News Weitere hochrangige Mitarbeiter verlassen AMD

Amando schrieb:
sind trotz des Anstiegs für mich uninteressant, da ich lieber in solide Unternehmen investiere, die über Jahre hinweg Gewinne erzielen.
Das heißt aber nicht, daß ich nicht mit Optionsscheinen auf AMD spekuliere; da sind die Gewinnchancen auch höher. ;)

Amando schrieb:
AMD kann mit Fusion noch eine Menge reisen, es ist die erste APU überhaupt ... Und in Zukunft möchte man auch unterwegs was spielen wenn es geht.

Es stimmt zwar, daß Intel bei der Grafikleistung noch immer hinterherhinkt (v.a. Treiber), aber die Vorteile der APU, die ja über die reine Grafikdarstellung hinausgehen sollen und die AMD stets betont,
sind für den Kunden noch nicht greifbar.
Bis sich OpenCL/DirectCompute durchsetzt, könnte Intel auch wieder kontern.

Und für Spiele unterwegs schlucken x86 Lösungen noch zuviel Strom. Da ist ARM mit riesen Abstand (mehr als Intel bei x86) der Marktführer.

Amando schrieb:
-Intel spürt nämlich Ihr Unvermögen im Grafikbereich, lieber lassen die 1.5 Milliarden USD an Nvidia springen l
Naja, es ging ja auch um eine Klage von Nvidia und die wurde damit fallengelassen.

Details zum Patentaustauschabkommen konnte man zwar nicht erfahren (außer, daß Nvidia kein x86 bekommt), aber Intel wird sich sicherlich für SLI und Optimus interessiert haben und vielleicht dürfen sie jetzt einen Ion2 für zukünftige Atoms auf dem Die verbauen.

Man kann nur abwarten, was Intel von Nvidia übernimmt und wie sie es umsetzen werden.
Amando schrieb:
-An Llano werden wir ertmal sehen wie weit der Forschritt der APU voranschreitet - das soll übrigens "alte Technik" sein, die Intel nie bisher besessen hat?!

Llano setzt ja nur auf Phenom-artige Kerne. Die APU bringt zwar Vorteile bei Low-cost Notebooks, aber die Spielernaturen setzten schon immer auf separate Grafikchips.
Da verspricht die Kombo von SandyBridge und einer Nvidia-GPU mehr Leistung.
Amando schrieb:
-Ich hätte Dirk Meyer auch gefeuert, alleine schon deswegen da er sich auf die außergerichtliche Einigung mit Intel eingelassen hat.
Man darf nicht vergessen, daß AMD gerade über die x86 Lizenz verhandelte und Intel wg. der AMD Klage durch alle Instanzen gegangen wäre. Somit hätte sich das Verfahren über Jahre hinziehen können, während AMD mindestens ohne SSE4.1/4.2 und AVX dagestanden hätte (x86 wäre wohl von Intel gg. AMD64 getauscht worden).

BD ohne AVX wäre dann aber garantiert ein Ladenhüter geworden. Insofern war die außergerichtliche Einigung das Beste was AMD machen konnte. Zumal damit auch die Schulden für die Fabs getilgt werden konnten.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
sind trotz des Anstiegs für mich uninteressant, da ich lieber in solide Unternehmen investiere, die über Jahre hinweg Gewinne erzielen.
Das heißt aber nicht, daß ich nicht mit Optionsscheinen auf AMD spekuliere; da sind die Gewinnchancen auch höher. ;)



Es stimmt zwar, daß Intel bei der Grafikleistung noch immer hinterherhinkt (v.a. Treiber),

Llano setzt ja nur auf Phenom-artige Kerne. Die APU bringt zwar Vorteile bei Low-cost Notebooks, aber die Spielernaturen setzten schon immer auf separate Grafikchips.
Da verspricht die Kombo von SandyBridge und einer Nvidia-GPU mehr Leistung.

Man darf nicht vergessen, daß AMD gerade über die x86 Lizenz verhandelte und Intel wg. der AMD Klage durch alle Instanzen gegangen wäre. Somit hätte sich das Verfahren über Jahre hinziehen können, während AMD mindestens ohne SSE4.1/4.2 und AVX dagestanden hätte (x86 wäre wohl von Intel gg. AMD64 getauscht worden).

