Was ist SCSI?

Fange mal bei IDE (ATA) an
80 pol anschluss mit theoretischer maximal übertrageung von 133MB/s
IDE bzw. ATA, wie es korrekt heißt, hat einen 40-poligen Anschluss. Nur das Datenkabel ist 80-"adrig", wobei die Stecker auch nur 40-polig sind.

Zumindest hat SCSI sich im vergleich zu IDE maßgeblich weiterentwickelt.
Würde ich so nicht sagen. Wenn man bedenkt, wie IDE/ATA angefangen hat, hat es sich doch deutlich weiterentwickelt. Man bedenke, auch S-ATA gehört zu IDE/ATA. Aber auch die alte P-ATA Schnittstelle ist seit dem um einiges Feature-reicher und problemloser geworden. Und das nenne ich durchaus Weiterentwicklung.

Nur beitet SCSI die Option bis zu 15 Geräten an einem Channel
Ja, die, wie du richtig sagst, alle an einem Kanal hängen, und sich die Bandbreite teilen müssen. ;) Das kann man als Vor- aber auch als Nachteil sehen.

LVD beschreibt dabei die Art der Übertragung.
Auch S-ATA nutzt die "Low Voltage Differential"-Technik zur Übertragung.

-> Ganz klar: ICH HABE NICHTS GEGEN SCSI! Wäre es nicht so kostspielig würde ich es mir auch zulegen. Aber der Kosten/Nutzen-Faktor rechnet sich einfach nicht, für das was ich mit meinem PC mache. SCSI wäre für mich, vom Preis her, der reinste Overkill. So wie für die meisten anderen Privatanwender auch. Das sollte man nicht vergessen.
 
nachteil auf keinen fall, denn man muss ja net so viele geräte betreiben
aber scsi ist wirklich overkill
hatte mal vor 8jahren scsi für nen 2x cd-brenner und nen cd-rom laufwerk
war damals noch üblich
 
Madnex schrieb:
IDE bzw. ATA, wie es korrekt heißt, hat einen 40-poligen Anschluss. Nur das Datenkabel ist 80-"adrig", wobei die Stecker auch nur 40-polig sind.
Ja das stimmt, man legt die 80 Adern nur, damit jede Ader einen eigenen Massebezug hat, um die Störfelder, zu minimieren.

Madnex schrieb:
Würde ich so nicht sagen. Wenn man bedenkt, wie IDE/ATA angefangen hat, hat es sich doch deutlich weiterentwickelt. Man bedenke, auch S-ATA gehört zu IDE/ATA. Aber auch die alte P-ATA Schnittstelle ist seit dem um einiges Feature-reicher und problemloser geworden. Und das nenne ich durchaus Weiterentwicklung.
Sag mal, hast du eigentlich meinen Post gelesen? Ich sagte, dass sich IDE oder ATA weiterentwickelt hat. Die Protokolle wurden erweitert, die Transferraten usw. Nur im Vergleich zu SCSI hat sich nicht so viel getan. Mehr sagte ich nicht. IDE und SCSI sind beides etablierte Standards, die koexistieren. Das ist so und das bleibt so!

Madnex schrieb:
Ja, die, wie du richtig sagst, alle an einem Kanal hängen, und sich die Bandbreite teilen müssen. ;) Das kann man als Vor- aber auch als Nachteil sehen.
Sie Teilen sich zwar Bandbreite, werden aber alle mit ihrer Speed angesprochen, somit wird der Bus nicht wie bei IDE an das langsamste Laufwerk angepasst. -> Vorteil! ;)

Madnex schrieb:
Auch S-ATA nutzt die "Low Voltage Differential"-Technik zur Übertragung.
Und warum dürfen die SATA Kabel dann nur so kurz sein? Reflektionen! Ganz sicher dass es sich um LVD handelt? Ich weiß es nicht, darum frage ich, kanns mir nur nicht vorstellen.

Madnex schrieb:
-> Ganz klar: ICH HABE NICHTS GEGEN SCSI! Wäre es nicht so kostspielig würde ich es mir auch zulegen. Aber der Kosten/Nutzen-Faktor rechnet sich einfach nicht, für das was ich mit meinem PC mache. SCSI wäre für mich, vom Preis her, der reinste Overkill. So wie für die meisten anderen Privatanwender auch. Das sollte man nicht vergessen.
Darüber kann man sich streiten, SCSI ist nicht so teuer! Ich habe zwar für den Preis, für den manche sich 3 250GB HDD’s mit ATA Schnittstelle kaufen nur 2x 36GB, aber ich habe trotz DSL nich 30GB frei, weil ich a) nicht soviel Downloade, und weil ich b) regelmäßig Datensicherungen mache. Auch wenn das bei SCSI Disks nicht so oft nötig ist. (Theoretisch)

EDIT:
Also laut der offiziellen Specs von S-ATA verfährt es nicht nach dem Low Voltage Differential Prinziep!

