Vor/Nachteile von festen IP-Adressen

awo

Lt. Commander
Registriert
Okt. 2005
Beiträge
1.216
Hi

ich würde gerne mal wissen was für vor und Nachteile es bei einer festen IP vergabe im netzwerk gibt und da google nichts ausspuckt frag ich mal hier!



mfg

awo
 
Vorteil:

  • Falls mal irgendetwas nicht stimmt, kannst du den Rechner sofort anpingen

Nachteil:
  • größerer Konfigurationsaufwand, als bei der automatischen Vergabe

Diese fallen mir jetzt auf Anhieb ein.

Grüße, Heuriger
 
Im Bezug auf ein Heimnetzwerk oder auf ein Unternehmen bezogen ?

Es definiert sich in der Regel über die Größe des Netzwerkes. Bei einem kleinen sind Änderungen evtl schnell an jedem einzelnen Gerät erledigt. Bei einem großen Netzwerk würde es keinen Sinn machen an jede Maschine zu laufen um die Änderung durchzuführen, da wird das eben zentral geändert und die Clients bekommen diese Änderung mitgeteilt.
Desweiteren kannst du bei DHCP einfach ein neues Gerät ins Netzwerk integrieren ohne zu fragen welche IP du nun nehmen darfst etc.
 
Hi,

kann nur wenig dazu schreiben, aber wenn du dich z.b. an einer Firewall als Admin im Netz anmelden musst, wird deine IP geprüft damit die Firewall weiss dass du der Admin bist (natürlich musst du dich auch noch zertifizieren). Hier ist natürlich vorteilhaft dass du ne Feste Ip hast da wenn du dich 1 Monat nicht anmeldest am Rechner wird dir bei einer nicht Fest eingetragenen oder Reservierten IP, einfach eine neue Freie Ip vergeben.

Ich rede hier von einem Firmennetz und weiss auch nicht ob du das gemeint hast..

Ansonsten wird mit einer festen IP-Adresse sicher gestellt dass ein Rechner immer unter derselben eindeutigen Adresse im Internet erreichbar ist, z.b. bei einem Webserver, Mailserver, Oder Intranetserver und du kannst eine Standleitung aufbauen.


Wenn deine Verbindung bei einem Online Spiel auf einmal weg ist, hast du nach erneuter Einwahl normalerweise eine andere IP-Adresse und du wirdst von den anderen spieler nicht mehr gefunden.
Ein Vorteil für Zocker ist dann eine Feste Ip... naja, geht auch ohne..

Naja, weiss nicht inwieweit ich dir hiermit helfen konnte, aber mehr weiss ich auch nicht dazu.

Gruss
CuT
 
Hallo,
blubberbrause schrieb:
Desweiteren kannst du bei DHCP einfach ein neues Gerät ins Netzwerk integrieren ohne zu fragen welche IP du nun nehmen darfst etc.

...Und das ist halt für mache Leute im privaten Bereich eher ein Nachteil. In nem Netzt mit festen IP's kann man halt auch nicht so einfach (unbemerkt) nen weiteren Rechner einhängen.

Sehe ich auch als großen Vorteil an, wie ich finde.

Gruß
 
Vorteil einer festen IP ist auf jeden fall, dass Windows (bzw. das Netzwerk) schneller zur Verfügung steht nach dem einschalten, da Windows (oder auch Linux) nicht erst die IP abfragen muss.

Ich persönlich bevorzuge eine statische IP, da es in meinem Haushalt nur 4 Rechner gibt, und ich gerne auf jeden Rechner zugreifen möchte ohne vorher ständig IP-Listen abfragen möchte. Der DHCP-Server läuft trotzdem, falls besuch kommt kann sich dieser gerne über WLAN und DHCP einloggen.
 
Spontan würde ich vermuten, dass es ihm dabei um eine statische oder dynamische IP des Internetproviders geht... ist jedoch nur eine Vermutung
 
SirGrabbe schrieb:
mit festen IP's kann man halt auch nicht so einfach (unbemerkt) nen weiteren Rechner einhängen

für so etwas gibts mac-adressen filter. und sowas wird meistens nur bei WLAN gebraucht.

in normalen kabelnetzen hat man entweder die kontrolle über alle anschlüsse (meist privat)
oder das gesamte netz ist so abgesichert (proxy, domaine etc), dass es egal ist, wer sich ans kabel hängt. (meist geschäftlich)

ich denke, dhcp ist schon eine feine sache. sowas sollte jeder nutzen, der die hardware dafür hat. nur im notfall auf feste ip umstellen, falls das dhcp mal nicht funktionieren sollte. und in 99% der fälle wird ein geschwindigkeitsnachteil durch dhcp nicht spürbar (behaupte ich, da windows bereits vorm anmelden sich eine ip besorgt).

