Was ist bei Microsoft mit den Updates los?

Bei mir läuft ein Laptop (aus 2019), ein Gaming-PC (aus 2016) und ein Office-PC der Eltern (aus 2017) mit Win10 bzw. Win10 pro problemlos
 
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Justinh99 schrieb:
Die Updates haben bisher ich glaube sogar noch kein Probleme herbeigeführt aber es soll Nutzer geben bei denen sie zum Problem führen

Natürlich gibt es diese Nutzer. Wie bei jeder Software.
Aber gemessen an der Gesamtinstallationsbasis und der möglichen Konfigurationsvielfalt (Hard- und Software) grenzt es für mich schon an ein Wunder wie wenig User Probleme haben.
Würde man jeden User der keine Probleme hat dazu zwingen jeden Monat nach dem Patchday zu bestätigen dass er keine Probleme hat, wäre jeden Monat 1x das Internet kaputt. Wegen Überlastung :D
 
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Meine Erfahrung durch die "Betreuung mehrer PCs: Wenn, dann liegt die Ursache am einzelnen User davor. Klar macht MS auch Fehler aber bis auf das der PC mal nicht automatisch neu gestartet ist, nach dem Update, gab es noch keine Probleme. Wer weiß was da für "Müll" auf dem PC vorher schon drauf war und zu Konflikten geführt hat.

Aber im Allgemeinen ist der Eröffnungsthread sehr spärlich und außer Gefühlen und Vermutungen beinhaltet er nichts greifbares.
 
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Ich musste letztens sogar googeln um zu sehen, wie ein Bluescreen unter Windows 10 überhaupt aussieht.
Hatte nie irgendwelche Probleme mit Windows 10 obwohl ich es seit Tag 1 nutze. Auch nicht mit Updates.
 
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Funktionsupdates sind eher das Problem, aber die muss ja nicht unbedingt am ersten Tag installieren.
 
Ich hab nur Laptops von der Stange (Thinkpad und HP), also keinerlei exotische oder sonstwie besondere Hardware. Trotzdem leider relativ häufig Probleme mit fehlschlagenden Updates, und auch Bluescreens sehe ich seit Win10 wieder sehr viel häufiger als in den Jahren zuvor.
 
Justinh99 schrieb:
Die Updates haben bisher ich glaube sogar noch kein Probleme herbeigeführt aber es soll Nutzer geben bei denen sie zum Problem führen
Du schreibst also selbst, daß du bisher noch keine Probleme mit den Updates hattest. Warum dann also die Frage was bei Microsoft mit den Updates los ist?

Zum Thema:
Ich hatte bis jetzt erst ein einziges Mal ein Problem in Zusammenhang mit einem von MS eingespielten Update. Das ist solange her, daß ich nicht einmal mehr weiß um was genau es ging. Allerdings wurde es von einem späteren Update dann auch behoben. Seitdem gab es auf meiner Kiste keine weiteren Probleme.

Meine Vermutung ist, daß es in den meisten Fällen an den Nutzern selbst liegt wenn Probleme auftauchen. Alleine wenn ich mir ansehe wie verbreitet (in meinen Augen zweifelhafte) Software wie z.B. CCleaner oder diverse Anti-Spionage-Tools ist höre ich auf die Schuld generell bei Microsoft zu suchen. Auch meine Erfahrungen mit der Software aus dem Hause Kaspersky sind in der Hinsicht nicht gerade ermutigend.

Am wenigsten Probleme dürfte es dann geben wenn man sich grundsätzlich an den Microsoft-Way hält. Wenn man also Einstellungen möglichst mit den MS-eigenen Tools macht, sich seltsamer Manipulationen an der Registry enthält und auch keine obskuren Experimente mit dem deaktivieren von Systemdiensten macht. Auch sollte man konsequent auf die AV-Lösung von Microsoft setzen.

Ja, es gibt Fälle in denen man praktisch gezwungen ist auch im systemnahen Bereich Software von Drittherstellern einzusetzen, aber die sind überschaubar. Als Faustregel hat sich bei mir durchgesetzt weder Systemoptimierungs- noch Privacytools oder AV-Lösungen von Drittherstellen einzusetzen. Damit sollte man dann schon einen großen Teil potentieller Probleme erschlagen haben. Trotzdem kann es natürlich immer sein, daß es dann doch noch in einigen Fällen zu Problemen kommt. Die Anzahl möglicher Kombinationen aus Hard- und Software ist einfach zu groß um wirklich alles gründlich zu testen. Das ist eben der Nachteil bei einer relativ offenen Plattform wie Windows.
 
