Vorbereitung auf Fachabi

GamingChamp?

Lieutenant
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Feb. 2012
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518
Hallo Leute,

habe eine Frage,
und zwar, ich bin momentan in der 9. Klasse der Realschule und werden in knapp 1 1/2 Jahren die Schule mit einem Realschulabschluss verlassen.
Dadurch, das ich noch mein Fachabi machen möchte, möchte ich zu dem jetzigen Stoff, schon einmal auf das Fachabi zu lernen, sprich schon mal etwas vor lernen bzw. kann man irgendetwas vorher lernen oder wissen?
Gibt es bestimmte Lernprogramme oder Lernsachen, die man sich beschaffen kann oder habt ihr selbst Erfahrung mit soetwas,

Vielen Dank !
 
Konzentrier dich auf dein erweiterten Sek1 und lass das daddeln :)
 
GamingChamp? schrieb:
...Dadurch, das ich noch mein Fachabi machen möchte, möchte ich zu dem jetzigen Stoff, schon einmal auf das Fachabi zu lernen, sprich schon mal etwas vor lernen bzw. kann man irgendetwas vorher lernen oder wissen?...

Wie ist dein Notenschnitt jetzt? 1.0? Dann kannst du schon mal im Voraus lernen, ansonsten konzentriere dich auf den aktuellen Lernstoff. Wenn du den kannst, dann hast du die Basis für weiteres Wissen im Fach-Abi, das ist wichtiger. Der Rest kommt dann zu seiner Zeit. Oder willst du dich später im Fachabi langweilen, weil du schon alles kennst?
 
Welcher Zweig wird es den?

Grob gesagt: Analysis (Kurvendiskussion, Integral, Polynomdivision, Flächenberechnung, Differenzierbarkeit), Stochastik (Baumdiagramm, Vierfeldertafel, Hyptosentest, Binominalverteilung)
 
Habe momentan einen Notendurchschnitt von 1,8 und lerne rein gar nichts..
Also, danke erstmal für die Antworten, aber gibt es da keine bestimmt Programmen oder Bücher, wo direkt die Übungen drin sind?
 
Klar gibts Bücher die den Abi-Stoff für die jeweiligen Fächern aufbereiten. Einfach mal im Buchladen fragen/schauen.
 
Öhm.
http://www.freiburger-verlag.de/Shop/Produkte//Erfolg-im-Mathe-Abi/14/
Da sind Aufgaben + Lösung.

Wenn du ne Aufgabe nicht verstehst -> http://oberprima.com/

Also wenn du wissen willst was drankommt -> Mathe Kerncurriculum + Bundesland googlen.
In Niedersachsen wars in Mathe immer das selbe eigentlich (Analysis, Stochastik, Vektorrechnung)

Für die anderen Fächer solltest du so nix lernen, das kann man eigentlich nur im Unterricht lernen.
Z.B. Disziplin. Man lernt in der Schule auch mit Stress umzugehen (Religion) :D

Soll ja nich nur heißen, dass man Dinge lernen soll, die unsinnig sind und die man im späteren Leben nich brauchen wird (Gedichtanalyse).

Mathe wäre so das einzige, bei denen man sich schon vorher paar Pluspunkte einfangen könnte.

Frag doch mal jetzige Schüler, die das Abi zurzeit machen, welches Mathebuch die haben und schau mal rein :p
 
Ganz ehrlich, "vorlernen" hat m.E. wenig Sinn.
Man vergisst solche theoretischen Kenntnisse sehr schnell.

Würde mich an deiner Stelle eher auf einen noch besseren Schnitt aktuell konzentrieren, denn ein 1.8 er Realschulabschluss mag zwar gut sein, aber besonders toll ist er auch wieder nicht.
 
Naja. Vorlernen hat wenig Sinn, aber wenn er schonmal weiß wie eine Kurvendiskussion geht, ist das besser, als wenn der große Schock kommt, dort ein "unfähiger" Lehrer steht, und er nicht mitkommt.


Mathematik ist eben von Realschule auf Fachabitur schon etwas anders. Hab das ganze Müde lächelnd auch betrachtet.

In der Realschule "rechnest" du meist immer mit Schema F. Du bekommst 1-2 Formeln, wendest die 2 Wochen lang auf irgendwas an und dann wars das. Die Mathematik in dem Fachabitur (egal welcher Zweig), hebt sich dort etwas ab. Dort bekommste eben einfach irgendwas vorgegeben und darfst ne ganze Kurvendiskussion machen (Abhänig vom Lehrer, ob du ne Formelsammlung bekommst). Das ist dann doch etwas "umdenken", wenn man das Schema F denken der Realschule 5 Jahre lang gewohnt ist. Wer dort pennt, der wird dann oft etwas Probleme im Fach Mathematik haben.

