News Wegen 192 GByte RAM: Gorgon-Halo-Mini-PCs von Acemagic & Minisforum für 5K, 6K oder 8K (Euro!)

CB ist sich mal wieder nicht zu schade eine Meinung als Artikel zu veröffentlichen. Was ist eigentlich die Aussage des "Artikels"? Das mögliche Boxen mit der Gorgon-Halo-APU und der maximalen Speichermenge teuer werden. Nagut auf Grund der hohen Speicherpreise, die noch weiter steigen sollen, ist das nicht verwunderlich. Wenn Volker Rißka meint, das die Mini-PCs mit den neusten AMD APUs teuer als vermutet sind, dann sollte er auch seine Preisvermutung angeben. Aus Erfahrung weiss ich, dass für ihn die AMD Produkte nicht nur in jeder Hinsicht besser sein müssen, sondern auch dabei nur preislich verschleudert werden dürfen. Da sich die 128 GB Mini PC für KI sich im Augenblick bei 4000+ $ eingependelt haben (dabei ist NVidia keine Ausnahme nach unten) sind, sind in meinen Augen ein Preis von 5000-6000€ nicht mehr als die eine Weitergabe der höheren Anschaffungspreise für den zusätzlichen Speicher. Dabei ist noch nicht einmal klar, ob der Anschaffungspreis für den Speicher sich wirklich 1:1 mit der Menge skaliert oder auf Grund der besonders großer Speichermodule überproportional teuer sind. Auch kann es sein dass es noch weitere Gründe für einen höheren Preis gibt. Da diese Boxen für den Professionellen Einsatz gedacht sind, ist auch eine ECC Funktion denkbar. Zumindest HP nutzt diese bei ihren Strix Halo in Kombination mit der Pro-Version des Strix Halo APU.


Volker Rißka typisch wird AMD und dessen Produkte an den Pranger gestellt. Allerdings wenn man dieses tut, dann sollte man das ganze auch entsprechend unterfüttern. In dieser Hinsicht werden keine Informationen geliefert. Auch fällt dass es gegen einer größten Nutznießer und gleichzeitig einer der Anheizer der AI Hypes (Nvidia) nichts entsprechendes zu lesen gibt. Dieses verwundert umso mehr, weil Nvidia in dieser Hinsicht weitaus mehr Angriffsfläche bietet. Dabei meine ich nicht einmal die hohen Hardwarepreise die Nvidia aufruft und eine Bruttomarge von ca. 74 bis 75 % einbringt. Sondern das sie immer mehr in die Finanzierung und damit den KI Hypes weiter anfachen. Auch die Bedingungen für die Gewährung der Finanzierung mit dem Ausschluß von Konkurenz-Hardware ist problematisch (siehe das Vorgehen von Intel und den entsprechen Untersuchung der Kartellbehörden - OK diese ist für CB solange kein Problem gewesen bis diese nicht mehr zu leugen gewesen sind).
 
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Man soll also 8.000€ bei einer Firma ausgeben, die nicht nur Fehler im Datenblatt hat, sondern diese auch per Filzstift korrigiert? :hammer_alt:

end0fseven schrieb:
Heute hält die Hardware dafür aber auch länger, heute kannst du ohne Probleme noch mit einer 10 Jahre alten CPU alltägliche Dinge machen was du um die 2000er kaum noch konntest.
Für Office reicht ein Raspberry, da sind 10 Jahre ate CPUs mehrere Größenordnungen drüber. Ich mein, der erste Ryzen kam vor ungefähr 10 Jahren, und mit denen kann man auch heute noch zocken. :D

SheepShaver schrieb:
Was heißt hier Auswuchs? Bei 128 GB stößt man bei Inferenz schnell an Grenzen.
SheepShaver schrieb:
Gilt für dichte Modelle, nicht für MoEs.
Wenn man nicht gerade auf einem Rechenzentrum hockt, dann stößt man mit allen Konfigurationen an Grenzen, wenn man denn an Grenzen stoßen will. :D

Wobei MoE die Frage nicht zwangsweise beantwortet; Bei 192GB liegt man in der Größenordnung von DeepSeek V4 Flash, das 13B pro Token aktiviert - auf einer 5090 entspannt, aber auf einer APU?