MfG GuaRiaN
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich habe ganz simpel ein Problem. Seit es Firewire und DV Kameras gibt die dies nutzen, kommen bei mir riesige Datenberge zusammen. Eine Stunde DV Video hat mal ganz schnell 10 Gigabyte. Da sind 36GB Platten einfach zu klein.

Ausserdem bekommt man SCSI Platten inwzischen ja auch nicht mehr unter 10000 U/min. D.h. die Teile sind einfach auch lauter als IDE Platten.

D.h. das Preis/Leistungsproblem hat auch noch eine zusätzliche Geräuschkomponente.

Und auch wenn mir SCSI eigentlich mehr zusagen würde bin ich inwzischen fast gezungen IDE Platten zu nehmen, wenn ich einen leisen Rechner haben will auf den auch ein paar Stunden Video drauf passen.

Der Bastel/Spassfaktor ist bei SCSI aber eindeutig höher, man kann/muss wesentlich mehr beachten als bei IDE.

MfG

Arnd
 
Arnd schrieb:
ich habe ganz simpel ein Problem. Seit es Firewire und DV Kameras gibt die dies nutzen, kommen bei mir riesige Datenberge zusammen. Eine Stunde DV Video hat mal ganz schnell 10 Gigabyte. Da sind 36GB Platten einfach zu klein.
Das ist nicht von der Hand zu weisen. Die Platten sind im Vergleich zu IDE Datenträgern sehr klein. Es gibt ja IDE Platten um die 200GB, die im Einkauf nur noch 90€ Kosten.

Arnd schrieb:
Ausserdem bekommt man SCSI Platten inwzischen ja auch nicht mehr unter 10000 U/min. D.h. die Teile sind einfach auch lauter als IDE Platten.
Stimmt ebenfalls, aber ich denke, dass die geringe Zugriffszeit ein resultat der hohen Lautstärke ist, denn laut HD Tune kommen die SCSI Disks die ich im Rechner habe, ohne Probleme an die 3,0ms ran. NUr kostet das leider Laufruhe. Von daher ist SCSI für keinen silent Freak zu empfehlen.

Arnd schrieb:
D.h. das Preis/Leistungsproblem hat auch noch eine zusätzliche Geräuschkomponente.
Wohl eher: Wer's schön haben will, muss leiden! :evillol:

Arnd schrieb:
Und auch wenn mir SCSI eigentlich mehr zusagen würde bin ich inwzischen fast gezungen IDE Platten zu nehmen, wenn ich einen leisen Rechner haben will auf den auch ein paar Stunden Video drauf passen.
Gut das ist ein Argument, was die SCSI Platten zu dem Preis nicht erfüllen können, da sie einfach zu teuer sind. Wie ich schon sagte, ich habe 2x 36GB von Seagate (Cheetah 15k), und habe dazu noch 30GB frei, obwohl ich DSL 1500 habe, und nicht mal einen Volumentarif. Ich denke, dass man a) nicht alles auf dem Rechner haben muss und dass man b) auch Daten sichern und backupen sollte.

Okay ein Eingeständnis: Habe ein Mal 160GB für meine MP3's, weil eine 150GB SCSI Disk nicht bezahlbar ist. :lol:

Arnd schrieb:
Der Bastel/Spassfaktor ist bei SCSI aber eindeutig höher, man kann/muss wesentlich mehr beachten als bei IDE.
*fg* und dann habe ich ein DELL System! ;) Also Spaßfaktor wieder wech! ^^
 
Sag mal, hast du eigentlich meinen Post gelesen? Ich sagte, dass sich IDE oder ATA weiterentwickelt hat. Die Protokolle wurden erweitert, die Transferraten usw. Nur im Vergleich zu SCSI hat sich nicht so viel getan. Mehr sagte ich nicht. IDE und SCSI sind beides etablierte Standards, die koexistieren. Das ist so und das bleibt so!
Sicher habe ich deinen Post gelesen. Habe ihn aber wohl anderes interprätiert, als das, was du damit ausdrücken wolltest.

