News Vibecoding-Klone: Claude soll Spiele wie Halo oder GTA V nicht mehr nachbauen

Kroggel schrieb:
Ob ich ein Brecheisen zum Einbrechen benutze oder nicht, das möchte ich gern selbst entscheiden.
Du wirst in der EU kaum ein Werkzeug finden, das nicht einem langen Katalog an gesetzlichen Normen unterliegt. Die Anbieter versuchen hier nur einer Regulierung (und evtl. auch Haftung) zuvorzukommen.

Zur Sache: Das wird nur ein kleiner Dämpfer sein. Komplett deregulierte Open Weight Modelle liegen nicht soooo weit hinter den Frontier Modellen der großen Anbieter.

Grundsätzlich: Wenn man künftig jede Softawre durch Reverse-Engineering gratis als Open Source Variante bekommt - wer hat dann noch Lust Software-Engineering zu finanzieren? Ohne Adobe CreativeSuite, von der man abschauen kann, gibt es auch kein ArtCraft.
 
aLanaMiau schrieb:
Puh... bestimmen zu können, welche Software entwickelt werden darf und welche nicht, sollte keine Entscheidung vom Hersteller eines Tools sein. Sehe diese Entwicklung extrem kritisch.
Es geht hier ja nicht um Softwareentwicklung.

Du kannst weiterhin deine eigenen Ideen frei mit Hilfe von KI entwickeln.
 
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Selbst hat man durch Diebstahl und Abschreiben seine llm-Modelle aufgebaut, aber jetzt muss man für den User bitte Grenzen setzen. /s
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Dabei hatten sich hier so viele schon gefreut, endlich Konsolen-exklusive Games nativ und für lau auf ihren PCs zu spielen.
Das geht auch mit Emulatoren...dafür braucht es kein Recomp.

Ich denke bei der Meldung geht es auch nicht um Recomps, weil bei denen ist der KI ja vielleicht nicht einmal bekannt welchen Code sie sich anschaut, sondern wirklich um Kopien von Spielen. Ich kann also nicht mehr sagen: "KI bau mir ein Jump'n'Run das genau so aussieht wie Super Mario"
 
Abseits von Spielen könnte das durchaus für Software interessant werden. Beispielsweise hat Bose für einige seiner Soundtouch Produkte die Server abgeschaltet, hier könnten solche Dinge abhilfe schaffen.

Wieder in Bezug zu Spielen fallen mir aktuell eine 64 Bit Portierung der Engine des immer noch äußert populären Sims 3 ein, die sich in Arbeit befindet (https://opents3.com/) oder auch Modifikationen an der Engine von C&C Generals bzw. Zero Hour, womit die Limitierung auf einen CPU Kern oder die Bündelung der Spielphsyik an ein hartes 30 FPS Lock aufgehoben werden. (EA hat derweile auch den Source Code der Engines unter der GPL v3-Lizenz veröffentlicht).

Ein anderes interessantes Projekt ist OpenCNC3D, wo der alten N64 Version von Command and Conquer neues Leben eingehaucht wurde. (https://www.opencnc3d.com/)

Ein anderer User arbeitet an einem Recomp von Mechwarrior 4 + Erweiterungen, das spiel ist auch seit über zehn Jahren und mit offizieller Freigabe als Freeware veröffentlicht.

Niemandem bringt es etwas, diese Diskussion um Recomps, Emulatoren, Portierungen mit Fackel und Mistgabel zu führen, wir sind alles Konsumenten. Lasst euch nicht von den großen Konzernen in die Irre führen, denn die sind nur an eurem Geld interessiert. Die interessieren Themen wie Urheberrecht, Umweltschutz/Nachhaltigkeit und Co. gar nicht. Es handelt sich lediglich um eine medienwirksame Taktik um den kommenden IPO zu beflügeln.
 
Zuletzt bearbeitet: (Mechwarrior Beispiel hinzugefügt)
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misterk87 schrieb:
Das ist ja das typische Strohmann Argument um sich von allen Problemen dieser Welt los zu sprechen: Naja jetzt ist ja auch schon zu spät...
Das stimmt aber in diesem Fall ist es halt so oder meinste dass man das alles so krass regulieren kann dass das nie wieder möglich sein wird? Was haben denn die KI Hersteller erwartet? Dass die Weltbevölkerung so klug ist und KI nur für die Menschheit sinvolle Dinge macht? Falls ja, war man aber sehr naiv.

Dazu stehen wir da ja noch immer nur am Anfang. Wer weiß wo wir in 1, 5 oder gar 10 Jahren sind. Irgendwann gibt man in ne lokale KI den Prompt "Bau mir Spiel XY 1:1 nach" ein und dann haste das Ding wirklich so 1:1 von 0 neu programmiert von ner KI. Da bringen auch irgendwelche Regulierungen von wem auch immer auch nichts weil das ja dann lokal läuft und nicht in irgendeinem Datacenter.

