Web Companion lässt sich nicht deinstallieren

horstst

Cadet 4th Year
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Eine Freundin hat auf ihrem Windows 10 Web Companion eingefangen. Entgegen aller Berichte im Netz lässt sich diese Adware bei ihr nicht mit bekannten Methoden entfernen. Meine bisherigen Versuche mit TeamViewer:
Wir haben Web Companion schon im Taskmanager deaktiviert (startet immer mit Windows), aber auch danach versuchen der Windows-Installer, wie auch der bewährte Revo Installer vergeblich eine Installation.
Der Revo Installer bleibt auch im Taskmanager nach Deinstall-Start eine Stunde aktiv, ohne weiter zu kommen.
Hat jemand einen Rat, wie wir diese nervige Adware loswerden?
 
Danke, wir bisher nur die Standard-Deinstallation probiert, lediglich vorher im Taskmanager den nach jedem Windows-Start aktiven Web Companion gelöscht.
Entgegen anderer Schadsoftware hatten wir bei unserer Netz-Suche stets den Hinweis gefunden, dass hier keinerlei Deinstallations-Blockierung von Lavasoft, dem Verbreiter, bekannt sei.
 
Das Problem ist, das diese scamware sehr tief im System festsitzt und bei jedem Löschversuc automatisch wieder installiert wird.
wenn malwarebytes/adwclear nichts hilft, schau mal im Trojaner-Board.de Forum
 
Da helfen nur entschlossene Methoden weiter.
Als erstes im Taskmanager das Verzeichnis suchen wo der Companion gespeichert ist.
Meistens C:\Programme x86, dann den Companion beenden.
Alle Dateien im Companion Verzeichnis löschen.
Sollte das nicht funktionieren weil z.B. eine dll irgendwo noch weiterläuft, dann nächste Methode anwenden.
Den PC von einem USB Stick starten, auf dem Stick ist ein minimal Windows z.B. WIN PE.
Dann von hier aus das Verzeichnis den Companion löschen.
Kannst auch ein Stick mit Linux verwenden.
Dann ist wieder ruhe.
Zur Sicherheit noch mal prüfen was unter Autostart ausgeführt wird.
 
Mit Geek Uninstaller deinstallieren, man kann auch wählen entfernen erzwingen und danach Scans mit Adwcleaner und mit Malwarebytes Free und die löschen lassen was die finden. Das dürfte Web Companion das "Genick brechen".
 
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Die WCInstaller.exe erscheint auch bei mir unter Windows11. Selbst KI weis keine Antwort, die das Problem löst.
 
horstst schrieb:
Entgegen aller Berichte im Netz lässt sich diese Adware bei ihr nicht mit bekannten Methoden entfernen.
Man sollte ohnehin nicht davon ausgehen, das Entfernungen problemlos funktionieren.
Weil Du weißt nie, welche Variante man erwischt oder ob man es nicht eine krass manipulierte Variante Variante gibt, die noch viele andere Sachen macht. Sozusagen eine Malware die in einer Adware versteckt ist.

Neuinstall ist daher der zuverlässigste Weg (man muss nur aufpassen, das man sich das über das Restore eines Backups nicht versehentlich wieder einfängt).

Künftig sollte man sein System so konfigurieren, das man sich eben nicht mehr einfach so so was einfangen kann. Also Browser möglichst weitgehend vom Rest-System abschotten. Wenn ein (un)beabsichtigter Klick zu einer ungewollten Installation führt, dann war das System wahrscheinlich nicht gut abgesichert.
 
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@PonJoe58 Da sind noch 2 Helfer MKDB und cosinus regelmäßig da, die Usern helfen wenn die solche Probleme wie hier haben.
 
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Ich finde es (aus genannten Gründen) problematisch, das man bei Malware sagt:
"Du musst da nur Tool XYZ drüber laufen lassen oder Anleitung ABC folgen und dann ist alles in Ordnung."
Und ich finde es fahrlässig, wie solche Narrative fortwährend reproduziert werden.

Das man da im Jahre 2026 auch immer noch drum diskutieren muss, verstehe ich auch nicht so ganz. Das ist so ein bisschen wie mit "Klimawandelleugnern" zu diskutieren.
 
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Ich glaube, wenn er sich ans Trojaner Board wendet, dann machen die mit ihm eine umfangreiche Analyse(mit FRST)und Bereinigung die dann von Web Companion wirklich alles sauber löscht.
 
purzelbär schrieb:
die dann von Web Companion wirklich alles sauber löscht.
Was auch immer FRST ist:
Man hat ja das ganz grundsätzliche Problem, das man Malware nicht sicher identifizieren kann.
Man kann nur das finden, wonach man auch sucht.
Und nur weil sowas aussieht, wie Malware XYZ heißt das noch lange nicht, das es wirklich Malware XYZ ist.

Und dementsprechend ist natürlich auch die Entfernung unsicher. Der einzig sichere Weg wäre, wenn man sozusagen ein definierten Clean-Status hätte gegen den man vergleichen könnte. Aber den gibt es ja nicht. Weil jedes System individuell ist.

Klar kann man hingehen und sagen: "Wahrscheinlich ist es die Malware und deshalb klappt wahrscheinlich auch dieunddie Entfernungsmethode."
Aber das ist eben eher das Prinzip Hoffnung und das sollte man auch klar dazu sagen.
Insbesondere, da ja hier ja auch ganz viele Informationen fehlen. Es ist ja nicht mal klar, wo sich die Malware eingefangen wurde.

Ich verstehe ohnehin diese (unzuverlässige) Frickelei nicht. Denn ein Neuinstall ist ja sogar schneller als wenn man da irgendwie sich stundenlang durchfragt und rumprobiert und dann evtl. doch ein ungutes Gefühl zurück bleibt.

Das Neuinstall flott geht setzt natürlich voraus, das man ein gutes Backup-Restore-Konzept hat. Aber das sollte man ja ohnehin haben, weil mit dem Computer immer was passieren kann. Sei es nun ein technischer Defekt oder das da Cola drüber gekippt wird oder was auch immer.
 
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andy_m4 schrieb:
Was auch immer FRST ist
Es ist das Farbar Recovery Scan Tool, ein Programm, das zur Analyse verwendet wird. Die Leute auf dem Trojaner Board wissen dann schon, ob es was Harmloses war oder Neuinstallation der einzig richtige Ausweg ist.
 
Incanus schrieb:
Die Leute auf dem Trojaner Board wissen dann schon, ob es was Harmloses war oder Neuinstallation der einzig richtige Ausweg ist.
Jaja. Begründungslos einfach hinstellen und sagen "Die Leute wissen schon ..." ist ne super Argumentation, um Argumente zu entkräften. :freak:
 
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