BD ohne AVX wäre dann aber garantiert ein Ladenhüter geworden. Insofern war die außergerichtliche Einigung das Beste was AMD machen konnte. Zumal damit auch die Schulden für die Fabs getilgt werden konnten.

-Intel´s Grafikkartenleistung hinkt einfach deutlich zurück, denn sonst würden die wohl Ihre eigenen diskreten Grafikkarten herausbringen, was ja auf deutsch gesagt "baden" gegangen ist. Und da lag es nicht an der Software, sondern an der Hardware. -Die mögen (sind zwar immer noch) Marktführer was dem Grafikmarkt angeht, jedoch sind diese sehr schwach (haben gerade mal an Onboard GPU´s von AMD/Nvidia Onboard Lösungen angeschlossen, der Gewinn ist aber nicht so hoch an zu rechnen) -Aber anhand Ihrer Marktanteile diese Zahlen auch widerspiegeln, für mich verständlich.
-Man darf nicht vergessen dass Intel mindestens seit Jahrzehnten dem Markt für sich Mißbraucht hat (und der Markt war damals sehr lukrativ), sage nur Schlange vor Aldi wegen Pc´s, Saturn u. Media Markt war leer was AMD´s angeht u. wie wir wissen nicht weil Sie nicht Konkurrenzfähig gewesen wären. -Deshalb ist der Patentaustausch für mich nur eine Nebensache gewesen, Intel hat AMD in diesem Sinne nichts geschenkt, massivst geschädigt wäre der richtige Begriff.
-Die Nvidia Klage wurde nicht fallen gelassen wie Du es nennst, sondern Freigekauft von Intel.
-Intel hat aus dem Marktmißbrauch nur profitiert, und das sollte eigentl. nicht sein.
-Die Börse ist kein Kinderspielplatz ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
flappes schrieb:
AMD hat einige Bereiche, gerade Mobilbereich, stark verschlafen bzw. sogar strikt geweigert da mehr zu entwickeln, darum mussten Köpfe rollen.
Nun hat man eine neue Architektur (für Jahre) und ich denke sie ist garnicht mal schlecht, damit muss endlich Gewinn erziehlt werden, der Marktanteil spielt da nur eine kleine Rolle.

Bulldozer müssen nicht die schnellsten sein, durch ihren effizienten Aufbau können sie günstig produziert und gut nach oben skaliert werden. Preislich kann es 300 - 400 Euro AMD-CPUs geben, die bieten aber dann auch entsprechend Leistung und Kerne.

und verratest du mir auch woher AMD das geld nehmen soll um handy cpus usw zu entwickeln ?
 
flappes schrieb:
.
Von daher hat Dirk Meyer einen nicht ganz so guten Job gemacht, zieht man Kartellzahlungen von Intel & Co. ab, bleibt nicht viel übrig. Auch der Aufkauf von Ati zahlte sich noch nicht wirklich aus.

Sehr interessant. Wusstest du eigentlich dass nicht Herr Meyer dein Kauf durchgeführt hatte, sondern sein Vorgänger?

flappes schrieb:
AMD hat einige Bereiche, gerade Mobilbereich, stark verschlafen bzw. sogar strikt geweigert da mehr zu entwickeln, darum mussten Köpfe rollen.

Dazu möchte ich dir mal den folgenden Kommentar aufzeigen, hier scheint jemand nämlich besser recherchiert zu haben als du in den letzten 5 Minuten: (Autor: Frank Riemenschneider)

Im Gegensatz zu den Oberaufsehern wollte sich Meyer angesichts der finanziell und personell limitierten Ressourcen von AMD weiterhin auf das Kerngeschäft, Prozessoren für PCs und Server zu bauen, konzentrieren. Die Frage ist, lohnt es sich für AMD, in die Mobilmärkte zu investieren?

