Web Companion lässt sich nicht deinstallieren

@andy_m4 Die 2 Helfer dort machen das nicht erst seit gestern und haben schon vielen Usern geholfen, die sich etwas eingefangen hatten.
 
purzelbär schrieb:
Die 2 Helfer dort machen das nicht erst seit gestern und haben schon vielen Usern geholfen, die sich etwas eingefangen hatten.
Das Ding ist, es geht hier nicht ums auskennen oder das das funktionieren kann oder auch schon hat oder was auch immer.

Das von mir geschilderte Problem ist grundsätzlicher Natur. Insofern gibts da auch nicht wirklich viel herumzudiskutieren.

Ich meine, das muss euch doch auch selber auffallen. Wenn man auf ein Argument keine andere Erwiderung hat außer "Naja. Die Leute da wissen aber was sie tun" dann wäre es ja für mich schon mal meine eigene Position zu hinterfragen. Oder sich zumindest einzugestehen: "Wenn ich nix anderes Antworten kann, dann fehlt mir ja ganz offenbar das Know-How das wirklich einschätzen zu können und dann sollte ich erst recht vorsichtig damit sein, eine Position zu beziehen."

Das hat hier alles sehr starke Schwurbler-Vibes.
 
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Hm, die Meinung mit "neuinstall" mag vielleicht unbequem weil unpopulär sein, aber ich gebe @andy_m4 recht. Wenn man sich was einfängt, hat man a) entweder nicht aufgepaßt oder b) das Sicherheitskonzept war löcherig oder beides.

Klar, kann man suchen und suchen und Tools darüber laufen lassen in der Hoffnung, daß es das war, aber ein schaler Beigeschmack bleibt. Besser ist - auch künftig - rechtzeitig ein Backup von einem sauberen System parat zu haben und dieses drüber zu spielen. Oder, wenn man es nicht hat, sich die Arbeit halt zu machen. Macht man das nicht weil man lieber rumfrickelt oder keine Lust oder was auch immer hat, dann braucht man sich sich nicht zu wundern, wenn später - womit man jetzt erstmal gar nicht rechnet - die Quittung präsentiert wird. Das muß nicht sein, sicher, aber die Möglichkeit besteht. Ich wollte mit dieser Unsicherheit nicht weiter am System arbeiten, aber das muß jeder selber wissen....
 
purzelbär schrieb:
Man kann es aber auch übertreiben wenn man behauptet Web Companion sei Malware, denn es ist in Wirklichkeit "nur" PUP die mitinstalliert wird
Schon allein diese Aussage zeigt ja überdeutlich, das Du mein Posting gar nicht gelesen/verstanden hast.
Der Kern meiner These ist, das sich gar nicht sicher sagen lässt, was man sich eingefangen hat. Selbst wenn es Indizien dafür gibt das man Malware ABC hat, kann es trotzdem Malware XYZ sein.

Binge-Watcher schrieb:
das Sicherheitskonzept war löcherig oder beides.
Ja. Das ist auch so ein Ding, was hier viel zu wenig thematisiert wird. Weil es ist ja die eine Sache, Malware zu entfernen. Aber was man ja eigentlich will ist, das das möglichst nicht wieder vor kommt. Das nicht 'ne Woche später wieder 'ne Anfrage kommt. Und dann ists nciht mehr nur ne Adware, sondern vielleicht irgendne Malware die eine Online-Banking-Session kapert.

Dieses lapidare "Lass mal malwarebytes drüber laufen ; passt scho .... " u.ä. ist auf so vielen Ebenen problematisch.

Binge-Watcher schrieb:
sich die Arbeit halt zu machen
Ja.
Vor allem ist es ja nicht mal wirklich Arbeit im Vergleich zur Frickelei.
Es sei denn, man hat kein vernünftiges Recovery-Konzept. Aber das ist eh schlecht. Selbst wenns keine Malware gäbe.
 
Ich kann dazu nur eines sagen: ich kann mich schon nicht mehr daran erinnern, wann es auf meinem PC bis September 2025 noch Windows 10 und jetzt anderer PC mit Windows 11 Adware, PUP oder gar Malware wie Trojaner auf meinem Gerät gab, das hängt auch damit zusammen das ich nicht jeden Scheiß runterlade und installiere und das ich in meinen Browsern(Hauptbrowser ist Firefox)uBlock Origin nutze. Und natürlich mache ich von Zeit zu Zeit mit Aomei Backupper Systemsicherungen von Windows auf eine externe USB Festplatte.
 
