Vormieter kündigt DSL nicht, was heißt das für mich?

robafella schrieb:
Alice mietet den ganzen Spaß ja von der Telekom und bezahlt auch deren Techniker.
Nö, Alice mietet die komplette leistung bei einem anderen Betreiber, in der Fläche meist Telefonica, die wiederum mieten die TAL bei der Telekom. Und somit "bezahlt" auch Telefonica die Telekom. Wird fast immer im Störungsfall putzig, da kann der Weg und Zeitraum schon mal sehr lang werden, bis bei der Telekom eine Störungsmeldung vorliegt.
Und der Rest ist nun mal so, wenn ich in einer Wohnung eine in Betrieb befindliche TAL vorfinde, lasse ich die Finger davon. Der Endkunde kann mir viel erzählen, aber er ist für mich nicht maßgebend, da nicht er, sondern sein provider einen Vertrag mit der Telekom hat. Und folglich muß der Provider das Problem klären. Was der Endkunde dabei erzählt, ist nicht von geringstem belang für die Arbeit des Telekom Technikers. Der wiederum kann nicht einfach eine TAL abschalten, für die der betreffende Carrier noch zahlt. So einfach ist das.
 
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Und der Rest ist nun mal so, wenn ich in einer Wohnung eine in Betrieb befindliche TAL vorfinde, lasse ich die Finger davon

Ich glaube einfach nicht das der Nachmieter dazu VERPFLICHTET ist da nachforschungen anzustellen, ob der Vormieter ordentlich gekündigt hat oder nicht. Und sollte es Probleme geben, geh ich zum Vermieter und sag dem, dass ich die Telefonleitung nicht nutzen kann, da sein Vormieter nicht gekündigt hat, also wenn jemand dafür verantwortlich ist, dann wohl eher der Vormieter, dann der Vermieter und ganz bestimmt nicht ich

Der wiederum kann nicht einfach eine TAL abschalten, für die der betreffende Carrier noch zahlt. So einfach ist das

ja was soll das bringen? Ich wohne jetzt quasi dort, der Vormieter hat gar keine Möglichkeit mehr den Anschluß da zu nutzen, da müsste ich die Wohnung zuerst kündingen und er müsste mit dem Vermieter nen neuen Vertrag machen.

Wieso soll der Anschluß aktiv bleiben, wenn dort keiner oder wer anders wohnt??

Dann könnte ich in meiner jetzigen Bude auch fröhlich DSL weiterlaufen lassen und den neuen Mieter so das Leben schwer machen.
 
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Noch einmal: das zu klären, ist Dein Anbieter verpflichtet, die telekom kümmert sich mit Sicherheit nicht darum und wird aber auch nicht eine in Betrieb befindliche Leitung abschalten. Und das ist sie, so lange der betreffende Carrier sie nicht gekündigt hat.
 
das kann MIR aber egal sein. Immerhin kann Alice auch nur Geld von mir verlangen wenn ich das Produkt an meiner neuen Anschrift auch nutzen kann.

Aber wenn es noch nicht geklärt wäre, wieso kommt dann morgen einer vorbei??

Und mal angenommen der Typ ständ da morgen und würde mir sagen er kann nix machen, weil er die Leitung net abschalten darf etc und er müsste dann nochmal kommen, das Geld müsste ICH dann sicher auch net zahlen
 
mache dir echt kein Kopf...

IM NOTFALL rufst du bei 1und1 an, und sagst, wie es ist, dann MUESSEN die sofort den PORT freigeben und die Kosten fuer den weiteren Vertrag werden an deinen Vormieter weitergegeben.

Alice muesste dann auch ganz easy funzen.
 
Neo772™ schrieb:
IM NOTFALL rufst du bei 1und1 an, und sagst, wie es ist, dann MUESSEN die sofort den PORT freigeben
Und 1&1 lacht sich scheckig, da der TE kein Vertragsverhältnis mit ihnen hat. Es ist und bleibt so, wie ich es geschrieben habe, das ist Sache der beiden Carrier, die müssen das unter sich klären.
Richtig, wenn aus diesem Grund nicht geschaltet werden kann, bekommt Dein Provider die Rechnung, da der den Vertrag mit der Telekom hat. Um es mal drastisch auszudrücken, aus diesem Grund interessierst Du als Endkunde die Telekom nicht im geringsten, da Du nicht der Vertragspartner bist. Geschäfte können nun mal nur gemacht werden, wenn man ein Geschäftsverhältnis hat.
 