Fakt ist, die meisten Tablets werden von ARM-basiertem Silizium wie Nvidias Tegra, TIs OMAP oder im Fall des iPad von Apples eigenem A4-Prozessor betrieben. Intel-basierte Tablets wie HPs Slate erzielen – freundlich formuliert – limitierte Verkaufserfolge. Wenn Intel und AMD diese Märkte „knacken“ wollen, müssen Sie geringe Kosten, geringe Leistungsaufnahme und eine hohe Integration liefern, wie man sie von heutigen ARM-Prozessoren kennt.

Der erste Schritt in diese Richtung seitens AMD war die Entwicklung der Bobcat-CPU, ein x86-Design, das weniger kostet und weniger Leistung aufnimmt als das High-End-Design Bulldozer. Tragischerweise frisst der erste Bobcat-Prozessor mit der Bezeichnung Ontario mehr Energie als Intels Atom-Prozessor, so dass AMD hinsichtlich der Entwicklung eiens wettbewerbsfähigen Tablet-Prozessors sogar hinter Intel zurückliegt.

Noch größer sind die Anforderungen an Preis, Leistungsaufnahme und Integration bei den Smartphones. Zusätzlich kommen auch noch Funktionen wie UMTS, LTE, Wi-Fi und GPS ins Spiel. Deshalb hat ja Intel auch kürzlich 1,6 Mrd. Dollar ausgegeben, um die Wireless-Sparte von Infineon zu kaufen. AMD hat diese finanziellen Möglichkeiten erst gar nicht.

Selbst wenn man es schaffen sollte, die personellen und finanziellen Ressourcen für die Entwicklung eines Smartphone-Prozessors beizubringen, gibt es immer noch das Problem, dass sämtliche Software für ARM entwickelt wurde. Um Handy-Hersteller zu überzeugen, die Architektur zu wechseln, benötigt man neben eines herausragenden Prozessors auch noch Fördergelder, mit denen man die Software-Portierung unterstützen muss. AMD hat historisch betrachtet immer Intel den Vortritt bei derartigen Marktentwicklungen gelassen, aber selbst Intel hat im Mobilmarkt keine Erfolgsgarantie. So könnte AMD für hunderte Millionen Dollar einen x86-basierten Smartphone-Prozessor entwickeln, den am Ende niemand haben möchte.

Wie Meyer selbst herausstellte, weisen Smartphone-Prozessoren hohe Stückzahlen aber geringe Preise auf, wodurch der Umsatz limitiert wird. Der Umsatz mit Standalone-Smartphone-Prozessoren ohne Konnektivität (wie OMAP oder Marvells Amada) dürfte 2010 unter 1 Mrd. Dollar gelegen haben, zusammen mit den integrierten Lösungen wie Qualcomms Snapdragon immer noch unter 1,7 Mrd. Dollar. Bis 2014 könnten sich diese Zahlen verdoppeln. Wenn AMD bis 2014 einen Top-integrierten Prozessor entwickeln würde und 10 % des Gesamtmarktes bekommen könnte, würde der Gesamtumsatz nur um 6 % steigen.

Der Tablet-Markt ist sicher einfacher erreichbar, allerdings nicht so groß. Intel verkaufte 2010 rund 30 Mio. Atom-Prozessoren primär in Netbooks, was einem Umsatz von rund 1,5 Mrd. Dollar entspricht. Wenn man annimmt, dass Intel diesen Umsatz in den Tablet-Markt transferieren und AMD 15 % des Atom-Marktes abgraben kann, würde damit der Gesamtumsatz des Unternehmens um nur 3 % steigen. Davon abgesehen, sind auch noch die Gewinnspannen kleiner als bei PC-Prozessoren.

Die Frage, wie AMD seinen Umsatz nicht nur hier und da um einige Prozent steigern kann, kann man leicht beantworten, wenn man sich die Bilanz von Intel ansieht: Dessen Rekordergebnisse wurden 2010 im Wesentlichen von dem hochprofitablen Server-Markt getrieben. Dieser beläuft sich auf rund 10 Mrd. Dollar und wird von x86-Chips dominiert. Cloud-Computing dürfte in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass der Server-Markt eher noch zulegt.

