News Weg von X: Europa sucht verstärkt nach Alternativen zu Musks sozialem Netz

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Magellan schrieb:
X wirkt rechts-schwurbler-maga lastig und Bluesky ist eine große links-Bubble,

Beides völliger Unsinn. Es kommt darauf an wem man folgt. Du kannst bei X genau so in eine linke Bubble kommen wie auf eine rechte Bubble auf Bluesky. Das gilt im übrigen für jedes Soziale Netzwerk ab einer gewissen Größe.
 
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Stagefire85 schrieb:
Wie sollen die Regeln denn aussehen und wer bestimmt die?
Artikel 1 des Grundgesetzes finde ich schonmal einen guten Ansatz, auf dem man Aufbauen könnte. Jetzt mal so als Anfang.
 
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Alphanerd schrieb:
Wenn man seiner eigenen KI untersagt Kinder auszuziehen hat das aber mal gar nix mit Zensur zu tun

Bei Erwachsenen ist das auch nicht ok, aber bei Minderjährigen grob verstörend und eigtl in jedem Land der Welt illegal.

Vielleicht könnte man technisch beim prompting ansetzen.m Das gesamte Modell auf "ja das könnte Straftäter X vielleicht für Y nutzen" anzupassen halte ich für eine Kapitualtion vor den Straftätern.

Auch wenn in Deutschland Täterschutz bei vielen ganz vorne steht ich sehe bei Straftaten den Täter als das Problem und nicht das Wekrzeug das genutzt wird, wenn das Werkzeug nicht nur dafür gemacht wurde.

Muss X alles was in Strafbereich fällt sofort entfernern und bei der Täterermittllung helfen - ja klar.

Die Leute die diese Bilder erzeugen lassen, die müssen so gut das geht identifiziert werden und Massnahmen ergriffen - egal ob Therapie und/oder Strafvollzug. Denn ob Pädophile - um die es primär geht - X haben oder nicht ändert nichts an deren (evtl) gefährlichen Einstellung.
 
Also ich hatte ja früher SchülerVZ/StudiVZ und ne kurze Zeit war sogar wkw bei mir im Umfeld mal angesagt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine soziale Plattform länger halten wird/mehr anklang findet als die genannten, wenn sie von Politikern mitentwickelt wird.

Ich persönlich bin ja nicht auf X - nur auf Facebook/Instagram ein bisschen unterwegs um zu sehen was alte Bekannte und Freunde (auch von Übersee) so treiben. Mich stört da v.A. dass einem inzwischen unfassbar viel Blödsinn vorgeschlagen wird, ich mich durch Beiträge von irgendwelchen Influencern scrollen soll, denen ich nicht mal folge und diese und andere Werbung nicht als solche klar und deutlich gekennzeichnet ist, sodass sie sich von normalen Beiträgen unterscheidet. Der Grundgedanke, das Leben von Menschen mitzuverfolgen, die man persönlich kennt, aber ggf. nicht ständig sieht, ist da für mich leider komplett verloren gegangen. Es gibt sicherlich irgendeine Alternative, die das vom Konzept so macht, aber wenn ich dann der einzige bin der es nutzt, bringt das ja auch nix...
 
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mtheis1987 schrieb:
Dass du persönlich kaum Menschenfeindlichkeit siehst, heißt für mich vor allem, dass deine Timeline gut gefiltert ist, nicht dass die Plattform als Ganzes frei von Problemen wäre.
Zustimmung. Besonders ist das doch gar nicht möglich. Musk zb ist wohl in jeder Timeline weit oben, das gibt der Algorithmus so vor. Wenn nicht er selbst, dann jmd, der ihn zitiert.

Menschenfeindlich ist das schon, was er so von sich gibt. Aber klar, geht ja oft nur gegen Transmenschen und Einwanderer, da ist das nicht so schlimm.
 
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@Stagefire85
Mich hast du zwar nicht gefragt, aber du bekommst trotzdem meinen Senf. ^^

Die Regeln sollten die gesellschaftlichen Regeln aus unserem Alltag sein. Also kein Anschreien, Beleidigen, etc. Wer die bestimmt? Wir, die Gesellschaft.


