News Viren und Malware: Wie schützt ihr euch, wart ihr betroffen und wie kam es dazu?

Hatte mal bei Win9x irgendeinen Virus gehabt, aber der hatte nichts hatte keinen Schaden verursacht. seitdem nie wieder was gehabt.
 
Das letzte was ich hatte, war aufgrund eines Left 4 Dead uncut Patches vor vielen vielen Jahren…
 
Neben den Windows integrierten Funktionen, was völlig ausreichend ist, nutze ich im Browswr NoScript, uBlockOrigin und achte darauf was ich ansteuere- zur not befragen ich Virustotal.

Ich war meines Wissens noch nie von Schädlingen betroffen, ich bin aber auch nicht auf dubiosen Seiten unterwegs.
 
Zwei mal Viren gehabt... einmal 2008 (Xp) und Anfang 2026 (Win7). Beides Beifang von gecrackter Software.

Der Xp-Virus hat die Hosts datei manipuliert und das Internet blockiert, daher sehr aufdringlich. Der Win7 Virus war deutlich subtiler. Hab nicht rausgefunden was er gemacht hat, vermutlich Bot-Netzwerk-Anbindung für DDoS.

MS Defender reicht aber idR aus. Im Verdachtsfall macht man dann eien Rescue-Disc und scannt alles.
Unter Linux ist das eh kein Problem, aber da gibts ja auch Clam, der scant auch Windows.

Auf Arbeit haben wir Sophos. Mag mit Echtzeitscan sicherer sein, frisst dafür aber 80% Performance. Imho ein indiskutabler Trade-Off.
 
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Naja, früher zu XP Zeiten hat das Virenprogramm eventuell mal angeschlagen wenn man auf Keks Suche war. :D
Aber die Zeiten sind schon lange vorbei, seitdem auch nichts mehr eingefangen. ;)

MFG Piet :)
 
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Die Umfrage ist jetzt aber nicht wirklich bezüglich "Deines Systems" sondern bezüglich "Deines Windows Systems."
Klar gibt es unter anderen Betriebssystemen wie Linux oder macOS auch Bedrohungen, nur ist die Angriffsfläche da aus unterschiedlichen Gründen - von der besseren Softwarequalität bis zur geringeren Verbreitung - viel kleiner und die Maßnahmen anders gelagert.
Wenn nahezu alle Software, die ich einsetze, aus einem kuratierten und vertrauenswürdigen Repo kommt, mein System nur die Ports aufmacht, die ich wirklich brauche (keine) und ich dann noch auf librewolf mit eingebautem uBlock setze - und das hinter einer NAT-Box, die kein Portforwarding macht, kann da nicht mehr so unfassbar viel passieren.
 
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Mich hat es die Tage übel mit einem Info-Stealer (vermutlich Lumma/RedLine) erwischt. Die Malware hat lokal meine komplette Chrome-Datenbank ausgelesen und per Session-Hijacking (Pass-the-Cookie) zeitgleich mein Steam, Discord, Instagram und ein Mailpostfach übernommen – die 2FA am Handy hat nicht ausgelöst.
Bei Steam wurden direkt Spiele als Gift verschenkt und über mein Mailkonto ging ne Spam-Welle raus. PC bereits platt gemacht, alles an Passwörtern geändert wo es nur ging, is größtenteils vorbei. Hier und da kommt noch irgendein Login-Versuch.
Wahnsinn - weiß bis heute nicht, wie es dazu gekommen is.
 
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Puh, das letzte mal war was unter XP weil ich Flash Spiele spielen wollte. 3 Tage nachdem ich den ersten Laptop bekommen hatte, musste ich zum Shop, um Windows neu aufsetzen zu lassen. Da hab' ich mir das auch gleich erklären lassen wie das geht und von da an gefühlt jedes halbe Jahr selber gemacht... XP halt^^

Ansonsten... uBlock-Origin, Text only modus im Thunderbird, nie auf Links in Mails klicken, unbekannte Webseiten nur in einer aktuellen Linux VM etc.
 
zählen cheats auch als gecrackte software? ^^ krass zu sehen wie windows defender fast nur im einsatz ist. gefühl vor 2015 hat man sich noch stark beschäftigt ob kasperky, norton etc. die besseren antiviren programme sind. heute kann ich nur noch defender empfehlen
 
Einfallslos2023 schrieb:
Verseuchte Werbebanner, scam, phishing in "Werbung".
Viren bekommt man ja nicht nur durch Werbebanner.
 
Ich nutze Norton und kann mich absolut nicht beklagen. Die eine oder anderen Webseiten oder E-Mail Befall wurde verhindert, aber diese 40 Euro was Norton kostet wen interessiert es?

Ich nutze auch nur den Antivirus/Email und keinen Cloud Backup, Browser oder ähnliche von Norton.

Das einzige was mich wirklich stört, sind diese Aufforderungen von Norton, das Angeblich „Probleme“ zu beheben sind, aber dir letztendlich Norton Utilities verkaufen wollen.

Da habe ich aber den Support schon geschrieben und ihnen mitgeteilt, ob Norton jetzt auch Malware verteilt, getarnt als Norton Utilities.

Ist echt ein Grund, dieses Produkt nicht zu empfehlen.
 