Wenn sich AMD tatsächliche entscheiden würde, im Tablet- und Smartphone-Markt mitzumischen, wäre dies m.E. daher ein strategischer Fehler. Hier würde man nicht nur mit Intel, sondern auch noch mit Qualcomm, Broadcom, Texas Instruments und Marvell in den Wettbewerb treten, zudem müsste man Ressourcen vom Kerngeschäft abziehen, um überhaupt erstmal eine wettbewerbsfähige Lösung zu entwicklen. Hilfreich wäre es stattdessen, sich auf wirklich gute Server-Prozessoren zu focussieren und diese pünktlich auszuliefern. Anders als Intel, hat AMD ja noch genug Potential, seinen Marktanteil auszubauen.

Intels neue Sandy-Bridge-Prozessoren scheinen freilich für AMDs Bulldozer-CPUs schon wieder einmal eine zu große Herausforderung zu sein. Sie sind allerdings nicht so weit weg, dass man nicht durch eine moderatere Preisgestaltung ein attraktives Produkt im Angebot haben würde. Spätestens, wenn der neue CEO in Amt und Würden ist, wird es spannend, ob sich AMD gemäß dem Wunsch der Aufseher weiter verzetteln, oder die limitierten Ressourcen zielgerichtet auf den profitabelsten Markt fokussieren wird.

Kommentar Ende
 
Knuddelbearli schrieb:
und verratest du mir auch woher AMD das geld nehmen soll um handy cpus usw zu entwickeln ?

Die Ölscheichs haben genug Kohle. ;)

Für AMD wäre es aber meiner Meinung nach besser sich zuerst auf einfachere Dinge zu konzentrieren.
So könnte man Desktopboards mit Notebookkomponenten anbieten, um sich die Nische im Markt für HTPCs und leise + stromsparende PCs zu sichern.

Fusion für HPC fit machen: D.h. ECC (2 Speicherkanäle für Bobcat) und HT Links, um mehrere CPUs miteinander zu koppeln.
Wenn man noch einen PCIe Controller mit 36 Lanes integriert, könnte man damit relativ einfach sparsame Supercomputer realisieren.

Dazu Bobcat zum Einsatz in SoCs optimieren oder Bobcat an SoC Hersteller lizenzieren falls der Vertrag mit Intel das erlaubt.
Notfalls müßte sich AMD Know-how zukaufen, um alle Funktionen für ein Handy/Tablet abdecken zu können.
Aber wie Henman geschrieben hat, fehlt AMD dafür das Geld, Intel ist da schon einen Schritt weiter und ARM beherrscht den Markt.

Bis auf die Smartphone CPU wären das alles Bereiche in denen sich AMD schon auskennt.
 
amd hat bereits keine mehrheit mehr übher ihre iegene firma ( sind sogar extrem in der minerheit der grösste teil ist nur zum glück in streubesitz ) was wollen sie da den saudis noch anbieten? glaubst du die hauen ihr geld just 4 fun raus? ansonsten siehe Henmans mpost der hat es sehr gut auf den Punkt gebracht.

AMD sollte lieber mal versuchen ordentlich einen fuss in den server bereich reinzubekommen das kostet insgesamt weniger da man nichts neu erfinden muss und bringt weit mehr, für ati bräuchte es bessere treiber und native unterstützung der karten ( und schneller neue karten sind die 58x0 firestreams endlich draussen? )
bei server cpus wüsst ich auch nicht was amd da am besten machen könnte. sind meiner meinung bereits in eigentlich 99% der fälle intel vorzuziehen G34 ist einfach super sofern die anwendung was damit anfangen kann, und server cpus können das eigentlich immer
 
Knuddelbearli schrieb:
was wollen sie da den saudis noch anbieten?
Weiß ich nicht, aber ATIC gehört dem Emirat Abu Dhabi und die investieren u.a. in GlobalFoundries.
Knuddelbearli schrieb:
glaubst du die hauen ihr geld just 4 fun raus?
Nein, aber ATIC hat einen langfristigen Ansatz (im Gegensatz zu US Investoren, die auf schnelle Erfolge aus sind). Und wenn AMD Kapital braucht, um sich langfristig breiter aufzustellen (so wie es Intel mit SSDs und der Übernahme der Infineonmobilfunksparte vorgemacht hat), wäre es aus der Sicht von ATIC unklug keine Finanzspritze zu geben.