Sie Teilen sich zwar Bandbreite, werden aber alle mit ihrer Speed angesprochen, somit wird der Bus nicht wie bei IDE an das langsamste Laufwerk angepasst. -> Vorteil!
Tja, und hier irrst du dich. Schon seit einiger Zeit gibt es bei der ATA-Schnittstelle ein Feature namens "Independent Device Timing", welches genau diesen Nachteil beseitigt. Hängen zwei ATA-Laufwerke an einem Kanal, muss sich das schnellere dem langsameren NICHT mehr anpassen. Das gehört in die Steinzeit der PC-Geschichte. Hatten wir uns darüber nicht schon mal unterhalten?

Und warum dürfen die SATA Kabel dann nur so kurz sein? Reflektionen! Ganz sicher dass es sich um LVD handelt? Ich weiß es nicht, darum frage ich, kanns mir nur nicht vorstellen.
Ja, da bin ich mir ganz sicher. Schau mal hier: klick!

Zitat: "Für die physikalische Datenübertragung wurde eine NRZ-Kodierung bei einem Spannungshub zwischen +250 mV und -250 mV um eine gemeinsame Mitte gewählt. Das entspricht der weit verbreiteten LVDS-Technik, die bei allen schnellen, neuen SCSI-Varianten bereits Standard ist. Mit dieser Technik gibt es kaum EMV-Probleme, da nur wenig Leistung bei einem geringen Spannungshub übertragen wird."

Um auf die Kabellänge zurück zu kommen. Ich kann mir nur vorstellen, dass es nicht unbedingt an LVD liegt, dass die Kabel bei SCSI so lang sein dürfen. Schließlich wurde die LVD Technik bei SCSI nicht von Anfang an verwendet, und trotzdem war die maximal erlaubte Kabellänge schon immer länger als bei ATA.

Darüber kann man sich streiten, SCSI ist nicht so teuer!
Wenn man es richtig machen möchte, braucht man ein neues Board mit PCI-X Steckplätzen und einen entsprechenden SCSI-Adapter. Und das kostet, neben den eigentlichen Platten, schon mal einiges. Benutzt man hingegen den alten PCI-Bus zur Anbindung, bremst man sich und die "teure" SCSI-Technik hingegen nur selbst aus. SCSI über den PCI-Bus ist nichts Halbes und nichts Ganzes. ;)

/Edit
Und bei PCI-Express, was auch noch in Frage kommen würde, ist die Auswahl "noch" nicht allzu groß (mal ganz abgesehen von den Preisen). Aber PCI-Express würde auch bedeuten, dass "ich" mir ein neues Board und einen neuen Prozessor, sowie neuen Speicher (quasi ein komplett neues System) zulegen müsste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Madnex schrieb:
Sicher habe ich deinen Post gelesen. Habe ihn aber wohl anderes interprätiert, als das, was du damit ausdrücken wolltest.
Das vermag ich nicht auszuschließen! ;D Mag sein, dass ich mich unklar ausgedrückt habe.

Madnex schrieb:
Tja, und hier irrst du dich. Schon seit einiger Zeit gibt es bei der ATA-Schnittstelle ein Feature namens "Independent Device Timing", welches genau diesen Nachteil beseitigt. Hängen zwei ATA-Laufwerke an einem Kanal, muss sich das schnellere dem langsameren NICHT mehr anpassen. Das gehört in die Steinzeit der PC-Geschichte. Hatten wir uns darüber nicht schon mal unterhalten?

Ja, da bin ich mir ganz sicher. Schau mal hier: klick!

Zitat: "Für die physikalische Datenübertragung wurde eine NRZ-Kodierung bei einem Spannungshub zwischen +250 mV und -250 mV um eine gemeinsame Mitte gewählt. Das entspricht der weit verbreiteten LVDS-Technik, die bei allen schnellen, neuen SCSI-Varianten bereits Standard ist. Mit dieser Technik gibt es kaum EMV-Probleme, da nur wenig Leistung bei einem geringen Spannungshub übertragen wird."
Wie gesagt, das wusste ich nicht. Nur wundert mich dann nach wie vor die Kabellänge. Denn LVD würde es ja ermöglichen, da wir hier ein vom Ground geliftetes Signal haben. Also der Bezug des Signal + Störung ist ja Ground + Störung und das führt zu einer gemeinsamen Größe die wegfällt.

