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News Wegen Betrügern: Physische Steam-Geschenk­karten werden eingestellt

DocAimless schrieb:
Somit auch die Rewe, Edeka, MediaMarkt, Eventim und wie sie alle heißen Guthabenkarten abschaffen, weil ja nur Steamguthaben für Betrüger einen echten Wert hat.
Die allgemeinen Guthabenkarten sind hierzulande ja schon relativ stark reglementiert. Ab einem gewissen Wert geht ja zum Beispiel nix mehr ohne sich auszuweisen.

Aber ich gehe davon aus, dass diese Aenderung bald auch bald fuer andere eher allgemeingueltige Guthabenkarten, insbesondere Apple und Amazon, kommen wird.
 
Die hatten meist nur symbolisch nur als Geschenkkarten eine Bedeutung oder waren für Jugendliche eine Art elterliche Kontrolle wo was ausgeben wird. Oder sie waren noch Aluhutträgern beliebt, welche kein Kreditkarten oder Paypal Daten irgendwo eingeben wollten.

Ergo eher wenig tragisch, zumal die Plattform primär digital agiert.
Traurig macht eher der Umstand, dass die Betrügereien überall Überhand nehmen und alles Bewährte immer mehr verschwindet.
 
Ich denke es geht nicht um Betrug, sondern um die Kosten. Der Verkäufer der Guthabenkarte will ja auch, zu recht, was haben.
 
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Wie funktioniert dieser Scam eigentlich? Ich meine, der bzw. die Betrüger erbeuten einen Steam-Code. Ok, was machen die damit? Verkaufen die den weiter an arglose Käufer und wandeln den auf diese Weise wieder in Geld um?
Weil wenn die den Code selbst einlösen kann doch Steam nachverfolgen, wer den eingelöst hat und einfach wieder aus deren Konto ausbuchen.
 
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OdinHades schrieb:
Jo, damit verliert Steam das letzte Fitzelchen physisches Gedöns. Ob der Aufschrei genauso groß ist wie bei Game Key Cards von Nintendo? Bin gespannt!
Was ist das denn für ein falscher Vergleich?
Bei Nintendo waren es physische Spiele die komplett ohne Internet funktionierten.
Bei Steam sind es schlicht Guthaben-Keys die man im Online-Store einlösen muss, um Online ein Spiel zu kaufen.
Physische Spiele wird es noch immer geben und auch physische "Versionen" mit Steam-Key.

Das einzige was Steam damit unterbindet ist Guthaben mit Bargeld aufladen zu können.
 
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Während man der digitalen Karte einen lokale Zahlmethode Riegel für günstige Länder vorschieben kann sind physische Karten halt beliebig ins teure Ausland transferierbar, der Grund liegt wohl eher im Kapitalismus begraben.
 
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Also wer auf sowas reinfällt....
 
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Demnach würden Opfer meist telefonisch kontaktiert und zu einem Kauf einer Guthabenkarte sowie der anschließenden Weitergabe des Gutscheincodes gedrängt. Dabei geben sie vor, dass das Opfer auf diese Weise etwa Schulden, Steuern oder Kautionen zu begleichen habe. Oft geben sich die Betrüger dabei als Mitarbeiter von Behörden aus.
Wer fällt denn auf sowas rein ?!?
Jeden Tag merke ich, dass es noch mehr dumme Leute gibt als ich am Vortag dachte.
 
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Acrylium schrieb:
Wie funktioniert dieser Scam eigentlich? Ich meine, der bzw. die Betrüger erbeuten einen Steam-Code. Ok, was machen die damit? Verkaufen die den weiter an arglose Käufer und wandeln den auf diese Weise wieder in Geld um?
Ja, natürlich werden die weiterverkauft - dafür gibts doch Marketplace wie Eneba, g2a usw.
Mydealz freut sich, wenn die 50 Euro Guthabenkarte dann quasi dauerhaft für um die 40 angeboten wird.
 
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Sollen sie doch hinten fett in rot auf die Karte schreiben, dass man den Code nicht weitergeben soll. Und wenn man danach gefragt wird, solle man die Polizei anrufen.
 
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Man will sich doch nur die Konkurrenz fern vom Marketplace halten, da wird in offensichtlich sehr großen Mengen Geld gewaschen und illegal angelegt, dazu das Glückspiel für Minderjährige.
 
Syntax_41 schrieb:
Kleinkriminelle müssen das Geld nicht waschen, weil es eh nicht auffällt.
Finanzamt wird nie kommen. Ohh, eine 5090. Wie können sie sich die leisten?
Eher bei einem Ferrari, wenn man kaum Steuern zahlt bzw. so wenige Steuern als Angestellter
Aber einen Ferrari kann man sowieso auch nicht bar bezahlen, darum geht es ja. Ne 5090 mangels Verfügbarkeit im Ladengeschäft bis auf wenig Ausnahmen eher schwierig.
 
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Schade. Wir bekommen von der Firma jeden Monat 40€ auf eine Prepaid Kreditkarte, die man aber nur im Einzelhandel in einer bestimmten Region einsetzen kann. Ich hab das oft genutzt um Steam Karten zu kaufen.
 
Relak schrieb:
Hab ich was überlesen? Dann wird die erpresste Geschenkkarte halt Online gekauft anstatt bei der Tanke. Wo soll das helfen?
Es gibt keine digitalen Geschenkkarten, wo man dann bspw. einen Code oder virtuelle Geschenkkarte bekommt, und vom Empfänger dann eingelöst werden kann.

Wenn man bei Steam im Store eine digitale Guthabenkarte kauft, muss man beim Kauf den Empfängeraccount angeben und das Guthaben wird mit dem Kauf direkt dem angebenen Account gutgeschrieben.
 
@DerAnnoSiedler: Dann wirst du sicherlich auch erklären können, warum solchen Seiten wie von dir erwähnt Eneba, g2a usw. nicht nur die üblichen Guthabenwerte 10, 20, 40, 50, 60, 80 oder 100€ Anbieten, wenn solches Guthaben über Betrüger zusammen kommen soll? Denn dort kann man nämlich auch ganz krume Beträge wie 5, 12, 18, 35, 45, 55, 90, 95, 99, 110, 120, 140 usw. als ein Guthabencode kaufen.
 
Also einstellen weil Menschen zu blöd zum denken sind und sich verarschen lassen.
 
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AlanK schrieb:
Passwort Unique nur für Steam und alphanumerisch?
Das Passwort war natürlich alphanumerisch, allerdings kein 2FA. Ich gehe auch davon aus dass ich irgendwo ein sehr ähnliches Pass benutzt habe mit der gleichen Email und anhand mehrere Leaks der letzten 2 Jahre, wo auch von mir etwas dabei war, hat jemand das zuordnen können und musste dann nur noch stumpf die unterschiedlichen stellen abarbeiten.
Ich war jetzt auch nicht total überrascht, mich hat eher überrascht dass das genau 2 WOchen nachdem ich zum ersten Mal überhaupt Paypal one-click mäßig mit Steam verknüpft hatte, passiert ist.
 
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