@Geisterwolf: oben steht aber "Netzwerk" ... internet hätte eine andere assoziation als netzwerk ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Geisterwolf hat recht ich denke geht hier um statische oder dynamische IP des Internetproviders geht

Wir haben das ebenfalls bei t-online Aktiviert was es brigt kann ich nicht sagen.

EDIT: Die Ip-vergabe beim Netzwerk ist das Thema fällt mir grad auf
 
Bislang war eine zweifelsfreie Interpretation des Eingangsthreads möglich. Unsicherheit über die Auslegung bringt IHR hinein. Und das, obwohl da sehr deutlich "im Netzwerk" steht!

Bevor noch ellenlang spekuliert wird, sollte man wohl eher auf die Antwort des TE warten.

Johannes: Was habt Ihr da aktiviert?
 
Im private bereich ist es unerheblich ob man feste IPs vergibt oder eben dynamisch.
Wobei auch hier gilt wenn dynamisch, weniger aufwand. Und das sich jemand unbemerkt reinhaengt. Nun das kann max. bei einem ungesicherten oder schlecht gesicherten WLan passieren ;)

In unternehmen, werden server mit Statischen IPs versehen. Alle Clients erhalten dynamische. Das hat den Vorteil: Geringer Verwaltungsaufwand fuer die admins.
IPs werden nicht knapp, da via DHCP verteilte IPs eine Lease -Time (Gueltigkeitsdauer) haben. Sprich die vergbene IP wird wieder frei und kann neu vergeben werden.
 
Hi

vielen dank für die Antworten!

ja es geht um ein Firmen Netzwerk das umgestellt wird.
Im Moment wird noch DHCP genutzt nur server+drucker haben Feste IP Adressen doch das möchte ich ändern da ich sehr gerne einfach den namen des PC's eingeben will statt die IP-Adresse zwecks erfragen etc! Im netzwerk wird es 20Clients geben.
Desweiteren soll ein Kleiner bereich von 15 IP Adressen für dhcp zur verfügung stehen für laptops von kunden!
Die Host Datei soll dabei auf einem IPCop liegen der diese verwaltet!


mfg

awo
 
awo schrieb:
das möchte ich ändern da ich sehr gerne einfach den namen des PC's eingeben will statt die IP-Adresse zwecks erfragen etc!

Öhm dafür gibs DNS. Dann ist es quasi egal ob du die IP oder den Namen eingibst. Du erreichst immer das Ziel ;)
 
ja klar nur muss ich dann noch nen dns server einrichten :) das wird sicherlich kommen aber dafür fehlt mir noch das know how!
Deshalb würde ich das über die host datei laufen lassen erstmal
 
Zuletzt bearbeitet:
ManOki schrieb:
für so etwas gibts mac-adressen filter. und sowas wird meistens nur bei WLAN gebraucht.

Das ist aber damit nicht gemeint. Bei guten Routern kann man nämlich die IP-Adressvergabe begrenzen. Also z. B. von 192.168.2.2 - 192.168.2.4. Je nachdem wieviele Rechner im Netzwerk arbeiten. Aber sowohl dies, als auch der Macfilter stellt eigentlich keine erhöhte Sicherheit dar.
 
Warum stellt der MAC-Filter keine erhöhte Sicherheit da? Wenn ich die MAC-Adresse der im Netzwerk vorhandenen Geräte im Router eingebe und keine weiteren MAC-Adressen zulasse, ist das in meinen Augen schon eine erhöhte Sicherheit. Klar, es gibt Möglichkeiten dies zu umgehen, aber sicherer ist es damit trotzdem!
 
Bølle schrieb:
Komplettzitat entfernt.

Es ist halt eine trügerische Sicherheit. Selbstverständlich sei es mal dahin gestellt, dass i.d.R. der Nachbar einem nichts böses will, ich wollte es nur erwähnen. Manche Fachzeitungen stellen den Macfilter ja als besonders wichtig dar.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Bølle
wenn jemand in dein w-lan netzwerk rein kommen will, dann kommt er auch rein. da kannste sonst was von mac-filter usw. einbauen.
 
Zurück
Oben