Rein rechtlich darf da auch die Telekom nichts abschalten, denn die Leitung mietet der Provider des Vorbesitzers. Und wenn der eben keinen Umzug bucht, bleibt die Leitung aktiv. Analog dazu: Ein Vermieter schliesst mit einem neuen Mieter einen Mietvertrag. Der Vormieter hat aber nicht gekündigt und ist auch nicht gekündigt worden. Dann kann auch nicht der Nachmieter den Vormieter einfach rausschmeissen.
 
Der Provider kann aber nicht in irgendeiner Wohnung einen Anschluss blockieren, nur weil dort mal jemand gewohnt hat, der mit eben diesem Provider einen Vertrag abgeschlossen hat.

Das wäre ja so als hätte der Vormieter mit dem Dienstleister X (z.B. einem Energieversorger oder meinetwegen auch der Putzfrau) einen Vertrag abgeschlossen, den der Nachmieter weiterführen muss, nur weil der Vormieter nicht kündigt.
 
Der Provider wird spätestens 3 Monate, nachdem der Vormieter ausgezogen ist, die Leitung still legen, denn in den seltensten Fällen wird der Vormieter die Leistung weiter bezahlen.

Außerdem kann der Nachmieter zur Bezahlung der Leistung nicht herangezogen werden, da er kein Vertragspartner ist. Verträge zu Lasten Dritter sind unzulässig.
 
OK folgendermassen siehts aus:
Wenn noch genügend adern zum apl frei sind und dein neuer as bis dahin geschaltet werden kann müsste der techniker zwar theoretisch entweder den anschluss aufs zweite adernpaar klemmen (sofern vorhanden) oder ein neues kabel apl-tae legen, weil er an den anderen anschluss "nicht ran darf", in der praxis wird er dir das ding einfach am apl umschalten und die sache ist gegessen.
 
Nö, er wird keine neue TAE legen, wenn in seinem Schaltauftrag nicht eindeutig die Genehmigung dafür erteilt ist, da der Carrier sonst nicht dafür bezahlt. Gilt auch für die 1. TAE in den Räumen des Endkunden, kein eindeutiger Auftrag, keine Installation. Für mich als Techniker sind die neuen Regularien sehr gut weil sehr eindeutig, jegliche Streitereien sind dadurch von vornherein im Keim erstickt und sehr viel unnötiger, durch die Carrier nicht bezahlter, Aufwand entfällt.
Und stellt er fest, daß die Endltg. schon auf eine andere Ader im Apl geschaltet ist, muß er normalerweise nachfragen, ob auf dies Ader etwas gebucht ist. Dabei stellt er schnell fest, daß es eine TAL eines anderen Anbieters ist.
Davon abgesehen, da sich der TE seit Vorgestern nicht gemeldet hat, darf man wohl annehmen, daß es nicht geklappt hat.
 
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@Rach78: War der Techniker da? Funzt der Anschluss?
 
Der Provider wird spätestens 3 Monate, nachdem der Vormieter ausgezogen ist, die Leitung still legen, denn in den seltensten Fällen wird der Vormieter die Leistung weiter bezahlen.

Wie gesagt ich glaube 1u1 weiß gar net DASS er ausgezogen IST.

Naja hat alles geklappt, der Techniker hat irgendnen Kästchen installiert meinte der Vermieter (er hat selber kaum ahnung davon) ich war net live dabei, allerdings hab ich getestet ob die Leitung steht und es läuft alles soweit....


Analog dazu: Ein Vermieter schliesst mit einem neuen Mieter einen Mietvertrag. Der Vormieter hat aber nicht gekündigt und ist auch nicht gekündigt worden. Dann kann auch nicht der Nachmieter den Vormieter einfach rausschmeissen.

Das ist was völlig anderes und in dem Fall kann der Nachmieter beim Vermieter aber Schadensersatz verlangen, angenommen weil er seine alte wohnung gekündigt hat und so keine wohnung grad hat und solange ins hotel ziehen muss.

Der Provider kann aber nicht in irgendeiner Wohnung einen Anschluss blockieren, nur weil dort mal jemand gewohnt hat, der mit eben diesem Provider einen Vertrag abgeschlossen hat.

seh ich auch so, davon steht ja auch nichts im Mietvertrag dass man gewisse Verträge übernehmen muss, wäre ja sehr lustig sonst.

Der Provider wird spätestens 3 Monate, nachdem der Vormieter ausgezogen ist, die Leitung still legen, denn in den seltensten Fällen wird der Vormieter die Leistung weiter bezahlen.