Und Spiele rekompilieren und derglerichen ist, wenn man sich überlegt wofür KI in Zukunft noch alles genutzt werden wird, noch das HARMLOSESTE.
 
T2xlc schrieb:
Ahhhh, jetzt macht ihr euch sorgen, dass euch die Anwälte von Sony und Nintendo aufs Dach steigen könnten, dann ist ja alles klar.
ach 20 daumen hoch noch zuwenig .............. jetzt wurden wege gefunden die dem kunden also uns auch genutzt hätten ;D und ja wenn man das orginal hat sollte man es auch weiter nutzen können .

jede andere daten die jedes ki unternehmen genutzt hat und nutzen wird um ihre software zu trainieren besteht aus geklautem material und jetzt hat man schiss das großkonzerne mit endlos geld kommen könnte und man in grund und boden geklagt wird ... also die ki buden verklagt werden aber von allen andere wird weiter geklaut

wie unsymatischer kann man noch werden man wird schon überall gehasst
 
Kroggel schrieb:
Ob ich ein Brecheisen zum Einbrechen benutze oder nicht, das möchte ich gern selbst entscheiden. Ich trage auch die Konsequenzen von meinem handeln.
Klassisches US-Argument: Waffen töten nicht, sondern Menschen. Im Kern ja richtig, in der Praxis bin ich froh, dass es in Europa ein hartes Waffenrecht gibt. Natürlich schützt sich Anthropic hier. Die wollen an die Börse, da können die keine schlechte publicity gebrauchen momentan.
 
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piccolo85 schrieb:
Wenn man künftig jede Softawre durch Reverse-Engineering gratis als Open Source Variante bekommt - wer hat dann noch Lust Software-Engineering zu finanzieren? Ohne Adobe CreativeSuite, von der man abschauen kann, gibt es auch kein ArtCraft.
Stimmt. Aber andererseits: Gäbe es ArtCraft wenn Adobe Photoshop für einen bezahlbaren Preis auf Linux laufen würde? Ich denke nicht. Das gleiche im Bezug auf MS Office.

Wobei man bei ArtCraft dazusagen muss, dass es kein Reverse-Engineering betrieb, sondern nach eigener Aussage die Software einfach mit eigenem Code (in eigenen Worten sozusagen) nachgebaut wurde.

Die Laune des Schicksals: Ein wenig Bugfixing und die ganzen Office- und Mediaprogramme werden bei Linux bald direkt mitgeliefert.
 
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da Software (egal ob Spiele oder Anwendungen) überwiegend nichts neues mehr sind, sondern nur noch Wiederholungen einzelner Elemente die in Summe das gewünschte Programm ergeben, müsste das also bedeuten, dass man mit Claude grundsätzlich nicht mehr Programmieren kann...
Was natürlich nicht passiert, weil es auch ein klassischer Fall "Rules for thee, but not for me" ist
 
Azeron schrieb:
Das stimmt aber in diesem Fall ist es halt so oder meinste dass man das alles so krass regulieren kann dass das nie wieder möglich sein wird? Was haben denn die KI Hersteller erwartet? Dass die Weltbevölkerung so klug ist und KI nur für die Menschheit sinvolle Dinge macht? Falls ja, war man aber sehr naiv.
Naiv ist es zu glauben, man sollte jetzt nichts mehr tun, weil lässt sich sowieso nicht verhindern. Ist doch wie bei allem so: Katz und Maus. Du hast immer eine Minderheit die aus irgendwas nützlichem nen Scheiss macht. Und dann muss man sehen, wie man dem Ganzen Heer wird. Die andere Seite wird versuchen das zu umgehen usw. Aber wenn man halt einfach nichts macht, dann kann man den ganzen Laden hier auch gleich dicht machen und sie der Minderheit der Chaoten überlassen ;-)
 
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Flutefox schrieb:
Abseits von Spielen könnte das durchaus für Software interessant werden. Beispielsweise hat Bose für einige seiner Soundtouch Produkte die Server abgeschaltet, hier könnten solche Dinge abhilfe schaffen.
interessant ein mögliches produkt mehr für meine claude-app ;) siehe beitrag #100
 
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Das ist alles ein Grund draufzusetzen das durch wie auch immer geartete neue kompressionstechnologien lokale ki-modelle zu Hause leistungsfähig werden.

Mir sind die letzten Tage mehrere solche Dinge aufgefallen. Wann immer es dem Konsumenten nutzt, hält der große Konzern nämlich auf einmal dagegen und die KI wird eingeschränkt.