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h00bi schrieb:
Das Problem ist, dass sie nicht genug kompetente Insider haben.
Das war schon bei jedem public beta test auf diesem Planeten so. Die meisten wollen nur cool sein oder halt mal gucken. Echtes Bug Reporting machen nur wenige.
Übrigens mit ein Grund warum PC Spiele heute so schei*e sind bei Release, dass nichtmal der Day1 Patch hilft.

Nach einen Versuch einen Bug zu reporten, habe ich es dann für alle anderen gelassen.
Das Reporten von Bugs lief bei anderen Software Unternehmen und bei einigen Open Source Projekten deutlich besser, schneller und effektiver ab.

Das war zumindest für mich eine sehr effektive Art Personen zu verlieren, die bereit sind konstruktives Feedback zu geben.
 
ThanRo schrieb:
Meine Vermutung ist, daß es in den meisten Fällen an den Nutzern selbst liegt wenn Probleme auftauchen. Alleine wenn ich mir ansehe wie verbreitet (in meinen Augen zweifelhafte) Software wie z.B. CCleaner oder diverse Anti-Spionage-Tools ist höre ich auf die Schuld generell bei Microsoft zu suchen
Diese Behauptung liest man relativ oft, aber solange niemand belastbare Zahlen und Fakten dazu präsentieren kann, muss man das in den Bereich "urbane Legenden" verorten.

Zumal Windows ja bekanntlich ein Betriebssystem ist. Wenn also die Ursachen angeblich bekannt sind, was hindert Microsoft daran, das Betriebssystem gegen diese kontraproduktiven "Tools" (ich selber benutze diesen Schrott übrigens auch nicht) entsprechend abzusichern? Was hindert Microsoft daran, vor der Durchführung von Updates und Upgrades das System daraufhin zu prüfen, ob durch irgendwelche obskuren Tools irgendwelche schädlichen Einstellungen vorgenommen wurden? Stattdessen lässt man die Updates immer fröhlich drauflos laufen.

Natürlich wird man nie alle Fälle abdecken können, aber ein bißchen mehr Robustheit könnte Microsoft schon implementieren. Wenn man denn wollte.
 
Warum soll Microsoft dafür zuständig sein, wenn irgendwelche Third Party Tools im System Blödsinn anstellen? Nehmen wir mal an Tool X KANN Probleme in Zusammenspiel mit Windows Updates machen. Soll Microsoft jetzt sagen, daß die Nutzer Tool X bitte deinstallieren sollen um auch weiterhin Windows Updates zu erhalten? Den Shitstorm will ich mir gar nicht vorstellen.

Oder soll Microsoft, wenn derartige Tools vorhanden sind, einen Dialog vorher anzeigen, der dem Nutzer sagt, daß es möglicherweise zu Problemen mit Windows Update kommt?

Meine bisherige Beobachtung (die natürlich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt) ist, daß die Nutzer der angesprochenen Tools (egal ob es sich nun um Tuning-, Privacy- oder AV-Software handelt) durch die Bank weg vollkommen beratungsresistent sind und Probleme grundsätzlich auf Microsoft schieben.

Ich möchte wie gesagt NICHT behaupten, daß Probleme mit Windows Updates in jedem Fall auf die Inkompetenz des Nutzers zurückzuführen sind. Es gibt, wie ja auch die Vergangenheit schon gezeigt hat, durchaus Konstellationen die Probleme verursachen können, aber in diesen Fällen versucht Microsoft dann schon selbst Schäden entweder zu minimieren oder komplett zu verhindern. Nur kann ich es verstehen, wenn man in Redmond der Meinung ist, daß man für Schäden die durch Third Party Tools verursacht werden nicht zuständig ist.
 
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@Carrera124
Diese Erkenntnisse sind zumindest bei mir aus den Erfahrungen im dreissigjährigen Umgang mit Windows und ebenfalls mehr als ein Jahrzehnt Forenerfahrung gewonnen. Je mehr die Nutzer am System rumfrickeln, je mehr sie das System "tunen", "optimieren", "bereinigen", mit Treibertools "aktualisieren" und auf "privacy" trimmen, desto eher kommt es zu Updatefehlern, Bluescreens und Systemfehlern. Seit Windows 8 sind dazu dann noch die immer weiter mit unnötigen Funktionen aufgeblasenen AllInOneSupaDupaInternetSecuritySuiten (AIOSDISS) gekommen, die selbst das System oft schon instabil werden lassen.