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Da fehlen noch Linux-spezifische Maßnahmen. Die zu nennen schafft Bewusstsein darum, dass es auch anders oder besser geht:
  • Secure Boot bis in die Partitionen hinein: dm-Verity
    • entsprechend read-only Systeme (CrOS in der Cloud, Android, größere Embedded Systeme)
  • BitLocker → dm-encrypt, systemd-homed
  • Windows AppContainer – Linux Container (von chroot über jails/veil bis hin zu isolierten Namespaces)
    • FlatPack bspw. (geht auch mit Steam bzw. Spielen!)
    • segementierte/segregiertes System – NixOS usw.
  • minimal privilegierte Systemdienste (→ systemd-analyze security)
    • Weder DHCPd noch Webserver sollten als root laufen!
  • eigener Benutzer für jede App
    • Android macht das, aber eben auch containerisierte Systeme (s.o.)
  • SELinux, AppEngine
    • x-beliebige Programme können nicht einfach auf alle Daten des Benutzers zugreifen sondern nur auf vordefinierte Pfade (usw.)
Unter uns gesagt finde ich es erschreckend, wieviele doch die AGBs/TOS diverser Programme und Spiele nicht mal überfliegen und auch dass die Presse nicht berichtet. Darin findet sich schockierendes, z. B. dass sich der Herausgeber Optionen ausbedingt wie: sich eine Liste aller Dateien (Dateinamen) des Benutzers senden zu lassen (z. B. bei „The Finals“).
 
Zuletzt bearbeitet: (AGB/TOS Notiz)
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pseudopseudonym schrieb:
Bauchschmerzen bereitet mir vor allem mein primäres Smartphone, das bekommt keine offiziellen Updates mehr.

Viel ist schon gewonnen in der Situation, wenn man den Browser und das EMailprogramm aktuell hält und beim Einfallstor PDF ebenfalls einen aktuellen Reader, am besten ohne bzw abschaltbaren JavaScript.

Neben Chrome und Co kann das Firefox sein, Fairemail und der PDF Viewer von GrapheneOS, https://github.com/GrapheneOS/PdfViewer/releases

Dann noch Adaway als Blocker.
 
Am wichtigsten für den Schutz im Internet ist heutzutage ein guter Adblocker, ein sicherer Browser (Firefox) und Gehirn einschalten.

Der letzte Computer, der bei mir von einem Virus befallen war, war mit Windows XP SP1. Damals hat es gereicht, diesen Rechner, selbst nach einer Neuinstallation ohne weitere Interaktion für etwa 30 Minuten mit dem Internet zu verbinden, und der Virus hatte sich durch RCE selbst eingeschlichen. Erst SP2 hat das dann gefixt.

Mir fehlt daher bei dem Weg wie der Virus auf dem Computer kommt auch genau diese Antwortoption! Durch einen Sicherheitslücke im Betriebssystem, die ohne Interaktion des Nutzers ausgenutzt werden kann.
 
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Zur Frage, welche extra Software zur Malware Abwehr genutzt wird, Linux. Meines Wissens nach deutlich besser vorbereitet gegen Driveby Infektionen, Besonders in Verbindung mit NoScript und ABP im Firefox für unbekannte Seiten, denen man (noch) nicht vertrauen kann/sollte.
 
Windows Defender und Brain.exe sind in den meisten Fällen ausreichend, denke ich.
Ich nutze zusätzlich PiHole, was zwar nicht direkt vor Viren schützen kann, aber trotzdem unerwünschte Zugriffe auf Fragwürde IPs blockt.
 
Vor Downloads, Emails und vor allem alles über USB fühle ich mich eigentlich sicher, da ich bewusst damit umgehen kann. Wo ich mir unsicher bin, sind Internetseiten, die unseriös wirken oder tatsächlich sind (Bundesliga Stream anyone?).
Allerdings habe ich schon erlebt, dass die ganze (größere/bekannte) Firma durch einen Hacker Angriff über Wochen lahmgelegt war.
 
Verzichte auf Anti-Viren weil: frisst mir zuviel Ressourcen bei zweifelhaftem Nutzen.

Nutze:
  • Firewall mit Whitelist (Freigabe muss von mir erteilt sein)
  • Downloads nur von vertrauenswürdigen Seiten (Steam, CB, ...)
  • Werbeblocker (Javascript im Browser einschränken)
  • Nicht blind auf eMail-Anhänge klicken (I love you! ;))
  • AdGuard Personal DNS um im INet unter anderem windige Seiten auszufiltern

Bin bisher von Befall verschont geblieben.

Nachtrag: Und natürlich regelmäßige Backups, für den Fall der Fälle. Selbst im 'worst case' wäre der Schaden gering, nur Nervfaktor erhöht.
 
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Glaubst du, dass du allein durch dein Verhalten einen Viren- oder Malware-Befall verhindern kannst?
Über 80% die hier abgestimmt haben sind anscheinend Hellseher, denn sie wissen wohl bereits vorher wann und welche seriösen Webseiten durch Hacks kompromittiert sein werden.

Klar, ist eher unwahrscheinlich daß man genau zu dem Zeitpunkt auf die Webseite geht, aber rechnen sollte man mit sowas trotzdem.
 
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