Was ist denn jetzt die Frage?
Ich für mein Teil krieg immer das große Grinsen, wenn hier versucht wird, UEFI ins MBR-Schema zu pressen. Das paßt natürlich nicht.
Nein, man braucht nicht fünf Bootpartitionen. Man braucht eine.
Nein, man muß nicht vor der Installation von OS "whatever" alle anderen Festplatten abklemmen. Der Installer ist schlau genug, die bestehende Bootpartition (richtig) zu konfigurieren.
Warum Windows mit UEFI? Ganz einfach, weil im Gegensatz zu allen anderen OS Microsoft sich streng an die Vorgaben hält und Windows
entweder im MBR-Schema im BIOS-Modus
oder im GPT-Schema im UEFI-Modus einrichten läßt. Ein Umzug ist nicht vorgesehen (machbar, aber nichts für den Anfänger) sodaß man lieber gleich von anfang an auf UEFI setzen sollte.
Ob man Secure Boot braucht? Keine Ahnung - für Privat "braucht" man es sicher nicht, profitiert aber davon, weil sich nicht jede Software einfach so da einklinken kann.
Schnellerer Start und sowas sind angenehme Nebeneffekte, aber auch nicht wirklich relevant.
Kritischer sind Partitionslayout - MBR stößt schon seit Jahrzehnten an seine Grenzen -- in bezug auf Robustheit und Erweiterbarkeit.
Kritischer ist auch die erwähnte Vereinheitlichung von Bootpartitonen. Nie wieder im MBR rumdoktern müssen.
Ein USB-Stick wird bootfähig einfach deswegen, weil man ihn mit FAT32 formatiert und einen EFI-Loader draufkopiert; keine besonderen Sperenzchen erforderlich, wo man (mit Windows) eh nicht besonders gut drankommt.
Viele USB-Ports am Mainboard? Viel Spaß im BIOS-Modus, die werden da alle enumeriert, das kann dauern und es gibt genug Fälle, wo der PC mit zunehmenden USB-Geräten erst gar nicht mehr startet wegen Bus Timeouts; dann hilft nur, die USB-Geräte abzuziehen, PC starten und wieder dran damit.
Unterstützung für Erweiterungskarten / Option ROM / PXE? Gut, sowas braucht hier keiner, Grafikkarten sind bekanntermaßen nicht bootfähig. Aber dennoch, auch Grafikkarten können mit UEFI höhere Auflösungen fahren und können vor allem graphische Benutzerschnittstellen anzeigen, sodaß sowas wie rEFInd möglich wird oder ganz einfach lustige ASUS-Firmware-Einstellungen. Da reden wir noch nicht vom signifikant größer gewordenen Platz.
Es hat seinen Grund, warum BIOS schon vor über einem Jahrzehnt abgesägt wurde (die Forschungen dazu reichen sehr sehr viel weiter zurück).
Ja, klar kann man sein System im Legacy-Modus betreiben, wenn man das möchte, muß aber zunehmend Probleme und Störrigkeiten in Kauf nehmen, von denen noch nicht mal unbedingt sofort erkennbar sein muß, daß die einfach in erwähnter Legacykonfiguration begründet liegen.