Welche aktuelle Distro für Internetrechner?

Wenns Probleme gibt, einfach melden :)
 
paul1508 schrieb:
Bootet Lubuntu schneller wie Ubuntu mit LXDE? Bzw. welches ist empfehlenswerter für alte Rechner?

nein.

und was archlinux angeht, dass muss man erst mal soweit rumbastenln, bis es so schenll wie das aktuelle ubuntu bootet. ich kenn bei archlinux zwar nicht den letzten stand, aber wenn man jetzt nicht unbedingt selber basteln will, spricht nix für archlinux. lubuntu und fertig aus, gg.f noch bissle was ausmisten und gut ist.
 
Was genau meinst du mit rumbasteln?Ich musste nach der Installation am System(sprich rc.conf und co) nichts mehr machen, damit es so flink wird, wie es atm der Fall ist, klar Codecs und Co müssen noch installiert werden (aber bei welcher Distri ist das nicht der Fall, ausser bei Mint), aber sonst, hmm ne fällt mir nichts ein.
 
ich mag mich irren, aber die letzte version die ich von archlinux sah, bootete nicht anähernd so flink wie das aktuelle ubuntu. mit rumbasteln meinte ich kernel selbst basteln, wobei ich nicht alle boot-optimierungen die ubuntu verwendet im netz als patch gefunden habe.
 
Ich kenne den aktuellen Stand von Ubuntu nicht, aber die zwei Versionen zuvor waren bei mir beide langsamer als ein ArchLinux, ohne eigens kompilierten Kernel oder dergleichen.
Wahrscheinlich muss man das selbst erstmal testen und sich das "beste" Produkt aussuchen, wie bei vielen anderen Dingen.
 
1gb ram und 1.x ghz reichen doch vollkommen aus - selbst für aktuelle Linuxdistributionen mit grafischer Desktopoberfläche wie gnome oder kde. Ich selbst hatte bis vor ein paar Wochen Ubuntu 9.x und später dann 10.04 auf meinem Netbook mit atom 1.6ghz und auch "nur" 1gb Ram laufen. Lief super. Der Flaschenhals war hier leider die lahme ssd, was mich zu puppeee getrieben hat ;-)

600mb mit kde und firefox ist natürlich quatsch - auch 450 bis 500mb direkt nach dem booten sind meiner Meinung nach unsinn. Vielleicht sollte man mal genauer schauen, was hier wirklich belegt ist und was Cache. Auf meinem Netbook habe ich die Swappartition sogar deaktiviert und bin bisher nicht in Probleme geraten. Selbst mit kde 4.4, openoffice und firefox gleichzeitig.

vielleicht könnte man noch sidux ausprobieren.

lubuntu oder: lxde fand ich persönlich hässlich. Da kann ich auch gleich fluxbox installieren. ;-)
 
Also ich habe auf meinem Laptop ein ausgewachsenes Fedora 13 laufen, ohne "Pseudokastration zum Zwecke des Userfangs".
Der Verbrauch an RAM nach 10h On-Time, mit Gnome + Firefox + Rhythmbox + Thunderbird beläuft sich auf unglaubliche 360MB. Da brauch ich garantiert bei 1GB Ram kein Super-Schlank-Optimiertes-Linux. Da reicht jede Standarddistribution aus.
 
GrandTheft schrieb:
Via C3 ist ein x86-Prozessor.

und genau das "x" besagt rein gar nichts über die befehlssatzerweiterungen. i686 wird soweit ich weiß meistens mit unter anderem der SSE2-erweiterung gleichgesetzt. wenn die CPU das nicht unterstützt läuft die mit SSE2-erweiterung kompilierte software natürlich auch nicht.

ob der speziell vorliegende VIA C3 (gibt 6 arten) das jetzt kann oder nicht bleibt ganz einfach auszutesten.
 
enteon schrieb:
ob der speziell vorliegende VIA C3 (gibt 6 arten) das jetzt kann oder nicht bleibt ganz einfach auszutesten.

