Was haltet ihr von Ubuntu?

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und die Problemhardware nimmt immer weiter ab. Selbst meine Radeon HD 3450 lief sofort und ich konnte Compiz Fusion nutzen. Das wär vor nen paar Jahren noch fast undenkbar gewesen.

In den nächsten 20 Jahren wird es aber garantiert noch mehr Windowsnutzer geben als Linuxnutzer (im privaten Bereich). Aber fast alle, die ich kenne und eine Linuxdistribution ausprobiert haben, haben sich anschließend noch nen paar angeguckt und sind dann bei einer geblieben.

Aber das geht jetzt alles ein wenig vom Thema weg und wird wieder in irgendwelchen Diskussionen enden, ob die Hardware wirklich so gut unterstützt wird, wie einige behaupten, ob man die proprietäre Software mitzählen darf, ob Linux als Windowsersatz gesehen werden darf, ob...^^

wenn der TE noch Fragen haben sollte: stell sie
 
Ich hab grad Ubuntu mit KDE 4 laufen , am 3 Oktober ist die neue version rausgekommen :D
seit dem lagt fast nix mehr bei mir .
 
Der bekannte Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman hielt am gestrigen Mittwoch die Keynote zur Eröffnung Linux Plumbers Conference. Dabei kritisierte er Ubuntu-Sponsor Canonical deutlich – dessen Angestellte würden sich zu wenig an der Weiterentwicklung vom Kernel und anderen Open-Source-Projekten beteiligten, die Basis-Software für Linux-Distributionen entwickeln. Kroah-Hartman musste dabei zwar eingestehen, dass Canonical in den letzten Jahren mehr als die fünf oder sechs Patches beigesteuert hatten, wie er es vor einigen Monaten bereits in einem Vortrag behauptet hatte. In Wirklichkeit waren es nach seiner Zählung zwischen Linux 2.6.15 und 2.6.27-rc6 immerhin hundert Patches; Red-Hat-Entwickler hätten in der selben Zeit allerdings 11.846 Patches eingebracht, Novell-Entwickler 7.222.

Auch zur Entwicklung von X.org, GCC oder binutils hätten Canonical-Entwickler nur sehr wenig beigetragen, während auch hier Red-Hat-Mitarbeiter zu den aktivsten zählten. [...]

Quelle

Hoffentlich gräbt Canonical nicht auf Dauer denen das Wasser ab, die Linux im grossen Stil weiterentwickeln.

Gut an Ubuntu finde ich, dass sie Linux das Image "leicht zu bedienen" geben.
 
Also für Einsteiger gibt es denke ich nix Besseres als Ubuntu. Keine Distri ist mehr auf Anwendung und auf Otto-Normal-Benutzer ausgelegt als Ubuntu.
Wer dann genug Blut gewittert hat, der versucht dann auch schnell eigene Experiemnte wie andere Window-Manager oder Ähnliches, was natürlich bei Ubuntu gleichermaßen möglich ist.

Ich tendiere momentan jedoch eher zu Fedora, weiss nicht, gefällt mir momentan einfach schon allein wegen der recht guten Integration von SElinux besser. Aber das sollte bei nem Schul-Lappi (ich hatte sowas in der Schule nicht *schnüff* ) nicht weiter von belang sein.

Das Linux, Windoze überholen und verschwinden wird, halte ich für leicht übertrieben. Erstens ist es nicht das Ziel von Linux Windows zu vertreiben und zweitens profitiert man doch beiderseits sehr stark von der bestehenden Konkurrenz.
 
Epyx schrieb:
.... Keine Distri ist mehr auf Anwendung und auf Otto-Normal-Benutzer ausgelegt als Ubuntu.....
Imho ist Ubuntu nicht besser auf Otto-Normals ausgelegt, als Mandriva und Suse, es hatte bloß das bessere Marketing, wobei von vielen Usern an Ubuntu Sachen angepriesen werden, die bei anderen schon lange existiert haben.

Für Otto Normals gibt es imho die freie Wahl zw. Mandriva, Ubuntu und (open)Suse - und PC Linux OS.

Wem WLAN wichtiger ist, als andere Hardware, sollte mal PC-BSD ausprobieren. Mit Anleitungen aus FreeBSD-Foren werden da sehr viel mehr WLAN-Geraäte unterstützt, als in der Linuxwelt. ;)
 
Bin persönlich mit Mandriva und Suse nie richtig warm geworden. Mag seindas um ubuntu viel mehr Wind gemacht wird als nötig, aber gefragt wurde ja nach Ubuntu und ich hab nur mein persönliches Empfinden dazu geäussert.

