vm-ware anfangschwierigkeiten

ksjdgzagt

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guten morgen,

ich habe noch nie mit virtuellen maschinen gearbeitet und bin also anfaenger(in).
ich habe mir also die vm-ware pro lizenz gekauft, eine win 10 test-maschine erstellt
aber irgendwie klappt alles nicht so richtig: die win10-vm ist sehr lahm und man
kann nicht darauf arbeiten...

in meinen screenshot ist zb sichtbar dass ich die anzahl der cpu-kerne nicht
ändern kann ...und die grafik-abteilung ist auch nicht sichtbar oder änderbar...

viele gruesse
 

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Warhead

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änderungen macht man, wenn die virtuelle maschine NICHT läuft...ansonsten:

warum pro lizenz? vmware player sollzte dafür reichen
was fäürne kiste hast du als reales sys?
 

Bartmensch

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Moin!
Du hast 16 GB von vorhandenen 16 GB RAM an die VM gegeben, kein Wunder dass es lahm ist.
Ist die Virtualisierung Deiner CPU auch aktiviert? Im Screenshot sieht das nicht so aus.
Was hast Du denn für Hardware?
 

Smily

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Läuft die VM vielleicht? Dann kann man die CPU Kerne vielleicht nicht ändern.
Was erwartest du von der VM?
Und welche Hardware hast du?
Hast du im BIOS VT-x oder V/RVI an gemacht?
Ergänzung ()

Und du kannst nicht der VM alles an RAM geben, dann ist für deinen Rechner nix mehr übrig.
 

Mordenkainen

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@Bartmensch Falsch. Bei 16GB verbautem RAM würde das nämlich ungefähr so aussehen:
1572250819965.png
 

OliverL87

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Wie sieht die hardware von deinem Host selbst aus?
Liegt die VM auf einer HDD oder SSD?
 

Zgurgar

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Ich würde noch prüfen ob die VMware Tools in der virtuellen Maschine installiert sind. Ohne die Tools kann es durchaus sein das die VM ziemlich träge ist.
 

Eishunter

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Steht doch dabei : "The virtual Machine must be powered off to reduce the amount of Memory"

1.Bild - rechte Seite unten ^^
 

ksjdgzagt

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host-hardware:

cpu: 1 x e5-2699v3
ram: 32gb ecc ram

sonst nix eingestellt...
muss ich extra in bios die virtualisierung freigeben ? :-)
 

Smily

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Keine Ahnung, ob es im BIOS im Standard an oder aus ist. Einfach nachsehen.
 

OliverL87

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Ins BIOS und nachschauen, ob VT-x und VT-d an ist. VT-x muss auf jeden Fall aktiv sein.
 

ksjdgzagt

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Bartmensch

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OK, die Pro Lizenz für einen Server ist schon verständlich.
Du musst dass mit dem CPU-Support (Virtualisation) allerdings noch einstellen.
In Deinen Screenshots ist diese nicht aktiviert.
Kannst Du sie in den VMWare EInstellungen einschalten?
 

ksjdgzagt

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ich glaube ich verstehe da was falsch:

number of processors:
was ist mit processor gemeint bei vm,-ware ?
ein kern auf einer cpu ? oder eine verbaute cpu an sich auf dem mb ?
also 1 oder 2 bei dual-xeons ?
ich habe also ein xeon mit 18 kernen und 36 threads drin
= ich darf nur 1 wählen weil nur eine cpu eingebaut ?

number of core per processor:
ich habe also ein xeon mit 18 kernen und 36 threads drin
das bedeutet ich kann bei "number of cores" 1 bis 18 wählen ?
oder zählen die threads auch dazu ? und ich kann 1 bis 36 hier wählen ?

zweck der vm bei mir ist hauptscächlich sicherheit.
ich habe vor einiger zeit ein video wie man ein sicheres rechner aufsetzt
und fand das sehr interessant: host (linux offline), dadrauf vms:

der sichere computer:

ich will also ersteinmal ein wenig erfahrung sammeln wie man
eine vm erstellt und nutzt und dann linux lt als host und dann dadrauf
vm erstellen auf denen ich snapshots verwende um mehr sicherheit
zu erreichen.

aktuell arbeite ich mit einzelne ssds die ich monatlich zurückklone
um ein sauberes system zu haben...snapshots würden diese prozedur erheblich
vereinfachen...
Ergänzung ()

Du musst dass mit dem CPU-Support (Virtualisation) allerdings noch einstellen.
In Deinen Screenshots ist diese nicht aktiviert.
Kannst Du sie in den VMWare EInstellungen einschalten?

habe ich,
es hat sich nicht geändert...das bedeutet wohl dass im bios noch die v eingestellt werden muss...
Ergänzung ()

hier...
 

