Vormieter kündigt DSL nicht, was heißt das für mich?

habe ein ähnliches Problem. Mein vormieter meldet keinen Umzug bei 1&1, da er wohl bei seiner Freundin wohnt und dsl´t. 1&1 gibt den Port nicht frei, da er vom vormieter belegt ist. Habe schon 2 Absagen von andern Provicdern bekommen da kein Port verfügbar. Den 1&1 Anschluß vom vormieter wil ich nicht übernehmen.
Was kann ich noch tun ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Überflüssige ??? entfernt!)
Am besten bei 1&1 melden, dass der Vormieter hier nicht mehr wohnt (bspw. deinen Mietvertrag als Nachweis hinschicken). 1&1 muss das mit dem Vormieter klären, das darf ja nicht dein Problem sein.

Vielleicht hilft auch die Breitband-Polizei von Onlinekosten.de ;)
 
Hallo,

vielleicht darf ich das Schlusswort posten. Es gibt nämlich schon mindestens ein Grundsatzurteil zur Auflösung bzw. zum Umzug eines DSL-Vetrages bei noch nicht erreichter Mindestlaufzeit.
Dieses auf das Problem des Threadstarters zu übertragen, dürfte nicht schwerfallen:

Der Vormieter muss entweder mit seinem Vertrag umziehen oder er hat ein außerordentliches Kündigungsrecht, sollte an seinem neuen Wohnort (noch) kein DSL verfügbar sein.

Der Nachmieter kann den Vertrag übernehmen oder - wie in diesem Fall - strikt ablehnen. 1und1 kann den Anschluss nicht blockieren, sondern lediglich eine Vertragsänderung mit den aktuell günstigeren Konditionen anbieten (gilt für den Vor- und Nachmieter), da der Alice-Techniker entweder die bisherige Anschlussbox gegen das Alice-Gerät austauscht oder einfach die Zugangsdaten des Nachmieters eingibt, die ihn mit dem neuen Provider verknüpfen. Die Freischaltung müsste dann unmittelbar oder kurze Zeit später erfolgen.

Link zum Artikel "Grundsatzurteil":

http://www.telespiegel.de/news/07/2012-urteil-dsl-vertrag.html
 
Danke für die Antworten ... aber leider alles graue Theorie..

Nach mindestens 5 h und warscheinlich 100 euro Telefonkosten, sowie ca. 30 mails und Faxe
an 1&1 komm ich nicht weiter. Die schieben alle Verantwortung zum meinem vormieter. Ohne
seinen gemeldeten Umzug können sie die Leitung nicht abschalten.

Mein Vormieter sagt, er kann seinen Anschluß nicht umziehen.

1&1 interesiert mein Mietvertrag nicht !

Im angehängten Grundsatzurteil sehe ich leider auch keine Lösung.
 
Mindestens eine rechtmäßige Lücke sehe ich im letzten Stand deiner Bemühungen:

Der Vormieter ist Vertragspartner von 1&1. Daher kann nur ER Einfluss auf den Vertrag nehmen - richtig? - Daher musst DU dich mit 1&1 überhaupt nicht auseinandersetzen. Die unnötigen Telefongebühren würde ich im Falle eines Rechtsstreits dem Vormieter anlasten und mit Schadensersatzforderungen wegen der Blockade des Telekommunikationsanschlusses drohen. In der Regel läuft dann schnell was.

Also, daher dem Vormieter eine Frist setzen, seinen Umzug ordnungsgemäß bei 1&1 zu melden und durch eine Kopie der (Um-) Meldebescheinigung zu belegen, damit die Verbindung zu deinem Anschluss abgeschaltet werden kann. Was der Vormieter dann noch mit 1&1 anstellt, ist seine Sache und braucht dich nicht mehr zu kratzen.

Morgen dem Techniker von Alice den Sachverhalt schildern und falls er tatsächlich keine Umschaltung hinbekommt, Informationen über möglichen Rechtsbeistand (Anwalt oder Alice) zur Durchsetzung deiner Interessen und deines Rechts einholen.

Mehr können (und dürfen) wir hier wahrscheinlich auch nicht raten.

P.S.: Die Behauptung, den Vertrag/den Anschluss nicht mit umziehen zu können, hat für dich überhaupt keine rechtlichen Auswirkungen und müsste zudem erst einmal belegt werden, z.B. durch den Nachweis, dass der neue Wohnort des Vormieters noch nicht zum Versorgungsgebiet von 1&1 gehört. Ansonsten ist es eine Schutzbehauptung, um dich weichzuklopfen - aber beim Geld (oder Gebühren) hört bekanntlich die Freundschaft auf.
 
