.

Auf der einen Seite willst du sowas verbieten lassen, heißt es dann aber gut, dass Google dies bereits aktiv betreibt.


cyqu_rayte schrieb:
(Oder ist das bereits verboten?) Aber solange sich die Suchergebnisse nur nach den Wuenschen der "Kunden" ordnen(nicht Lobbyisten), gibt es nichts auszusetzen.

Was macht dich so sicher, dass dies nicht bereits heute schon passiert?

Komisch, dass du nicht auf die äußerst dubiosen Praktiken Googles beim Datensammeln eingehst.

Warum nochmal genau war ein Cookie, der jedem PC eine einzigartige ID zuweist und dich somit vollkommen Transparent macht noch mal so wichtig für die Optimierung des Angebotes?
 
"Don't be evil!" Ist bekanntlich das Motto von Google. Was sie damit meinen, haben sie schon oefters kundgetan. Fairness gegenueber Wettbewerbern und vor allem den Menschen das Leben zu erleichtern. Es werden nur Elitestudenten eingestellt, aberauch nur, wenn nach ausgiebigen Tests sicher gestellt ist, dass die Einstellung der Bewerber der Firmenpolitik entspricht und die Bewerbung nicht mit finanziellen Interessen begruendet ist. Wer als Mitarbeiter sich ein Hybrid-Auto kauft, kriegt es subventioniert. 20% der Arbeitszeit stehen zum voellig freien Arbeiten zur Verfuegung. Es gibt keine besonderen Ordnungsvorschriften, was heisst, dass die Bueros das totale Chaos sein koennen, solange Leistung geliefert wird.
Ich weiss nicht, ob es nicht auch andere Firmen gibt, die aehnlich agieren, aber wenn, dann haben sie es noch nicht zu so grosser Bekanntheit gebracht.

Google spendet eben nicht einfach Geld irgendwohin, sondert foerdert vielversprechende Projekte und subventioniert zukunftsweisende Wettbewerbe. Zum Beispiel fuer Weltraumprojekte.

Google investiert jedes Jahr 20% des Gewinns fuer solche Sachen.

Zum Spiegel-Link:
Google sagt ausdruecklich:
"Während die Entfernung von Suchergebnissen nicht mit den Zielen von Google zu vereinbaren ist", hieß es da, "verträgt es sich noch weniger mit unserem Auftrag, keine Informationen zur Verfügung zu stellen (oder eine so stark eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit, dass dies auf die Nicht-Zurverfügstellung von Informationen hinausläuft). Google.cn wird den Internetnutzern in China bedeutende Vorteile bieten."

Spiegel Online geht darauf keinen Deut ein, genauso wenig wie du. Warum gilt diese Begruendung nicht? Google schafft nicht mehr Freiheit, aber auch nicht weniger.
Ich wuerde gern wissen, warum genau dieses Argument nicht ueberzeugend ist.

Ich rede ausserdem nicht von Manipulation seitens des Staates. Dass viele Staaten Informationen zensieren, ist sehr bedauerlich, aber Google kann daran nichts aendern, egal ob sie sich beugen oder wegbleiben. Es gibt in solchen Faellen einfach nur Kompromisse als Loesung. Immerhin koennen sie den Buergern eine ansonsten gute Suche liefern und den Wettbewerb anfeuern.

Dasselbe gilt fuer den Scientology-Vorfall. Sie haetten gegen das Gesetz gehandelt, wenn sie diese Seite nicht ausgesperrt haetten. Lieber die Seite irgnorieren oder sich mit dem Gesetz anlegen und groessere Konsequenzen riskieren?


Zum Cookie:
Was ist daran so beunruhigend? Google will doch gerade seine Dienste so gut wie moeglich personalisieren. Am besten geht das, wenn alles, was wir machen, mit einer Signatur beschriftet wird, so dass die maximale Menge an Informationen ueber uns persoenlich ausgewertet und in Zusammenhang gebracht werden kann.
Diese Transparenz ist zwar einerseits erschreckend , ermoeglicht aber sehr hohen Komfort. Wahrscheinlich wird erst mit dem semantischen Web klar, was fuer einen Vorteil das bringt.