Madnex schrieb:
Um auf die Kabellänge zurück zu kommen. Ich kann mir nur vorstellen, dass es nicht unbedingt an LVD liegt, dass die Kabel bei SCSI so lang sein dürfen. Schließlich wurde die LVD Technik bei SCSI nicht von Anfang an verwendet, und trotzdem war die maximal erlaubte Kabellänge schon immer länger als bei ATA.
Ja das stimmt, da war aber die maximale Geschwindigkeit auf 10er Sync begrenzt. Ab 20Mb/s wurde LVD (68Pin HD) verwendet. Früher waren die Transferraten derart langsam, aber soweit ich weiß, hat jedes Gerät an sich das Signal wieder aufbereitet. Wie das genau funktioniert hat, das weiß ich nicht so genau. Nur liegt der Längenzuwachs hauptsächlich am LVD. Bei SCSI gibt’s ja auch noch HVD (High Voltage Differential), und da sind bis zu 30Meter drin. Warum genau SCSI auch schon zur 50-Poligen-Pfostenstecker-Zeit (Single Ended) so lange Kabel zuließ, das weiß ich nicht.

Madnex schrieb:
Wenn man es richtig machen möchte, braucht man ein neues Board mit PCI-X Steckplätzen und einen entsprechenden SCSI-Adapter. Und das kostet, neben den eigentlichen Platten, schon mal einiges. Benutzt man hingegen den alten PCI-Bus zur Anbindung, bremst man sich und die "teure" SCSI-Technik hingegen nur selbst aus. SCSI über den PCI-Bus ist nichts Halbes und nichts Ganzes. ;)
Da ist was absolut wahres dran! ;) Ich hatte fürher einen AHA-29160 @ 33Mhz,33Bit PCI, und das war selbst noch annehmbar, da ich zu dieser Zeit kein Gbit LAN hatte, welches den PCI Bus belasten würde. Nur der Sound hat manchmal gehakt! ;)
Wie gesagt, SCSI=/=SCSI, es bedarf schon guter Basis um ein potentes SCSI System zu realisieren. Wie gesagt darum sind es bei mir auch nur 73GB Gesamtspeicher.

Madnex schrieb:
Und bei PCI-Express, was auch noch in Frage kommen würde, ist die Auswahl "noch" nicht allzu groß (mal ganz abgesehen von den Preisen). Aber PCI-Express würde auch bedeuten, dass "ich" mir ein neues Board und einen neuen Prozessor, sowie neuen Speicher (quasi ein komplett neues System) zulegen müsste.
Halt Definitionssache für jeden Einzelnen. Ich meine ich habe mein System seit je her so ausgelegt, dass ich SCSI Hardware verbauen konnte, von daher war es ein Mal teuer, und dann immer moderat. Seit dem ich nun ein Gigabyte GA-8KNXP-Ultra64 mit Onboard SCSI, und PCI-X hatte, habe ich meinen SCSI Ctrl. verkauft. Darum musste es halt auch ein DELL mit SCSI Onboard sein.

Mit freundlichen Grüßen GuaRdiaN
 
GuaRdiaN schrieb:
Meine persönliche Erfahrung:
IDE:
Güstig
Schnell
Leise
Einfach

Also ich finde IDE(ATA) ist alles andere als einfach zu konfigurieren. Da muß man sich für Master/Slave entscheiden und je nach dem wieviele Kanäle man hat, bzw. Laufwerke man einsetzen möchte, muß man sich auch entscheiden welche Laufwerke man zusammen an einen Kanal hängt, damit es keine Probleme gibt.

GuaRdiaN schrieb:
SCSI:
Teurer
Schneller
Redundant
Lauter
Kompliziert aber gut!

So kompliziert finde ich SCSI garnicht, aber vielleicht liegt das ja nur daran, daß ich seit Jahren nix anderes nutze... ;)

Und was den Preis betrifft, soo teuer ist SCSI eigentlich gar nicht. Gut, der Host-Adapter geht ins Geld, aber den kann man ja meist über ettliche Jahre nutzen und die Platten haben einen relativ hohen Wiederverkaufswert.

GuaRdiaN schrieb:
Bin und bleibe SCSI Fan, vobei ich S-ATA auch kewl finde!

Wenn schon ATA, dann SATA. ;)

GuaRdiaN schrieb:
Ja das stimmt, da war aber die maximale Geschwindigkeit auf 10er Sync begrenzt. Ab 20Mb/s wurde LVD (68Pin HD) verwendet.

Das ist so nicht richtig, die Geschwinigkeit war unabhängig von der Kabellänge und LVD wurde erst mit Ultra-2 eingeführt, IIRC.

GuaRdiaN schrieb:
Früher waren die Transferraten derart langsam, aber soweit ich weiß, hat jedes Gerät an sich das Signal wieder aufbereitet. Wie das genau funktioniert hat, das weiß ich nicht so genau. Nur liegt der Längenzuwachs hauptsächlich am LVD. Bei SCSI gibt’s ja auch noch HVD (High Voltage Differential), und da sind bis zu 30Meter drin. Warum genau SCSI auch schon zur 50-Poligen-Pfostenstecker-Zeit (Single Ended) so lange Kabel zuließ, das weiß ich nicht.

