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Bis 18 haben viele nur Schule gehabt und mussten selbst keine Verantwortung tragen. Das ändert sich danach schlagartig. Diverse Freiheiten wie Auto-Führerschein und Wählen kommen dazu. 18 ist ein wichtiges Alter zur Selbstständigkeit.
Der kommt nur, weil du dich davon so schön triggern lässt
"Ordentlich", "Strukturiert" und vor allem "ausreichend" sind extrem subjektiv, daher die Frage, was du unter dem Idealbild verstehst. Schließlich gehts mir um dein Idealbild ... meins kenne ich ja.
Die meisten Kinder, denen ich in meinem Leben Nachhilfeunterricht erteilt habe, hatten mit Stundenplan und geplanten Freizeitaktivitäten mehr Struktur in ihrem Leben, als ich in dem Alter hätte ertragen können. Ich habe nicht selten "Tagespläne" gesehen, die von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends komplett durchgeplant waren ... 7 Tage die Woche.
Grausam. Wie soll man da denn Selbstständigkeit lernen? ... man hat ja keinen Platz für Entscheidungen (ausser vielleicht "Ich gehe heute nicht zu Fussball/Yoga/Schwimmen/Klavierunterricht").
Ich hatte deutlich weniger Struktur (ich hatte nichtmal Hausaufgaben, weil es die an einer Ganztagsschule eigentlich eh nicht geben dürfte). und dennoch habe ich mich mit 18 selbstständig dagegen entschieden, einen Führerschein zu machen (1991 war ich damit voll das Alien).
Dann bist du nicht auf dem aktuellen Stand. Das hat auch Einhalt in die Bundeswehr gefunden. Hatte im Dezember noch an einem Vortrag der Gleichstellungsbeauftragten teilgenommen.
Ich frage mal wieder nach den bösen Quellen die definieren, dass die Bundeswehr/Zivildienst respektvollen Umgang gegenüber Frauen oder Anstand vermitteln sollen. Das war nämlich Deine These und nicht das:
ErnstHaft99 schrieb:
Bis 18 haben viele nur Schule gehabt und mussten selbst keine Verantwortung tragen. Das ändert sich danach schlagartig. Diverse Freiheiten wie Auto-Führerschein und Wählen kommen dazu. 18 ist ein wichtiges Alter zur Selbstständigkeit.
Dem hier wird wohl kaum einer widersprechen, aber das gleiche erleben diese Menschen wenn die Ausbildung oder das Studium beginnt. Auch das geht nicht ohne Verantwortung zu übernehmen und diese zu tragen. Dafür braucht man weder Bund oder Zivi.
Und bevor mir jetzt einer unterstellt ich finde den Bund Kacke oder bin gegen den Wehr- oder Ersatzdienst. Nein, bin ich nicht. Allerdings habe ich bisher noch keine klare Meinung ob pro oder contra. Beides hat für mich gute Argumente. Die aktuelle Freiwilligenlösung finde ich jetzt gar nicht so verkehrt, wenn auch nicht perfekt.
Um zu lernen, dass man Verantwortung übernehmen muss, und diese dann auch zu tragen hat, reicht mMn eine funktionierende Peergroup.
Ich habe das jedenfalls eher von meiner Familie und meinem Freundeskreis gelernt, als von irgendeinem Dienstherren, der mir was befehlen darf.
Das, was mein Dienstherr im Zivi von mir erwartet hat, war ohnehin nur demütigstes "Ja und Amen" und ab und zu ein "Dankeschön".
Wie viele denn? Welche Verantwortung schwebt dir vor?
Gehören Pflichten im Haushalt, im Umgang mit Mitschüler:innen, Freund:innen, Nachbar:innen etc denn nicht auch zur Verantwortung? Was ist mit Verantwortung für die eigenen schulischen Leistungen, für den verbockten Unfug und dergleichen?
Die Verantwortung eines heranwachsenden Menschen ist nicht dieselbe wie die von Erwachsenen. Das heißt aber nicht, dass sie keine haben.
