Naja. Vorlernen hat wenig Sinn, aber wenn er schonmal weiß wie eine Kurvendiskussion geht, ist das besser, als wenn der große Schock kommt, dort ein "unfähiger" Lehrer steht, und er nicht mitkommt.
Mathematik ist eben von Realschule auf Fachabitur schon etwas anders. Hab das ganze Müde lächelnd auch betrachtet.
In der Realschule "rechnest" du meist immer mit Schema F. Du bekommst 1-2 Formeln, wendest die 2 Wochen lang auf irgendwas an und dann wars das. Die Mathematik in dem Fachabitur (egal welcher Zweig), hebt sich dort etwas ab. Dort bekommste eben einfach irgendwas vorgegeben und darfst ne ganze Kurvendiskussion machen (Abhänig vom Lehrer, ob du ne Formelsammlung bekommst). Das ist dann doch etwas "umdenken", wenn man das Schema F denken der Realschule 5 Jahre lang gewohnt ist. Wer dort pennt, der wird dann oft etwas Probleme im Fach Mathematik haben.
Ist mir selbst aufgefallen. Leute die mit ihrer Lockeren 1 aus der Realschule rausgekommen sind, schreiben plötzlich 4-5 Noten in dem Fachabitur, weil sie eben nicht bereit dafür waren, umzudenken.
Also es schadet nicht, mal sich aus diesem Schemarechnen rauszubringen, das braucht wirklich kein Mensch. In der Realschule biegen und brechen sie jede Aufgabe perfekt für dich hin, damit du dort den eben gezeigten Lösungsansatz anbringen kannst.
Eine Kurvendiskussion (als Beispiel, man macht auch etwas mehr, aber das ist so einer der größten Punkte der Mathematik), soll eben die Schüler zum Umdenken bringen, damit sie da rauskommen. Dort musst du zum Beispiel anfangen, aus einem Graphen, verschiedene Werte auszurechnen. Ist immernoch viel Formel einsetzen, aber nichtmehr 1-2 wie in der Realschule.
Deutsch ist dort relativ angenehm (war bei mir jedenfalls so), lies ein Buch, lies mehr Bücher, schreib Arbeiten drüber. Englisch fiel mir auch sehr einfach auf.
Dann kommen eben noch deine Berufsspezifischen Fächer dazu. Ich bin mir ja nicht sicher, was du nun für einen Schwerpunkt machst, aber das ganze ist stark Lehrer abhängig. Wenn du einen guten Lehrer hast, verstehst du wirklich was du da machst, gleichzeitig kannst du auch total die Flachpfeifen haben. Interessant ist, in der Informatik verlernste das Wissen im Studium innerhalb von wenigen Tagen wieder, bzw hast es überholt.
Kann dir noch ein kleines Beispiel geben, wie es bei mir Informationstechnik Fachoberstufe war:
Programmieren = Java (UML, Objektorientiert, Server/Client, kleine Grafikprogrammierung) Super Lehrer gehabt, haben alles durchbekommen und viel gelernt!
Netzwerk= Cisco Basics (Hardware, wie sie funktioniert (Router, Switch etc). Lehrer forderte dumpfes Auswendig lernen. Wer kein Interesse hatte, hat alles gleich wieder vergessen

Datenbanken= Normalformen , Access (-.-) Sagen wir es mal so, es war ganz "okey".
So ein seltsames Fach, wo mir der Name entfallen ist = Grundlegenes IT Verständniss. Wie funktioniert ein Computer im Groben und viel basteln.
Das soweit, vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen, kannst auch gerne bei mehr Fragen, hier die raushauen. Ich hab das gleiche durchgemacht wie du, kann dir ja noch mehr erzählen, was da so auf dich zukommt
Würde mich an deiner Stelle eher auf einen noch besseren Schnitt aktuell konzentrieren, denn ein 1.8 er Realschulabschluss mag zwar gut sein, aber besonders toll ist er auch wieder nicht.
Kann ich irgendwie bestätigen. Ich hab meine 9-10 Klasse damit verbracht, mir das Hirn rauszutrinken und zu zocken, eben viel Spaß in der Jugend gehabt, und hab mit 1,4 da rausgelaufen. Sehr seltsam war das wirklich...