Das hängt da mit von der Anzahl der Geräte ab, je mehr Geräte, desto kürzer müssen die Kabel sein. Und was die Länge genrell betrifft, dazu wird ja der Bus terminiert, ohne Terminierung wären auch die diese Längen nie möglich, AFAIK.

MfG Catweasel
 
Zuletzt bearbeitet:
@Catweasel
Hi,

ich hänge mich da mal mit rein, wenn du nichts dagegen hast. :)
Also ich finde IDE(ATA) ist alles andere als einfach zu konfigurieren. Da muß man sich für Master/Slave entscheiden und je nach dem wieviele Kanäle man hat, bzw. Laufwerke man einsetzen möchte, muß man sich auch entscheiden welche Laufwerke man zusammen an einen Kanal hängt, damit es keine Probleme gibt.
So problematisch wir IDE/ATA früher mal war, ist es heutzutage bei weitem nicht mehr. Es ist ziehmlich egal, welches mit welchem Laufwerk am selben Kabel betrieben wird. Ab und zu gibt es zwar immer noch Probleme, das ist aber eher die Ausnahme. Nur richtig Jumpern muss man die Laufwerke. Das ist korrekt. Das gleiche ist aber auch bei SCSI der Fall, wenn ich mich nicht irre. Zumindest musste man früher die ID für jedes Laufwerk per Jumper vergeben. Wo ist da also der große Unterschied?

Und was den Preis betrifft, soo teuer ist SCSI eigentlich gar nicht. Gut, der Host-Adapter geht ins Geld, aber den kann man ja meist über ettliche Jahre nutzen und die Platten haben einen relativ hohen Wiederverkaufswert.
hm.. Hast du dir mal meine Beiträge durchgelesen? Wenn man SCSI nutzen möchte, dann aber bitte richtig und NICHT über den PCI-Bus. Denn das bremst das gesamte System aus. Ein Board mit PCI-X Bus und ein entsprechender SCSI-Adapter kostet alleine schon einiges.

Und was die Länge genrell betrifft, dazu wird ja der Bus terminiert, ohne Terminierung wären auch die diese Längen nie möglich, AFAIK.
Auch bei ATA wird der Bus terminiert. Und zwar durch das Laufwerk, dass am Kabelende hängt. Das ist auch der Grund, weshalb bei einer Einzellaufwerks-Konfiguration das Laufwerk am Ende des Kabels angeschlossen werden soll und nicht in der Mitte.

@GuaRdiaN
Halt Definitionssache für jeden Einzelnen.
So ist es.

Es freut mich, dass man noch mit jemanden Diskutieren kann, ohne dass es ins Negative ausartet. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Madnex schrieb:
@Catweasel
ich hänge mich da mal mit rein, wenn du nichts dagegen hast. :)

Wieso sollte ich... :)

Madnex schrieb:
So problematisch wir IDE/ATA früher mal war, ist es heutzutage bei weitem nicht mehr. Es ist ziehmlich egal, welches mit welchem Laufwerk am selben Kabel betrieben wird. Ab und zu gibt es zwar immer noch Probleme, das ist aber eher die Ausnahme.

Ist das wirklich so, oder merkt man diese Probleme nicht mehr so deutlich, weil inzwischen jeder Brenner über einen Buffer-Underrun Schutz verfügt?

Madnex schrieb:
Nur richtig Jumpern muss man die Laufwerke. Das ist korrekt. Das gleiche ist aber auch bei SCSI der Fall, wenn ich mich nicht irre. Zumindest musste man früher die ID für jedes Laufwerk per Jumper vergeben. Wo ist da also der große Unterschied?

Vermutlich in der Gewöhnung, wer jahrelang mit SCSI arbeitet und IDE/ATA nur noch vom Hörensagen kennt, der wird sich damit natürlich schwerer tun als jemand, der mit noch nix anderem gearbeitet hat und umgekehrt.

Madnex schrieb:
hm.. Hast du dir mal meine Beiträge durchgelesen? Wenn man SCSI nutzen möchte, dann aber bitte richtig und NICHT über den PCI-Bus. Denn das bremst das gesamte System aus.

In dieser Pauschalität ist das nicht ganz richtig, aber das Auseinanderklamüsern jeder möglichen Konfiguration würde glaube ich hier jetzt zu weit führen. Nur soviel, es gibt Konfigurationen, da reichen die 133MB/s des 32Bit PCI Bus durchaus aus, wer aber bspw. ein SCSI RAID betreiben will, der sollte natürlich tunlichst die Finger vom Standard PCI Bus lassen...