Ich beziehe mich hier primär darauf, dass es auf einmal vor einer Woche Berichte gab, dass man seine smart TVs durch KI einfach entschlacken konnte. Das heißt Werbe streams wurden geblockt, Spionage und homecalling wurden geblockt, teilweise wurde das Betriebssystem komplett entsorgt und die KI hat ein sauberes neues gestrickt mit den nur notwendigen streaming-apps.

Da waren die Fernseher auf einmal keiner Spionagegeräte mehr und wesentlich wesentlich schneller...

Dann hat es nur ein paar Tage gedauert und die KI wurde angepasst und verweigert jetzt solche nutzerfreundlichen Modifikationen.... Hat den Herstellern der Fernseher nämlich wohl nicht gepasst dass die Konsequenzen auf einmal selbst tätigt werden konnten

Und das finde ich wirklich eine Frechheit!
 
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Azeron schrieb:
Das wird das ganze nur ausbremsen, man findet früher oder später halt andere Wege. Die Büchste der Pandora ist bereits offen.
Lokale KI wird in ein paar Jahren das ganze einfach ermöglichen. Verhindern könnte man das nur indem man den Fortschritt beendet und eine Weltweite Hyper Krise damit verursacht.

Aktueller Stand bei ki wäre btw. das ai damit es finanziell Tragbar wird ungefähr genau so stark nachgefragt werden müsste, wie Nahrung.
 
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KitKat::new() schrieb:
Das Bedenkliche hieran ist, dass ein US Konzern bestimmt was für Software gebaut werden darf.

Viele meinen, dass KI einfach nur eine höhere Abstraktionsebene gegenüber Compiler sei, aber der Compiler sagt nie: diese Art von Software darfst du nicht bauen.
Anthropic ist wie OpenAI einfach allergisch aufs Geld verdienen. 🤣
 
rollmoped schrieb:
Wobei man bei ArtCraft dazusagen muss, dass es kein Reverse-Engineering betrieb, sondern nach eigener Aussage die Software einfach mit eigenem Code (in eigenen Worten sozusagen) nachgebaut wurde.
Und das UI samt aller Funktionen der Original-Apps ist vom Himmel gefallen?

Ob man die Software nun per Reverse Engineering analysiert oder ihre Funktionen mit eigenem Code nachbaut, ist für meinen Punkt letztlich zweitrangig. Um etwas nachzubauen, muss es erst einmal jemand entwickelt haben. Und damit überhaupt jemand Zeit, Geld und Know-how in solche Entwicklungen investiert, muss sich dieser Aufwand zumindest theoretisch wirtschaftlich lohnen können.

Ich finde es ja auch lustig, wenn man es „den Großen“ mal so richtig zeigt. Nur sollte man dabei nicht vergessen, dass es ohne genau diese Unternehmen und ihre ursprüngliche Entwicklungsarbeit oft überhaupt nichts gäbe, was man so begeistert nachbauen könnte.

Vom Kopieren allein entsteht schließlich noch keine Innovation.
 
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rollmoped schrieb:
Stimmt. Aber andererseits: Gäbe es ArtCraft wenn Adobe Photoshop für einen bezahlbaren Preis auf Linux laufen würde?
Ja gäbe es, denn der Mensch ist so ;-)
 
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Was für Zeiten wo einem ein Computerprogramm, das durch die größte Urheberrechtsverletzung der Weltgeschichte entstanden ist, einem predigt, was man darf und nicht machen darf.
 
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Einerseits finde ich es gut - auf der anderen Seite auch schade, weil das wahrscheinlich auch Mods und Spiele beinhaltet, die vom Publisher zwecks Gewinnmaximierung fallen gelassen werden.
 
aus Sicht von Entwicklern und Kreativen kann ich das durchaus verstehen. Auch wenn ich mir für manche der Firmen im Gaming Sektor selbst (nicht deren Mitarbeiter) mit dem Verständnis schwer tue...

aber die ander Seite ist halt, wie auch schon von einigen anderen hier erwähnt haben, es ist halt schon verdammt Heuchlerisch wenn es von Unternehmen kommt die sich 99% ihres Arbeits(Trainigs)materials einfach zusammengestohlen haben und immer noch stehlen ( wo die geistigen Urheber dieses Materials keinen müden Cent dafür gesehen haben) und dafür eine keinster Weise belangt, eingeschränkt, oder geschweige den in irgendeiner Form bestraft wurden und werden...

Aber diese Pösen User sollen das dann natürlich nicht machen - da fällt das Verständnis dafür schon schwer - weil es halt ganz dem Schema " der einzelne Kleine bekommt umgehend auf die Finger geklopft, aber den Großen passiert bei weit größerem Ausmass nichts" entspricht...
 
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