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Vorhandener PC umrüsten - Als HTPC benutzbar?

MaToBe

Lt. Junior Grade
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Dez. 2008
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459
Guten Mittag allerseits,

mein Vorhaben ist einigen bereits geläufig, ich möchte meinen vorhandenen PC auseinander nehmen und umrüsten / neu aufstellen. Möglichst viele Altteile sollen dabei, falls sinnvoll, weiterbenutzt werden.

Bisheriges System: Dell Dimension E521 + neue CPU + neue Gracka

Könnte man diese Komponenten als HTPC weiterverwenden? Oder macht vielleicht ein Verkauf der Komponenten Sinn, um sich einen neuen HTPC zusammenzustellen?

Das Problem ist, dass ich selbst noch nicht genau weiß, was ich will. Entweder
  1. Alles wegschmeißen (Verkaufen macht Sinn?) und einen PC zusammenstellen der Gaming und HTPC gleichermaßen ist.
  2. Alte PC Komponenten als HTPC benutzen (Sinn Leistung und Stromverbrauch?) und mir nur einen neuen Gaming PC zusammenstellen.

Was meint ihr? Sind meine alten Komponenten wertlos oder kann man mit diesen noch etwas anfangen?

Lg,
 
Wertlos sind die Teile natürlich nicht.

Ein HTPC sollte ja im Wohnzimmer oder neben dem TV installiert werden , richtig ?

Hier ist natürlich die Lautstärke, Stromverbrauch und Wärmeentwicklung ein Thema.

Aktuelle kleine Systeme erfüllen diese Kriterien inklusive Full-HD über HDMI ausgeben.
Zum Beispiel mit einem I3-3225 (wg. HD 4000 Grafikkern) oder etwas aus dem aktuellen AMD-Regal.

Diese alten Teile könnten noch einen brauchbaren File-Server abgeben für das Heimnetz.
 
wenn der rechner ein HTPC werden soll, würde ich eine kleinere graka einbauen, weil die zu viel strom verbraucht, wahrscheinlich auch geräusche macht und zu überdimensioniert ist.

würde den rechner in einzelteilen verkaufen, wenn auch wenig erlös bei rumkommt, du hast so einen stromfresser weniger im haus. HTPC's lassen sich mit 150eur realisieren und verbrauchen 10watt.
 
Der Rechner kann so in der Ausstattung alles abspielen (Grafikkarte wickelt fast alles ab), aber eine 4350 wäre da genauso gut. Ich habe auch einen alten PC zum HTPC umfunktioniert (nur Abspielstation) mit Pentium 945 (p4 DualCore) und NVidia 210 - da funktioniert da alles drauf.
 
Auf dem Hobel wird alles problemlos laufen. Fraglich ist nur, ob er dir leise genug ist und ob du dir so einen Dell Tower ins Wohnzimmer stellen willst. Wenn das aber beides kein Problem ist: warum nicht.

Das Thema Stromverbrauch würde ich nicht überbewerten, sicher lässt sich mit moderneren Komponenten ein viel sparsamerer HTPC zusammen stellen, die kosten aber auch erstmal Geld was sich amortisieren muss.
 
Amortisierung sollte im Privatbereich keine Rolle spielen, er will ja kein Geld damit verdienen.

Was ist Es mir wert ? Das ist die Frage, die sich der TO stellen sollte.
 
Sicher kannst Du den PC als HTPC nutzen.
Ob allerdings so ein Gehäuse ins Wohnzimmer passt?
Und da fangen die Probleme an: Finde mal ein BTX - HTPC Gehäuse.
Oder ein Micro-ATX Mainboard mit Sockel AM2 (In die meisten HTPC Gehäuse passen nur Micro-ATX Mainboards).
Schwierig und wahrscheinlich zu teuer.

Ich hab vor etwa 4 Jahren mein Sockel 939 AMD X2 4800+ mit einem MicroATX Mainboard in ein HTPC Gehäuse verbaut. hat mich damals um die 300 € gekostet inklusive BD-LW und neuer Grafikkarte (die intergierte GF7000 des Mainboardes erwies sich als zu schwach für HD).
Damals gab es noch preiswerte Mainboards für diesen Sockel.
Aber AM2 ist leider schon etwas länger aus der Mode...
Und trotzdem lieferbare M-ITX Mainboards haben in den allermeisten Fällen eine Unterstützung bis maximal 95 Watt, viele gar nur für 65 Watt. Der X2-6000 hat aber meines Wissens 125 Watt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einfach ein ansehnliches Minitowergehäuse neben das TV-Regal gestellt, selbst meine Frau erträgt es. Ist immer eine Sache des ästhetischen Anspruchs...
 
Bartmensch schrieb:
Sicher kannst Du den PC als HTPC nutzen.
Ob allerdings so ein Gehäuse ins Wohnzimmer passt?
Und da fangen die Probleme an: Finde mal ein BTX - HTPC Gehäuse.
Oder ein Micro-ATX Mainboard mit Sockel AM2 (In die meisten HTPC Gehäuse passen nur Micro-ATX Mainboards).
Schwierig und wahrscheinlich zu teuer.

