Von 400k (K-D) zu 100k Telekom

SirPopelAlot

Lt. Commander
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Moin liebe Community,
bald läuft mein Internetvertrag aus und ich bin auf der Suche nach einem neuen...
Zur Zeit sind wir bei Kabel Deutschland und haben eine 400.000 Leitung.. Klingt eigentlich toll, aber diese 400.000 kommen nur super selten an... Meistens kommen nur 80.000 an, eigentlich reicht uns das auch, aber leider kommen manchmal auch nur 2000 an.

Wie sieht das bei der Telekom aus?
Wir würden uns dann für eine 100.000 Leitung DSL entscheiden, kostet genau so viel wie die 400.000 von Kabel Deutschland. Gibt es dort ähnliche Probleme? Oder kommen die 100.000 immer an? Dann würde ich mich ganz klar für die Telekom entscheiden.


Wo wir bereits beim Thema sind, wo vergleicht man am besten solche Verträge? Ich schaue immer bei Check24, gibt es bessere alternativen?

Grüße
 
Hi,

DSL und Kabel sind völlig andere Technologien. Was bei dir möglich ist kommt auch an, außer es liegt eine Störung vor.

VG,
Mad
 
Auch da heißt es bis zu.... Sollte wohl aber über 25.000 ankommen. ;)
 
Bei vdsl 100 wird eine mindestbandbreite von über 50mbit garantiert.
Die Telekom ist aber dafür bekannt eher "vorsichtig" zu schalten, soll heissen wenn bei dir der Tarif vdsl 100 buchbar ist wird das wohl auch ankommen, ansonsten gebe es nur vdsl 50 zur auswahl
 
Die Telekom garantiert im VDSL100 Tarif mindestens 54Mbit/s.
In der Regel kommt aber mehr an.
 
Bei uns garantiert die Telekom sogar 83mbits bei einem 100mbits Vertrag.
Ich kann dir von der Telekom was Verbindungsqualität und Co angeht nur gutes sagen. Habe wenn es hochkommt 1x im Jahr eine Störung.
 
ich bin von 200mbit kdg zu 100mbit VDSL gewechselt und habe es keine Sekunde bereut.
Keine schwankenden Übertragungsraten mehr, keine sporadisch extreme hohe Pings, keine Drosselung/schlechte Anbindung mehr bestimmter Dienste (bei mir war es Abends reproduzierbar so, dass Skype nach 5 Minuten immer schlechter wurde, der Rest lief normal, Youtube das selbe).
Keine dauerbesetze, unfähige Hotline bei Störungen und endlich das miese Kabelmodem weg und ein eigener, anständiger Router, den man auch selbst komplett konfigurieren kann (Ja, kann man bei Kabel mittlerweile auch, aber kaum ist eine Störung muss man den ganzen Scheiß wieder zurück bauen, bevor die irgendwas einsehen zu messen).

Zudem ist Kabel meist sauteuer für die miese Qualität der Leitungen. Nur die Lockangebote für Neukunden sind günstig.
 
Hatte auch Unitymedia 400 MBit da kamen abends auch nur 16 mbit von an, sind dann sofort zur Telekom 100 mbit gewechselt und da kommen durchgehend 95 mbit von an.
 
leipziger1979 schrieb:
Grosser Vorteil von VDSL ist aber das es kein "Shared" Medium ist wie Kabel.
Dieses Medium ist aber für HF Übertragung konzipiert und schafft 10GBit/s Full Duplex in neuster DOCSIS Spezifikation.
Nur "Kabel" zu sagen ist so wie nur "DSL" zu sagen. Zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit ist die Angabe der genutzten Up- und Downstreamkanäle (Provider und Modemabhängig) sowie die DOCSIS Version essentiell.
Oder ist ADSL 768k an einem alten Telekom Modem mit Splitter etwa das gleiche wie VDSL2 mit Profil 35b an einer Fritze 7590, nur weil das selbe Medium benutzt wird?
Zum Thema gibts schon x-Threads. Meiner Ansicht nach hätte dem TE das Bemühen der SuFu mehr als genug Antworten auf seine Frage ergeben.
 
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Nolie schrieb:
Wir würden uns dann für eine 100.000 Leitung DSL entscheiden, kostet genau so viel wie die 400.000 von Kabel Deutschland. Gibt es dort ähnliche Probleme? Oder kommen die 100.000 immer an? Dann würde ich mich ganz klar für die Telekom entscheiden.

Bedingt. Zum einen gibt es wie bei Kabel auch bei VVDSL (Vectoring VDSL) Störeinflüsse. Der große Vorteil ist dass der Störeinfluss nicht irgendwo im Segment ist was du dir mit anderen teilst, sondern auf DEINER Leitung.
In der Praxis führt das i.d.R. seltener zu Störungen und sie sind meist auch einfacher zu beheben.
Die klassische "Segmentüberlastung", also das was du grade bei VFKD merkst, ist bei der Telekom auch möglich, aber eher selten der Fall. Nach dem DSL Verteiler teilst du dir die Leitung auch mit allen anderen Kunden. Da kann auch ein Engpass enstehen, aber das ist wie gesagt eher selten der Fall.