Gebencht wird irgendwie immer nur 35B, vielleicht auch mal 120B - alles darüber dann kastriert mit Q2 wo man sichs auch direkt sparen kann. Und ich denke mal, dass das nicht ohne Grund so ist.

theGucky schrieb:
Ich habe in den letzten 6 Jahren viel geupgradet, aber versucht die Kosten trotzdem irgendwie niedrig zu halten. Z.b. Auf Nvidia Founder Drops geschielt... :D
Ich letztes Jahr, als ich die 5090 FE verfügbar bei NV gesehen habe - um 2 Uhr nachts: "Puh, die wird bestimmt im Preis steigen, da muss ich die quasi nehmen."

Stell dir meine Überraschung vor, als sie dann tatsächlich massiv im Preis stieg. :lol:
 
Wenn es ein Apple wäre... Ok... Oder vielleicht noch Dell / HP... Aber so? Nein...
 
Ach ja, die Chip Preise machen halt alles teurer. Das und die Habgier einiger Firmen.
Wenn mal das Gehalt / die Kaufkraft ebenso steigen würden wie alles andere ^^,

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Zum Glück hatte ich meinen RAM bei Alternate bereits 2024 gekauft.. gerade den Preis nochmal gecheckt.. joar - gut gespart :evillol:
 
A415 schrieb:
und in 15 Jahren bei Bj. 1995 dann dank WEG die richtigen großen Instandsetzungen bezahlen. Vorher noch einen unrealistisch hohen Preis für die Wohnung bezahlt. Na ja jeder wie er meint...
Wieso "dank WEG"? Instandsetzungen (-haltungen) musst du immer bezahlen wenn Du Eigentum hast. Als Hausbesitzer auch. Man kann auch sein Leben lang Miete bezahlen. Jeder wie er will. Aber auf lange Sicht fährst du mit Eigentum immer besser. Selbst wenn ich nach 15 Jahren im Monat 500 Euro in irgendwelche Instandhaltungsmaßnahmen blasen muss, wohne ich für 500 Euro. Dafür bekommst du heute hier schon nichts mehr. Die Mietalternative war auch 850 Euro, und das war nicht teuer sondern gemessen am Kaufpreis geradezu zu günstig.
Ergänzung ()

Haldi schrieb:
Sind in 10 Jahren
5+6+12+20= 43k €
Damit hast du deine Anzahlung für deine erste Immobilie.
Haldi schrieb:
Oder wie viel Braucht man in Schland als Anzahlung damit die Bank einem Kredit für ein schönes Einfamillien Häuschen im wert von 1.1-1.4mio gibt?
Jo und soviel dann zum Thema Ansprüche. Darunter geht es nicht? Also für die Hälfte bekommst du hier im Dunstkreis Stuttgart ein hübsches kleines Einfamilienhaus oder ne echt fette Eigentumswohnung - Neubau. Aber das reicht wohl nicht. Meine Güte. Ist nicht böse gemeint aber hast du dich mal mit Immobilien beschäftigt? Das was du kaufen willst, das konnten auch "unsere Eltern" sich nicht mal eben vom Gehalt abstottern, das war und ist für "die gehobenen Zehntausend".
 
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Mit 192GB und der Speicherbandbreite wären maximal 1500-2000€ angemessen.
 
Es gab mal eine Zeit, da sagte man, mein Haus, mein Auto, meine Yacht :) ... jetzt sagt man, mein Haus, mein Rechner, meine KI :D
 
p-trettin schrieb:
Jo und soviel dann zum Thema Ansprüche. Darunter geht es nicht? Also für die Hälfte bekommst du hier im Dunstkreis Stuttgart ein hübsches kleines Einfamilienhaus oder ne echt fette Eigentumswohnung - Neubau. Aber das reicht wohl nicht.
Darum fragte ich nach den Preise in Deutschland...

