Vodafone Standard-Kabel-Router ist ein Graus!

Ich bezweifle das mit den notwendigen 16 Kanälen.
16 Kanäle mit je 8 MHz Bandbreite auf denen je 50 MBit/s möglich ist, würde bei einer Bündelung theoretisch 800 MBit/s Downloadrate bringen.
Schönes Beispiel, um mit solchen Anforderungen die "Routerfreiheit" auszuhebeln. Wohl ein Fall für die Bundesnetzagentur.

Entweder noch mal Rücksprache mit dem Vodafone-Support halten oder gleich probieren, denn eine anständige Info würde ich mir nicht erhoffen.
Zudem, wer nicht in der Lage ist ein privates Endgerät zu betreiben, sollte es lieber sein lassen.

Mein Modem hat 25€ gekostet mit 8/4 Down/Up Kanälen. Das hätte ich verkraften können.
Mein Provider hat nur beim Telefon am Modem gezuckt und mir dafür die SIP-Daten gegeben, die sind jetzt in meiner FB hinterm Modem.

Nachtrag:
wie ich entfernt gehört habe, kann man den Leih-Router von Vodafone im Bridge-Mode betreiben.
Oder?
Einfach die Option aktiviere, WLAN abschalten und dahinter dann leistungsfähige HW installieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
@engine

Alles schön und gut, aber Du solltest endlich einsehen, dass es offiziell bis auf Fritz keine Kabel-Router für Endkunden in Deutschland gibt. Nicht mal bei unseren Nachbarn. Ich hatte damals eins gesucht.
Und dann bestätigst Du sogar noch meine Aussagen, indem Du uns ein US-Gerät empfiehlst und ein Gerät, was nicht für den Endkundenmarkt gedacht ist, sondern speziell für den und den Kabelprovider als Mietgerät. Rate zehn mal, wieso Amazon keines davon bei uns im Programm hat und auch keine andere Technikseite?! Ist ja schön, dass Du angeblich alles besser weißt. Deswegen läuft Dein Anschluss ja auch so Astrein. Und dann hast Du auch nur ein altes Primacom-Gerät, also ein für den deutschen Markt bestimmtes Gerät. Und keiner weiß von uns, bei welchem Kabelanbieter Du überhaupt bist. Wenn Du jetzt noch raus haust, bei Primacom muss ich wirklich schmunzeln.

Ich bin kein Kabel-Techniker. Wer genug Kohle verbraten möchte, um es auszuprobieren, bitte. Aber Du bist leider keine Hilfe beim Problem des TE. Gerne kann sich jeder bei Support Infos holen, aber Du hast ja auch keine, sondern stellst einfach nur Behauptungen auf, die durch nichts belegt sind.

Und VF/KD hat mehrere Modelle im Einsatz bei den Kunden, da musst Du schon fragen, welches Gerät Du im Nachtrag denn genau meinst. Ich zum Beispiel habe ein älteres Cisco EPC3212 Modem im Einsatz. Ist aber nur ein Modem, es ging ja bei Dir um ein Routermodell.
 
engine schrieb:
Ich bezweifle das mit den notwendigen 16 Kanälen.
16 Kanäle mit je 8 MHz Bandbreite auf denen je 50 MBit/s möglich ist, würde bei einer Bündelung theoretisch 800 MBit/s Downloadrate bringen.
Schönes Beispiel, um mit solchen Anforderungen die "Routerfreiheit" auszuhebeln. Wohl ein Fall für die Bundesnetzagentur.
Das macht der Provider um die Auslastung des Segments zu verbessern, wenn allen Kunden möglichst alle Kanäle zu Verfügung stehen ist die Aufteilung der Bandbreite optimal.
Somit auch aus Sicht des Kundens ein Vorteil.
 
Akula schrieb:
...
Alles schön und gut, aber Du solltest endlich einsehen, dass es offiziell bis auf Fritz keine Kabel-Router für Endkunden in Deutschland gibt. ...

Ich habe die Modems doch verlinkt, hast noch nicht nachgesehen? Reicht dir das nicht?
Und, reicht AVM nicht?
Ich bestätige dir gar nichts. Funktionieren muss es.
Ich habe sogar einen Router von denen (AVM) im Heimnetz, bis auf ein paar Performance-Problemen funktioniert der gut.