Ist mir selbst aufgefallen. Leute die mit ihrer Lockeren 1 aus der Realschule rausgekommen sind, schreiben plötzlich 4-5 Noten in dem Fachabitur, weil sie eben nicht bereit dafür waren, umzudenken.

Also es schadet nicht, mal sich aus diesem Schemarechnen rauszubringen, das braucht wirklich kein Mensch. In der Realschule biegen und brechen sie jede Aufgabe perfekt für dich hin, damit du dort den eben gezeigten Lösungsansatz anbringen kannst.

Eine Kurvendiskussion (als Beispiel, man macht auch etwas mehr, aber das ist so einer der größten Punkte der Mathematik), soll eben die Schüler zum Umdenken bringen, damit sie da rauskommen. Dort musst du zum Beispiel anfangen, aus einem Graphen, verschiedene Werte auszurechnen. Ist immernoch viel Formel einsetzen, aber nichtmehr 1-2 wie in der Realschule.



Deutsch ist dort relativ angenehm (war bei mir jedenfalls so), lies ein Buch, lies mehr Bücher, schreib Arbeiten drüber. Englisch fiel mir auch sehr einfach auf.


Dann kommen eben noch deine Berufsspezifischen Fächer dazu. Ich bin mir ja nicht sicher, was du nun für einen Schwerpunkt machst, aber das ganze ist stark Lehrer abhängig. Wenn du einen guten Lehrer hast, verstehst du wirklich was du da machst, gleichzeitig kannst du auch total die Flachpfeifen haben. Interessant ist, in der Informatik verlernste das Wissen im Studium innerhalb von wenigen Tagen wieder, bzw hast es überholt.

Kann dir noch ein kleines Beispiel geben, wie es bei mir Informationstechnik Fachoberstufe war:


Programmieren = Java (UML, Objektorientiert, Server/Client, kleine Grafikprogrammierung) Super Lehrer gehabt, haben alles durchbekommen und viel gelernt!
Netzwerk= Cisco Basics (Hardware, wie sie funktioniert (Router, Switch etc). Lehrer forderte dumpfes Auswendig lernen. Wer kein Interesse hatte, hat alles gleich wieder vergessen :)
Datenbanken= Normalformen , Access (-.-) Sagen wir es mal so, es war ganz "okey".
So ein seltsames Fach, wo mir der Name entfallen ist = Grundlegenes IT Verständniss. Wie funktioniert ein Computer im Groben und viel basteln.

Das soweit, vielleicht konnte ich dir ein wenig helfen, kannst auch gerne bei mehr Fragen, hier die raushauen. Ich hab das gleiche durchgemacht wie du, kann dir ja noch mehr erzählen, was da so auf dich zukommt :)



Würde mich an deiner Stelle eher auf einen noch besseren Schnitt aktuell konzentrieren, denn ein 1.8 er Realschulabschluss mag zwar gut sein, aber besonders toll ist er auch wieder nicht.

Kann ich irgendwie bestätigen. Ich hab meine 9-10 Klasse damit verbracht, mir das Hirn rauszutrinken und zu zocken, eben viel Spaß in der Jugend gehabt, und hab mit 1,4 da rausgelaufen. Sehr seltsam war das wirklich...
 
Ich will ja kein Spielverderber sein, aber ein 1,8er Schnitt auf der Realschule entspricht eher dem unteren Mittelfeld auf dem Gymnasium. Bei mir (G9) sind damals in Klasse 11 einige Realschüler aus einer "Partnerschule" in den Jahrgang gekommen und obwohl die meisten davon 1-er Schüler waren, mussten alle für die Versetzung in Klasse 12 kämpfen, weil das Niveau schlagartig angestiegen ist.
Grund dafür waren nicht nur Mathe, Physik und Chemie, sondern auch Fächer wie Deutsch oder die Fremdsprachen wo es plötzlich 5er gehagelt hat wegen zu oberflächlicher Textanalyse, schlechtem Stil oder Textaufbau und nicht zuletzt dem Fehlerquotienten.
Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, haben zwar fast alle das ABI geschafft, aber nur mit viel Aufwand im ersten Jahr.
Mein Tipp an dich wäre also, dass du parallel den gleichen Stoff den ihr macht nochmal auf gymnasialem Niveau behandelst, Bücher mit Aufgaben sollte es massig geben. Wenn du dann den Kram entsprechend drauf hast, wirst du garantiert mehr davon haben, als wenn du jetzt schon lernst wie man Ableitungen bildet oder mit Vektoren rechnet.
 
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