Raid0 bringt bekanntlich für das OS wenig, da Du damit primär die Burstrate steigerst und die Ausfallsicherheit gering ist. Wichtig ist Zugriffszeit (Random Access) und Random Write.
Solltest Du ein Betriebssystem ohne spezielle Tweaks haben insbesondere unter NTFS, dann sind 1 Platter SATA-HDDs mit NCQ vorzuziehen, wohlmöglich mit einem guten Kartencontroller mit Writeback Cache ala Areca.
Grund: Große 1 Platter HDDs sind leicht verwaltbar. Systempartitionen können ohne Probleme an den schnellen äußeren Sektoren einer HDD angelegt werden. Die Random Accesswerte sind noch akzeptabel, solange man den Rest der Platte unformatiert belässt und nur die äußeren Sektoren benutzt: Typischer Servereinsatz. 1 Platter HDDs sind relativ billig und sind am Ausfallsichersten im HDD Bereich ( 1 Platter = gerinste Wärmeentwicklung, geringste mechanische Belastung).
SSDs: Viele Vorzüge, genauso viele Nachteile und Unwegbarkeiten: In der Praxis noch zu teuer um Ausfallsicherheit mit meist nur purer sequentieller Performance zu erkaufen.
Unterstützung unter Windows nur marginal, dass heißt nicht, dass diese SSDs nicht unter 64bit laufen würden. Man sollte sich mit diesem Thema vorher beschäftigen.
Die Preisleistungsentwicklung ist im Moment noch schwer abzuschätzen, ebendso die Hardware und Featureintegration zukünftiger SSD Generationen, die z.T. schon längst hätten eingesetzt werden sollen: Rezession
Kauf nur unter Vorbehalt z.B. Intel E SLC SSD Serie und dann am besten nur einzusetzen, wenn man die Hälfte der SSD unpartitioniert läßt, um diversen Performanceeinbussen zu entgehen. Verdoppelt praktisch den wahren Preis. Bis dato im Consumerbereich die beste und teuerste Wahl eines Einzeldatenträgers. Allgemeiner Rat: SSDs nie bis zum Anschlag formatieren. 30 bis 50% ungenutzt lassen. Dann hat man länger daran Freude.
SAS: HDD mit guter Kontrollerkarte mittlerweile im ähnlichen Preisbereich wie eine Intel E SSD mit aber deutlich weniger Performance und zu wenig Performancevorteil gegenüber SATA HDDS wie der Velociraptor Reihe oder anderer HDDs.
Fazit: Ein Rechner mit genügend Arbeitsspeicher und optimierten Prefetch Einstellungen ist für die meisten schon schnell genug und wiegt die meisten Festplattenkäufe auf.
Viele vergessen auch, warum die Menüscreens erst verzögert unter Windows erscheinen, da diese den voreingestellten Delay nicht auf 0 gestellt haben und wundern sich wenn sie in diversen Onlinevideos, Menüs sofort aufgehen sehen. Ein System zu beschleunigen heißt in letzter Konsequenz auch nicht Windows einzusetzen oder zumindest Registrytweaks auszuführen.