Selbst ohne Smartphone CPU bräuchte AMD mehr Geld für Marketing und für Softwareentwickler, um den Verkauf der Fusion CPUs anzukurbeln und Anwendungen fit für die APUs zu machen.
Knuddelbearli schrieb:
AMD sollte lieber mal versuchen ordentlich einen fuss in den server bereich reinzubekommen
Da hat wurden sie gerade von Intel fast komplett rausgekickt, weil MagnyCours lange nicht in großen Stückzahlen lieferbar war.
Knuddelbearli schrieb:
das kostet insgesamt weniger da man nichts neu erfinden muss und bringt weit mehr
Wenn AMD ständig nur in Intels Fußstapfen tritt, können sie den Marktführer nur schwer überholen. ;)
Wenn man mit vorhandener Technik (z.B. Notebook CPUs & GPUs) eine Nische besetzt (HTPCs + stromsparende PCs), verursacht das auch keine höheren Kosten (senkt sogar die Kosten für die Notebookchips, da man mehr produziert) und man hat es leichter den Gegner aus der Nische heraus anzugreifen.

Ein Quadcore Llano im Mac mini oder Macbook wäre für AMD ein toller Erfolg, aber scheinbar konzentriert sich AMD lieber auf die Selberbauer die sich nur CPUs unter 100€ zulegen wollen.
Knuddelbearli schrieb:
für ati bräuchte es bessere treiber und native unterstützung der karten ( und schneller neue karten sind die 58x0 firestreams endlich draussen? )
Beim GPU Computing liegt Nvidia mit CUDA deutlich vorne.
Die Vorteile der APU kann man nur pushen, wenn AMD mehr Geld in Marketing und in die Softwareentwicklung steckt.
Knuddelbearli schrieb:
bei server cpus wüsst ich auch nicht was amd da am besten machen könnte.
Momentan arbeiten einige Startups an dichtgepackten Systemen mit Stromspar-CPUs.
SeaMicro arbeitet mit Intels Atom, SmoothStone setzt auf ARM, Quanta Computer auf CPUs von Tilera und AMD guckt in die Röhre.

Und das, obwohl man mit Bobcat sogar noch im HPC Markt mitmischen könnte.
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Und wenn AMD Kapital braucht, um sich langfristig breiter aufzustellen (so wie es Intel mit SSDs und der Übernahme der Infineonmobilfunksparte vorgemacht hat), wäre es aus der Sicht von ATIC unklug keine Finanzspritze zu geben.

Ich glaube man kann heute einfach gar nicht mehr in diesen Dimensionen rechnen. AMD mußte seine Fabriken abgeben,das kostet Marge und die CPU-Fertigung von Intel ist der Konkurrenz einiges voraus, Bobcat soll einen vergleichweise hohen Energieverbrauch haben...da sind keine Zeichen die auf Investition stehen !
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, bei Preisen von rund $4-4,5 Mrd. für den Neubau einer Fab und rund $1-1,5 Mrd. für eine Umrüstung auf die neuste Prozeßtechnik, war es absehbar,
daß AMD die Fabs bei den Minigewinnen (und selbst die waren in der Firmengeschichte nur Ausnahmefälle) nicht halten kann.

Bobcat ist das Beste/Einzige was AMD in diesem Bereich hat und der Verbrauch ist auf dem Niveau der aktuellen Atomkonkurrenz.

Würde ATIC nicht Geld zuschießen, müßten sie sich mit den Minigewinnen zufriedengeben.
Außerdem hat es die Investoren bisher ja auch nicht gestört, daß AMD in seiner Geschichte mehr Geld verbrannt als verdient hat. ;)
 
CHAOSMAYHEMSOAP schrieb:
Außerdem hat es die Investoren bisher ja auch nicht gestört, daß AMD in seiner Geschichte mehr Geld verbrannt als verdient hat. ;)

Doch das hat die Investoren schon gestört. AMDs Aktien sollen angeblich ein klein wenig an Wert verloren haben, in den letzten Jahren. ;)

Ich mag ja AMD auch, aber mal ehrlich - was sollen die auch gegen einen Giganten wie Intel tun ? Die können jetzt eigentlich nur noch eine Revoltunäre Erfindung machen. Aber Intels Investition in die kleinere Versuche und Projekte sind wahrscheinlich größer als der gesamte Forschungsetat bei AMD...Glück muß man jetzt haben !
 