Das Internet ist in vielerlei Hinsicht ein rechtsfreier Raum. Eigentlich gehört da mal Grund gemacht.
Warum sage ich das? Stell dir mal vor, eine Stadt würde wie das Internet funktionieren. Da brauchen Kinder nur in eine Seitenstraße gehen und dort bekommt es dann ungefragt alles von Hetze bis Drogenmissbrauch an den Kopf geworfen. Die Polizei kann nichts machen, weil "das passiert nicht in unserer Straße".
 
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Nein ich will aber lieber bei Musk bleiben. Die EU stinkt mir langsam bis zum Himmel mit ihren seltsamen Regelungen!
 
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Möglicherweise haben vor allem Menschen mit „extremen“ Ansichten das Bedürfnis, diese ständig zu äußern und dabei Bestätigung oder Konfrontation zu suchen. Vielleicht erklärt das, warum auf Social Media vor allem diese Konfrontationen sichtbar sind: Die gemäßigten Stimmen beteiligen sich dort einfach seltener an politischen Debatten und nutzen diese Räume eher für Alltägliches wie E-Mails, Online-Shopping oder Reiseplanung.
 
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Cool Master schrieb:
Beides völliger Unsinn.

Nö ist einfach nur meine Erfahrung, bei X bin ich mir sehr sicher dass die User die man den Bubbles rechts, Schwurbler, MAGA usw zuordnen kann bedeutend in der Überzahl sind. Ich folge da im prinzip nur halbwegs neutralen Leuten aber sowohl die Kommentare als auch das was der Algo vorschlägt ist ungleich häufiger im rechten als linken Spektrum, völlig egal wie viele Schwurbler ich blocke usw.

Bei Bluesky ist mein Erfahrungsschatz ungleich kleiner, wenn ich da mal reingeschaut habe dann waren gefühlt 95% dem deutlich linken Spektrum zuzuordnen.

Man wird in beiden Netzwerken beide Bubbles finden können, das sagt aber nichts über die Verteilung aus.
 
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Mastodon bzw. Bluesky. Letztens habe ich Monnett entdeckt. :)
Irgendwie sieht Eurosky aus wie Mastodon unter Bluesky, zumindest mit einem Namen der Instanz.
 
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Krik schrieb:
@Stagefire85
Die Regeln sollten die gesellschaftlichen Regeln aus unserem Alltag sein. Also kein Anschreien, Beleidigen, etc. Wer die bestimmt? Wir, die Gesellschaft.
Aber allein das ist doch schon ein weiches Kriterium. Mit Gesetzen gegen Hatespeech geht man leider den Weg Gefühle in eine Gesetzeslage zu bringen. Was ist denn Hatespeech? Was ist denn Hetze? Das definiert jeder für sich selbst, dies juristisch zu definieren ist auch nicht ganz einfach.

In England führt dies dazu, dass Debatten zu bestimmten Themen kaum mehr möglich sind, da Kritik am Islam, an Migrationspolitik und dem Umgang mit Transsexuellen pauschal als Hassrede oder Hetze abgestempelt werden kann.

In so einer Situation kommt mir X mit seiner Redefreiheit deutlich gelegener als eine politisch gewollte und politisch möglicherweise zensierte Plattform wie die EU sie plant oder möchte.
 
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craxity schrieb:
Es geht mir nicht darum, dass man irgendjemanden von der eigenen Meinung überzeugen soll.

Mir auch nicht. Ein geistreicher Austausch muss nicht dazu führen, dass man eine fremde Meinung in Gänze oder überhaupt irgendwie übernimmt, sondern dass man die Argumente der "Gegenseite" nachvollziehen kann bzw. sich mit ihnen auseinander setzt. Auf X lebt man doch über seinen Feed auch irgendwie in einer Bubble - noch dazu sind dort ganz viele Hardcore-Aktivisten (die andere einfach kaputtbashen möchten und einem das Wort im Munde umdrehen) und sonstige Psychopathen unterwegs. Aber wie gesagt, ich finde die Plattform trotzdem wichtig. Dass man sich dort tiefgründig in der Breite mit anderen Positionen auseinandersetzt, glaube ich trotzdem nicht.
 