Aber zugegeben, das "Potenzial" des Missbrauchs ist gross. Selbst wenn Google vertrauenswuerdig ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein anderer Konzern ohne moralische Prinzipen so viel Macht erlangt. Da muesste man einige Sicherungen einbauen. Wie genau, wage ich noch nicht einzuschaetzen.

Bis dahin bin ich froh, dass wir es mit Google und nicht mit Microsoft zu tun haben.

edit:

Und du hast immer noch nicht begruendet, warum du personalisierte Werbung so schlimm findest?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde, das Thema ist so richtig was für paranoide Verschwöhrungstheoretiker, die meinen den Durchblick zu haben, während der Rest des Volkes alles schluckt wie damals den Faschismus. =)
 
cyqu_rayte schrieb:
Diese Transparenz ist zwar einerseits erschreckend , ermoeglicht aber sehr hohen Komfort. Wahrscheinlich wird erst mit dem semantischen Web klar, was fuer einen Vorteil das bringt.

Wie naiv muss man sein um dies derat lax abzutun? Aber vermutlich gegen die VDS Sturm laufen ...

Wessen Komfort erhöht ein solcher Cookie? Deinen? In wie fern?

Der einzige, der aus der Sammlung eines solch imensen Datenmaterials profitiert ist Google und die die über Google Werbung schalten.
"An die Bedürfe des Nutzers angepasste Werbung" hat wohl wahrlich nichts mit Nutzerfreundlichkeit zu tun, sondern dient einzig und allein denen die Werbung schalten. Denn natürlich ist die Gewinnerwartung höher wenn man Werbung direkt an die Zielgruppe adressiert.

In wie fern dies mit den von dir weiter oben genannten Prinzipien der Firma Google in Einklang gebracht werden kann ist mir vollkommen schleierhaft.

Aber zugegeben, das "Potenzial" des Missbrauchs ist gross. Selbst wenn Google vertrauenswuerdig ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein anderer Konzern ohne moralische Prinzipen so viel Macht erlangt. Da muesste man einige Sicherungen einbauen. Wie genau, wage ich noch nicht einzuschaetzen.

Darf ich dir die Datenschutzrichtlinien von Google nochmal ins Gedächnis rufen. Ich hoffe doch du hast sie gelesen, als du dich für die Dienste angemeldet hast.
Wenn selbst die eigenen Datenschutzrichtlinien von Google schon ein Witz sind, wie soll man dann noch ernsthaft glauben, dass Google daran interessiert ist Nutzerdaten wirklich vertrauenswürdig zu behandeln.

Woher nimmst du die Gewissheit, dass Google so viel Vertrauen im Umgang mit den Nutzerdaten verdient hat? Hast du irgendwelche handfesten Gründe die dich zu der Schlussfolgerung veranlassen, dass Google in der Beziehung vertrauenswürdig ist? Hast du berichte von externen Datenschutzprüfern?

cyqu_rayte schrieb:
Und du hast immer noch nicht begruendet, warum du personalisierte Werbung so schlimm findest?

Ich finde sie nicht schlimm.

Aber man sollte nicht ausblenden, was personalisierte Werbung ist. Sie ist eben nicht im Interesse des Nutzers sondern ist einzig und allein im Interesse der Werbenden.

Ganz einfaches Beispiel:

Wenn ich bei Google den Suchbegriff Laptop eingebe, dann sind die ersten drei präsentierten Einträge Werbung für Anbieter von Laptops (immerhin als solche gekennzeichnet, wenn auch nicht wirklich deutlich). Schön mag man meinen, sicher im Sinne des Kunden, dass er gleich einen Shop präsentiert bekommt in dem er einen Laptop kaufen kann.

Doch ist dies wirklich der günstigste Shop? Bietet er den besten Service und die beste Qualität?