Innerhalb des Marktgebiets zeigen sich deutliche Unterschiede
bei den Hauspreisen (siehe Karte auf Seite 3 oben). Ein typi
sches Einfamilienhaus mit 140 m2 Wohnfläche und 450 m2
Grundstück, das vor zehn Jahren erbaut wurde, kostet in Aarau
oder in Baden rund 1,6 Millionen Franken. Erhöhte Transaktions
preise werden auch im Raum Rheinfelden sowie in den Regio
nen Bremgarten und Muri beobachtet. Im Vergleich zu den um
liegenden Zentren können diese Preisniveaus jedoch weiterhin
als moderat eingestuft werden. In der Stadt Basel sind für ein
vergleichbares Objekt etwa 2,3 Millionen Franken zu veranschla
gen, in Zürich rund 3,5 Millionen Franken und in Zug sogar 3,8
Millionen Franken.
Die Region bietet Kaufinteressierten auf der Suche nach einem
eigenen Einfamilienhaus nach wie vor attraktive Rahmenbedin
gungen. In 79 von 229 Gemeinden – und damit in rund einem
Drittel der Ortschaften im Marktgebiet – liegt der Preis des
Musterhauses unter 1 Million Franken
Quelle Aargauer Kantonalbank
 
@Haldi Sorry hab ich wohl überlesen.... Aber die Schweiz hat auch ein anderes Einkommensniveau:

"Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in der Schweiz bei 52.566 €, in Deutschland bei 27.848 € – damit steht den Menschen in der Schweiz im Durchschnitt fast doppelt so viel verfügbares Einkommen zur Verfügung." (https://einwandern-schweiz.ch/auswandern/kaufkraft-schweiz-deutschland-vergleichsdaten/)

Ja in der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten auch höher (steht dort auch gleich drunter), wozu dann wohl auch die Immobilienpreise zählen. Insofern biste mit deinen Preisen "kaufkraftbereinigt" dann ungefähr da wo wir in Deutschland auch sind.

Wobei ein 140qm Haus auf 450qm Grund jetzt zwar nicht die von mir skizzierte Immobilie der oberen Zehntausend ist, aber auch kein kleines Einstiegshäuserl. Speziell der stark preistreibende Grund ist mit 450qm schon relativ üppig. Zugegeben: Das will man auch, aber das zahlt man auch. Und du musst halt auch gucken was du willst, wo etc..

Wie gesagt, hier im Stuttgarter Dunstkreis gab es z.b. in dem Haus, in dem ich mir die 2-Zimmer-Wohnung angeschaut habe, auch das 5-Zimmer Penthouse mit Dachterrasse für rund 700.000 Euro. Das dürfte so ziemlich die geilste Wohnung der Stadt sein, wenn man modern und Penthaus etc. mag. Und dafür bekommst du auch locker ein nettes Einfamilienhaus mit 450qm Grundstück. Das ist jetzt nicht komplett absurd. Und sanierungsbedürftig geht bei 100.000 los. Dann musste halt wissen, was du dann vor dir hast. Da darf man sich keine Illusionen machen. Das ist Arbeit und kostet auch noch Geld. Aber da kann man sich dann selbst was (auf)bauen. Das macht auch Spaß.

Es muss auch nicht alles sofort. Wie gesagt: Erstmal klein und sich was aufbauen. Viele wollen heute immer alles sofort, sehen aber oft nur was die Eltern oder "Ältere" hatten, als sie schon Jugendliche waren. Da war die Durststrecke bereits rum. Und ein Haus oder eine Immobilie war nie selbstverständlich. Ich komme aus dem sozialen Wohnungsbau. Für meine Eltern war das unerreichbar und die haben auch ihr ganzes Leben gearbeitet.
 
Haldi schrieb:
Was für Software nutzt man dazu Heutzutage?
Hab damals noch über 1'000 14MP Fotos auf nem 3930K mit 32GB RAM zusammen gestitcht. Über 8-12h
Mit AutoPanoGiga. Das gibts ja nimmer
Photoshop, Hugin, PTGui und Panorama Studio.

Nutze Panorama Studio und Photoshop. Mein letztes Panorama habe ich zwar mit Panorama Studio zusammen bekommen, aber ich kann's nicht bearbeiten mit Photoshop. 😭 64GB Ram sind zu wenig. Sind halt 90x 67MP als Raw..
 
