Wahl des richtigen Servers

mcatis

Cadet 4th Year
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Aug. 2013
Beiträge
68
Hi Leute,

ich überlege mir einen Server für das Büro anzuschaffen. Ich habe wenig Ahnung davon. Wir sind ca. 5-6 Leute mit jeweiligen Arbeitsplatz-Rechnern (alles Windows). Es soll nichts mit Linux sein. Damit kennt sich keiner aus.
Alle Rechner müssten vernetzt auf einen Server zugreifen können. Dieser soll bestimmte Dateien speichern können, mit welchen gerarbeitet wird. Jeder kommt ran und kann die Daten verändern und wieder ablegen dort zentral.
Vernetztung geschieht über sogenannte PowerLine-Adapter (Stromnetz) von Devolo.
Was brauche ich also:
- 1 zentralen Server (der aber irgendwo im Büro steht, also kein Virtual Server bei 1&1, Strato etc.!)
- Backupmöglichkeit, am besten automatisch. Es müssen min. 2 Platten (1 Spiegelplatte) drin sein!!
- Größe ca. 2-3 TB
- Server muss für alle Angestellten erreichbar sein (vom Büro aus, aber auch für Leute von ausserhalb, also über das Internet)

Es reicht glaube für solche Zwecke ein sogenannter NAS-Server. Kann das sein? Es muss kein Windows oder so dort installiert sein auf dem Server. Es sollen nur die Daten dort liegen. Ich hab schon ein bisschen geguckt.
So eine Buffalo Link Station, HP ProLiant MicroServer oder eine Synology DiskStation? Ist das das richtige? Oder sogar ein Windows Home Server?
Kann mir jemand den Weg weisen? Vielleicht sogar mit Beispiel-Servern, die ich bestellen könnte.
Muss ich sonst noch auf was achten? Geht das dann alles mit diesen Devolo-Adaptern, dass alles richtig vernetzt ist?

Danke schonmal.

Viele Grüße,
mcatis
 
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Wenn du keine Ahnung hast, wieso holst du dir nicht Hilfe von einem Fachmann? (ja, die kosten geld)
Wenn du einfach ein NAS benutzt hast du das Problem das Inkositenzen entstehen können, wenn mehrere Leute gleichzeitig die gleiche Datei bearbeiten. Für Backups oder wenn klar definiert ist welcher Benutzer welche Dateien benutzt, ist das OK. Es gibt natürlich Möglichkeiten die solche Probleme verhindern, da verweise ich jedoch wieder auf meinen ersten Satz.
 
Oooooder ein Git Repository, je nachdem, was das für Daten sind und wie der Zugriff erfolgt
 
Was Du möchtest, ist kein Server sondern nur ein NAS. Ein ProLiant ist damit überdimensioniert, die LinkStation von Buffalo aber explizit für den Heimgebrauch, dabei sind die Buffalos sowieso schon immer in ihrer Funktionalität deutlich beschränkter als die NAS anderer Hersteller. Wenn Du über 2TB brauchen solltest, dann empfehlen sich Qnap Turbo Station TS-269 Pro 4TB oder Synology DiskStation DS214+ 4TB. Wenn tatsächlich 2TB aureichen, dann tut es auch Synology DiskStation DS214+ 2TB. Von QNAP gibt es auch Turbo Station TS-269L auch als 3TB-Modell.

PLC zur Vernetzung ist nur sinnvoll, wenn Du nciht mehr als ein paar kleine Word-Dokumente darauf ablegen willst. Wenn das NAS auch für Backupzwecke genutzt werden soll, wovon ich mal ausgehe, ist PLC vollkommen ungeeignet. Dann sollte von jedem Rechner ein GBit-Kabel zum Switch gehen und das NAS dort mit 2 Kabeln angeschlossen sein.

Wenn weitere Datensicherheit gewährleistet sein soll, kann man auch zwei gleiche NAS anschaffen und das zweite NAS entweder als Backupziel oder auch als Spiegel des ersten NAS verwenden. Backups von den PCs muss immer, egal ob NAS oder Server, eine auf den PCs lokal installierte Backupsoftware oder das Windows-eigene Backupprogramm erledigen.
 
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Wenn du ne Firma hast und dir deine Daten wichtig sind, würde ich mir nen kleinen Server mit nem Raid 5 anschaffen und die Daten auf ein LTO5 Band sichern. Außerdem hast du auch zukünftig mehr Möglichkeiten mit nem richtigen Server. Die Lenovo Think Server kosten nicht die Welt. Da Server 2008/2012 drauf und 3 oder 5 Platten rein.

Da nen LTO5 Streamer dran und jeden Tag auf Band sichern. Theoretisch reicht dir ein Band. Ist dann zwar nicht Revisionssicher, aber sicherer wie ne Spiegelung etc....
 
Ohne das entsprechende Know-How solltest du dir hier wirklich Unterstützung holen, denn was passiert denn wenn die Daten morgen alle weg sind und das Backup fehlgeschlagen ist weil du einen Fehler gemacht hast?

Ich würde hier auf einen kleinen HP Server setzen, die ML310 bekommt man sehr günstig: http://geizhals.de/hp-proliant-ml310e-g8-674785-041-a884088.html
Den mit drei weiteren 500er Festplatten ausstatten, im Raid 10 laufen lassen und noch etwas RAM dazu stecken.

Soll es bei einer reinen Datenablage bleiben kannst du dir das OS quasi aussuchen, selbst ein Client OS würde 10 gleichzeitige SMB Sitzungen mitmachen. Besser (aber auch teurer) wirds natürlich mit einem Server OS. Dann hast du zusätzlich die kompletten Möglichkeiten die MS im Unternehmensumfeld bietet, allen voran das Active Directory.

Für die tägliche Sicherung kannst du auf externe Festplatten (sehr günstig) oder ein Bandlaufwerk (teurer aber robuster) zurück greifen. Alternativ bieten sich auch noch RDX Medien an, das sind Festplatten in einer Plastik Catridge.
 
Irgendwie sind die Vorschläge widersprüchlich. Da werden im gleichen Post sowohl Ratschläge für die notwendige Hinzuziehung eines Fachmannes als auch Teilezusammenstellungen für einen Selbstbauserver genannt. Kein Fachmann wird sich auf den Spruch "ich hab' da schon mal was vorbereitet" einlassen.
 
Doch, wenn derjenige der es postet besagter Fachmann ist macht es Sinn. Nichts anderes würde ja auch jeder andere machen.

Außerdem macht es nochmal einen Unterschied ob ich jemanden zum Einkaufen der Hardware oder zum Aufsetzen des Systems brauche. Ersteres ist auch gut über das Forum möglich.
 
Damit war nicht der Ersteller des Threads gemeint sondern die die antworten...
 
Bei einer Firma mit 5 Angestellten ohne Ahnung empfiehlt sich immer ein Fachmann. Normalerweise sind bei der Größe die Daten schon sehr Wertvoll.
 
IndianaX schrieb:
Bei einer Firma mit 5 Angestellten ohne Ahnung empfiehlt sich immer ein Fachmann. Normalerweise sind bei der Größe die Daten schon sehr Wertvoll.

Da hat er recht :)
 
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Frag mich echt wie man auf die Idee kommt da was günstiges hin zu stellen. Wie viel Umsatz macht die Firma? Wie viel Kostet es wenn alle Daten weg sind? Wie lange dauert es bis alle wieder Arbeiten können?
==> Selbst wenn ein Experte 10k€ will .. lächerlich!
 
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