Akula schrieb:
... Aber Du bist leider keine Hilfe beim Problem des TE. ...
Du hast noch keinen einzigen Vorschlag gebracht. Nur
Oh Menno, es gibt nur AVM :heul: .
 
Zuletzt bearbeitet:
/offtopic zur richtigstellung
Zitat von Vodafone Kabel Deutschland Schnittstellenbeschreibung schrieb:
Nominal minimum DS channel count for DOCSIS 3.0 services is 16.

die ANGA „Arbeitsgemeinschaft für Betrieb und Nutzung von Gemeinschaftsantennen- und -verteileranlagen“ bei euch in DE stellt die grundlagen für den betrieb des coax-netzes.

anga schrieb:
http://www.anga.de/press-release/in...core-interface-specification-for-cpe-devices2
The new rules define that the public tele-communications network terminates at a passive network termination point (pNTP). As a consequence MSOs are requested to specify the requirements for CPE devices that can be connected to the pNTP.
heisst also nichts weiteres als das dem kunden vorgelagerte vom provider bereitgestellte gegenstück ist als pNTP gemeint
und nicht das CPE das der kunde verwendet

Vod-KD betiet z.b. fritzbox-6490 als CPE an
AVM schrieb:
https://assets.avm.de/files/docs/fritzbox/fritzbox-6490-cable/fritzbox-6490-cable_man_en_GB.pdf
supports up to 24 channels in the receive direction and up to 8 channels in the send direction
heisst das in dem fall AVM mit der FB6490 für die zukunft gut gerüstet ist um dem endkunden mehr bandbreite bereitstellen zu können indem dann bis zu xx channels verwendet werden - wenn der provider das entsprechende produkt hat :P

was der provider in dem fall Vod-KD tatsächlich auf der CMTS für seine Kunden/produkte bereitstellt/konfiguriert ist was ganz anderes


im grunde TOM_123 "nur" herausgefunden das in zukunft eine bessere insfrastuktur bereitgestellt werden wird - also alle pNTP-Bauteile des providers die obige agenda der ANGA nicht erfüllt früher oder später durch bessere bauteile ersetzt werden
so ist es
brainDotExe schrieb:
Das macht der Provider um die Auslastung des Segments zu verbessern, wenn allen Kunden möglichst alle Kanäle zu Verfügung stehen ist die Aufteilung der Bandbreite optimal.
Somit auch aus Sicht des Kundens ein Vorteil.




aktuelles beispiel hier aus AT was auf einer CMTS für kunden konfiguriert ist (auszugsweise ohne provider oder kundendaten)
Code:
(DS-US)       Mac   Bonded State       SIS      Qos      
------------- ----- ------ ----------- --- ----------
8/0-7/0       15     4x4   Operational 3.0    10M/89M
8/0-7/0       15     7x4   Operational 3.0   3670/20M
8/0-7/1       15     7x1   Operational 3.0   3870/36M
8/0-7/1       15     15x4  Operational 3.0   13M/115M
8/0-7/0 4x4 bedeutet
8/0-3 und 7/0-3 als genutzten down- up-channels

8/0-7/0 7x4 bedeutet in diesem fall
8/0-6 und 7/0-3 als genutzten down- up-channels

für den kunden 8/0-7/1 7x1
8/0-6 und 7/1 als genutzten down- up-channels

und für den 8/0-7/1 15x4 kunden
8/0-6,8-11,24-27 und 7/0-3 als genutzten down- up-channels

wobei 8/0 4-bonds = maximal 220mbit downstream für alle kunden die diese channels nutzen bedeutet
Code:
Port     Cable-   MaxRate  DataRate  Loaded     DataRate  Loaded 
         Mac      Mb/sec   Mb/sec      %        Mb/sec      %    
                          <-- Downstream -->   <--- Upstream --->
 8/0        15      55.62   21.13    38%             -      -
 8/1        15      55.62   21.13    38%             -      -
 8/2        15      55.62   21.13    38%             -      -
 8/3        15      55.62   21.13    38%             -      -

