Warum ist PayBack (heute noch) eigentlich so unbeliebt?

h00bi schrieb:
Poste doch mal bitte deine Amazon bestellhistorie der letzten 365 Tage.
Putzlappen
Spannbettlaken
Matratzebtopper
Schrauben für Vesahalterungen
SSD
Salzsäure
HUE GU10 Birnen
Uhu Endfest
Flusensieb für den Trockner
NZXT H9 RGB+
Handyhülle für das 17 Pro Max
Schutzglas
Halterung für den HomePod Mini
HomePod Mini


Gern geschehen. ☺️ 😉
 
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h00bi schrieb:
Ich persönlich finde es ja ganz amüsant, mit dem Punkte sammeln auf das Konto meiner Freundin ihr Profil bei den Datenkranken zu verfälschen.
Und auch das haben die sicher längst herausgefunden, durch Filter, KI, Bewegungsdaten, Cookies und sonstiges. :evillol:
 
h00bi schrieb:
, der Vermieter dich deswegen auch nicht rauswirft und es auch Staatsgewalt nicht interessiert... so what?
Das Problem bei Datenmissbrauch ist ja, das das ja nicht immer gleich dramatisch enden muss wie z.B. in einer Entlassung.
Oftmals sind das ja viel kleinere Nachteile.
So gabs beispielsweise mal Berichte von Webshops die Usern höhere Preise angezeigt haben, die ein Mac OS hatten (anhand der Browserkennung). Weil man Mac OS-Usern unterstellte höheres Einkommen zu haben und damit auch mehr Zahlungsbereitschaft.

Also auch scheinbar harmlose Datenpunkte können Nachteile haben. Und Du weißt halt auch nicht, wie die andere Seite die Daten interpretiert. Um mal bei dem Mac OS Beispiel zu bleiben: Möglicherweise ist die Idee ja auch Quatsch. Nur der Webshop-Betreiber interpretiert halt die Daten so und Du hast trotzdem den Nachteil, ob die Interpretation nun korrekt ist oder nicht.

h00bi schrieb:
auf das Konto meiner Freundin ihr Profil bei den Datenkranken zu verfälschen.
Falsche Daten ist übrigens auch ein großes Problem. Die müssen nicht mal nur da auftreten wie in dem Fall, wo es provoziert wird. Die können auch durch Softwareprobleme auftreten. Gerade was so Datenzusammenführungen angeht, gibt es erfahrungsgemäß (kennt jeder Programmierer) immer irgendwo Probleme.

Zudem verändern sich die Bedeutungen von Daten und die technischen Möglichkeiten im Laufe der Zeit. Daten die heute noch unproblematisch sind können in 5 Jahren ein Problem darstellen.
Es gibt da auch historisch dramatische Beispiele. Wie die Religionsangabe bei der Volkszählung. Dank dessen wussten dann die Nazis, wo die ganzen Juden wohnten, die nach damaliger Nazi-Ideologie aus dem Volkskörper entfernt gehören.

Schlussendlich muss man sagen: Gibt keine wirklich durch und durch harmlosen Daten und die beste Schutzstrategie ist, wenn erst gar keine Datensammlungen über einen existieren.

In der Praxis wird man ein "zero-data" realistischerweise natürlich nicht hinkriegen. Aber wenn Datenabgaben vermeidbar sind, ists nicht der schlechteste Rat das dann halt zu machen.
 
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andy_m4 schrieb:
In der Praxis wird man ein "zero-data" realistischerweise natürlich nicht hinkriegen. Aber wenn Datenabgaben vermeidbar sind, ists nicht der schlechteste Rat das dann halt zu machen.
Eben! Und dazu gehört dann auch, solche Sachen wie Payback und auch die Schwemme der marktspezifischen Apps weitestgehend zu ignorieren.

Dabei gehts nämlich niemals um Grosszügigkeit, sondern um Kundenbindung und Erforschung des Einkaufsverhaltens, damit man seine Kunden maximal manipulieren kann. Für minimale Centbeträge an Vorteilen erlaubt man dann solchen Unternehmen wie PayBack, sein gesamtes Einkaufsverhalten auszuforschen und zu verkaufen.

Die Spitze stellen inzwischen die Apps dar, bei denen man seine Kassenbons einscannen kann, damit man angeblich einen Überblick über seine Ausgaben hat - tatsächlich werden die Kassenbelege ausgewertet und zusammengeführt, so dass der Anbieter sehen kann, was man wo einkauft.

Die Werbegeier und Kundenmanipulatoren freuen sich über jeden Doofen, der sowas nutzt.
 