Das ist doch hanebüchener Unfug. Die Gleichstellungsbeauftragte bringt also den Rekruten der Grundausbildung Respekt vor Frauen und Anstand bei?
Gibt es dafür Schulung oder läuft das beim Morgenappell?
Den Schmarrn den Du hier schreibst glaubst Du doch selbst nicht.
@DerOlf
Bin ich bei Dir. Wobei ich den letzten Absatz so nicht kenne.
Das ist doch hanebüchener Unfug. Die Gleichstellungsbeauftragte bringt also den Rekruten der Grundausbildung Respekt vor Frauen und Anstand bei?
Gibt es dafür Schulung oder läuft das beim Morgenappell?
Den Schmarrn den Du hier schreibst glaubst Du doch selbst nicht.
Ich habe keine Lust erneut mit einem Wortverdreher und Interpreten zu diskutieren, der ohnehin keinen Plan davon hat. Wenn dich das so sehr interessiert, kontaktiere eine der vielen "Quellen".
Nein, die Dame steht nicht beim Morgenappell.
Ich weiß nicht, was du für rückständige Vorstellungen hast, aber der Wehrdienst, bzw. das heutige Überbleibsel ASA ist mit 1990 schon lange nicht mehr vergleichbar. Gesellschaftliche Aspekte haben sich geändert, die Öffentlichkeitsarbeit ist anders. Man möchte aktiv Frauen anwerben. Vielleicht kommst du an der Stelle selbst drauf.
Ich hatte mich bis dahin sachlich und normal geäußert. Das beruht ja nicht auf Gegenseitigkeit.
Diskussion beendet. Schönen Abend noch.
Niemand verdreht hier irgendwas oder interpretiert. Du hast ganz klar den 14-jährigen genannt der Deine Frau angegangen sein soll. Dieser gehört zum Bund, dass das nicht mehr passiert. Auf diesen Quatsch wirst Du hingewiesen.
Oder der nächste Unfug, dass Menschen erst beim Bund erstmals Strukturen kennen lernen und Verantwortung übernehmen.
Das zielt alles darauf ab wie Kacke doch die Jugend ist. Mehr steckt da nicht dahinter.
Jetzt mit der Gleichstellungsbeauftragten zu kommen die nicht die Aufgabe hat die Rekruten zu erziehen, sondern das zu tun was ihr Name schon aussagt ist so unfassbar billig, weil es zu keinem Zeitpunkt darum ging bei Deinem Geschwurbel! Natürlich ist es heute anders als 1990, da erst alle Möglichkeiten für Frauen seit 2001 offen stehen. Darum braucht es auch die Gleichstellungsbeauftrage.
ErnstHaft99 schrieb:
Gesellschaftliche Aspekte haben sich geändert, die Öffentlichkeitsarbeit ist anders. Man möchte aktiv Frauen anwerben. Vielleicht kommst du an der Stelle selbst drauf.
Hat niemand in Frage gestellt, aber was hat das jetzt mit Deiner Aussage zu tun, dass die Gleichstellungsbeauftragte den Wehrdienstleistenden Respekt und Anstand beibringt? Richtig, NICHTS!
Man muss doch mal merken, dass man kein Revolutionär ist wenn man alleine mit seinen Aussagen ist und sollte dann ggf. mal nachdenken.
Vier junge Vertreter aus Nordeuropa trafen sich in Berlin, um über Sicherheitspolitik und Wehrpflicht zu sprechen. Vor dem Hintergrund der deutschen Debatte über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht schildern sie ihre Perspektiven aus Ländern, in denen der Dienst an der Waffe gesellschaftlich fest verankert ist.
Die wichtigsten Kernaussagen
1. Wehrdienst als gesellschaftliche Normalität und Chance
Akzeptanz: In Nordeuropa wird der Wehrdienst nicht als lästige Pflicht, sondern oft als Ehre (Finnland) oder sogar als Auszeichnung gesehen. In Norwegen ist der Dienst so begehrt, dass er als Karrierevorteil im Lebenslauf gilt und nur ein kleiner Teil eines Jahrgangs überhaupt genommen wird.