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Ich bin zwar nur Vertriebler bei T-Home aber ich sehe das so wie Frankpr , Kulanz ist ne Sache , die man für "eigene" Kunden machen kann. Und Regel / Prozessabläufe sind eigentlich auch verbindlich (Arbeitsanweisungen).
 
Und da wundern sich die Telekomiker, das deren ruf so schlecht ist, wenn sie nur nach schema F gehen.
Ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, das man Rücksprache hält, wenn mit der vorhandenen Dose oder dem Bewohner des Hauses/Wohnung durcheinander herrscht.
Wozu bezahlen den die Anbieter für die Leitung, wenn die zugehörigen Techniker solche Pfeifen sind.

Natürlich ist sowas nicht toll, wenn man als telekomtechniker nen auftrag bekommt und der anschluss in einem streit liegt mit vor und nachmieter. aber ich denke es sollte wohl recht einfach sein, bisherigen mieter der leitung zu erfahren, den neuen mieter der leitung und das ganze mit originalschriftstück des bewohners.

ich kann doch auch nicht ein elektrogerät, das ich auf raten kaufe, jmd schenken oder weiter verkaufen und dem neuen besitzer die kosten der raten auferlegen! und natürlich ist es dem laden egal, wer das gerät besitzt. der 1. käufer muss die raten zahlen. alles andere ist doch blödsinn und würde auch gerichtlich keinen bestand haben.
 
Hab gestern eine Mail bekommen das sie abschalten ...

allerdings nicht wie letzte woche zugesagt am gleichen Tag, wenn Sie eine Umzugsmeldung vom vormieter haben sondern erst in 2 - 3 Wochen ... schei...........

Das heist wohl das mein 2. DSL Auftrag wieder storniet wird, ich einen 3. Stellen muß und dann wieder 2-3 Wcohen warten ...
 
2 bis 3 Wochen dauert das ja eh meist,
aber wenn der alte Provider vom Vermieter Probleme macht, das ist aber Sache des Providers wo man selber
jetzt Kunde ist, der muss dafür sorgen ,
weil man da mit dem einen Vertrag gemacht wurde,
und keinen mit dem des Vermieters besteht .
schön auf Vertrags Erfüllung pochen und wenn es trotzdem Probleme gibt, übern Anwalt auf Port Frei Gabe Klagen ,
das ist aber eigentlich Sache des
Provider wo man Kunde ist .
 
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FireXs , man könnte meinen dein Sohn hat den Beitrag geschrieben. Auch wenn es sich landläufig eingeschlichen hat Meinung gegen die Telekom zu machen verunglimpfe bitte nicht die Arbeitnehmer der Telekom als Telekomiker. Der Vergleich mit einem Ratenvertrag ist fehl am Platz , die TAL ist gemietet und wird nicht auf Raten gekauft. In dem Fall muss erst mal der erste Mieter seinen Vertrag kündigen bzw. umziehen und damit seinem Nachmieter den Port freimachen.

>>Wozu bezahlen den die Anbieter für die Leitung, wenn die zugehörigen Techniker solche Pfeifen sind.<<< Man sollte sich bei der Geschichte echt fragen , ob wirklich jeder Internet haben darf.
 
firexs schrieb:
Wozu bezahlen den die Anbieter für die Leitung, wenn die zugehörigen Techniker solche Pfeifen sind.
Wozu meldet sich jede Pfeife in einem Computerforum an, wenn es nur um Beleidigungen und persönliche Attacken geht?
Noch einmal zu deiner Information, obwohl ich bezweifle, daß Du das kapierst: für die vorhandene Leitung zahlt deren Netzbetreiber bei der Telekom die Leitungsmiete, also kann sie auch nicht einfach abgeschaltet werden, so lange sie nicht von diesem Netbetreiber gekündigt wurde. Warum sollten denn nun die Techniker die Probleme, die 2 fremde Carrier (oder deren Kunden) miteinander haben, klären? Das ist wohl absolut nicht einzusehen, Arbeitszeit ist teuer und sollte mit Sicherheit nicht dafür vergeudet werden.
Das ist fast wie die Zettel an den Klingeschildern "bitte Nr. sowieso anrufen", obwohl die Carrier die eindeutige Regelung des Gesetzgebers kennen, daß die Endkunden zum Termin vor Ort zu sein haben und wir ihnen nicht hinterhertelefonieren. Glücklicherweise hat sich diese Unsitte mittlerweile etwas reduziert, da einige Carrier ihren Kunden unsere vergebliche Anfahrt inzwischen in Rechnung stellen. Und das sind, wie mir Endkunden gezeigt haben, gepfefferte Rechnungen, ein nicht ganz unbekannter Provider schlägt z.B. auf unsere Anfahrtpauschale noch einmal 20€ drauf, die er dann als Gewinn mit abkassiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid wenn ich da in der Wortwahl ein wenig daneben gegriffen habe, nur ist es doch oftmals auch so das kleinere Probleme durch ein Telefonat schnell geklärt sind. Aber ihr seid lieber die Peniblen, die keinen Finger rühren, nur weil irgendwo ein Häckchen fehlt.
Service Wüste Deutschland heisst es ja nicht einfach so.