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Tja einfachste Lösung ist auch Google und die anderen so weit zu verbannen.
Wieso sollte ich mich dem ergeben und deswegen aufgeben.
Ich brauch kein Payback. Ich kauf einfach bewusster ein statt nur auf Angebote anzuspringen.

Ich brauch auch kein Shoop oder andere tracking müll der mein verhalten analysiert.

Die Leute denken immer es würde keine negativen folgen für sie haben.
Aber die Marktforschung beweist den firmen ja das leute sich um preise kaum kümmern und ihre Lieblings Marken weiter kaufen.
Und am ende sind wir da wo wir sind. Alles wird teurer und die hälfte sind einfach Trittbrettfahrer die ihre preise "dem markt" anpassen.

Gutes beispiel sind kopfhörer. Wieso wurden die spitzen modelle der top marken. jedes jahr teurer.
Die technik das jahr davor wird kaum 100€ billiger gewesen sein. Mondpreise abrufen und dann bei 10% anktionen so tun als ob man es verschenkt und die leute eskalieren und kaufen.

Also wundert euch nicht wenn ihr einfach bei jedem mist mit macht und immer fleißig bei amazon bestellt und den markt versaut.
 
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Ich denke mal, insbesondere bei Payback sind sich viele dieser Datensammelei auch gar nicht bewusst.

Weil geworben wird ja mit Punkte sammeln, um Rabatt zu bekommen. So wie man halt in Bäckereien oder Dönerläden manchmal so 'ne Stempelkarte kriegt. Nur das Payback eben Ladenübergreifend funktioniert.
Das ist, was suggeriert wird.

Mir ist auch nicht so ganz klar, warum Payback in der Form überhaupt legal ist.

Denn klar. Der Teil wird auch erfüllt. Aber das ist letztlich nur ein Vehikel um Daten abzugreifen. Und das wird aber nicht so klar rausgekehrt. Gibt ja keine Payback-Werbung a-la "Wir forschen sie aus, damit ihnen besser das Geld aus der Tasche gezogen werden kann und im Gegenzug kriegen sie ein paar belanglose Prämien".

Insofern würde ich das schon als Verbrauchertäuschung bewerten.

Man stelle sich mal das in anderen Bereichen vor. Man holt sich Handwerker ins Haus und die Reparieren dann so leidlich auch was auch immer die reparieren sollen und erleichtern ein gleichzeitig und ohne weitere Mitteilung um Wertgegenstände.
Das wäre natürlich ganz klar illegal. Und würde dann der Handwerksbetrieb sagen: "Wieso? Das Recht räumen wir uns doch hier auf Seite 10 im Kleingedruckten ein.", würde das doch ziemlich sicher rechtlich nicht durchgehen.
 
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Was die meisten völlig missachten: Payback ist für die Händler nicht kostenlos, die Teilnahme kostet in der Regel 2% den Einkaufssumme.

Sprich, das fleißige Zücken der Payback-Karte wird auf lange Siht die Produkte zusätzlich verteuern. Weil das Geld wird sich der Händler über Preiserhöhungen zurückholen. Von Payback bekomme ich 1% zurück.. und das andere 1%? Das kommt aus meiner eigenen Tasche..

Congratilations, you have played yourself.....
 
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andy_m4 schrieb:
Ich denke mal, insbesondere bei Payback sind sich viele dieser Datensammelei auch gar nicht bewusst.

Weil geworben wird ja mit Punkte sammeln, um Rabatt zu bekommen. So wie man halt in Bäckereien oder Dönerläden manchmal so 'ne Stempelkarte kriegt. Nur das Payback eben Ladenübergreifend funktioniert.
Das ist, was suggeriert wird.

Wie kann man sich als erwachsener Mensch dessen nicht bewusst sein, wie oft bekommt ihr Zeug geschenkt von großen Firmen? Der gesunde Menschenverstand gebietet es doch schon, dass man sich fragt: "Was ist für die Firmen drin? Die machen das ja sicher nicht aus Großzügigkeit." Das in den Bäckereien ist anonym, auf den Stempelkarten steht kein Name drauf. Payback ist personalisiert, auch da sollte eigentlich klar sein, dass es nicht vergleichbar ist.
 
thrawnx schrieb:
Das in den Bäckereien ist anonym, auf den Stempelkarten steht kein Name drauf. Payback ist personalisiert, auch da sollte eigentlich klar sein, dass es nicht vergleichbar ist.
Ja. Sicher kann man darauf kommen.
Trotzdem ist das Problem eher abstrakt und daher auch nicht direkt greifbar.
Und insbesondere hat man bei Datenschutz das Problem, das man etwaige Nachteile eben nicht direkt spürt oder wenn, dann nicht mit der Datenabgabe in Zusammenhang bringt.