Finde halt das man damit schneller und einfacher zu Rande kommt als mit den oben genannten. Leider führt das natürlich auch dazu, dass die Philosophie von Windows auf Linux abfärbt. Gerade bei Ubuntu hab ich schon desöfteren miterlebt, dass Systeme durch Unwissenheit kaputtgespielt wurden und man sich einfach sagt, dann installiere ich halt alles neu.

Bestes Beispiel ist dieser komische Wubi-Installer, wo man letzendlich garnichts mehr machen muss und sich nachher wundert warum nix geht.
 
Naja, als ich das erste Mal Ubuntu genutzt hatte, suchte ich tagelang nach grafischen Config-Tools für all das, für das Suse und Mandriva grafische Tools haben. Das Partitionsverwaltungswerkzeug verbiorgt sich jedenfalls bei Ubuntu, falls es auch im installierten OS noch vorhanden sein sollte, erstaunlich gut. Bei meinem letzten Ausflug in die Ubuntu-Welt mit Kubuntu (dieses Frühjahrs) mit KDE 4.0 hatte Kubuntu out of the box noch nichtmal Automount.
 
Was meinst du mit Automount? Bei mir werden alle Festplatten/Partitionen automatisch mit UUIDs in /media gemountet. USB-Sticks und CDs/DVDs werden auch automatisch gemountet. Und das schon seit ich Feisty benutze (hatte davor kein Ubuntu), auch bei der HardyBeta mit KDE4.0.1 im März 08.

Die graphischen Werkzeuge sind bei Ubuntu noch nicht so wie eine Systemsteuerung bei Windows gehalten, da Ubuntu trotz allen Spirenzchen und Schnick-Schnack ein Debian-Derivat ist und möglichst Linux-Artig bleiben soll.

Unter Ubuntu lässt sich ganz gut mit gparted Partitionieren (wie bei allen anderen Linux-Distries auch). Muss meines Wissens nach aber erst mit der Paketverwaltung installiert werden.

Ich finde Ubuntu macht trotz allem derzeit einen guten Spagat zwischen der Userfreundlichkeit von Linux und der Bequmen Handhabung von Windows. Wer nicht unbedingt wissen muss was man mit /etc/modules oder den Runleveln macht kann getrost zugreifen. Es gibt aber auch noch andere leicht bedienbare Linux-Distries, etwa Suse oder oben genanntes Mandriva. Ich mag Ubuntu gerne, weil meine "Hauptdistrie" Debian ist und ich mich wenig umstellen muss (jaja Gewohnheitstier^^).

Mal schauen wie sich Intrepid anfühlt. Es ist jedenfalls ein Linux das ich ohne bedenken Leuten installiere, die nicht mal mit Windows klar kommen. Danke der Paketverwaltung (das betrifft alle anderen Distributionen auch) haben die Leute z.b. weniger Probleme die richtige Software zu finden.

Gruß

Zedar
 
Naja, also als ich mal spaßeshalber Diablo2 im Frühjahr auf der KDE4-Kubuntu in Wine installiert hatte, musste ich, bevor ich in Wine das Spiel anschmeißen konnte, die Spiel-CD jedes Mal erst per Hand mounten; da ging nichts automatisch.

Dass man eine grafische Partitionsverwaltung erst nachinstallieren muss, finde ich wenig einsteigerfreundlich.

P.S.
Findet man die Partitionsverwaltung in (K)Ubuntu eigentlich unter einem selbsterklärenden Begriff, oder muss man den Programmnamen auswendig kennen?
 
Zuletzt bearbeitet:
naja vielelicht ist das gerade einsteigerfreundlich :)

Die wenigsten Wissen wo man unter Windows die Datenträgerverwaltung findet. Wenn ich da an meinen Bruder denke, würde er sowas zum Spielen finden, würde das Telefon bei uns nicht aufhören zu klingeln.

Prinzipiell ist in Ubuntu alles drin um das Teil zu benutzen, einiges muss man nachinstallieren manches nicht. Ist halt ein Kompromiss. Hab auch schon festgestellt, dass es sehr von Vorteil sit, wenn man schon während der Installation eine Internetverbindung besteht. Letzten Endes ist es eh Geschmackssache was man benutzt.
 