Würden die ersten drei Seiten Links zu Testergebnissen, Bewertungen, ... von Produkt und Shop sein, dann wäre dies wohl viel eher im Sinne des Nutzers, meinst du nicht?

Also bleibt die personalisierte Werbung eben nur das, was sie ist:
- Optimierung des Gewinns durch Werbung.


cyqu_rayte schrieb:
Wer als Mitarbeiter sich ein Hybrid-Auto kauft, kriegt es subventioniert. 20% der Arbeitszeit stehen zum voellig freien Arbeiten zur Verfuegung. Es gibt keine besonderen Ordnungsvorschriften, was heisst, dass die Bueros das totale Chaos sein koennen, solange Leistung geliefert wird.
Ich weiss nicht, ob es nicht auch andere Firmen gibt, die aehnlich agieren, aber wenn, dann haben sie es noch nicht zu so grosser Bekanntheit gebracht.

Na das ist ja ganz toll, dass Google die Hybrid Lüge auch noch mit macht ... aber das steht auf nem anderen Blatt.

Ob es Firmen gibt die ihren Mitarbeitern ein ähnliches Umfeld bieten?
Ja sehr viele und sogar sehr Bekannte. SAP ist ein Beispiel, Microsoft ein anderes. Alle auf ihre Weise, aber keinesfalls schlechter als Google.
Ein derartiges Umfeld wird in vielen Unternehmen geboten wo die Kreativität der Mitarbeiter besonders gefordert ist. Einfach weil sich für den Unternehmer gezeigt hat, dass er so das Optimum aus seinen Mitarbeitern heraus bekommt.

Auch hier gilt: Was dem Arbeitnehmer zwar dient hat seine Wurzeln aber dennoch in den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmers.

Google spendet eben nicht einfach Geld irgendwohin, sondert foerdert vielversprechende Projekte und subventioniert zukunftsweisende Wettbewerbe. Zum Beispiel fuer Weltraumprojekte.

Google investiert jedes Jahr 20% des Gewinns fuer solche Sachen.

Na ob die Weltraumforschung nun der Sektor ist in dem wir uns unbedingt weiter entwickeln müssen um die momentan in unserer Welt vorherrschenden Probleme zu bewältigen, ich weiß es nicht.

Was ist mit Microsoft? Bill Gates spendete bis jetzt einen Großteil seines Privatvermögens an die von ihm ins Leben gerufene Stiftung die sich unter anderem auch mit der Bekämpfung von Malaria beschäftigt. Bis zu seinem Tod will er 90-95% seines Vermögens an diese Stiftung übertragen.
Was ist mit SAP? Der Gründer Dietmar Hopp übertrug 70% seines Aktienvermögens an die von ihm gegründete Stiftung die sich sehr stark im Bereich der Medizin, der Bildung an Schulen und Universitäten, dem Jugensport und für soziale Einrichtungen einsetzt.

Was nochmal macht Google jetzt so anders?

Warum gilt diese Begruendung nicht? Google schafft nicht mehr Freiheit, aber auch nicht weniger.
Ich wuerde gern wissen, warum genau dieses Argument nicht ueberzeugend ist.

Du sagst es selbst. Google schafft nicht mehr Freiheit. Und sie stellen auch nicht mehr Informationen zur Verfügung. Die Suchalgorithmen von Microsoft und Yahoo sind mindestens genau so ausgereift und diese Firmen waren bereits vorher auf dem chinesischen Markt aktiv.

Google unterdes akzeptiert die in China voherrschende Zensur und unterwirft sich ihr, kritisiert sie auch nicht.

All das wäre nicht mal zu kritisieren, wenn Google denn wenigstens ehrlich den Grund des Engagementes in China benennen würde.

Sie haetten gegen das Gesetz gehandelt, wenn sie diese Seite nicht ausgesperrt haetten. Lieber die Seite irgnorieren oder sich mit dem Gesetz anlegen und groessere Konsequenzen riskieren?

