Videoschnitt-PC mit CUDA: Zusammenstellung gut?

regisseur

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Hallo,
ich habe vor mein altes Notebook gegen einen neuen PC auszutauschen, der für die Videobearbeitung optimiert werden und preisleistungsmäßig am besten dastehen soll.

Programme: im Moment Sony Vegas, später evtl. Premiere

CPU: Intel Xeon E3-1230V2
Mainboard: ASRock Z77 Pro4-M, Z77 oder MSI Z77A-G43, Z77, welches passt besser? Z77 Chipsatz, weil bessere H.264 Unterstützung.
RAM: G.Skill 8GB DDR3-1333, ist der RAM mit den Mainboards kompatibel?
Grafikkarte: nicht sicher, welche Grafikkarte preisleistungsmäßig die beste für CUDA Beschleunigung ist. Sie sollte auch PCIe 3.0 unterstützen, oder ist die Verbesserung zu PCIe 2.0 in der Praxis bei CUDA Beschleunigung nicht spürbar?
Habe hier gelesen, dass die GTX550Ti mit ihrem 192 CUDA Kernen bei der CUDA Beschleunigung besser sein soll, als die GTX660 mit 960 CUDA Kernen. Wieso ist das so?
Ist die GTX550Ti auch in Sachen CUDA auch besser als eine GTX560Ti oder GTX670, die noch mehr CUDA Kerne haben? Liegt es nur daran, dass die Taktrate des Prozessors (hier eine Tabelle dazu - bei Nummer 7) der GTX550Ti deutlich höher ist, als bei anderen Grafikkarten?

Prozessortakt Grafikkarte:
GTX550TI: 1800 Mhz
GTX660: 980 Mhz


SSD: Samsung SSD 830 128GB
CPU-Kühler: Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev. 2
Netzteil: Corsair Builder Series CX500 V2 500W
Gehäuse: Sharkoon T28 blau oder LianLi PC8NB
Laufwerk: ASUS DRW-24B5ST
USB 3.0 Kartenleser: Akasa USB 3.0

Wenn es Verbesserungsvorschläge gibt, immer her damit. :D
 
habe ja auch vorgestern hier nachgefragt wegen videobearbeitungs pc...
ich würde sagen mach mal lieber gleich 16 gb ram rein dann hast du noch ein bisschen luft nach oben.
 
Du hast einen unglücklichen Card Reader ausgewählt. Es sei denn du willst wirklich einen internen Card Reader per normalem USB Anschluss an der I/O Blende anschließen.

Die bessere Wahl wäre dieser hier:

http://geizhals.at/de/702782

Der ist zum internen Anschluss mit USB 3.0 Header
 
@PeterHeinrich: Ja, ich weiß, fange aber trotzdem erstmal mit 8GB an, will erstmal möglichst wenig Geld ausgeben, auch wenn der RAM im Moment günstig ist.

@smuper: Ja, danke für en Tipp.

Hat sonst keiner Vorschläge für eine gute Preis/Leistungs CUDA Grafikkarte unter 200€?
Welches Mainboard würdet ihr mir bei diesem System empfehlen? Passt der RAM?
 
Vielleicht schaust du dir mal diesen Thread an.

Plane ein ähnliches System und habe mich inzwischen auf die
GeForce GTX 570 festgelegt.

Gehört zwar nicht zur neuesten Generation, scheint jedoch für Videobearbeitung,
speziell bei Adobe Premiere CS6, eine sinnvolle Investition zu sein.
Liegt jedoch preislich leicht über deinem Budget.

Als günstigere Alternative käme vielleicht die GeForce GTX 650 in Frage.
 
@regisseur: Du weisst aber schon, dass CUDA neben "schnell" auch "miese Qualität" im Vergleich zum CPU Rendering bedeutet? Nur mal so als Einwurf. Für Details empfehle ich das Digitalvideoschnittforum: http://digitalvideoschnitt.de/forum/
 
nein, wirklich 100% zu empfehlen sind nur offiziell unterstützte Produkte von Adobe. und das sind genau diese

GeForce GTX 285 (Windows und Mac OS)
GeForce GTX 470 (Windows)
GeForce GTX 570 (Windows)
GeForce GTX 580 (Windows)
NVIDIA® Tesla C2075 (Windows) in Kombination mit einer Quadro-Karte als Bestandteil einer NVIDIA Maximus™-Konfiguration
Quadro FX 3700M (Windows)
Quadro FX 3800 (Windows)
Quadro FX 3800M (Windows)
Quadro FX 4800 (Windows und Mac OS)
Quadro FX 5800 (Windows)
Quadro 2000 (Windows)
Quadro 2000D (Windows)
Quadro 2000M (Windows)
Quadro 3000M (Windows)
Quadro 4000 (Windows und Mac OS)
Quadro 4000M (Windows)
Quadro 5000 (Windows)
Quadro 5000M (Windows)
Quadro 5010M (Windows)
Quadro 6000 (Windows)
Quadro CX (Windows)
Tesla C2075** (Windows)
Quelle
die GTX 570 ist ideal von P/L und bringt auch wesentlich mehr "CUDA-Leistung" als die neue GTX 680, auch wenn diese wesentlich mehr CUDA-Kerne hat. die ursache ist die beschneidung der CUDA Kerne in der 6XX-Serie.