Und es ist vielfach sicher nicht nur einfache Unwissenheit, sondern auch Desinteresse und/oder Verdrängung.

Insofern würde ich die Kunden die da mitmachen und sich ne Payback-Karte holen auch nicht völlig aus der Verantwortung entlassen. Aber man macht sichs auch zu einfach, in dem man da sagt: Die haben selbst schuld.

Man darf ja auch nicht vergessen, das unsere heutige Welt komplex ist und jeder auch ohnehin mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen hat. Da jede Thematik zu durchdringen, da sind weder Zeit noch die Kapazitäten da.
Und insbesondere, wenn man ohnehin knapp bei Kasse ist, nimmt man halt solche Dinge dann gerne und zu unkritisch mit.

Man darf ja auch nicht vergessen:
Die andere Seite hat Spezialisten die den ganzen Tag Zeit haben sich Strategien zu überlegen, wie man eigene halbseidene Produkte an den Mann bringen kann.

Genau deshalb gibt es ja auch Verbraucherschutz. Damit die die was verkaufen wollen eben diesen Vorteil nicht beliebig stark ausspielen können.
 
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Bully49 schrieb:
Woher kommt diese Behauptung?
Sry war länger weg. Die Behauptung kam vor Jahren mal von mehreren Personen. Mir ist Payback nur wieder eingefallen weil jemand zum Zeitpunkt des Threads erstellen, einer seine Karte zückte. Hatte es schon ganz vergessen und lange nichts mehr von gehört. Gründe wurden nie wirklich genannt, vlt n paar mal das es unserös ist oder so.

Also ich finde es schon teils ironisch. 2025 hatte ich die Macke mit den Datenklau von allem möglichen, zum Glück hab ich das wieder besser im Griff und laufe nicht mehr so "paranoid" rum, weils einfach sinnlos in der heutigen Zeit ist. Es wird einfach überall etwas getrackt, selbst wie schon angesprochen, hier im Forum.

Zu den Angeboten/Rabatten und der Manipulation + die Rewe usw Apps:
Vlt bin ich dafür nicht anfällig oder so, aber ich kaufe nur das was ich sowieso brauche. Ich vergleiche auch immer die Preise und fall nicht auf X% Rabatt, Guthaben oder Preisknüller rein. An meinem Kaufverhalten bei Lebensmittel etc hat sich nichts geändert.

Wenn ich aber z.B bestimmten Käse brauche und der ist mit der App günstiger als woanders ohne App, warum sollte ich dann den günstigeren Preis nicht mitnehmen? Anders habe ich z.B bei einem anderen Laden ein Angebot ohne App was billiger ist, dann kaufe ich es halt dort ohne App.

Das selbe mit den Punkten. Mir doch egal wenn es für Artiel X 10x Punkte gibt, wenn ich das gar nicht brauche? Dann ist mir ein X 10 mal Punkten doch egal.

Bei großen Einkäufen und wie ich kürzlich gesehen habe klappt das Punkten sogar über Amazon - wenn ich teure Artikel kaufe und dafür nicht wenige Punkte bekomme (oder oft bei Amazon bestelle), warum soll man sich das Geld nicht mitnehmen?

Der Punkt Daten ist (für mich) kein großes Argument mehr weil ich mich 1. Damit verrückt gemacht habe 2. Es unvermeidbar ist außer man verzichtet und zahlt eben mehr für den Artikel den man sowieso kaufen will & 3. muss ich Google usw zwar nicht alles preisgeben aber komplett ohne geht's halt gar nicht mehr. Dann müsste man auch zich Seiten meiden die tracken (und das werden immer mehr) oder komplett untertauchen, was aber wie ich die ganzen Jahre zu spüren bekommen habe, massive Einschränkungen und Aufwand hat.

Toll finde ich die Entwicklung überall ganz gewiss nicht, aber wie hier schon jemand schrieb ist das ein Kampf gegen Windmühlen und mit massiven Aufwand verbunden + ich dürfte theoretisch nichtmal ein Smartphone usw haben.

Ich kann die Leute all zu gut verstehen die alles tun um ihre Daten (fast) nirgends zu lassen, das tat ich etliche Jahre selber. Irgendwann kam aber eben der Punkt wo ich merkte das es meiner Psyche extrem geschadet hat und auch einiges im Geldbeutel. Nicht jeder hat so viel Kohle das man auf die Rabatte verzichtet, das ist einfach so in der heutigen Zeit.