Aber was soll er machen, er ist an dem Vertrag gebunden der noch ein Jahr ca. läuft, und wo er jetzt wohnt ist bereits internet (bestimmt auch ne 2 jahres geschichte).
Und 1u1 kann die Leistung ja bereitstellen da wo er jetzt wohnt, er will es aber nicht, also bleibt ihm nix anderes als zahlen übrig
 
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Rach78 schrieb:
...
Das ist was völlig anderes und in dem Fall kann der Nachmieter beim Vermieter aber Schadensersatz verlangen, angenommen weil er seine alte wohnung gekündigt hat und so keine wohnung grad hat und solange ins hotel ziehen muss.

Das ist eben nichts anderes. Es geht hier um Mietverträge. Und wenn eben Firma A eine Leitung mietet, kann der Vermieter nicht einfach die Leitung abschalten, weil Mieter B geschaltet werden will. Hätte der Techniker einfach 1&1 "abgeklemmt", müsste die Telekom Schadensersatz leisten. Kulanterweise hat dir hier wohl der Techniker eine neue TAE in die Wand gesetzt.

Rach78 schrieb:
...
Aber was soll er machen, er ist an dem Vertrag gebunden der noch ein Jahr ca. läuft, und wo er jetzt wohnt ist bereits internet (bestimmt auch ne 2 jahres geschichte).
Und 1u1 kann die Leistung ja bereitstellen da wo er jetzt wohnt, er will es aber nicht, also bleibt ihm nix anderes als zahlen übrig

So siehts aus... So ist es eben, wenn man sich längerfristig bindet. Da kann man eben nicht einfach mal ausziehen und den Telefonanschluss vergessen.
 
Wenn ich in eine Wohnung komme und sehe, dass auf der TAE noch ein Anschluss drauf ist frag ich den Kunden, ob er noch einen zweiten Anschluss hat.
Wenn er dann nein sagt schalt ich ihm seinen neuen Anschluss auf die TAE. Wenn er mir sagt, dass das der Anschluss des Vormieters ist mach ich das auch.

Sollte der Vormieter dann eine Störung melden verläuft die Sache spätestens dann im Sande, wenn ein Techniker (wiederum von der Telekom) kommt um die Störung zu beheben.
Da bei TAL-Kunden vorher nicht angerufen wird, wird der Techniker direkt vor Ort fahren und wieder umkehren wenn er den Namen deines Vormieters nicht am Klingelschild findet.

Das einzige was 1&1 blockieren kann ist der Port in der Vermittlungstelle. Das ist aber auch nur bei Resale-Anschlüssen so. Da Hansenet aber im Normalfall (wenn mna nicht irgenwo mitten im Wald wohnt) eigene Ports hat und keine Ports von der Telekom mietet, kann 1&1 auch deinen Hansenet-Port nicht blockieren.
 
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Das ist eben nichts anderes. Es geht hier um Mietverträge

Ja aber der Telefonanschluß muss irgendwo auch an die Wohnung gekoppelt sein. Ich mein sonst könnte ja jeder hingehen und irgendwelche Verträge bei irgendwelchen Providern abschließen für Wohnungen mit denen er gar nichts zu tun hat. Und wenn die Mieter dann "ausversehen" den Techniker rein lassen steht ja "meine" Leitung und keiner kann was machen solange ich zahl.

Also ich glaube vor Gericht hät man da keine Chance auf die Aufrechterhaltung des DSL Anschlußes zu bestehen in einer Wohnung wo man nicht mehr wohnt und damit eventuell den aktuellen Mieter so dran zu hindern, selbst DSL sich anschaffen zu können.


Das ist eben nichts anderes

Ich finde schon, eine Wohnung ist eine Wohnung für sich allein. Aber der Telefonanschluß muss doch irgendwie an die Wohnung gebunden sein, oder net??

Ich kann doch beispielsweise auch net mir DSL holen, über den Anschluß meines Nachbarn, oder geht das,( ich hab schon 1x DSL angenommen, will aber noch ne 2te DSL Leitung haben) ? Meine jetzt keine (W)Lan geschichten...

Das würde doch nen Heilloses durcheinander geben

So siehts aus... So ist es eben, wenn man sich längerfristig bindet. Da kann man eben nicht einfach mal ausziehen und den Telefonanschluss vergessen.