Nein, das Gehäuse würde ich mir natürlich nicht ins Wohnzimmer stellen. Dachte eher an einen Ausbau der Komponenten und Einbau in ein kleines Gehäuse. Da scheint es aber Probleme zu geben.

Kann man denn das Gehäuse für den Gaming PC benutzen? Eigentlich gefällt es mir sehr gut und der rießige Gehäuselüfter hat die CPU auch immer schön kalt gehalten.
  • Woher weiß ich, ob der Gehäuselüfter mit einem neuen Motherboard funktionieren würde?
  • Woher weiß ich ob dieser dann genug kühlen würde, um eine neue, stärkere CPU kalt zu halten?
  • Woher weiß ich, welche Motherboard-Typen in mein Gehäuse hereinpassen?
  • Sind alle Netzteile gleichgroß, sodass das neue, stärkere in den Einbauschacht passen würde?

Dies alles müsste ich natürlich wissen um neue Komponenten für den Gaming PC zusammenzustellen!?


Für den HTPC:
Habe gerade das Fractal Design Node 605 im Computerbase-Test gesehen. Müsste nicht in ein Gehäuse mit solch einem Formfaktor - natürlich ein billigeres - meinie alten Komponenten gut reinpassen?

Deadsystem schrieb:
würde den rechner in einzelteilen verkaufen, wenn auch wenig erlös bei rumkommt, du hast so einen stromfresser weniger im haus. HTPC's lassen sich mit 150eur realisieren und verbrauchen 10watt.

Die billigste Variante fängt hier bei 300 € an , oder habe ich da was übersehen?

Vielen Dank für die Hilfe bisher!
 
Das Problem bei Deinen Dell - Komponenten ist, dass alles im BTX Format gebaut ist.
Sowohl Gehäuse als auch das Mainboard. Dafür gibt es so gut wie keine Gehäuse heute mehr, weil fast alle solche BTX Komponenten von OEMs vertrieben wurden. Im normalen Handel ist BTX eigentlich nie angekommen, zumal der Grund dafür, die starke Abwärme der CPU und GPU, stark nachgelassen hat zumindest wenn man von Extremsituationen absieht.
Da hilft wirklich nur ein Neukauf des Mainboardes, wenn Du die Komponenten weiterverwenden möchtest.
Oder eben das Ausstellen Deines Altgerätes am TV.
 
Bartmensch schrieb:
Im normalen Handel ist BTX eigentlich nie angekommen, zumal der Grund dafür, die starke Abwärme der CPU und GPU, stark nachgelassen hat zumindest wenn man von Extremsituationen absieht.

Nur aus Interesse: Bedeutet, das aktuelle leistungsstärkere Komponenten deutlich weniger Wärme entwickeln als alte schwächere? Cool. =D

Ich weiß, dass es einen eigenen Wertschätzungsthread gibt, aber seien wir mal ehrlich, da gibts es schon länger für die meisten keine Antworten mehr.

Deshalb wäre es schön wenn alle, die sich jetzt eh schon mit meinem System auseinandergesetzt haben mir entweder im Thread oder per PN eine grobe Wertabschätzung meines Systems geben könnten. Ich habe absolut keine Ahnung wie viel der Computer wert ist.

Vielen Dank an alle!
 
Nun ja, zu Zeiten als BTX konzipiert wurde, hatten die CPUs nur einen Kern und verbrauchten teilweise mehr als 100 Watt.
Es gab damals aber noch keine Stromsparmechanismen wie heute, die CPUs liefen quasi die ganze Zeit Vollast.
Heutige CPUs haben teilweise auch ein TDP von 125 Watt (AMD FX), jedoch eine um ein vielfaches höhere Leistung und 2 bis 8 Kerne, dazu kommen Stromsparmechanismen wie IEST (Intel) oder C&T (AMD) sowie eine Turbocore-Funktion bei den neuesten CPUs, die inaktive Kerne sogar quasi ausschalten kann und dafür aktive Kerne automatisch übertaktet.
Stromsparen ist also ein relativer Begriff ^^
Jedenfalls ist die schon genannten Volllast-Situation eigentlich nur bei künstlichen Anwendungen wie Benchmarks gegeben. Im Normalbetrieb kommen heutige CPUs lange nicht an ihre obersten Grenzen, nicht mal bei Spielen (Den Konsolen sei Dank???). Ausnahmen wie Battlefield 3 bestätigen die Regel (Wobei selbst mein 4 Kerner noch keine 100% Auslastung hat während des Spielens).
Preisvorstellungen für Dein altes System?
Viel ist es jedenfalls nicht mehr...
 
puri schrieb:
Ich finde das Gehäuse jetzt nicht so häßlich.

Laut Bartmensch aber absolut unbrauchbar um in diesem einen neuen Gaming PC zu bauen. Leider.

Jemand noch ne Wertschätzung? 100 €? 150€ ? 200 €?
 
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