Google hätte nicht zwangsläufig gegen das Gesetz gehandelt (wie ja in dem Artikel schön heraus gearbeitet wird). Man hat sich nur aus Angst vor dem rechtlichen Neuland und vor einem möglichen Rechtsstreit mit der Sekte zurück gezogen.
 
Grundsätzlich vertraue ich keinem großen Konzern der alle haben hinter dem Rücken Dreck am Stecken.
Das gleich gilt für google.

Irgendwie erinnert mich das an die Umrellacooperation. ;)

Wie dem auch sei, folgt man der Politik und Wirtschaft bemerkt man schnell das hintenrum immer krumme Dinge laufen...
 
Adam_Smith schrieb:
Wessen Komfort erhöht ein solcher Cookie? Deinen? In wie fern?

Der einzige, der aus der Sammlung eines solch imensen Datenmaterials profitiert ist Google und die die über Google Werbung schalten.
"An die Bedürfe des Nutzers angepasste Werbung" hat wohl wahrlich nichts mit Nutzerfreundlichkeit zu tun, sondern dient einzig und allein denen die Werbung schalten. Denn natürlich ist die Gewinnerwartung höher wenn man Werbung direkt an die Zielgruppe adressiert.

Man kann auch andere Dinge personalisieren, zb die Suchergebnisse.
Und wenn Google mit personalisierter Werbung noch mehr Geld verdient, ist mir das egal, weil ich nicht mehr, sondern nur angepasste Werbung bekomme.

Wenn selbst die eigenen Datenschutzrichtlinien von Google schon ein Witz sind, wie soll man dann noch ernsthaft glauben, dass Google daran interessiert ist Nutzerdaten wirklich vertrauenswürdig zu behandeln.

Datenschutzbestimmungen von Google:

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Google verarbeitet personenbezogene Daten auf eigenen Servern in den USA und in anderen Staaten. Hierbei kann es vorkommen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten auf Servern außerhalb Ihres Heimatlandes verarbeiten.
Nähere Informationen finden Sie in unseren vollständigen Datenschutzbestimmungen."

Wieso ist das ein Witz? Ich kann da nichts Verwerfliches feststellen. Ist doch kein Missbrauch.

Woher nimmst du die Gewissheit, dass Google so viel Vertrauen im Umgang mit den Nutzerdaten verdient hat? Hast du irgendwelche handfesten Gründe die dich zu der Schlussfolgerung veranlassen, dass Google in der Beziehung vertrauenswürdig ist? Hast du berichte von externen Datenschutzprüfern?

Weil Google seinen Prinzipien treu geblieben ist. Aber da bist du ja anderer Meinung...

Aber man sollte nicht ausblenden, was personalisierte Werbung ist. Sie ist eben nicht im Interesse des Nutzers sondern ist einzig und allein im Interesse der Werbenden.

Und? Ist aber auch nicht auf meine Kosten.

Doch ist dies wirklich der günstigste Shop? Bietet er den besten Service und die beste Qualität?

Würden die ersten drei Seiten Links zu Testergebnissen, Bewertungen, ... von Produkt und Shop sein, dann wäre dies wohl viel eher im Sinne des Nutzers, meinst du nicht?
[/QUOTE

Ich finde die ersten drei Ergebnisse ausreichend als Werbung gekennzeichnet.
Danach komme genau die richtigen Links.

Na das ist ja ganz toll, dass Google die Hybrid Lüge auch noch mit macht ... aber das steht auf nem anderen Blatt.

"Hybrid-Luege" - wenn ich das schon hoere...
Ok, man kann sich drueber streiten, ob Hybrid zukunftsweisend ist. Was man aber nicht abtreiten kann, ist, dass diese Technologie (endlich) der erste Schritt weg von fossilen Energiertraegern. Aller Anfag ist schwer, besonders mit Industrielobbyierter Energiepolitik,
aber ok, das ist nicht unser Thema.

Auch hier gilt: Was dem Arbeitnehmer zwar dient hat seine Wurzeln aber dennoch in den wirtschaftlichen Interessen des Unternehmers.

Es dient der Produktivitaet. Was mit dieser Produktivitaet angestellt wird, ist eine andere Sache.

