Wenn, würde ich das ausschließlich als zweites Gateway im Netzwerk realisieren. Ein Raspberry PI wäre dafür zum Beispiel geeignet. Der PI bekommt dann zB die x.y.z.2 als IP verpasst, VPN eingerichtet inkl. NAT und anschließend kann man an jedem Endgerät, das via VPN ins Internet gehen soll, das Standardgateway von der x.y.z.1 (Internetrouter ohne VPN) auf die x.y.z.2 umstellen (PI mit VPN). Dies kann zB am PC auch spontan passieren, entweder durch erneute manuelle Umstellung oder auch via Batch-Datei, NetSetMan, o.ä. auf dem Desktop.
Von einer permanenten Nutzung eines VPN-Dienstes ist abzuraten.
@Corpus Delicti hat den Link ja schon gepostet. VPN-Dienste sind nicht dazu geeignet, tatsächlich zu "anonymisieren", da sie aller Werbeversprechen zum Trotz auch an Gesetze gebunden sind und je nach Standort vollkommen unbekannte Datenschutzgesetze herrschen. Darüber hinaus bringt es auch nichts, wenn man seinem eigenen Internetprovider "nicht vertraut" und dafür einer x-beliebigen Bude irgendwo in einem Keller?
VPN-Dienste kann man zB an einem öffentlichen Hotspot nutzen, insbesondere, wenn dieser über ein offenes nicht verschlüsseltes WLAN verfügt. Denn dann stehen die Sicherheit und das Vertrauen in das VPN genau 0 Sicherheit und 0 Vertrauen gegenüber.
Geoblocking bzw. dessen Umgehung sind der zweite Nutzen solch eines VPN-Anbieters. Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Netflix und Co nicht doof sind und sich ihrerseits an Gesetze halten müssen (Lizenzrecht, US-Account aus DE genutzt, etc). Folglich blockieren Netflix und Co zahlreiche VPN-Server und wenn man Pech hat, muss man ständig den Server wechseln.
Fazit: Je fester das VPN im Netzwerk verankert ist - zB direkt im Internetrouter - umso problematischer ist es, aus Sicht des Datenschutzes und aus Sicht der Verbindungsmöglichkeiten.