Solange man nur das kauft was man sowieso kaufen will/muss, nehme ich doch gerne Rabatt oder wenn ich Payback hätte, auch die Punkte mit. Wer dann Sachen kauft die er sonst nicht kaufen würde weil logisch Manipulation und Kundenbindung immer dahinter stecken, dann macht der jenige aber etwas falsch.

Ich sehe z.B wie viel ich jährlich bei Amazon so ausgebe, hätte ich von Anfang an Paypal benutzt, dann hätte ich schon nicht wenig Punkte/Geld bekommen. Das wären schon Hunderte eher Tausnd+ von Euro gewesen.
Beim normalen Einkaufen selbst, hätte ich mit Payback kaum Vorteil weil ich keine Läden mehr hier habe die das noch nutzen. Online (v.A Amazon) sieht das aber schon ganz anders aus. Und auch da kaufe ich nur das was ich brauche und nicht weil ein Rabatt irgendwo drauf liegt.

Das (v.A Amazon) bewegt mich sogar eher dazu mir mal PayPal zuzulegen weils eben nicht wenig ist & ich auf diese Lockangebote/Rabatte/Punkte nicht reinfalle, sondern sie nur dann nutze wenn ich sie brauche. Wenn ich 5% auf etwas bekomme was in 7 Tagen abläuft und ich es aktuell noch nicht brauche, dann kaufe ich es auch nicht und hol es dann wenn ich es brauche und nicht weil mir ein Zeitfenster aufgelegt wird.

Ich weiß gibt viele die es dann machen, bei mir zieht dieser Kram aber nicht. Ich kaufe was ich brauche und auch erst wann ich es brauche, soll der Rabatt doch verfallen - irgendwann kommt er sowieso wieder & selbst wenn nicht, dann spare ich trotzdem Geld indem ich dann nicht einfach 10x den Artikel hole für irgendwann mal. In der Regel wird der Artiel dann nur 1-2x gekauft und schon hab ich Geld gespart egal wie viel Rabatt/Punkte da vorher liefen.

Ich kenne auch die ganzen Maschen mit Werbung, Mogelpackung, violettes Licht bei Obst, Einkaufswagen die extra so gebaut sind das die Artikel nach hinten rollen damit man denk man hat ja noch gar nicht so viel uvm. Hab mich damals mal aus Interesse total reingefuchst. Wenn man die Tricks kennt (obwohl es vorher bei mir auch schon so war), dann weiß man erst Recht wie das ganze System aufgebaut ist.

Bestes Beispiel in Angebot/Preisknüller, anstatt nur auf den Rabatt & Preis zu achten, schaue ich mir die "Preis der letzten 30/60/90 Tage" an und sehe sofort ob es wirklich günstig ist oder ob es sowieso mal billiger war und es nur als Trick dient.
 
Dudde schrieb:
Vlt bin ich dafür nicht anfällig oder so, aber ich kaufe nur das was ich sowieso brauche. Ich vergleiche auch immer die Preise und fall nicht auf X% Rabatt, Guthaben oder Preisknüller rein. An meinem Kaufverhalten bei Lebensmittel etc hat sich nichts geändert.

Wer würde das nicht von sich behaupten - und doch ist das Paybacksystem trotz des hohen Zusatzaufwandes seitens Geschäfte und Payback selbst ein ertragreiches Geschäft.
 
Bully49 schrieb:
Whow, das ist eine lange Antwort
Musste ja auf den ganzen Thread antworten 1+ Monat :D
KitKat::new() schrieb:
trotz des hohen Zusatzaufwandes seitens Geschäfte und Payback selbst ein ertragreiches Geschäft.
Aufwand mach ich mir keinen, sogar weniger als mit Rewe App o.Ä nötig. Wenn ich mal was übersehe, Pech.
Das sie selber ein gewinnbringendes Geschäft sind ist mir klar, sonst würde es das schon gar nicht mehr geben. Das viele Leute unnötig etwas kaufen ist wohl deren Meistgewinn.

Wird aber auch Leute geben die es nebenbei nutzen und nicht stundenlang einen X10 Bonus suchen, das läppert sich dann aufs Jahr mit Hunderten/Tausend Euros auch zusammen.
 
Dudde schrieb:
Aufwand mach ich mir keinen, sogar weniger als mit Rewe App o.Ä nötig. Wenn ich mal was übersehe, Pech.
Ich meinte damit nicht deinen Aufwand, sondern den der Unternehmen (Supermarkt + Payback-Unternehmen).
Die ganzen Mitarbeiter, Apps, sonstige Arbeitszeit, Karten, zusätzliche Werbung, etc. müssen ja erstmal mit Einnahmen gedeckt werden.
Und danach bleibt noch Gewin übrig.
 