Ich freu mich schon auf sein Anruf nächste Woche, wo er mich sicher wieder umstimmen will, doch sein DSL zu nehmen, also mehr zahlen für weniger Bandbreite + 1jahr bindung (mindestens)
 
@frankpr: Bist du wirklich immer so vorgegangen? Klar, wenn keine TAE vorhanden ist bzw. keine endleitung würde ich bei nem tal auch keine bauen ohne auftrag, wobei ich bei hilflosen damen o.ä. evtl. mal ne ausnahme machen würde, aber lassen wir das mal aussen vor ;)

Ich sehe das genauso wie TFF, wenn der kunde keinen zweiten anschluss auf der TAE hat kommt der wobbler rein und am APL wird umgeschaltet, interessiert mich doch nicht was da vorher drauf war. Und da man in der Regel davon ausgehen kann das der alte anschluss an dem standort nicht vermisst wird... was solls?
nichtmal der carrier kann wirklich was machen da die leitung bis zum apl komplett erhalten bleibt. klar könnte man osp anrufen und nachfragen was da auf stift x für ne leitung ankommt, aber wozu der aufwand? je schneller der auftrag erledigt ist desto besser, oder nicht?
Und selbst wenn du den auftrag hast den anschluss komplett neu zu schalten, würdest du das wirklich tun nur weil da irgend ein ungenutzter alter tal auf der TAE liegt und dem kunden knallhart eine 2. TAE danebensetzen? wenn ja - respekt!

@rach: natürlich sind anschlüsse nicht an wohnungen gekoppelt. du kannst dir die tae auch in den garten, auf den speicher oder in den keller legen lassen wenn du das möchtest. genausogut kannst du dir 2, 3 oder 10 DSL anschlüsse legen lassen.

Angenommen du legst in deine leere nachbarwohnung einen anschluss wie du es sagst um seinen zu blockieren. Techniker kommt und schaltet alles durch. nun zieht jemand ein und will den anschluss nutzen. wie willst DU kontrollieren ob bei ihm jetzt tatsächlich noch "deine" leitung an der tae ankommt oder seine neue? denn du darfst weder in seine wohnung noch an den apl.
Also ==> Schwachsinn.
 
Dokumentiert ist in den meisten Fällen (außer bei fest verdrahteten ApLs) eh nur bis zum ApL. Was dann fürne Endleitung draufliegt steht ja nirgends. Kann ja danach (z.B. in größeren Geschäfts-/Bürohäusern) noch über Etagenverteiler oder andere Unterverteilungen gehen.
 
wazzup schrieb:
@frankpr: Bist du wirklich immer so vorgegangen? Klar, wenn keine TAE vorhanden ist bzw. keine endleitung würde ich bei nem tal auch keine bauen ohne auftrag, wobei ich bei hilflosen damen o.ä. evtl. mal ne ausnahme machen würde
Seitdem die aktuellen Regeln gelten, ja. Seitdem: kein Vermerk im Auftrag - es wird nichts gebaut, auch keine TAE. Warum sollte ich auch für den Kunden eines anderen Netzbetreibers, der auf gut Deutsch meinen Arbeitsplatz gefährdet, ein Auge zudrücken und obendrein mich vor meinem Chef rechtfertigen, warum ich eine TAE trotz fehlendem Auftrag durch den Carrier angebaut habe?
Im Übrigen prüfe ich fast immer, wenn die Endleitung am Apl aufgelegt ist, was da drauf ist. Ist es ein reiner DSL Anschluß, werde ich hellhörig und rufe ORKA an. Sagen die, das ist eine TAL in Betrieb, Finger weg, Auftrag nicht prodiktionsreif, Fahrpauschale und zur Klärung zum Carrier zurück. Ich hatte schon mehrfach Fälle, in denen Endkunden ihren Privatkrieg mit dem alten Anbieter auf unserem Kopf ausfechten und uns so den schwarzen Peter zuschieben wollten.
In vielen Fällen kommt es gar nicht so weit, da bei uns ein großer Teil des Bestands bei ORKA bis in die Wohneinheit zur 1. TAE dokumentiert ist. Bei größeren Wohnhäusern ist das der Normalfall.
 
Also ich bin in Hamburg unterwegs. Wir haben viele große Wohnhäuser und das eine Leitung bis zur Wohneinheit dokumentiert ist kommt eigentlich so gut wie nie vor.

Du müsstest auch den Auftrag mit dem Vermerk "Auftrag für Endleitungsbau benötigt" zurückgeben, wenn die TAE bereits mit einer anderen TAL belegt ist.
Wenn das in nem Hochhaus passiert, und der Carrier wirklich einen Auftrag für Bau der Endleitung einstellt will ich sehen, dass du dann eine neue Endleitung baust, obwohl du genau weißt, dass die erste TAE nur durch den Anschluss des Vormieters belegt ist, der an dieser Stelle eh nicht mehr genutzt wird.
 
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