Hab als Jugendlicher zB mal einkaufswagen geschoben. nen typischer Schülerjob damals. Jedoch haben mich jeden Tag min. 10 Kunden gefragt, wo im Einkaufscenter das eine oder andere zu finden sei. Anstatt sowas zu ignorieren hab ich freundlich Auskunft gegeben.

Es mag ja sein, das in den beiden Fällen die hier aufgetreten sind, ihr als Techniker keine befugnis habt, was ich durchaus verstehe. Aber den Kunden dann stehen lassen nach dem Motto "nicht meine Baustelle hier" (und so kommt ihr hier rüber) ist vielleicht euer Recht, aber besonders toll seid ihr damit auch nicht.

lg fire

ps: @Christian: mein Sohn tritt dir gern in Hintern, wenn du mal hier sein solltest :P

edit: wollt nur anmerken, das ich das telekomiker um halb3 in der nacht nicht als beleidigung geschrieben hatte, sollte nur ne art spitzname sein. habs aber eben beim lesen bemerkt, das es nicht besonders freundlich ist.
 
und was ist, wenn man einen Vertrag schon hat und mit den alten Internet in die neue Wohnung zieht ,
ich nenne das immer gern höfflich " Deutschland die DSL Services Wüste",
Das mit den Port blockieren , sieht ja praktisch so aus,
als wollte der alte Provider des Vormieters einen nun zwingen beim ihm Kunde zu werden ? Das dürfte Gesetz so wie Wettbewerbswidrig sein ?
Das sind ja regelrecht Maffia Methoden ?

ich würde in so einem Fall eine fette Beschwerde bei der Regulierungs Behörde reinrechen , wegen Mießbrauchs Verdacht vom Wettbewerb usw.. so wie einen Anwalt einschalten und Klagen,
Die Kosten für den Anwalt den Vormieter aufrücken als Schadenersatz Forderung .
Es kann ja wohl nicht sein, wenn man in eine Neue WG zieht ,
das so ein Ex. Provider einen gegängelt , obwohl man bei ihm nicht Kunde war und auch keinen Vertrag mit dem hat , das ist schon bald Nötigung.

mir steht das wahrscheinlich auch bald bevor wenn ich umziehe ,
werde ich meinen Telefon Anschluss meines Provider mitnehmen,
DSL will ich aber nicht, weil ich über UMTS rein gehe .
Das sind ja ganz schöne Zustände , wenn da ein Anschluss existiert den ich weder will .
ich werde mir mit Sicherheit nicht gefallen lassen,
und werde dann in so einem Fall auch Strafanzeige erstatten.
das Recht auf einen Telefon Anschluss ist in jedenfall schon mal einklagbar und die Port Freigabe auch, weil man ja beim Provider des Vormiertes nie Kunde war und ist .

@stefan123

würde würde jetzt sofort einen Anwalt einschalten und auch Schadens Ersatz verlangen für die Kosten .
 
Zuletzt bearbeitet:
firexs schrieb:
norieren hab ich freundlich Auskunft gegeben.

Es mag ja sein, das in den beiden Fällen die hier aufgetreten sind, ihr als Techniker keine befugnis habt, was ich durchaus verstehe. Aber den Kunden dann stehen lassen nach dem Motto "nicht meine Baustelle hier" (und so kommt ihr hier rüber) ist vielleicht euer Recht, aber besonders toll seid ihr damit auch nicht.

.

1&1 hat einen Vertrag mit dem Vormieter. Um diesen Vertrag erfüllen zu können mieten sie die T-Com Leitung und stellen dem Vormieter diese Leitung zu Verfügung.