Persönliche Entwicklung: Der Dienst wird als Möglichkeit zur Selbstentwicklung, zum Erlernen von Führungskompetenzen und zur Reifung wahrgenommen (Dänemark).
Mitbestimmung: Moderne Armeen in Nordeuropa sind demokratisch organisiert. In Schweden und Finnland wählen Wehrdienstleistende Vertreter, die Verbesserungen (z. B. bei der Vergütung) direkt fordern können.
2. Frauen sind unverzichtbar und integriert
Gleichberechtigung: In Schweden gelten für Frauen und Männer exakt dieselben physischen und mentalen Anforderungen („Ich bin kein Mann, keine Frau – ich bin Soldat“). Norwegen nutzt angepasste Standards beim Eintritt, um mehr Frauen zu gewinnen, trainiert sie aber auf das gleiche Niveau.
Diversität als Stärke: Die Armee braucht nicht nur physische Kraft, sondern unterschiedliche Fähigkeiten (z. B. IT, Führung). Das Argument, Frauen wegen späterer Kinderbetreuung auszuschließen, wird als engstirnig zurückgewiesen; dies sei ein Problem der Kinderbetreuung, nicht der Eignung für den Wehrdienst.
3. Umgang mit der Bedrohungslage (Russland & Geopolitik)
Vorbereitung statt Angst: Die konkrete Bedrohung durch Russland oder geopolitische Spannungen (z. B. Trumps Drohungen gegen Grönland) wird ernst genommen. Der Wehrdienst führt jedoch nicht zu mehr Angst, sondern zu mehr Gelassenheit, da man sich im Ernstfall vorbereitet fühlt.
Totalverteidigung: Besonders in Schweden und Norwegen herrscht das Bewusstsein, dass im Ernstfall die gesamte Gesellschaft (zivil und militärisch) zur Verteidigung beitragen muss.
4. Deutliche Kritik an der deutschen Haltung
Trittbrettfahrer-Mentalität: Die schwedische Vertreterin kritisiert die deutsche Einstellung scharf. Deutschland wirke so, als würde es Europa und die Nachbarn mögen, aber „wegschauen“, wenn Gefahr droht.
Solidarität: Es wird moniert, dass Deutschland seinen Beitrag zur gemeinsamen Sicherheit nicht leiste und darauf vertraue, dass andere Nationen das Defizit ausgleichen. Dies schwäche die europäische Verteidigung insgesamt.
Fazit
Während in Deutschland viele junge Menschen die Wehrpflicht ablehnen, sehen die nordischen Nachbarn sie als notwendigen, emanzipatorischen und integrativen Teil der Demokratiesicherung an. Sie wundern sich über die deutsche Zurückhaltung angesichts der realen Bedrohungslage.
Vielleicht sehen die Deutschen die "Realität" dieser Bedrohung etwas realistischer als unsere Nachbarn. Zumal mir keine direkte Grenze Deutschlands zu Russland bekannt wäre und Deutschland trotzdem mehr Soldaten im aktiven Dienst unterhält, als Schweden, Norwegen und Finnland zusammen.
Eine mögliche Perspektive. Diese könnte aber auch genauso gut als (weitere) Ausrede durchgehen, nicht mehr machen zu wollen, auch im Verhältnis zu unseren (früheren) Möglichkeiten.
Naja, das muss man schon etwas ins Verhältnis auch zur Einwohnerzahl setzen. Zumal aktuell alleine Finnland im Ernstfall vermutlich eine höhere Anzahl Soldaten moblisieren könnte als wir. Wir haben zwar eine ähnlich grosse Reserve wie Finnland, aber was drückst du denen als Waffe in die Hand?
Nö! Einen potentiellen Gegner wird das nicht interessieren, sondern nur wie gut gerüstet das Land ist. Natürlich ist es für ein kleines Land schwieriger sich zu verteidigen, deshalb gibt es ja die NATO und deshalb gibt es in Israel noch immer drei Jahre Wehrpflicht, für Männer und Frauen (2J) übrigens.