Madnex schrieb:
Ein Board mit PCI-X Bus und ein entsprechender SCSI-Adapter kostet alleine schon einiges.

Richtig, um so mehr ist es wichtig, daß sich PCIe schnell durchsetzt und wir, neben den PEG Slots, nicht nur 1x Slots auf den Mainboards vorfinden werden.

Madnex schrieb:
Auch bei ATA wird der Bus terminiert. Und zwar durch das Laufwerk, dass am Kabelende hängt. Das ist auch der Grund, weshalb bei einer Einzellaufwerks-Konfiguration das Laufwerk am Ende des Kabels angeschlossen werden soll und nicht in der Mitte.

Ahja, wieder was gelernt. :)

MfG Catweasel, dem die PCI Anbindung seines Boards inzwischen auch zu langsam ist...
 
In dieser Pauschalität ist das nicht ganz richtig, aber das Auseinanderklamüsern jeder möglichen Konfiguration würde glaube ich hier jetzt zu weit führen. Nur soviel, es gibt Konfigurationen, da reichen die 133MB/s des 32Bit PCI Bus durchaus aus
Dabei gehst du aber davon aus, dass nur ein Laufwerk am SCSI-Kanal hängt und nur ein Laufwerk bzw. ein Gerät zur gleichen Zeit den PCI-Bus nutzt. Und das wäre schlicht und ergreifend praxisfern. ;) Die Bandbreite des PCI-Bus und des SCSI-Bus wird zwischen den dort angeschlossenen Geräten (wenn sie gleichzeitig den Bus benutzen wollen) aufgeteilt. Das ist dir sicher bekannt. Außerdem sind die 133 MB/s des PCI-Bus nur Theorie. In der Praixs ist die Bandbreite, wenn man den Befehlsoverhead berücksichtigt, weit geringer (was allerdings stark vom jeweiligen Mainboardchipsatz abhängig ist).

Ist das wirklich so, oder merkt man diese Probleme nicht mehr so deutlich, weil inzwischen jeder Brenner über einen Buffer-Underrun Schutz verfügt?
Sagen wir es mal so. Ich habe es in den letzten Jahren äußerst selten erlebt, dass der Buffer-Underrun Schutz überhaupt greifen musste. Da kann ich aber jetzt nur von mir selbst sprechen (allerdings brenne ich selten on-the-fly, aus reiner Gewohnheit). Funktionieren würde es bei mir. Alleine deswegen, da ich mein System so konfiguriert habe, dass jedes Laufwerk seinen eigenen Kanal hat. Aber auch, wenn Quell- und Ziellaufwerk am selben Kabel angeschlossen wären, würde es kaum zu Problemen kommen.

Richtig, um so mehr ist es wichtig, daß sich PCIe schnell durchsetzt und wir, neben den PEG Slots, nicht nur 1x Slots auf den Mainboards vorfinden werden.
Sehe ich auch so. Nur wird es leider noch eine Weile dauern.

CU
 
Madnex schrieb:
Dabei gehst du aber davon aus, dass nur ein Laufwerk am SCSI-Kanal hängt und nur ein Laufwerk bzw. ein Gerät zur gleichen Zeit den PCI-Bus nutzt. Und das wäre schlicht und ergreifend praxisfern. ;) Die Bandbreite des PCI-Bus und des SCSI-Bus wird zwischen den dort angeschlossenen Geräten (wenn sie gleichzeitig den Bus benutzen wollen) aufgeteilt. Das ist dir sicher bekannt. Außerdem sind die 133 MB/s des PCI-Bus nur Theorie. In der Praixs ist die Bandbreite, wenn man den Befehlsoverhead berücksichtigt, weit geringer (was allerdings stark vom jeweiligen Mainboardchipsatz abhängig ist).

Ja, zu nennen sei hier nur mal der ein oder andere VIA Chipsatz, der gerademal ~90MB/s auf dem PCI-Bus zu lässt. Meiner macht erst bei über 110MB/s dicht und bisher konnte ich noch keine größeren Einbrüche bei den Transferraten festellen, aber ich habe auch nicht alle Szenarien durchgetestet und die Atlas 15K II hatte ich da auch noch nicht...

MfG Catweasel
 
Catweasel schrieb:
Ja, zu nennen sei hier nur mal der ein oder andere VIA Chipsatz, der gerademal ~90MB/s auf dem PCI-Bus zu lässt. Meiner macht erst bei über 110MB/s dicht und bisher konnte ich noch keine größeren Einbrüche bei den Transferraten festellen, aber ich habe auch nicht alle Szenarien durchgetestet und die Atlas 15K II hatte ich da auch noch nicht...