Irreversible schrieb:
Ich weiss ja nicht wie die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses in den USA gehandhabt wird, allerdings sieht es in Deutschland nicht gut aus, wenn ein Arbeitsverhältnis zum 8. eines Monats beendet wird.

Sorry für das extreme Offtopic aber mich interessiert das gerade unheimlich.
Was passiert denn wenn man bei euch mit dem 8. eines Monats gekündigt wird? Außer das man keine Abreit mehr hat :freaky:


Topic: Also ich finde das nicht so dramatisch dass die Herren gekündigt worden sind - die Arbeit / Entwicklung machen doch andere.

MfG
 
Da die ordentlichen Kündigungsfristen idR auf das Ende eines Monats oder Quartals laufen, bleibt da eigentlich nur noch die fristlose Kündigung mit entsprechend wichtigem Kündigungsgrund als Erklärung über ;)
 
JonnyPotSmoker schrieb:
Was passiert denn wenn man bei euch mit dem 8. eines Monats gekündigt wird? Außer das man keine Abreit mehr hat :freaky:
Sofern es sich um eine fristlose Kündigung handelt, könnte der Arbeitnehmer Probleme bekommen einen neuen Job zu finden.
FidelZastro schrieb:
Also ich habe mal in den USA einem Konkurrenten unseres Klienten einen Werksleiter abgeworben - keine 2 Wochen nach Vertragsangebot hat der da angefangen (Umzug aus Florida nach Ohio inklusive). Ich kenne mich im Amerikanischen Arbeitsrecht nicht aus, aber möglich ist das anscheinend, sogar ganz ohne schlechte Hintergedanken :)
Stimmt. Mir ist erst später eingefallen, dass die USA ja bekannt sind für ihre eher lockeren Arbeitsverhältnisse. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle drei haben angekündigt zu kündigen und haben sich von ihren Ämtern zurückgezogen, sie werden noch für ein paar Wochen bei AMD bleiben um einen guten Übergang zu gewährleisten. http://tecnobits.com.ar/hardware/am...er-senior-vp-of-corporate-strategy-step-down/

Rivet wurde in dem Sinne nicht gekündigt. Er hat bloß sein Amt niedergelegt.

Das ist schon ein Unterschied, ein wenig mehr Nachforschen und Nachhaken wäre nicht schlecht gewesen. Auch wenns im Endeffekt aufs Selbe hinausläuft.
 
@CHAOSMAYHEMSOAP

danke für die guten Posts, sachlich gut erörtert und gut lesbar.
Dem kann ich so eigentlich nur zustimmen.

Ich denke mit den APU versucht AMD eben gerade aus dem Segment günstige Selbstbau-PCs herauszukommen. Auch mit geringen Preisen kann man Intel nur schwer Konkurrenz machen. man muss sich auf Märkte fokussieren, die eben nicht Intel dominiert sind. Lücken suchen, und diese bestmöglich "stopfen".

Ich denke genau da setzen auch Bobcat und Llano an. Auch Bulldozer. Bobcat und Llano setzen sehr auf Grafikleistung - genau das was bei Intel noch eine Schwäche ist. Der Markt hier mag bei weitem nicht so groß sein, eventuell aber stabil.

Bulldozer ist eher für massive Parallelisierung und Server gut, für 99% hier aber uninteressant (zumindnest die 8 kern Variante)...

Naja ich denke mit GF wird man in Zukunft hauptsächlich sein Geld durch die Fertigung verdienen, ähnlich TSMC - und da eventuell recht exklusiv die eigenen CPU fertigen können.

AMD hängt vor allem auch durch die Fertigung hinter her. Ein 32nm Zacate mit 2 Ghz + Turbo auf 3,5 Ghz hätte besser eingeschlagen. =)

Diesen Rückstand muss man wegmachen...
 