daher ist diese GTX 570 sehr zu empfehlen (hat doppelten V-RAM)
http://geizhals.at/de/686511

Adobe Premiere unterstützt aber auch OpenCL, daher wären vor allem AMD HD 79XX Grafikkarten geeignet.
entweder günstig, mit viel Bandbreite und Speicher http://geizhals.at/de/830654
oder wirklich die volle HD 7970 Ghz http://geizhals.at/de/829822
 
@Basti: Abobe Premiere Pro unterstützt AMD Grafikkarten doch nur auf einem Mac, oder täusche ich mich da? An der AMD-Grafikkarten Unterstützung für Windows wird aber im Moment stark dran gearbeitet und soll in den nächsten Versionen folgen. Aus diesem Grund bleibt einem für Windows nur Nvidia übrig... auch wenn schlechteres P/L als AMD.

Ich habe meine Zusammenstellung nun soweit verändert, dass sie mir in meinen derzeitigen Ansprüchen gerecht wird. Ok, die Prozessorleistung inkl. Hyperthreading wird z.B. erst mit Premiere Pro voll ausgenutzt, aber der Preisunterschied zum Xeon E3 1225 v2 (der mit dem i5 3570 in Sachen CPU Leistung gleichgestellt ist), beträgt lediglich 20€.
Das Gehäuse wird auf ein kleineres ITX-Format umgestellt, entsprechend auch das Mainboard, das aber erstmal nicht mit Z77 Chipsatz, da der einzige für mich nutzbare Vorteil, das Reinknien der CPU ins h.264 Encoding, den Aufpreis nicht wert ist. Dann noch ein wertigeres Netzteil und einen zum späteren Aufrüsten besser geeigneten RAM. Das Laufwerk wurde gestrichen, da das Gehäuse nur ein einzigen Einsteckschacht hat und ich das Laufwerk eigentlich nicht benötige (für DVDs, Blu Rays usw hab ich ja noch das alte Notebook).

Folgende Konfigurierung:

CPU: Intel Xeon E3-1230V2
Mainboard: ASRock H77M-ITX oder mit Z77 Chipsatz dann das hier: Gigabyte GA-Z77N-WIFI
RAM: Crucial Ballistix Sport 8GB CL9-9-9-24 (DDR3-1600) oder Corsair Vengeance schwarz 8GB CL9-9-9-24 (DDR3-1600)
Grafikkarte: günstige, gebrauchte Grafikkarte, z.B. Gigabyte GTX 650 OC oder Palit GeForce GTX 650 Ti OC
SSD: Samsung SSD 830 128GB
CPU-Kühler: Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev. 2
Netzteil: be quiet! Straight Power E9 400W
Gehäuse: BitFenix Prodigy weiß
USB 3.0 Konverter Kabel: InLine extern/intern USB 3.0-Konverter
USB 3.0 Kartenleser: Akasa USB 3.0 SuperSpeed Memory Card Reader

Hier als Wunschliste: http://geizhals.at/eu/?cat=WL-271948

Folgende Frage zum Netzteil:Ist die Leistung genau richtig, zu wenig oder zu viel? Wenn ihr einen Verbesserungsvorschlag habt, bitte schreiben :).
Frage zum Chipsatz: Würde ich den Unterschied zwischen einem Z77 und einem H77 Chipsatz bei Sony Vegas bzw. Premiere merken? Wie groß ist der Unterschied? Greift der Z77 Chipsatz auch in der Vorschau mit ein?
 
Zuletzt bearbeitet: (Wunschlisten Link hinzugefügt.)
Frage zum Chipsatz: Würde ich den Unterschied zwischen einem Z77 und einem H77 Chipsatz bei Sony Vegas bzw. Premiere merken? Wie groß ist der Unterschied? Greift der Z77 Chipsatz auch in der Vorschau mit ein?
Nein, der H77 reicht aus, da man bei den Xeons auch das sogenannte "Turbo-OC" nicht machen kann

st die Leistung genau richtig, zu wenig oder zu viel? Wenn ihr einen Verbesserungsvorschlag habt, bitte schreiben
Von der Leistung ist es zwar ein wenig zu groß für das Sysetm, wie es oben steht, dafür kann man aber später auch eine größere Grafikkarte einbauen UND es ist das kleinste Netzteil auf dieser sehr, sehr leisen Netzteilserie...Passt also.

RAM: http://geizhals.at/eu/762315
Kühler: Wahlweise Scythe Katana 4 oder Thermaright True Spirit 90 (sollten eigentlich beide mit dem Sockel passen)

http://geizhals.at/eu/833701 <- Noch dazu nehmen, wenn du die Front-USB 3.0 vom Prodigy nutzen willst.
 
Danke Excavated für deine Tipps.

zum RAM: Der RAM ist doch eigentlich egal, oder? Solange er funktioniert ist doch alles gut. Beim Corsair Venegeance finde ich keine einzelnen 8GB Riegel, nur 2x4GB (das ITX Mainboard hat nur zwei Steckplätze, dann wäre es voll).