selbiges gilt beim upsteam 7/0 4-bond mit 60mbit upstream
Code:
Port     Cable-   MaxRate  DataRate  Loaded     DataRate  Loaded 
         Mac      Mb/sec   Mb/sec      %        Mb/sec      %    
                          <-- Downstream -->   <--- Upstream --->
 7/0        15      15.36       -      -          5.07    33%
 7/1        15      15.36       -      -          4.92    32%
 7/2        15      15.36       -      -          4.76    31%
 7/3        15      15.36       -      -          3.84    25%

diese 4 kudnen haben also gesamt
260mbit downstream gebucht
30mbit upstream gebucht

bereitgestellt werden
7/0-3 =4x15,36 = 61 mbit
und
8/0-6,8-11,24-27 = 15x55 = 385+220+220 = 825mbit downstream
ja da sind noch einige andere kunden die diese channels nutzen - aber nur mal so als vergleich

und genutzte bandbreite sieht man in %-angabe bei einer pollingrate (abfragerate) von 5minuten
also für alle kunden noch luft nach oben, keiner hat bandbreitenprobleme, keiner beschwert sich - oder keiner nutzt die volle bandbreite da es keine "poweruser" sind

es wird bei anderen providern nicht anders sein. vll unterscheiden sich die channelanzahl oder die bandbreite je channel aber im grunde ist das so. viele kunden nutzen gleiche channels und teilen sich die bandbreite



/ontopic
versuch ein cabelmodem zu bekommen das "bridged-mode" kann
egal ob vom provider oder selbst gekauft
und stell dahinter deinen eigenen wlan-router hin
 
Zuletzt bearbeitet:
ja passt doch ebenfalls
sind dann
20 down
4 up
welche channels auf der CMTS das sind und wie diese channels auf der CMTS konfiguriert sind ist eben von provider zu provider unterschiedlich
zusätzlich kommt es auch auf das CPE beim kunden an
 
Hab selber Vodafone Kabel, Tag und Nacht ca. 100Mbit... Die Provider-bllig-Hardware ist wirklich Müll, lohnt sich nur wenn du wirklich nichts anderes hast, hab ich erst letzens wieder erfahren müssen.
Will jetzt keine Werbung machen, aber bei www.routermiete.de hab ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Hatte auch letztens eine defekte 6490 nach knapp 6 Monaten, da hab ich dann Vorab ein Austauschgerät bekommen und konnte die andere hinterher zurücksenden. Gut die haben nur AVM, aber bei Kabel gibts ja leider noch keine nennenswerten Alternativen.
 
brainDotExe schrieb:
...
Wo z.b. auch für einen 32MBit/s Anschluss 20-24 Kanäle genutzt werden.

das geht auch bis zu einem gewissen Grad gut.
Je mehr Kanäle (16, 24 ...), desto ausgelasteter das Segment.
Ein Kabelnetzbetreiber erhöht sicher nicht aus Wohlwollen die Kanalanzahl.
Hier müsste er anfangen zu segmentieren, wird dann vermutlich die nächste Maßnahme sein, ist aber wesentlich teurer.
 
Hi,

das kann man so pauschal nicht sagen. Ziel von VF KD ist es, alle Segmente auf 24 Down- und 4 Upsteamkanäle auszubauen. Dies wird unter anderem für Select Video und um das volle Programmangebot via TV anbieten zu können, benötigt.

Sollte es zu Engpässen in der Bandbreite kommen, wird zuerst das Segment auf die o. g. Kanäle ausgebaut und wenn dies nicht mehr ausreicht, wird das Segment gesplittet.
 
Ich hatte bis vor einigen Monaten noch eine 32er Leitung mit dem Thomson Modem. War klasse! Es hatte kein WLAN, daher habe ich einen WLAN-Router dran gehängt und die ganze Familie war glücklich.