Lässt man die Finger von all diesen "Optimierungs-", "Tuning-", "Bereinigungs-" und "Privacy"-Tools, lässt die Finger von diesen AIOSDISS und beschränkt sich tatsächlich auf reine Virenscanner, dann laufen die Systeme meist einwandfrei und installieren auch die Updates zügig und selten mit Fehlern.

Das muss man nicht mit Fakten und Beweisen hinterlegen, denn es ist einfach so - wie man ganz einfach durch ein interessiertes Studium einschlägiger Forenthreads herausfinden kann. Im Gegenteil, belege doch Du bitte mal, dass Advanced System Care, Reimage Repair, Slim Drivers, Driver Booster, Ccleaner und wie sie alle heissen auch nur einem System einen Stabilitätsgewinn verschafft oder festgestellte Fehlerstellungen beseitigt haben.
 
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Das Tool, welches ich nutze, steht in @areiland's Signatur und hat bei mir bei Updates/Upgrades keine großen Probleme hervorgerufen.
Es wurde bei Updates (nur als Beispiel) die windows-eigene Lautstärkeregelung wiederhergestellt, obwohl ich die "alte" Lautstärkeregelung von Windows 7 mithilfe von @areiland's Tool vorher aktiviert hatte.
Das sind "Kleinigkeiten", die sich schnell beheben lassen.
Alle anderen Tools nutze ich nicht und habe ein gut laufendes System.
 
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Na ja. Auch bei mir fast alles in Ordnung. Es gab eine Zeit, als Microsoft das Update von A-Volute verteilte, dass sich mit einigen Audio Chips nicht anfreunden konnte. Gott sei Dank wurden diese Probleme mit Updates der betreffenden Audio Chips gelöst. Manche Mainboardhersteller waren darauf nicht eingestellt und haben immer noch eine Zeit danach die fehlerhaften Treiber angeboten. Diese Probleme wiederum traten auf meinem und meinem Dienst - Laptop nicht auf, obwohl z.B. es dort auch einen REALTEK gab. Deshalb kann man auch nicht von einem allgemein gültigen Problem sprechen. Mittlerweile gibt es ja auch wieder einen REALTEK Standardtreiber. Dieser wurde einige Zeit lang nicht angeboten. Hier musste man notgedrungen, gerade bei den aktuellen ALC1150 und 1220 Chips, auf die Treiber der Mainboardhersteller zurückgreifen.

Realtek HD Audio Drivers 6.0.8895.1 WHQL supports:
ALC1220, ALC1150, ALC880, ALC882, ALC883, ALC885, ALC886, ALC887, ALC888, ALC889, ALC892, ALC898, ALC899, ALC861VD, ALC867, ALC900 ALC660, ALC662, ALC663, ALC665, ALC668, ALC670, ALC671, ALC672, ALC676, ALC680 ALC221, ALC231, ALC233, ALC235, ALC255, ALC260, ALC262, ALC267, ALC268, ALC269, ALC270, ALC272, ALC273, ALC275, ALC276, ALC280, ALC282, ALC283, ALC284, ALC286, ALC288, ALC290...

Warum dieser REALTEK Standardtreiber, den es jetzt schon seit mindestens 3 Versionen gibt, auch heute noch keinen Weg ins Downloadarchiv von CB gefunden hat, sollte man CB mal fragen, zumal dort immer noch ein Standardtreiber von 2017 (R2.82) zu finden ist, der die aktuellen Audiochips gar nicht abdecken kann und noch dazu nicht fehlerfrei ist, vor allem für die Chips, welche er abdecken kann. Hierfür ist der R2.81 vorzuziehen.
Der aktuelle REALTEK kommt sogar mit Mainboardhersteller spezifischen Skins.

Ansonsten aber kann ich persönlich, Windows Update kein schlechtes Zeugnis ausstellen.

Viele Grüße
 
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ThanRo schrieb:
Warum soll Microsoft dafür zuständig sein, wenn irgendwelche Third Party Tools im System Blödsinn anstellen?
Vielleicht, weil es in Microsofts Interesse ist, dass wichtige Systemfunktionen erhalten bleiben und stabil funktionieren? Einfach mal über den Tellerrand schauen, beispielsweise zu MacOs. Das kann man zwar auch kaputtfummeln, aber der Weg dahin ist mit deutlich mehr Hürden abgesichert als es bei Windows der Fall ist.
 
