Madnex schrieb:
Sicher habe ich deinen Post gelesen. Habe ihn aber wohl anderes interprätiert, als das, was du damit ausdrücken wolltest.
Das vermag ich nicht auszuschließen! ;D Mag sein, dass ich mich unklar ausgedrückt habe.
Madnex schrieb:
Tja, und hier irrst du dich. Schon seit einiger Zeit gibt es bei der ATA-Schnittstelle ein Feature namens "Independent Device Timing", welches genau diesen Nachteil beseitigt. Hängen zwei ATA-Laufwerke an einem Kanal, muss sich das schnellere dem langsameren NICHT mehr anpassen. Das gehört in die Steinzeit der PC-Geschichte. Hatten wir uns darüber nicht schon mal unterhalten?
Ja, da bin ich mir ganz sicher. Schau mal hier:
klick!
Zitat:
"Für die physikalische Datenübertragung wurde eine NRZ-Kodierung bei einem Spannungshub zwischen +250 mV und -250 mV um eine gemeinsame Mitte gewählt. Das entspricht der weit verbreiteten LVDS-Technik, die bei allen schnellen, neuen SCSI-Varianten bereits Standard ist. Mit dieser Technik gibt es kaum EMV-Probleme, da nur wenig Leistung bei einem geringen Spannungshub übertragen wird."
Wie gesagt, das wusste ich nicht. Nur wundert mich dann nach wie vor die Kabellänge. Denn LVD würde es ja ermöglichen, da wir hier ein vom Ground geliftetes Signal haben. Also der Bezug des Signal + Störung ist ja Ground + Störung und das führt zu einer gemeinsamen Größe die wegfällt.
Madnex schrieb:
Um auf die Kabellänge zurück zu kommen. Ich kann mir nur vorstellen, dass es nicht unbedingt an LVD liegt, dass die Kabel bei SCSI so lang sein dürfen. Schließlich wurde die LVD Technik bei SCSI nicht von Anfang an verwendet, und trotzdem war die maximal erlaubte Kabellänge schon immer länger als bei ATA.
Ja das stimmt, da war aber die maximale Geschwindigkeit auf 10er Sync begrenzt. Ab 20Mb/s wurde LVD (68Pin HD) verwendet. Früher waren die Transferraten derart langsam, aber soweit ich weiß, hat jedes Gerät an sich das Signal wieder aufbereitet. Wie das genau funktioniert hat, das weiß ich nicht so genau. Nur liegt der Längenzuwachs hauptsächlich am LVD. Bei SCSI gibt’s ja auch noch HVD (High Voltage Differential), und da sind bis zu 30Meter drin. Warum genau SCSI auch schon zur 50-Poligen-Pfostenstecker-Zeit (Single Ended) so lange Kabel zuließ, das weiß ich nicht.
Madnex schrieb:
Wenn man es richtig machen möchte, braucht man ein neues Board mit PCI-X Steckplätzen und einen entsprechenden SCSI-Adapter. Und das kostet, neben den eigentlichen Platten, schon mal einiges. Benutzt man hingegen den alten PCI-Bus zur Anbindung, bremst man sich und die "teure" SCSI-Technik hingegen nur selbst aus. SCSI über den PCI-Bus ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Da ist was absolut wahres dran!

Ich hatte fürher einen AHA-29160 @ 33Mhz,33Bit PCI, und das war selbst noch annehmbar, da ich zu dieser Zeit kein Gbit LAN hatte, welches den PCI Bus belasten würde. Nur der Sound hat manchmal gehakt!

Wie gesagt, SCSI=/=SCSI, es bedarf schon guter Basis um ein potentes SCSI System zu realisieren. Wie gesagt darum sind es bei mir auch nur 73GB Gesamtspeicher.
Madnex schrieb:
Und bei PCI-Express, was auch noch in Frage kommen würde, ist die Auswahl "noch" nicht allzu groß (mal ganz abgesehen von den Preisen). Aber PCI-Express würde auch bedeuten, dass "ich" mir ein neues Board und einen neuen Prozessor, sowie neuen Speicher (quasi ein komplett neues System) zulegen müsste.
Halt Definitionssache für jeden Einzelnen. Ich meine ich habe mein System seit je her so ausgelegt, dass ich SCSI Hardware verbauen konnte, von daher war es ein Mal teuer, und dann immer moderat. Seit dem ich nun ein Gigabyte GA-8KNXP-Ultra64 mit Onboard SCSI, und PCI-X hatte, habe ich meinen SCSI Ctrl. verkauft. Darum musste es halt auch ein DELL mit SCSI Onboard sein.
Mit freundlichen Grüßen GuaRdiaN