Zuletzt bearbeitet:
AMD will mit Bobcat doch in den Server Markt einsteigen: https://www.computerbase.de/2010-08/amd-bobcat-cpus-auch-fuer-server/
Von dort aus ist es dann, denke ich, auch kein großer Sprung mehr in den HPC-Markt.

Und Krishna, der Nachfolger von Bobcat in 28nm soll auch für Tablets fit gemacht werden. Ob das dann erfolgreich wird, muss sich erst zeigen: https://www.computerbase.de/2010-11/amds-ontario-auch-als-tablet-option/

Und falls AMD Llano "modular" aufgebaut hat, dann kann ich mir zumindest für den Notebookmarkt vorstellen, dass die erfolgreich sein werden. Mit modular meine ich, wenn sie Anzahl Kerne und die Größe/Stärke des integrierten Grafikchip beliebig variieren können.

Also z.B.:
Ein Llano mit 2 Kernen und den vollen (geschätzten) 480-400 Streamprozessoren.
Ein Llano mit 4 Kernen und den vollen 480-400 Streamprozessoren.
Ein Llano mit 3 Kernen und 160 Streamprozessoren.
... usw.

Dann wäre für jeden Hersteller und Konsumenten etwas dabei.
 
Man wird sicherlich wie bisher einzelne Kerne und auch einzelne SIMDs deaktivieren können.
Nur viele verschiedene Dies werden wohl nicht kommen. Wahrscheinlich ein Dualcore und nen Quadcore.
Die Frage ist auch, ob der Dualcore ne schwächere IGP als der Quad bekommt. Bisher war immer allgemein von Llano die Rede. Kann ja durchaus sein, dass der Dualcore ne schwächere IGP bekommt.
 
Dario schrieb:
[...] Bobcat soll einen vergleichweise hohen Energieverbrauch haben...
Öhm...und das hast du woher? Etwa aus den vielen total sinnvollen Testberichten, wo die Tester noch nicht mal in der Lage waren/sind, gescheite Vergleichssysteme zu wählen, einen realen/sinnvollen Benchmark- Parkour speziell für das angepeilte Anwendungsgebiet aufzustellen, teilweise überhaupt nicht auf die verwendete Hardware Rücksicht genommen bzw. eingegangen wird?

Bobcat bzw. das APU-Design hat ein unwahrscheinlich großes Potential. Jetzt wird es zum Teil auch an der Software-Entwicklung hängen. Das wissen auch die Investoren.

Das Führungspersonal weitreichend ausgetauscht wird, wenn ein CEO gehen muss/darf, ist nichts neues - davon mal ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich gibt es schon Reviews mit Laufzeittests:

(Englisch) http://www.engadget.com/2011/01/17/hp-pavilion-dm1z-with-amd-fusion-review/

But AMD's never really had much of an issue providing a good balance of performance and graphics -- its weakness has always been in battery life and thermals. Well, that's where we can say AMD has finally made some serious headway with Fusion. The dm1z's 55Whr, six-cell battery lasted five hours and 40 minutes on our video rundown test, which loops the same standard definition video with WiFi on and brightness set at 65 percent. In regular usage, the dm1z lasted close to six hours and 15 minutes.

http://www.engadget.com/2011/02/07/lenovo-thinkpad-x120e-review/

So, the X120e gains some performance, but has Lenovo improved those real pain points – battery life and thermals? Yes and yes!While the X100e only lasted for three hours and 27 minutes on our video rundown, which loops the same standard definition clip with brightness at 65 percent and WiFi turned on, the X120e's 57Whr six-cell battery ran for four hours and 56 minutes. Yep, that's a good extra hour and a half more. In our regular everyday use – writing this review, surfing the web, and chatting with coworkers – we were able to squeeze out about five hours and 45 minutes. It's not as much as a netbook, but given the extra power we think it's probably worth the slight hit for most people, and hey, it's still enough juice to let you keep the AC adapter home without worrying when you head out to the coffee shop for the day.

http://www.hardwareluxx.de/index.ph...oeller-mit-amds-brazos-technik-.html?start=13
 
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