Wann sollte man von Billig-Mainboards die Finger lassen?

Elitegroup bietet alle aktuellen Sockel an.
Allerdings sind die auf dem deutschen Markt kaum vertreten.

Ich hab noch nie mehr als 65€ für ein Mainboard ausgegeben, sehe die Komponente als eher nebensächlich an.
Ein Mainboard muß, grob ausgedrückt, ja nur funktionieren und genügend Anschlüsse/Funktionen bieten.
Leistungssteigerungen erzielt man damit keine.

Dafür habe ich dann lieber mehrere Mainboards. Meine vier AM3 Mainboards (gebraucht) haben 140€ inkl. gekostet.
Und auf der Suche nach einem guten und günstigen Mainboard komme ich immer wieder zu Biostar.

Also nicht immer von Werbelügen bzw. Markenwahn das Geld aus der Tasche ziehen lassen.
Erst recht nicht wenn es in einem alten Artikel drin steht.

Außerdem gibt es einen großen Unterschied zwischen billig und günstig.
 
Zuletzt bearbeitet: (PN)
Z68 is Z68, egal ob 80€ oder 300€
AM3 is AM3, egal ob 50 oder 300€

teurere haben mehr austattung als günstigere,
teurere sind tendenziell übertaktungsfreudiger.

mehr muss man dazu nicht sagen..
 
OHHHNEIN, was hier schon wieder von manchen für Blödschei* verbreitet wird...pfff damn 'it.
Der nächste newbie der hier reinschaut und geplant hat sich ein High-End-System zuzulegen, wird sich denken; Oh gut am Mainboard, da kann ich schön sparen - so'n günstiges Dingens wird's schon für die gleiche Leistung und Qualität regeln :o (jaja ja wärs glauben mag, [und die Festtagsgeschenke bringer gibt es wirklich, darum suchen die Verneiner des Leistungszuwachs durch mehr investiertes Geld auch an Ostern Ostereier^^] dem spendiere ich 1337 virtuelle Euro).

gucken da gut: http://www.tomshardware.de/x58-Mainboards,testberichte-240378.html
 
Hat eigentlich einer von euch den Artikel mal unvoreingenommen gelesen ?

Denn was dort steht stimmt prinzipiell schon, es wird ja nirgendwo gesagt das z.b. ein PC mit P67 viel schneller ist als einer mit irgendeinem "billigeren" Chipsatz, sondern nur ...
Denn nicht jeder Chip bietet Unterstützung für schnellste Speicher- oder Grafikkartentechnologie. Auch die Integration modernster Festplattencontroller ist nicht bei allen selbstverständlich.

Und das heist ja nur soviel wie das z.b. nicht jeder Chip SATAIII integriert hat und das sowas zumindest theoretisch bzw wenn man ne flotte SSD hat ein erheblicher Geschwindigkeitsunterschied ist kann wohl niemand bestreiten :D

Kann man jetzt natürlich alles drehen und wenden wie man will, aber bitte, vergesst nicht das der Artikel sich primär an Leute richtet die von Computern keine Ahnung haben und nicht an irgendwelche Hobbynerds :freak:
.
 
Ja, der Artikel ist garnicht mal schlecht, vor allem für Leute die sich vorher noch nie mit der Materie beschäftigt haben.
Nur die Schlüsse die der TS daraus zieht sind falsch.
Deswegen gibts hier auch die vielen Aufschreie schätze ich :D

Es gibt eben genug Boards < 100€ die ne gute Ausstattung haben (moderner Chipsatz, SATA III COntroller, USB 3.0 Controller usw.).
Und der Memory Controller liegt ja eh schon lange in der CPU, von daher hat das Mainboard da nicht viel Einfluss drauf.

Generell würde ich sagen:
Beim Mainboard Kauf nicht primär auf den Preis schauen, sondern erstmal festlegen welche Features man benötigt und welche Boards diese Features bieten.
Wenn man übertakten will kann man sich evtl. noch anschauen wie es um die Spannungsversorgung für die CPU bestellt ist und wie stabil das Teil läuft (Erfahrungsberichte, Reviews).

Es gibt leider mehr als genug Leute die sich einfach ein sauteures MB kaufen und dann die meisten Features überhaupt nicht benutzen, nein im Gegenteil, oft sind sie sogar durch die vielen Funktionen/BIOS-Optionen überfordert.
 
@Cr[0]miX

Oh gut am Mainboard, da kann ich schön sparen - so'n günstiges Dingens wird's schon für die gleiche Leistung und Qualität regeln

Genauso so ist es! :)

In deinem verlinkten Text (THG = Kotz, aber lassen wir das mal^^) ist die Empfehlung im übrigen auch das günstigste Board. Steht demnach in direkter Divergenz zu deiner Aussage! :)
 
Wie sieht es aus mit Übertakter/nicht Übertakter-Boards?

Gibt es da noch andere Unterschiede als die Übertaktungsfunktion im Bezug zur Geschwindigkeit?
Sind da schnellere Chips verbaut? Oder ist das Board einfach auf mehr Strom ausgelegt?
 
Die Chipsätze sind immer gleich schnell die haben einfach eine bessere Stromversorgung und ein paar BIOS-Funktionen mehr.
 
rzrit schrieb:
denke das stammt noch aus zeiten in denen es sis chipsätze gab ;)
So übel waren die nicht! Da gab es noch schlimmeres.
In meiner PC-Anfangszeit waren es 19! Chipsatz-Hersteller.
 
ups - habe nicht aufs Datum geschaut. ;)
 
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