Denke mal, der Grund wird gewesen sein, weil man vllt. generell "alte Zöpfe" oder so abschneiden wollte.
Denn die Betrugsmasche funktioniert ja unabhängig von speziell Steam-Guthabenkarten. Am Ende geht es einfach darum ein nicht/schlecht nachvollziehbares Zahlungsmittel zu verwenden, was für die Opfer auch noch leicht zu benutzen/verwenden ist.
Da gibt es ja aber hunderte andere Guthabenkarten. Und am Ende würde wohl auch Bargeld funktionieren, solange man das Geld später wäscht (die Schein-Nummern wissen die Opfer kaum auswendig, d.h. die Nachverfolgung wird etwas dauern, was ein Zeitfenster für die Betrüger eröffnet). Bei dem Betrugsprozess mit den Guthabenkarten ist der Waschprozess zur Hälfte gewissermaßen schon absolviert, insofern etwas mehr "convenient" für die Betrüger, aber nicht entscheidend.
Finde es grundsätzlich sehr Schade, dass die Guthabenkarten für die Endnutzer wegfallen, dann wiederum kann ich mir auch vorstellen, dass das auch schon seit langem Steuerbehörden - Abseits von den Betrugsmaschen - ein Dorn im Auge war und man so halt Ärger aus dem Weg gehen will.