Ich gebe dir, was den PCI Bus betrifft soweit Recht, aber man muss eines sehen: Selbst wenn der Controller gerade die gesammte Bandbreite des Busses zur Verfügung hat, kannst duch nicht mit vergleichbaren Werten bei einem Benchmark rechnen. Ich hatte nun schon diverse Konfigurationen.

AHA-29160 (64bit Controller @ 32bit PCI) + Cheetah 10K @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902B) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902B) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ RAID 0 @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902A) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ 8MB

Und bei jeder Konfiguration, außer dem Raid, war die Performance laut SiSoft Sandra bei ca. 65MB/s. Das Raid war natürlich wesentlich potenter, aber halt auch unsicherer.

Catweasel schrieb:
Das ist so nicht richtig, die Geschwinigkeit war unabhängig von der Kabellänge und LVD wurde erst mit Ultra-2 eingeführt, IIRC.

Ja natürlich war das unabhängig, aber man konnte erst mit dem LVD Standart hohe Geschwindigkeiten auf hohe Lauflängen ermöglichen. Das meine ich - glaube ich! ^^
 
GuaRdiaN schrieb:
Grunsätzlich wird SCSI in Workstations für Grafikdesign, Video Editing, Audio Editing und anderer sehr Plattenintensiven Anweungsbereichen verwendet. In Mid- bis High-End servern findet man egtl. nur SCSI, da die Platten als Ausfallsicherer gelten, meist mehr Cache bieten und häufig wesentlich bessere Zugriffszeiten aufweisen.

soviel zum thema langlebigkeit und ausfall sicherheit :rolleyes:
heute morgen nix ahnend komme ich mal wieder in mein zimmer^^ und da höhrt man ein knattern und pfeifen... meine SCSI U160 HDD von IBM hat nach ca 5Jahren dauereinsatz den dienst quitiert! dabei soll die laut IBM ca 162Jahre dauerbetrieb aushalten :freaky:
und für die HDD hab ich vor ein paar jahren ein vermögen hingeblättert!
also meine IDE platten hatten noch nie ausfällen.
P.S.: wo einschicken??

Edit:Also was SCSI Controller betrifft muss ich GuaRdiaN vollkommen recht geben, umsoschneller der bus umso schneller die HDD's und man kann ohne probleme einen SCSI U320 bus voll auslasten ;)
 
Mhhh die Frage die bleibt ist, ob es eine OEM Disk war, oder ob es eine original Disk war. Denn das ist meist ein himmelweiter Unertschied.

Generell würde ich sagen, dass die Disks sowohl mit SCSI als auch mit IDE Schnittstelle gut laufen. Und das du keine Probleme mit IDE hattest, mag sein, ich hatte bisher noch nie Probleme mit einer SCSI HDD, dafür schon diverse Probleme mit IDE und SATA Platten, von daher scheint sich das die wage zu halten.

MfG GuaRdiaN
 
GuaRdiaN schrieb:
Ich gebe dir, was den PCI Bus betrifft soweit Recht, aber man muss eines sehen: Selbst wenn der Controller gerade die gesammte Bandbreite des Busses zur Verfügung hat, kannst duch nicht mit vergleichbaren Werten bei einem Benchmark rechnen. Ich hatte nun schon diverse Konfigurationen.

AHA-29160 (64bit Controller @ 32bit PCI) + Cheetah 10K @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902B) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902B) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ RAID 0 @ 8MB
AHA-29320 (AIC-7902A) (Onboard, 64Bit PCI-X Anbindung) + Cheetah 15K @ 8MB

Und bei jeder Konfiguration, außer dem Raid, war die Performance laut SiSoft Sandra bei ca. 65MB/s. Das Raid war natürlich wesentlich potenter, aber halt auch unsicherer.

Um den "Platten"-Benchmark von Sandra mache ich seit geraumer Zeit einen Bogen, da mir die Werte doch recht merkwürdig vorkommen. Ich habe jetzt Spaßeshalber mal meine Atlas 15K II damit getestet:

Drive Index : 76MB/s

Was auch imer dieser Index aussagen soll...

Benchmark Breakdown
Buffered Read : 104 MB/s

Etwas niedrig, bei HD-Tach und EZ-SCSI komme ich auf etwas über 110MB/s

Sequential Read : 92 MB/s

Recht nah am Optimum von knapp 100MB/s dran...

Buffered Write : 54 MB/s
Sequential Write : 89 MB/s
Random Write : 53 MB/s

Da hat Sandra wohl gewürfelt...