Na ob die Weltraumforschung nun der Sektor ist in dem wir uns unbedingt weiter entwickeln müssen um die momentan in unserer Welt vorherrschenden Probleme zu bewältigen, ich weiß es nicht.

Da gibt es verschiedene Ansichten, inwiefern das sinnvoll ist. Ich will aber nicht voreingenommen sein.

Was ist mit Microsoft? Bill Gates spendete bis jetzt einen Großteil seines Privatvermögens an die von ihm ins Leben gerufene Stiftung die sich unter anderem auch mit der Bekämpfung von Malaria beschäftigt. Bis zu seinem Tod will er 90-95% seines Vermögens an diese Stiftung übertragen.
Was ist mit SAP? Der Gründer Dietmar Hopp übertrug 70% seines Aktienvermögens an die von ihm gegründete Stiftung die sich sehr stark im Bereich der Medizin, der Bildung an Schulen und Universitäten, dem Jugensport und für soziale Einrichtungen einsetzt.

Was nochmal macht Google jetzt so anders?

Zu SAP kann ich nichts sagen, von denen weiss ich nicht viel.

Bill Gates Spendenlust bezieht sich ausschliesslich auf seinen privaten Bereich. Wenn er 95% seines Vermoegens spenden will, ist er immer noch Milliardaer. Das ist zwar lobenswert, aber ob er sich deshalb materiell einschraenken muss, ist eine andere Frage.

Im Gegensatz dazu waere das selbe Ziel fuer Microsoft schon erstaunlich, aber Bill Gates hat fuer Microsoft noch nie moralische Verantwortung beansprucht.
Dort gibt es ja auch noch Leute wie Steve Ballmer, die mir extrem suspekt sind.

Die Suchalgorithmen von Microsoft und Yahoo sind mindestens genau so ausgereift und diese Firmen waren bereits vorher auf dem chinesischen Markt aktiv.

Woher weisst du das? Suchalgorithmen basieren auf mathematische Zusammenhaengen. Deren Rechenaufwand ist amortisisiert genau bestimmbar.

Es reicht eine gute Idee, und die Geschwindigkeit des Algorithmus kann um ein Vielfaches ansteigen. Dass Microsoft, Yahoo und Google genau die selbe Mathematik verwenden, ist unwahrscheinlich. Trotzdem weiss man natuerlich nicht, wer mathematisch gesehen effizienter ist.
Allerdings hat Google einen grundsaetzlichen Vorsprung, weil ihnen mehr Daten zur Verfuegung stehen.

Aber das ist sowieso irrelevant. Es geht um mehr Konkurrenz! Konkurrenz belebt den Markt!

Google unterdes akzeptiert die in China voherrschende Zensur und unterwirft sich ihr, kritisiert sie auch nicht.

Was sollte Kritik seitens Google bringen? Sie wuerden wahrscheinlich voellig ausgesperrt.

All das wäre nicht mal zu kritisieren, wenn Google denn wenigstens ehrlich den Grund des Engagementes in China benennen würde.

Ich finde jeden Konzern zu kritisieren, der finanzielle Interessen vor moralische stellt, aber man kann nicht verlangen, dass sie es anders tun.
Google hat sich im Gegegsatz zu Microsoft und Yahoo auch geweigert, Benutzerdaten der US-Regierung zur Verfuegung zu stellen. Zum Glueck muss man das nicht in USA, um online zu bleiben.
Google hätte nicht zwangsläufig gegen das Gesetz gehandelt (wie ja in dem Artikel schön heraus gearbeitet wird). Man hat sich nur aus Angst vor dem rechtlichen Neuland und vor einem möglichen Rechtsstreit mit der Sekte zurück gezogen.
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Naja, so klar ist das nicht, das sind nur Mutmassungen, die heise anstellt. Auf Basis des Wissens, das heise besitzt, klingt es palausibel. Ob sich Google durchsetzen haette koennen, wuerde nur eine genau Analyse der amerikanischen Gesetze ersichtlich machen koennen.
 