Findet man die Partitionsverwaltung in (K)Ubuntu eigentlich unter einem selbsterklärenden Begriff, oder muss man den Programmnamen auswendig kennen?
Jaein, ist dort als "Partition Editor" gelistet. Müsste noch übersetzt werden...
 
Epyx schrieb:
... Wenn ich da an meinen Bruder denke, würde er sowas zum Spielen finden, würde das Telefon bei uns nicht aufhören zu klingeln. ...
Wenns danach ginge, wäre Slackware die einsteigerfreundlichste Distro, weil DAU da aufgrund des konsequenten Fehlens grafischer Werkzeuge nichts kaputt machen würde - das kann nur jemand administrieren, der ordentlich was gelernt hat. Aber imho ist gerade das das Gegenteil von Einsteigerfreundlichkeit. Einsteigerfreundlichkeit meint die leichte Erlernbarkeit der notwendigen Bereiche der Administrierung durch einen ungebildeten Computer-Besitzer. Es hat nicht jeder nen Unix-Guru in der Bekanntschaft, der auch noch freiwillig Lust und Laune hat alle Systeme in seiner Bekanntschaft zu verwalten. Deswegen gibt es Einsteigerdistros, die auch von Einsteigern leicht verwaltet werden können. ;)
 
Ich selbst bin auch Ubuntu Nutzer, wenn auch nur im Parallel-Boot auf dem Laptop. Ich nutze Ubuntu aus den hier schon genannten Gründen: Ich kann ein Linux-System nutzen und muss trotzdem nicht viel einstellen oder konfigurieren, weil alles was ich brauche schon da ist. Hier und da mal was nachinstallieren, aber das ist ja ruckzuck erledigt.
Ich sag einfach mal, ein Ubuntu ist bequem und weil man sich nicht so viele Gedanken machen muss auch Einsteigerfreundlich. Die Paketverwaltung von debian, sprich .deb-Pakete, ist einfach toll. Ich meine mich daran zu erinnern, dass der gegenpart, also .rpm nie so gt war wie die .deb Geschichte. Allerdings weiß ich nicht mehr genau, was kritisiert wurde.
 
Was DEB ggü RPM für Vorteile haben soll, habe ich bisher nie erfahren (Linux früher in der Schule 1999-2000 und seit 2003/2004 Linux zu Hause), allerdings gab es 2003/2004 haufenweise Forendiskussionen in der Welt deutscher linux-aufgeschlossener Foren, in denen DEB das automatische Auflösen von Paketabhängigkeiten unterstellt wurde, was RPM nicht könne - DEB kann das aber genausowenig wie RPM, apt macht das in der Debian-Welt und in der RPM-Welt machen das Urpm und YUM auch schon sehr sehr lange. (Urpm gibts glaube ich schon fast spo lange wie es Mandrake/Mandriva gibt, also zehn Jahre)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, genau das war's. Hatte es nur dunkel im Hinterkopf, ist ja auch schon ein Weilchen her. Aber wenn es nie so gravierende Unterschiede gab, wie man teils überall zu hören bekam, dann ist es letztlich ja wurscht, auf was man setzt. Ich sag einfach mal Geschmackssache. :)
 
Ist definitiv Geschmackssache, der Thread hat sich so oder so schon vom Ersteller entfernt. Ich glaube den haben wir jetzt verschüchtert.

Auf den Punkt gebracht : Einfach mal einige Distributionen testen und Erfahrungen sammeln. Muss man schliesslich bei jedem Betriebssystem. Man entwickelt nach einige Zeit so oder so eigene Vorlieben.
 
MountWalker schrieb:
Wenns danach ginge, wäre Slackware die einsteigerfreundlichste Distro, weil DAU da aufgrund des konsequenten Fehlens grafischer Werkzeuge nichts kaputt machen würde [...]

Prinzipiell ist an der Aussage was dran. Ich denke aber auch das ein User der Windows noch nicht benutzt hat und zum ersten Mal vor einem PC sitzt mit Linux zurecht kommen würde, wenn eine anständige Dokumentation vorhanden ist.

Nur weil wir das von Windows gewohnt sind, heißt das noch lange nicht das das nicht Userfreundlich wäre. Das größte Problem ist immer noch die Gewohnheit.

Gruß

Zedar
 
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