Und
Code:
cat /proc/cpuinfo |grep flags
gibt dazu die passenden Unterstützungen aus. Wenn da sse2 steht dann passt das :)
 
Ist Lubuntu Netbook eigentlich noch ressourcensparender? (Als Desktop beim login auszuwählen)
 
enteon schrieb:
... i686 wird soweit ich weiß meistens mit unter anderem der SSE2-erweiterung gleichgesetzt. ...
Nein, i686 ist alles ab Pentium Pro und was das kann, was der Pentium Pro kann. ;) Mit Ausnahme von vielleicht Transmeta ist jeder für Heimcomputer erhältliche x86 der letzten zwölf Jahre ein i686.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja _eigentlich_ ist das so. aber deshalb schrob ich ja auch: "i686 wird meistens mit der SSE2-erweiterung _gleichgesetzt_." es ist es halt aber nicht.
weil _eigentlich_ gibt es ja gar nichts oberhalb von 486 ;)
 
CoolHandLuke schrieb:
600mb mit kde und firefox ist natürlich quatsch - auch 450 bis 500mb direkt nach dem booten sind meiner Meinung nach unsinn. Vielleicht sollte man mal genauer schauen, was hier wirklich belegt ist und was Cache.

Sicher?

Die Tests waren jedweils nach Standartinstallation ohne weiter Zusatzprogramme als die genannte.

Und die Ausgaben waren vom KDE-Systemtool, Top zeigt da noch etwas mehr an.

Fakt ist: Arch Benötigt wesentlich weniger Ressources als Ubuntu. Ich werde entsprechendes noch posten.
 
ein gut eingerichtetes und benutztes KDE 4 das schon ein paar stunden läuft verbrät bei mir für applikationen 1GiB RAM. als buffer 185MiB und als cache (dank prefetch) 2,4GiB. wobei dann nur 3,6 von 3,9GiB belegt sind. was mich auch nur leicht stört, dass es nicht mehr ist ^^

ist debian testing, auch nicht gerade als ressourcenfresser bekannt. je nachdem wie viel man installiert und wie viel man startet (oder es standardmäßig schon ist) wird halt unterschiedlich viel RAM verbraucht. völlig unabhängig von der distribution.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Richtig aber wenn es auf einem schwachen Rechner läuft mit weniger RAM kann das schon der Ausschlag zum swappen sein, was die Distrie für sich braucht.

Ubuntu startet einfach noch ein paar zusätzliche Dienste beim booten automatisch mit die bei Distries bei denen man basteln muss eventuell erst gar nicht ausgewählt werden und somit weniger RAM benötigen.

Bei der Bootzeit liegen beide Distries auf meinem Rechner etwa gleichauf, auf meinem Netboot auch. Wenn das System aber mal gebootet hat ist Arch um einiges flotter.

Nicht falsch verstehen: Ich bin kein Ubuntu-Hasser, ich habe zumindest immer eine Partition mit dem aktuellen Testing (derzeit Maverick Meekat welches noch nicht mal Alpha ist), aber aus Gründen der Performance habe ich mich derzeit für Arch entschieden.
 
"nicht ideal" ? :lol:

das ist leicht untertrieben

wenn jemand als Anfänger mit einer Source-/Minimal-Distribution anfangen will würd ich ihm eher noch Gentoo
empfehlen,

Arch, SourceMage, Sorcerer, LFS, ; etc. etc. sind (in der Community) weit kleiner und die Doku und Hilfsresourcen IMO auch um einiges schlechter

dafür spart man mit diesen als erfahrener Benutzer einiges an Zeit (z.B. bei Arch aufgrund der binären Pakete) und dem geringen Speicherverbrauch, Vermeidung von Starten unnötiger Dienste, Flexibilität

Sabayon Core scheint recht interessant zu sein, ich hatte jedoch noch keine Gelegenheit zum Testen ...
 
Ein Ubuntu mit Gnome und Compiz läuft hier auf einem Athlon XP 2000+ und 768MB RAM super flüssig, wüsste nicht, warum es bei solcher Hardware ein Lubuntu braucht. Und ich denke, der PC des TE ist auch nicht so viel langsamer. Einfach mal probieren, wenn es tatsächlich nicht flüssig genug laufen sollte, kann man immer noch Lubuntu nehmen und hat eine halbe Stunde verschwendet.
 

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