andy_m4 schrieb:
Jaja. Begründungslos einfach hinstellen und sagen "Die Leute wissen schon ..." ist ne super Argumentation, um Argumente zu entkräften. :freak:
Ja, ist es. Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe habe ich die gleiche Erwartung, dass es repariert werden kann und nicht wegen eines Reifenschadens sicherheitshalber verschrottet wird, es könnte ja noch irgendwo ein verborgener zusätzlicher Mangel vorhanden sein.
Ich bin ja völlig bei Dir, dass bei einer diagnostizierten Infektion eine Neuinstallation unumgänglich ist. Aber nicht jedes Fehlverhalten des PCs ist durch Malware verschuldet. Von daher erfolgt zuerst eine Analyse, und darin haben die Leute beim Trojaner Board umfangreiche Erfahrung.
 
Da stimme ich dir zu Incanus, ich bin selbst im TB und lese da oft mit und es gibt da auch oft genug Fälle wo die Helfer sagen: setz dein Windows neu auf weil es zum Beispiel zu vermüllt ist von den hilfesuchenden Usern.
 
Incanus schrieb:
Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe habe ich die gleiche Erwartung, dass es repariert werden kann und nicht wegen eines Reifenschadens sicherheitshalber verschrottet wird, es könnte ja noch irgendwo ein verborgener zusätzlicher Mangel vorhanden sein.
Naja. Der Vergleich hinkt etwas.
Korrekter wäre er:
Das Auto rumpelt beim fahren und daraus diagnostiziert man, das was mit dem Reifen nicht ok ist und repariert diesen dann, obwohl die Ursache woanders liegen könnte.

Incanus schrieb:
Ich bin ja völlig bei Dir, dass bei einer diagnostizierten Infektion eine Neuinstallation unumgänglich ist
Das Problem ist, das die Diagnose schwierig bis unmöglich ist.
Und genau das beobachten wir doch auch. Wenn es einen Weg gäbe, Malware sicher zu identifizieren, dann wäre das Malware-Problem ja schon längst gelöst. Stattdessen begleitet es uns jetzt schon seit Jahrzehnten.

Incanus schrieb:
Aber nicht jedes Fehlverhalten des PCs ist durch Malware verschuldet.
Das war ja auch gar nicht die Behauptung.

Incanus schrieb:
Von daher erfolgt zuerst eine Analyse, und darin haben die Leute beim Trojaner Board umfangreiche Erfahrung.
Wie gesagt, solche Analysen können prinzipbedingt nicht zuverlässig funktionieren.

Und wie gesagt: Wenn ich Recovery durchspiele bin ich i.d.R. immer noch schneller fertig und hab gleichzeitig 'ne höhere Zuverlässigkeit in der Entfernung.

Mag sein, das kein Backup existiert und Recovery eben dann doch zeitlich aufwendiger ist. Und mag sein, das eine relativ große Wahrscheinlichkeit da ist, das man es vertreten kann über Diagnose und manuelle Entfernung in den Griff zu kriegen ist.

Aber so weit wird ja hier nicht mal gedacht. Das wird gleich malwarebytes und trojaner-board in den Raum geworfen, ohne auf Mögliche Probleme und Alternativen hinzuweisen.
Und was auch nicht thematisiert wird ist, wie wo das Problem ist und wie man künftige Infektionen besser verhindern kann.

Und wenn man noch darauf hinweist wird das noch so abgetan mit "Ja da sind Experten, die Wissen was sie tun".
Kapier ich irgendwie nicht.
 
andy_m4 schrieb:
Aber so weit wird ja hier nicht mal gedacht. Das wird gleich malwarebytes und trojaner-board in den Raum geworfen, ohne auf Mögliche Probleme und Alternativen hinzuweisen.
Weil das dort Experten für dieses Thema sind, warum Du das immer wieder ignorierst ‚kapier ich irgendwie nicht‘.
 
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Die sind bei Dir leider auch sinnlos, Du reitest Deine eigene Welle und lässt nichts anderes gelten. Soll sich jeder seine eigene Meinung aus den hier nun reichlich vorhandenen Informationen bilden.
 
Incanus schrieb:
Soll sich jeder seine eigene Meinung aus den hier nun reichlich vorhandenen Informationen bilden.
Ja.

Was Posting #30 angeht muss ich nach Überlegung dir durchaus auch Recht geben. Und das meine ich jetzt völlig unironisch.
Ich hab mir den Thread noch mal in Ruhe angesehen und muss zugeben, das ich hier und da übers Ziel hinaus geschossen bin.
Nicht in den rein fachlichen Aussagen. Aber in dem was ich drüber hinaus geäußert hab. Das ist mir aber erst heute wirklich klar geworden.
 
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