Dann sind wir auf die 100er Leitung umgestiegen. Seitdem nervt es... Ich habe wieder bewusst das Modem/Router ohne WLAN genommen und meinen WLAN-Router als AccessPoint drangehängt. Seitdem nervt und zickt es.
Lange Rede, kurzer Sinn... so richtig habe ich nicht rausfinden können, was das Problem ist.
Von daher Grüße von einem Leidensgenossen!
:rolleyes:


/offtopic
Die Schmerzgrenze ist erreicht und ich ersetze den WLAN-Router mit AP-Funktion durch einen nativen AP. Habe mich für ein Ubiquiti UniFi AP AC Long Range entschieden. Wenn Ihr erlaubt, würde ich Euch gerne bei der Vernetzung um Eure Meinung bitten:

Haus.jpg

Im rechten Kinderzimmer kommt bisher kein WLAN an. War auch bislang unproblematisch, da die Kleine kein Handy hatte. Das hat sich nun geändert. Ich würde also gerne in ihrem Zimmer einen weiteren AP installieren. Beide sollen das selbe Netzwerk befeuern, kein zweites Netzwerk. Nun meine Frage:
-> die blauen Kabel liegen bereits. Kann ich, um ein einziges WLANnetzwerk zu betreiben, mit einem Switch im Zimmer arbeiten (lila Strecke)? Dann würde der neue AP über zwei Switches laufen...
-> oder sollte ich, wie auch der erste AP, direkt an den Kabelrouter (rot)?


Danke für Eure Meinung!
 
Mit deiner 100er Leitung hast du bestimmt dein Thomson Modem zurückgeben müssen und hast ein TC7200 erhalten.

Den neuen rechten AP würde ich über einen Switch anschließen, moderne Switches mit auto uplink lassen sich kaskadieren.
Aber ich sehe bei beiden Varianten kein Problem.
Wähle das einfachste.

Schöner Plan !
 
nimm den switch + lila
scheint mir am besten

und stell dem linken kinderzimmer bei bedard auch einen hin (tv, konsole, netzwerkdrucker etc.)
 
engine schrieb:
Mit deiner 100er Leitung hast du bestimmt dein Thomson Modem zurückgeben müssen und hast ein TC7200 erhalten.

Nein, es ist ein Compal CH7466CE. in Kombination mit meinem D'Link DIR-868l treibt es mich in den Waaaaahnsinn!

Switches mit auto uplink --> check!


azereus schrieb:
und stell dem linken kinderzimmer bei bedard auch einen hin (tv, konsole, netzwerkdrucker etc.)
Da hast Du recht...
:schluck:



Danke Euch!
 
Ich danke euch erstmal für die Hilfe!

Werde mir erstmal ein anderen ROuter bestellen und das Kabel-Vodafone Routermodemdingens auf Bridge schalten und schauen wie es sich ändert
 
Janxx schrieb:
Nein, es ist ein Compal CH7466CE. in Kombination mit meinem D'Link DIR-868l treibt es mich in den Waaaaahnsinn!
...

Hier liegt das Problem, Router-Kaskade.
Deinen D-Link Router zu entfernen und APs zu verwenden ist eine Möglichkeit.
Du könntest aber auch schauen, ob der Compal einen Bridge-Modus hat, dann könntest du deinen D-Link wieder betreiben.

@reavon, wenn du den Leih-Router in den Bridge-Modus schalten kannst und dir einen eigenen WLAN-Router besorgst, ist das auch eine Möglichkeit.

Ich habe mir halt gleich ein anderes Modem, ein Thomson, gekauft und den Leih-TC7200 entfernt, der eben keinen Bridge-Modus hat.
 
Der Compal bietet keinen Bridgemodus, daher hatte ich den D'link in Bridge gesetzt. Läuft aber nicht rund, andauernd Verbindungsabbrüche
 
Die Kabelanbieter verursachen bei manchen nur unnötige Kosten mit ihren stümperhaften Leihgeräten.
Ich bin auch verärgert, und wie!
 
Tom_123 schrieb:
Doch gibt es auch bei diesem Modell -> klick mich

Du aaaaahnst es nicht!
Genau danach hatte ich bei der Hotline gefragt und mir wurde gesagt, dass es nicht geht...!


Warte eben, ich stoße... ... ... JETZT auf Dein Wohl an! Vielen Dank!
:schluck:
 
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