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andy_m4

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zweck der vm bei mir ist hauptscächlich sicherheit.
Bieten VM zwar in gewisser Weise, sollte aber nicht primär als Sicherheitsfeature betrachtet werden.

snapshots würden diese prozedur erheblich
vereinfachen...
Dafür kann man auch einfach ein Dateisystem nutzen, welches Snapshot unterstützt (können z.B. alle Copy-On-Write Dateisysteme).

und fand das sehr interessant: host (linux offline)
Wenn der Linux Host ist, dann ist VMWare überflüssig. Unter Linux dürfte als Virtualisierungslösung KVM/QEMU am besten funktionierten. Ist aber zum sicheren Browsen kann nicht notwendig, da man Internet-Browser auch leicht mit üblichen Systemmitteln einsperren kann. Ganz brauchbar und ready-to-use ist dafür firejail.
 

Bartmensch

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Normalerweise meint VM Ware mit der Anzahl der CPUs die Anzahl der realen Kerne und der möglichen Threads, welche per Multithreading abgearbeitet werden können.
Für Windows 10 sollten eigentlich 2 bis 4 echte CPU Kerne reichen, dazu 8 GB RAM.
Dazu sollte die schon genannten VMWare Toolz installiert sein.
Wegen der Hardware Unterstützung von V-Pro etc. sollte man vielleicht mal beim Mainboard Hersteller nachfragen oder das Handbuch zu Rate ziehen. Leider wird das von jedem Hersteller anders genannt.
 

ksjdgzagt

Lt. Junior Grade
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thema grafik bei der vm:
ich habe eine nvidia quadro m2000 verbaut und trotzdem scheint
die vm das nicht zu nutzen sondern verwendet die vm bis zu 1gb ram
als grafik-speicher...wirklich erstaunlich was man als v-marktführer für software fabriziert... :-(

Bieten VM zwar in gewisser Weise, sollte aber nicht primär als Sicherheitsfeature betrachtet werden.


Dafür kann man auch einfach ein Dateisystem nutzen, welches Snapshot unterstützt (können z.B. alle Copy-On-Write Dateisysteme).


Wenn der Linux Host ist, dann ist VMWare überflüssig. Unter Linux dürfte als Virtualisierungslösung KVM/QEMU am besten funktionierten. Ist aber zum sicheren Browsen kann nicht notwendig, da man Internet-Browser auch leicht mit üblichen Systemmitteln einsperren kann. Ganz brauchbar und ready-to-use ist dafür firejail.
"alle Copy-On-Write Dateisysteme" = ntfs auch mit dem widerherstellungspunkt ?
im video wird erwähnt dass der vm-ware-snapshot besser sei als der win-wiederherstellungspunkt.

Wenn der Linux Host ist, dann ist VMWare überflüssig. Unter Linux dürfte als Virtualisierungslösung KVM/QEMU am besten funktionierten.
Wenn man es Klicki-Bunti mag, geht Proxmox gut. Nutze ich gerne, der Host kann dann aber selbst nicht mehr zum Arbeiten genutzt werden, wenn das erforderlich ist, dann libvirt.
brutal-gute tipps ! vielen dank !
wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen dass es auch open source virtualisierungsloesungen geben könnte.

welcher linux-host sollte ich dann nehmen ?
ubuntu lts server ?

oder habt ihr anderen empfehlungen die vllt besser kompatibel ist mit den open-source-virtualisierungsloesungen ?
 

martinallnet

Captain
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libvirt gibt es den Daemon, also die Server Seite und den Client zum Verwalten. Der Client geht auch über Netzwerk und nutzt dazu i. d. R. SSH zur Verbindung, kann aber auch lokal laufen.
Ich nutze als Betriebssystem dafür ein normales Debian stable ohne GUI.
Grafikkarten können VMs ohnehin so nicht nutzen, bestenfalls kann man ein PCI(e) Gerät an die VM durchreichen, das Gerät kann dann aber auch nur von dieser VM genutzt werden. Das kann natürlich eine GPU sein, aber auch andere Hardware. Der Bildschirm muss dann natürlich an diese GPU angeschlossen werden, wenn man Bildausgabe braucht. Wenn nur die Computing Leistung gebraucht wird, ist das nicht erforderlich. Manche GPUs initialisieren aber ohne Bildschirm nicht, dafür gibt es aber Dummys zum anstecken. Wenn die virtuelle GPU noch primär ist, geht natürlich die Bildausgabe in der VM-Verwaltung. Die sekundäre PCIe GPU steht dann noch für Computing Last zur Verfügung.
 
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