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Magellan schrieb:
Nö ist einfach nur meine Erfahrung

Deine Erfahrung ist für dich gültig, aber sie sagt nichts darüber aus, wie die gesamte Nutzerbasis strukturiert ist, da anekdotische Evidenz bzw. ein anekdotisches Argument. Wie ich schon schrieb sobald ein Netzwerk eine gewisse Größe hat wird es Blasen geben (auch weit über links/rechts hinaus) da führt kein Weg daran vorbei am Ende kommt es drauf an wem du folgst und dann natürlich der Blackbox des Algorithmus, wo selbst Elon erst gesagt hat, dass der aktuell zur Hölle gegangen ist. Zumal ein echter Vergleich kann zwischen den zwei gar nicht stattfinden da es völlig unterschiedliche Nutzerzahlen gibt. Spricht man also von X Prozent ist das völlig unterschiedlich und nicht vergleichbar. Schaut man sich aber Befragungen an, sieht man, dass es recht ausgeglichen ist - zumindest auf X.
 
MonteSuma schrieb:
Hast du ein Beispiel?

Covid ist ein gutes Beispiel.

Aussagen wie:
  • „Die Impfung verhindert eine Übertragung nicht vollständig“
  • „Ein Laborursprung ist möglich“
  • „Nebenwirkungen werden unterschätzt“

wurden zeitweise als Desinformation gebrandmarkt, gelöscht und herabgestuft.
Später wurden sie dann aber doch offiziell anerkannt oder differenziert bewertet.

Eine Politik hat immer Eigeninteressen.
 
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MiyamotoMusashi schrieb:
Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass das "Opfer" die Anzeige stellt und das Gericht dann entscheidet, wie schwerwiegend die Tat war.
Richtig. Aber für die Damen und Herren Politiker durchkämmt mittlerweile die Polizei das Netz (bei Habeck war das der Fall), genau dafür hat man ja auch §188 StGB geschaffen, damit ist "Majestätsbeleidigung" kein Antragsdelikt mehr. Die Strafen sind auch härter als wenn wir Normalbürger beschimpft werden.
 
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Ford_Prefekt schrieb:
Wofür der zweite Link? Er löschte seine eigene Tweets, das wird wohl noch erlaubt sein. Da habe ich schon gar keine Lust mehr mich mit dem anderen zu beschäftigen und eingehender zu prüfen.

Lustig, dass du dich zu erst mit dem Zweiten beschäftig hast. ;)

Ich wollte n paar Beispiele einfügen, der zweite Link war kein gutes Beispiel, thx für den Hinweis.

Ansonsten findest du zahlreiche Beispiele im Netz, wie Musk unliebsame Meinungen und Menschen einschränkt. Ist das für dich wirklich etwas Neues?

Musk sperrt Datenanalysten
 
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Ice =A= schrieb:
Gute Entscheidung!!!
Musk ist ein Europa-Hasser.
Nein, Musk ist, wenn überhaupt EU-Hasser. Das ist ein entscheidender Unterschied. Wenn er überhaupt ein "Hasser" ist. Wahrscheinlich liebt er einfach nur sich selbst (und Geld) und er hat für wirklichen Hass gar keine Zeit übrig.
 
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craxity schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dir nicht klar ist, wie gravierend sich politische Nähe einer Social-Media-Plattform auf die Meinungsfreiheit auswirken würde. Wenn es dir wirklich nicht klar ist, gehe bitte nochmal in dich und denke gründlich darüber nach. Wir haben schon bei den klassischen Medien arge Probleme wegen politischer Nähe.
Ach und die bestehenden Social Media Plattformen bieten Meinungsfreiheit und sind nicht staatlich durch die USA kontrolliert?

Es geht nur um eine staatliche Förderung zum Start. Am besten würde man das als eine öffentliche Plattform aufziehen, wie Wikipedia.
 
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