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Ist das eigentlich unified Memory? Das ist im Grunde ja das Feature was den MacMini und MacStudio mit viel RAM so interessant macht für AI. Wenn das jetzt nur viel teurer RAM ist, wer soll das dann nutzen?
 
p-trettin schrieb:
Ja in der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten auch höher (steht dort auch gleich drunter), wozu dann wohl auch die Immobilienpreise zählen. Insofern biste mit deinen Preisen "kaufkraftbereinigt" dann ungefähr da wo wir in Deutschland auch sind.
Wenn ein Deutscher 10% über und wenn ein Schweizer 10% über hat, sind es auf dem globalen Markt 2 unterschiedliche paar Schuhe.
Eine GPU z.b. kostet im allgemeinen überall fast das gleiche, +/-Steuer. Ein Deutscher kann sich mit den 10% aktuell eine halbe 5090 leisten, ein Schweizer eine ganze...
 
p-trettin schrieb:
@Haldi Sorry hab ich wohl überlesen.... Aber die Schweiz hat auch ein anderes Einkommensniveau:

"Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in der Schweiz bei 52.566 €, in Deutschland bei 27.848 € – damit steht den Menschen in der Schweiz im Durchschnitt fast doppelt so viel verfügbares Einkommen zur Verfügung." (https://einwandern-schweiz.ch/auswandern/kaufkraft-schweiz-deutschland-vergleichsdaten/)

Ja in der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten auch höher (steht dort auch gleich drunter), wozu dann wohl auch die Immobilienpreise zählen. Insofern biste mit deinen Preisen "kaufkraftbereinigt" dann ungefähr da wo wir in Deutschland auch sind.
In der Schweiz hast Du das Problem bei Eigenheimen, dass der Steuerwert dem Einkommen hinzugerechnet wird und Du damit erhebliche Steuern zahlst. Mehr als Du verdienst, je nach Haus.
Das führt dazu, dass in der Schweiz "Eigentum" immer mit einer Hypothek belastet wird, da dies gegengerechnet wird.

Das wiederum ist aber ein Problem, da Banken mind. 20% Eigenkapital verlangen UND auf den Rest mindestens eine Tragbarkeitsrechnung von 6,5% (5% Zins, plus 1,5% Unterhalt) berechnen - und das darf dann maximal 35% des Einkommens sein.

D.h., hast Du ein "günstiges" Haus in der Schweiz von 1 Mio (das alleine ist schon relativ unrealistisch, Eigentumswohnung wohl eher), brauchst Du:
200k in Cash
Tragbarkeit: 52k (6,5% von 800k), also ein Einkommen von NETTO 148k.

Häuser sind hier auch auf dem Land eher 1,5 Mio.

In den urbaneren Gebieten gibts nix unter 2 Mio.

D.h. Eigenkapital mindestens 400k. Und ein Einkommen von NETTO 300k.
 
@CadillacFan77 Ok das wusste ich nicht. Das ist geradezu "verrückt". Das ist dann aber auch von der Problematik her nicht mit Deutschland vergleichbar.
Ergänzung ()

theGucky schrieb:
Wenn ein Deutscher 10% über und wenn ein Schweizer 10% über hat, sind es auf dem globalen Markt 2 unterschiedliche paar Schuhe.
Eine GPU z.b. kostet im allgemeinen überall fast das gleiche, +/-Steuer. Ein Deutscher kann sich mit den 10% aktuell eine halbe 5090 leisten, ein Schweizer eine ganze...
Ja sicher. Und weiter? Ändert doch auch nix zumal das eh immer absolut individuell ist.
 
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wagga schrieb:
Beruflich ist das was ganz anderes, da kann man die Kosten auch wieder absetzen, dann sind das Betriebskosten ich meinte die 2000 privat für daheim, Hobby.
Aber auch nur in Deutschland.^^
3-4k gebe ich gerne aus für Infra zu Hause, dass ich mich ein bisschen weiterbilden kann, bi mir im Wohnzimmer liegt sicherlich +/- 20k an IT Hardware rum und ich habe Friends mit grösseren Home Labs (10-20x RTX 5090).
 
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Oktober 2026
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