Average Access Time : 8 ms (estimated)

HD-Tach misst einen Random Access von 5,2ms

MfG Catweasel
 
GuaRdiaN schrieb:
Mhhh die Frage die bleibt ist, ob es eine OEM Disk war, oder ob es eine original Disk war. Denn das ist meist ein himmelweiter Unertschied.
Generell würde ich sagen, dass die Disks sowohl mit SCSI als auch mit IDE Schnittstelle gut laufen. Und das du keine Probleme mit IDE hattest, mag sein, ich hatte bisher noch nie Probleme mit einer SCSI HDD, dafür schon diverse Probleme mit IDE und SATA Platten, von daher scheint sich das die wage zu halten.
MfG GuaRdiaN

Das war eine Orinal IBM Disk und die hat damals verdammt viel gekostet!
Nun ja wie gesagt mit IDE platten hat ich noch nie probleme!
Aber hatte schon diversen problem mit S-ATA platten
gennerell ziehe ich SCSI vor! Allerdings muss ich sagen das dieser defekt mein bild von SCSI etwas getrübt hat.

Also das war eine:
IBM Ultrastar
(mabe by IBM july 2000)
modell DDYS-T18350
 
Zuletzt bearbeitet:
@Catweasel
Die Ergebnisse von Sandra und HD-Tach lassen sich nicht direkt miteinader vergleichen, da es sich um zwei ganz unterschiedliche Benchmarks handelt, die jeweils einen anderen Ansatz verfolgen. HD-Tach ist ein Low-Level-Benchmark, der die Rohleistung der Platte (die einzelnen Leistungsmerkmale jeweils für sich) ermittelt. Es gibt insgesamt drei wichtige Leistungsmerkmale. Zum einen die sequenzielle Transferrate, dann die Zugriffszeit und zum Schluss die Cache-Strategien. HD-Tach ermittelt die ersten beiden getrennt voneinander und ignoriert gänzlich die Cache-Strategien. Somit sagt, dass was HD-Tach ausspuckt, nicht allzu viel über die tatsächliche Leistung einer Platte in der Praxis aus. Denn um da ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, müssen schon alle drei Merkmale zusammen berücksichtigt werden.

Sandra ist imho eher praxisorientiert und schließt auch die Zugriffszeit in das Ergebnis mit ein. Inwiefern die Ergebnisse von Sandra allerdings der Praxisleistung entsprechen, ist schwer einzuschätzen. Da kommt es zum einen auf die Umsetzung des Benchmarks an und zum anderen auf den Schwerpunkt, auf den sich bei der Leistungsermittlung konzentriert wird. Verschiedene Anwendungsgebiete verlangen nach unterschiedlichen gewichteten Leistungsmerkmalen. In dem einen Anwendugnsgebiet kommt es eher auf die Transferrate an, in dem anderen eher auf die Zugriffszeit und die Cache-Strategien.

Ich halte allerdings von Sandra auch nicht viel als Benchmark. Ich setze da lieber auf den Anwendungsindex der c't oder den FC-Test von xbitlabs. Dennoch sei zu beachten, dass es sich hierbei (Sandra und HD-Tach) um zwei grundsätzlich verschiedene Benchmarks handelt. Darauf will ich hinaus.
 
Madnex schrieb:
@Catweasel
Die Ergebnisse von Sandra und HD-Tach lassen sich nicht direkt miteinader vergleichen, da es sich um zwei ganz unterschiedliche Benchmarks handelt, die jeweils einen anderen Ansatz verfolgen.

Ich weiß, dennoch kommen mir die Sandra Werte suspekt vor, vor allem wenn die gepufferten Werte nieriger als die sequentiellen sind. Davon ab ändern sich die Ergebnisse mit bald jeder neuen Sandra Version - da nutze ich dann doch lieber h2benchw von der c't.

Madnex schrieb:
HD-Tach ist ein Low-Level-Benchmark, der die Rohleistung der Platte (die einzelnen Leistungsmerkmale jeweils für sich) ermittelt. Es gibt insgesamt drei wichtige Leistungsmerkmale. Zum einen die sequenzielle Transferrate, dann die Zugriffszeit und zum Schluss die Cache-Strategien. HD-Tach ermittelt die ersten beiden getrennt voneinander und ignoriert gänzlich die Cache-Strategien.

Welchen Cache meinst Du, den der Platte oder den von Windows?

MfG Catweasel
 
Welchen Cache meinst Du, den der Platte oder den von Windows?
In erster Linie den der Platte. Aber auch das Cache-Managment von Windows hat auf HD-Tach kaum einen oder keinen Einfluss.
 
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