@KitKat::new() Aso. Ja das stimmt. Aber interessiert mich das als jemand der es nur nebenbei nutzen würde? Sollen sie halt dran verdienen, umso länger wirds das geben 😉

Welches Unternehmen will keinen Gewinn machen? Dann müsste ich ja auch Amazon usw meiden, wenn ich das nicht "unterstützen" will.
Warum sie das alles finanzieren können & trotzdem viel Gewinn machen, hab ich mir mal angesehen. Das meiste kommt eben durch das "ich muss Punkten & dann nicht drauf achten ob es woanders billiger wäre weil gibt ja Aktionen wo die Punkte dann mehr Wert sind bla bla".

Mag in der Theorie manchmal ja stimmen, trotzdem würde man (erstmal) mehr ausgeben und dann müsste man die XY Auszahlung gegenrechnen und nur Zeitraum X einlösen usw. Viele machen/denken das so. In der Praxis zahlen sie dann trotzdem mehr oder geben die Punkte für etwas aus, was sie sonst mit Geld nicht kaufen würden usw. (Meist die "Sammler").
 
Dudde schrieb:
@KitKat::new() Aso. Ja das stimmt. Aber interessiert mich das als jemand der es nur nebenbei nutzen würde? Sollen sie halt dran verdienen, umso länger wirds das geben 😉
Je schneller es verschwindet, desto kürzer müssen Konsument*innen den Mist finanzieren
 
@KitKat::new() Womit finanziert man es denn außer mit Daten?
Wüsste nicht was da die Mehrkosten sein sollen.
 
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Dudde schrieb:
Womit finanziert man es denn außer mit Daten?
Daten sind ja kein Wert ansich. Die sind ja für ein Unternehmen nur interessant, wenn die sich monetarisieren lassen.
Und klar finanziert das auch der Nutzer mit. Oder meinst Du die Prämien die ausgeben werden werden Dir geschenkt?

Dudde schrieb:
Welches Unternehmen will keinen Gewinn machen? Dann müsste ich ja auch Amazon usw meiden, wenn ich das nicht "unterstützen" will.
Ich will jetzt hier keine Lanze für Amazon brechen. Aber ich würde schon unterscheiden zwischen Unternehmen die mir irgendwo auch ein Gegenwert bieten und Firmen die mich vor allem abzocken wollen und mich, damit ich das nicht merke, mit irgendwelchen schrottigen Prämien abspeisen.

Das Problem ist zusätzlich, das die halt auch nicht ehrlich sind. So ein Verhalten sollte man nicht noch belohnen.
 
andy_m4 schrieb:
Oder meinst Du die Prämien die ausgeben werden werden Dir geschenkt?
Naja die gibt's denke ich mal um Leute zu Käufen zu ködern. Wenn man es aber nur dafür nutzt um bei sowieso gewollten Käufen einen Rabatt findet, warum nicht mitnehmen? Mehr oder öfters kaufen tu ich ja trotzdem nicht nur weil grad ein Rabatt läuft 🤷‍♂️
andy_m4 schrieb:
und mich, damit ich das nicht merke, mit irgendwelchen schrottigen Prämien abspeisen.
Andere Email nutzen um nicht voll gespamt zu werden und vlt mal dann gucken wenn man grad etwas kaufen will fällt mir da jetzt ein. Und jedes mal nach Rabatten suchen ist ja auch gar nicht nötig, man kann etwas für sagen wir mal 500€ kaufen und krallt sich ohne extra Suche/Email gucken etc nur die Punkte indem man die Karte zückt oder eben über Paypal auf die Seite geht und es dann einfach so kauft. Dafür braucht man nichtmal eine App und kann es direkt übern Browser machen.

Ist diese "Weiterleitung" auf die gewünschte Seite wie z.B Amazon denn irgendwie gefährlich? Wenn ja, was genau daran?

Das sie nicht ehrlich sind, ist ja nun auch kein Einzelfall. Darum geht's mir jetzt aber auch nicht. Jeder kann sich im Vorfeld schlau machen ob man bereit ist seine Daten/Käufe dann sichtbar zu machen. Das ist ja kein großes Geheimnis und Dinge wie MS/Win, Google usw fressen einem ohne Mehrwert die Daten ebenso aus und man kann es nichtmal ausstellen außer Verzicht/Wechsel, aber da geht's mir eher darum das sie das genauso "geheim" machen ohne zu fragen & vs Punkte der Konsument nichtmal etwas davon hat.

Will das damit nicht schön reden oder "andere machen es auch/schlimmer", das alles nicht nett, ging mir im Vergleich nur um bissl Mehrwert vs gar keinen.
 
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