Sollte bei dir zu wenig Speed ankommen kommst du aber durch Sonderkündigung auch wieder aus dem Telekom Vertrag raus. Du kannst das also ziemlich gefahrlos probieren.


Wo wir bereits beim Thema sind, wo vergleicht man am besten solche Verträge? Ich schaue immer bei Check24, gibt es bessere alternativen?
Auf Tarife direkt von der Telekom bekommst du über Remoters, verivox und Check24 die besten Preise, ja.
 
Seit die Telekom DLM verwendet, merkt man auch Störunngen oft deutlich, und zwar dahingehend das DLM die Bandbreite reduziert in Schritten bis es stabil ist. Ist der Anschluss dann 30 Tage stabil geht es wieder hcoh.

Das muss man vorher wissen.
 
Bei VDSL ist aber wenigstens nur deine Leitung gestört, weil du eine eigene Leitung hast. Die Telekom kann das recht easy eingrenzen wo das Problem liegt (nicht zwingend sofort beheben, aber eingrenzen).
Bei Kabel kann der Fehler irgendwo im Segment sein. Wenn der Nachbar ein kaputtes Modem hat oder er meint er könnte selbst an seiner Kabeldose rumfummeln kann das schon deinen Internetanschluss lahm legen. Die Anzahl an potentiellen Fehlerquellen ist deutlich höher.

Die Nummer mit der Bandbreite und Segmentüberlastung kann dir theoretisch bei VDSL auch passieren.

Hayda Ministral schrieb:
und zwar weil Du nun mal den Mittelpunkt und das Mass aller Dinge im Universum darstellst.
und warum sagt mir das keiner? :o
 
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h00bi schrieb:
Bei VDSL ist aber wenigstens nur deine Leitung gestört, weil du eine eigene Leitung hast.
...die durch Vectoring überhaupt nur unter Einbeziehung duzender anderer Leitungen so funktioniert, wie sie soll.
h00bi schrieb:
Die Telekom kann das recht easy eingrenzen wo das Problem liegt
Und wie tut Sie das? Was ist daran mehr "easy" wie ein Kabelsegment zu entstören?
h00bi schrieb:
Wenn der Nachbar ein kaputtes Modem hat oder er meint er könnte selbst an seiner Kabeldose rumfummeln kann das schon deinen Internetanschluss lahm legen.
Ist es besser, wenn der Nachbar ein PowerLan betreibt und per Übersprechen alles fröhlich in solche Kabel reinfeuert, weil keinerlei Abschirmung oder Eignung für HF Übertragung besteht:
1543395064485.png


Ganz ehrlich Leute, es ist immer die gleiche Leier. Am Ende sind Störungen die absolute Ausnahme, egal welche Technologie benutzt wird. Endverbraucher haben mittlerweile relativ faire Möglichkeiten bei schlechter Leistung aus den Verträgen zu kommen. Das wissen auch die Provider und die wollen auch nicht absichtlich Kunden verärgern. Dass Einträge in Foren gemacht werden, weil alles gut ist, kommt auch eher selten vor. In der Regel melden sich Leute weil sie zu einer Zeit, an einem Ort ein individuelles Problem haben. Diese ständigen Pauschalaussagen dazu helfen meiner Ansicht nach dem Fragenden gar nix und werden zudem noch hauptsächlich voreingenommen abgesondert.
 
leipziger1979 schrieb:
Kommt drauf an wo du wohnst.
Grosser Vorteil von VDSL ist aber das es kein "Shared" Medium ist wie Kabel.
Vieleicht ein kleiner Hinweis. Auch Vdsl ist ein "shared Medium"! Ist ja nicht so, dass die Provider mächtig einen raus hauen! Genau deswegen ist die Tcom ja so vorsichtig bei Vertragsabschlüsse! Ich habe ein VKD Deutschland und ich will mich in keinster weisr beschwerde!
 
donald67 schrieb:
Vieleicht ein kleiner Hinweis. Auch Vdsl ist ein "shared Medium"!

Vielleicht ein kleiner Hinweis: Diesen Unsinn hatten wir schon viel zu oft hier, bitte lest euch doch mal wenigstens oberflächlich in die Materie ein bevor ihr derlei alternative Fakten vortragt.

Fakt ist: DSL ist eine Übertragungstechnik. DSL stellt eine Punkt zu Punkt Verbindung zwischen DSLAM und Kundenmodem her. Weder ist DSL ein shared Medium, noch ist die Kupferdoppelader auf der per DSL Daten übertragen werden ein shared Medium.
 
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