Man muss es schon im Verhältnis sehen! Selbst ohne die NATO hat Deutschland noch immer Polen als "Puffer", wenn man Russland unbedingt als eine Gefahr sehen möchte. Will man sich hingegen nicht von dem "großen Bruder" unter Druck setzen lassen, bräuchte man ganz andere Veränderungen in Europa und nicht nur ein paar Wehrpflichtige.
Sie haben Russland vor der Tür, die Israelis sind von Ländern die sie sich zum Gegner gemacht haben umzingelt, es steht keinem von denen zu Deutschland bezüglich ihrer Wehrhaftigkeit zu kritisieren, weil sie einfach keine Ahnung haben wie nationaler Stolz hier von Kindesbeinen an unterdrückt wird.
Keine Sorge, ich kenne die Geschichte, aber man kann nicht einerseits jedes Gefühl unterdrücken stolz ein Deutscher sein zu dürfen, und sich dann wundern wenn Menschen ein anderes Empfinden zu ihrem Land haben, als sonst fast überall auf der Welt.
Der verlinkte Artikel hängt hinter einer Paywall, aber wenn sich im Ausland darüber gewundert wird, dass wir nicht mit so viel Eifer und "Ehre" hinter der Bunderwehr stehen, dann liegt es schlichtweg an einem anderen Umgang mit der Geschichte vor knapp 100 Jahren.
Alleine mit diesem Stichwort, würdest du hier unsanft auf die Fresse fliegen und aus allen Ecken an die Geschichte erinnert werden. Mit sowas kannst du in Polen kommen, oder vielleicht in Skandinavien, aber sicher nicht hierzulande.
Absolut, wird auch schwierig sein, dass zu überwinden, ohne es zu vergessen oder zu verleugnen. Es steht uns scheinbar im Weg, obwohl es ein Teil unserer (dunkleren) Geschichte ist, die es zu integrieren gilt. Aber leichter gesagt als getan, ohne sich gleich auf dünnes Eis zu begeben.
Gut an der skandinavischen Sicht finde ich den Aspekt des nationalen und gesellschaftlichen Zusammenhalts als gemeinsame Aufgabe. Auch so ein Feld, bei dem bei uns (gefühlt) Luft nach oben ist.
Sie haben Russland vor der Tür, die Israelis sind von Ländern die sie sich zum Gegner gemacht haben umzingelt, es steht keinem von denen zu Deutschland bezüglich ihrer Wehrhaftigkeit zu kritisieren, weil sie einfach keine Ahnung haben wie nationaler Stolz hier von Kindesbeinen an unterdrückt wird.
Da sich Deutschland in einem Verteidigungsbündnis befindet hat jedes Land das Teil des Bündnisses ist nicht nur das Recht sondern imho auch die Pflicht Deutschland bezüglich ihrer Wehrhaftigkeit zu kritisieren.
Da muss ich sogar Trump bei seiner Aussage "keine Investition in euer Militär dann gibt von uns auch keine Hilfe" beipflichten.
Da stehst du auch dazu, kann ich verstehen, sehe es aber völlig anders.
Schlechter Vergleich, bei der Feuerwehr hat sich an der Technik seit 50 Jahren kaum was getan, wer einen Schlauch halten kann und einmal gelernt hat wie er Feuer löschen kann, wird auch mit modernster Technik eine Hilfe sein.
Die Technik hat sich schon verändert. Vor 50 Jahren ging man noch mit Leder in den Innenangriff und hat bei Gefahrgut schon zugeschaut wie es vor sich hin blubbert.
Die Technik wird immer. Vor 50 Jahren hat es vllt noch gereicht "einfach" dazu sein.
Heute braucht man viele Atemschutzgeräteträger, Fahrer usw. Das kann nicht jeder.
Und ich will mal sehen wie jemand der auf einer alten TS8 von 1970 gelernt hat ohne Einweisung eine Rosenbauer vom neusten Modell bedient.
Die meisten Einsätze sind technsiche Hilfeleistungen. Vor 50 Jahren hat man die Leute noch mit Flex und Hammer und Brecheisen rausgeholt oder Türen eingetreten, das kanns tdu heute gerne mal versuchen.
Da hast du dann massive tote.