Nun wird dieser Vertrag zwischen dem Vormieter und 1&1 nicht richtig beendet. Der Nachmieter schließt nun bei Alice einen Vertrag ab. Alice beantragt die Portfreigabe bei 1&1. Sobald 1&1 und Alice alles geklärt haben schaltet die t-com den Port um, bzw ab dann wird die Untervermietung der Leitung Alice und nicht 1&1 in Rechnung gestellt.

Schon sehr lustig wenn nun dem T-Com Techniker vorgeworfen wird diese Abläufe nicht beschleunigt zu haben, bzw. sich nicht kundenfreundlich verhalten zu haben... ^^
 
Schon sehr lustig wenn nun dem T-Com Techniker vorgeworfen wird diese Abläufe nicht beschleunigt zu haben, bzw. sich nicht kundenfreundlich verhalten zu haben... ^^.

Der Techniker hat keine Schuld daran, wenn sich die anderen Provider so dämlich anstellen. Jedoch steht man als Kunde bei sowas ganz blöde da, weil nicht jeder Kunde sich mit Ports etc auskennt. Der Techniker soll nun auch keinen Lehrgang abhalten, aber wenn er schon nichts machen kann, weil er auch nicht darf, so kann man doch zumindest dem Kunden kurz ein Tip oder Rat geben, wen man nun ansprechen sollte, damit es wieder richtig läuft.
 
Also ich muss jetzt mal ne Lanze für die T-Techniker brechen... bislang waren das durch die Bank weg immer die kompetentesten Mitarbeiter die man bei der Telekom zufassen bekommt.... die Service-Probleme liegen meiner Meinung nach woanders, die es ohne jeden Zweifel bei der T-Com gibt.

Und das sage ich als überzeugter NICHT Telekom-Kunde... und ich habe schon zwei Wechsel zu Alice und einen zu O2 mitgemacht und erlaube mir daher mein Urteil...
 
Ich muss mich auch mal auf die T-Com Seite schlagen!

Mein Wechsel von Arcor zur T-Com neulich hat hervorragend geklappt. Die Damen und Herren haben alles wunderbar abgewickelt und alle möglichen Probleme klasse aus dem Weg geräumt. Auch bei mir haben speziell die Techniker viel bewegt. Arcor hat da nicht so viel getan.

Gruss Nox
 
Ich persönlich freue mich auch wenn ich einen Techniker brauche, das ich einen von der Telekom habe. Schliesslich ist es deren Leitung und die kennen sich damit am besten aus. Also nicht falsch verstehen.

Ich fand nur die Aussagen von frankPr und ChristianT recht kundenunfreundlich, besonders da es keine direkten Telekomkunden sind und somit der Kunde noch mehr im Regen stehen gelassen wird nach deren aussagen.
 
Du meinst also, ich soll für den Kunden eines fremden Netzanbieters, der sich ganz bewußt entschieden hat, den Service meines Arbeitgebers und somit auch meinen nicht in Anspruch nehmen zu wollen, 1. Arbeitszeit vergeuden und 2. arbeitsrechtliche Konsquenzen von der Abmahnung bis zur fristlosen Kündigung riskieren? In welcher Welt lebst Du? Würdest Du für null Komma nichts arbeiten? Warum sollte die Telekom nun ausgerechnet die Probleme klären, die 2 ihrer Wettbewerber miteinander haben? Schon mal ansatzweise davon gehört, wie Wirtschaft funktioniert?
Fragen über Fragen.
Übrigens, zu den Kunden, die meinen Lohn finanzieren, bin ich äußerst freundlich, zum Rest nur normal höflich.
 
Preisbildung findet halt über den Service statt und jedem steht es frei Kunde bei dem Anbieter seiner Wahl zu werden. Die Kollegen von dem techn. Kundendienst haben nen Knochenjob und haben sehr viele Aufträge am Tag zu bearbeiten. Da müssen halt Regeln her an die sich u.a. frankpr und andere halten müssen. Der Provider XY der die Leistung über Telekom bezieht , hält halt alles in Verträgen fest. Ausserdem gibt es Zeitfenster, in denen die Produkte laufen müssen und da kann sich unter normalen Umständen kein Techniker lange aufhalten mit Kunden anderer Provider.

FireXS , ich bin als MA auch Kunde und kenne die Leistungen von diversen Anbietern und kann nur behaupten das die Telekom einer der besten Anbieter ist.
 
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