Zum CPU-Kühler: Sind die von dir vorgeschlagenen nun besser als der Arctic Cooling Freezer 7 Pro Rev. 2 oder gleich?

Zum Chipsatz: Ich meinte, ob den Unterschied in Sachen h.264 Support. Der Z77 greift der CPU unter die Arme, der H77 nicht. Ist der Unterschied bei den genannten Programmen (3-4 Videospuren, Twixtor Plugin, Tracking, Farkkorrektur und noch einige andere Effekte) merkbar oder vernachlässigbar.
 
zum RAM: Der RAM ist doch eigentlich egal, oder? Solange er funktioniert ist doch alles gut. Beim Corsair Venegeance finde ich keine einzelnen 8GB Riegel, nur 2x4GB (das ITX Mainboard hat nur zwei Steckplätze, dann wäre es voll).
Deswegen und wegen deines Einsatzgebietes gleich 16GB (2x8GB) kaufen, siehe mein Vorschlag

Zum Chipsatz: Ich meinte, ob den Unterschied in Sachen h.264 Support. Der Z77 greift der CPU unter die Arme, der H77 nicht. Ist der Unterschied bei den genannten Programmen (3-4 Videospuren, Twixtor Plugin, Tracking, Farkkorrektur und noch einige andere Effekte) merkbar oder vernachlässigbar.
Ich glaube da missverstehst du was...was du meinst betrifft nicht den Chipsatz, sondern die Intel iGPU...
Ich lass mich aber auch gern eines besseren Belehren, wenn du mir deine Quelle nennst...
 
Zum Chipsatz: Siehe Post von Horst58: http://www.pcmasters.de/forum/mainboards/118300-z77-oder-h77-board.html#posts

Nochmal zum Netzteil: Wäre ein be quiet! Straight Power E9 450W auch möglich bei Einsatz der GTX 650 Ti OC von Palit? Die benötigt deutlich mehr Strom (GTX 650 64W, GTX 650 Ti 110W).

Siehe: http://www.hardwareluxx.de/index.ph...karten/24143-test-3x-geforce-gtx-650-ti-.html
Damit bringt es die GeForce GTX 650 Ti auf eine Speicherbandbreite von 86,4 GB/Sek. Die Pixelfüllrate hingegen beläuft sich bei der Referenz auf 14,8 Gigapixel in der Sekunde. Die maximale Leistungsaufnahme orientiert sich mit 110 Watt ebenfalls eher an der GeForce GTX 660 als an der GeForce GTX 650, die sich noch mit 64 Watt zufriedengab.
 
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Nochmal zum Netzteil: Wäre ein be quiet! Straight Power E9 450W auch möglich bei Einsatz der GTX 650 Ti OC von Palit? Die benötigt deutlich mehr Strom (GTX 650 64W, GTX 650 Ti 110W).
Selbst das 400W reicht mehr als aus: CPU+ Restsystem: ~120W (unter 100% Last) + GraKa 110W = 230W...

Jetzt ist mir auch wieder was du meinst: Intel Quicksync...dann schau mal hier: https://www.computerbase.de/forum/threads/quicksync-chipsatz-ivy-bridge.1119295/
 
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http://www.pcmasters.de/forum/mainboards/118300-z77-oder-h77-board.html#posts
Das der Z77, der Z68 übrigens auch, sich beim En- und Codieren von H.264-Material mit "reinkniet", bemerkt der Videoamateur eventuell mal in ein paar eingesparten Sekunden oder Minuten beim finalen Rendering. Unter Umständen, hier ists dann in der Tat sinnig, auch in der Vorschau, die mit der Chipsatzunterstützung weniger das Feeling eines Daumenkinos verströmt.

Was denn jetzt? ;)

Noch eine ganz andere Frage bezüglich des Gehäuses: Beim Bitfenix Prodigy finde ich keine 5,25" auf 3,5" Frontblende für den 3,5" Card Reader. Ist es egal, welche 5,25" auf 3,5" Frontblende ich nehme, oder muss die zum Gehäuse kompatibel sein? Könnte ich theoretisch diese hier nehmen? http://geizhals.at/461740
 
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Kartenlesegeraet ist in Ordnung. Hier nochmal zwei vermutlich zu deinem Vorschlag baugleiche Alternativen alle fuer internen Pinheaderanschluss USB 3.0:
geizhals.at/eu/?cat=WL-246383

Mit deinem Konverter jann es sein das der USB GEhaeuseanschluss nicht mehr funktioniert. Die zwei zusaetzlichen Steckverbindungen stoeren das USB 3.0 Signal erheblich. Meiner Meinung nach gibt es nur eine technisch elegante Loesung: auf die Gehaeuse-USB-Anschlusse verzichten. Kartenlesegearaet mit Typ A-Anschluessen ist auch nicht das ware.
 
Wenn du den Xeon nimmst, dann bringt dir das Quicksync gar nichts, wenn Quicksync eine iGPU benötigt. Der Xeon hat keine iGPU!
 
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