@Carrera124
Das tut ja MS auch, z.B. mit den nicht gänzlich abstellbaren Updates. Bloss, wenn man es darauf anlegt, kann man nun mal fast jede Systemfunktion äusserst nachhaltig lahmlegen. Zeigt der Kaspersky AV Remover regelmässig. Wenn der durchgelaufen ist, hat er in den meisten Fällen direkt auch den Schattenkopiedienst lahmgelegt. Und das bedeutet, dass grössere Updates scheitern müssen. Denn die benötigen den Schattenkopiedienst, um z.B. die derzeitige Konfiguration zu sichern (Windows.old) oder die benötigten Wiederherstellungspunkte kleinerer Updates zu erstellen. Auch System SpeedUp von Avira, der Speicheroptimierer von TuneUp und viele andere solcher Tools hebeln den Schattenkopiedienst regelmässig aus.

Die Folgen sind eben dann scheiternde Updates und/oder sogar Backup Programme, die ihren Dienst nicht mehr verrichten. Denn auch Backup Programme sind auf den Schattenkopiedienst angewiesen. Weil sie nur mit dessen Hilfe in der Lage sind, das komplette System, einschliesslich gesperrter Dateien und Ordner, aus Windows heraus zu sichern.
 
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Mit der Norton Security gab es z.B. noch niemals Probleme mit Windows Update.
Und dieser läuft auf allen meinen Geräten und derer meiner Bekannten. (ich habe 10 Lizenzen für jährlich ca. 40 €).

Viele Grüße
 
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@Carrera124
Ausgerechnet MacOS als positives Beispiel wie es gemacht werden sollte heranzuziehen, hat in meinen Augen schon etwas unfreiwillig komisches. Wenn Apple der Ansicht ist, daß du ein bestimmtes Feature nicht brauchst, dann wird es eben abgeschafft. Vor allem hat Apple sowohl die Software als auch die Hardware vollständig unter eigener Kontrolle. Schon mal versucht Hardware OOTB unter MacOS zu verwenden die nicht explizit für MacOS freigegeben ist? Viel Glück, kann man da nur sagen.

Abgesehen davon liegt es wohl kaum in Microsofts Verantwortung wenn Nutzer irgendwelchen Anleitungen folgend Systemdienste mutwillig abschalten und planlos in der Registry herumpfuschen. Einer der großen Unterschiede zwischen Apple und Microsoft ist eben, daß Microsoft durchaus zuläßt, daß die Nutzer am System selbst herumbasteln. Nur sollte man dazu eben ziemlich genau wissen was man da tut, und das ist bei allzu vielen Leuten nicht der Fall.
 
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ThanRo schrieb:
Ausgerechnet MacOS als positives Beispiel wie es gemacht werden sollte heranzuziehen, hat in meinen Augen schon etwas unfreiwillig komisches. Wenn Apple der Ansicht ist, daß du ein bestimmtes Feature nicht brauchst, dann wird es eben abgeschafft.
Von Features war nicht die Rede. Sondern von Schutzmaßnahmen, die verhindern dass an wichtigen Systemfunktionen herumgepfuscht wird.

ThanRo schrieb:
Abgesehen davon liegt es wohl kaum in Microsofts Verantwortung wenn Nutzer irgendwelchen Anleitungen folgend Systemdienste mutwillig abschalten und planlos in der Registry herumpfuschen.
Nein, aber es liegt in Microsofts Verantwortung, dass das herumpfuschen überhaupt kinderleicht möglich ist.

ThanRo schrieb:
Einer der großen Unterschiede zwischen Apple und Microsoft ist eben, daß Microsoft durchaus zuläßt, daß die Nutzer am System selbst herumbasteln. Nur sollte man dazu eben ziemlich genau wissen was man da tut, und das ist bei allzu vielen Leuten nicht der Fall.
Tja, womit wir bei einem Widerspruch wären. Wenn Microsoft die Türen offenlässt, darf man sich nicht wundern wenn das auch genutzt wird und entsprechend negative Auswirkungen hat. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" funktioniert eben nicht.
Denn es durchaus technische Möglichkeiten, sowas einzuschränken. Der Begriff "robuste Software" scheint dir und einigen anderen aber nicht geläufig zu sein.
Keine Software ist fehlerfrei, aber deswegen muss man nicht mit den Schultern zucken und sie offen wie ein Scheunentor gestalten.
 
Die Anwender wollen ein offenes Ökosystem mit möglichst vielen Freiheitsgraden. Nur bei vielen bräuchte es eher eine Kindersicherung. Nur das wird sich schwer vermarkten lassen.
 
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