soweit ich über google gelesen habe, verfolgen die eine ganz bestimmte strategie, die Internetgemeinde von sich abhängig zumachen, laut google haben sie die version dass man in der Zukunft, selbst nach einen Mahlzeiten Tipp bei google für sich erfragen soll.
 
devdenovs schrieb:
soweit ich über google gelesen habe, verfolgen die eine ganz bestimmte strategie, die Internetgemeinde von sich abhängig zumachen,

Wo hast du das denn geleses? Und vor allem, wer hat das behauptet? Google selber wuerde sowas, selbst wenn sie das Ziel verfolgten, wohl kaum preisgeben.


laut google haben sie die version dass man in der Zukunft, selbst nach einen Mahlzeiten Tipp bei google für sich erfragen soll.

Ja, das wuerde wirklich gut personalisierter Service ermoeglichen. Allein aus deinen Internetgewohnheiten koennte dann mit Hilfe eines entsprechenden Algorithmus deine wahrscheinlichen Essensvorlieben rekonstruiert werden.
Das hat allerdings wenig mit Abhaengigkeit zu tun.
 
Ja bei Google muss man nur einen Knopf drücken und schon hat man alles über dich in Erfahrung gebracht was man wissen will...

Leute ich steh selbst nicht auf Paranioa aber wie hier einige blindlings ins offene Messer laufen ...

Google ist ein privates Unternehmen. Es gibt keine Verfassung, kaum einen Rechtsanspruch der dich effektiv vor einem Missbrauch der Daten schützen kann die Google so über dich sammelt.

Wer Orwells 1984 etwas abgewinnen kann, der sollte keine Angst vor Staaten haben die irgendwann den gläsernen Bürger haben wollen ... da gibt es hunderte an Kontrollinstanzen die dies zu verhindern wissen.

Wer Orwells 1984 etwas abgewinnen kann der sollte Angst vor Firmen wie Google haben die nahezu ohne jegliche Kontrolle Daten über jeden Menschen der ihre Dienste nutzt (teils ja sogar darüber hinaus) sammeln und einzig und allein wirtschaftlichen Interessen verpflichtet sind. Der Gläserne Internetnutzer stellt dabei in meinen Augen eine sehr viel größere Gefahr für die individuelle Freiheit dar als es der gläserne Bürger je tun könnte.

Und personalisierte Suchanfragen wären der Horror!

Was wird denn da personalisiert? Wird mir, entsprechend meiner politischen Überzeugung, einfach eben nur die Sicht der Dinge dargeboten die im Interesse des Google Konzerns liegen?
 
Die frage war, Vertraut ihr Google ?

Ich sage kurz und knackig NEIN

Aber was will man machen?Google ist halt einfach einer der besten Suchmaschinen, wenn nicht sogar DIE beste Suchmaschine.Ich habe es mal mit anderen Anbietern probiert, ala Yahoo ... aber naja Google gefällt mir einfach am besten nur tauen tuhe ich denen nicht.
 
Ich vertraue Google schon lange, solange es nicht in meine Wohnung gucken kann und sieht was ich in meiner Privatsphäre mache! :D
 
Im Bezug auf Daten-Sammeln habe ich keine Probleme mit Google, da sie keine personenbezogenen daten von mir haben (dürften), wissen sie also nur, wonach ein ihnen unbekannter User wann gesucht hat und was er aufgerufen hat. Meinetwegen, kein Problem.

Auch wenn sie meine persönlichen Daten hätten, hätte ich kein großes Problem damit, denn zum einen erhalte auch ich lieber auf mich zugeschnittene Werbung als allgemeinen Werbespam udn zum anderen suche ich nicht nach krtischen Sachen, die in Verbidnung mit meinen eprsönlichen daten negativ wirken könnten.

Bei der Qualität der Suchergebnisse traue ich ihnen nicht unbedingt, da sie als profitorientieres Unternehmen leicht beeinflussbar sind, aber da ich auch selten nach kritischen Themen suche ......
 
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