Welche aktuelle Distro für Internetrechner?

mschrak

Lt. Commander
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Hallo zusammen,

ich möchte meinen ALTEN Rechner (nicht den in meiner Signatur), der noch einen Pentium mit 1,x GHz, 512 MB RAM hat neu als Internetrechner mit einem Linux System aufsetzen.

Bislang ist Ubuntu 8.x drauf, das durch die automatischen Updates und weitere Installationen ein wenig behäbig geworden ist.

Macht es Sinn, ihm eine aktuelle Distro zu spendieren oder sollte ich lieber 8.x neu machen?

Wenn ersteres, welche Distro könnt Ihr empfehlen?
Der Bedarf ist:
- Internet (Firefox mit Flash, Thunderbird, Skype)
- Openoffice (sporadisch, mal ein Dokument ansehen)
- Medienwiedergabe (sporadisch, keine Qualitätsanforderungen)

Auch sollte der Rechner nicht allzu lange zum hoch- und runterfahren benötigen.

Ich hatte zunächst an Ubuntu 10, OpenSuSe 11 oder Mint 9 gedacht. Packt das der Rechner?

Was gibt es noch so? Was wäre mit Puppy-Linux? Oder einer LXDE / XFCE Variante der obigen? Bringt das was? Decken diese Desktops meinen Bedarf?

Ich freue mich über Eure Unterstützung.
Martin
 

kling1

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distro kann ja draufbleiben.. n upgarde auf 10 wäre ganz gut aber ich würde mir einfach ne andere desktop umgebung für schwachen rechner.. mit fluxbox und thunar
 

GokuSS4

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Mit Ubuntu machst du sicherlich nichts falsch. Wie wärs mit Debian? :)
 
N

Nivek

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KDE oder Gnome ist für diesen Rechner vollkommen gewachsen. Wenn du nicht auf viel bastelei stehst, würde ich es auch dabei belassen. Ein Blick wert könnte XFCE sein, was von Gnome basiert. Mit persönlich ist das aber nichts.
Mach ein upgrade auf die neuste Version und es sollte reichen
 

Dese

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wie wärs mit der lubuntu variante von ubuntu. der verwendete desktopmanager ist SEHR ressourcenschonend. und die 10.04 version bootet so flott, das gibt's gar nicht ;)
 

lod

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Ubuntu im Prinzip ganz gut, vieleicht noch 512MB Ram reinklatschen, kostet ja nix..
 

mschrak

Lt. Commander
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@lod: Wo bekomme ich denn so alten RAM gut her (Ebay ist nicht meine Welt...)?
 

mschrak

Lt. Commander
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BSD ist für mich absolutes Fremdwort / Neuland. Kann ich damit auch die genannte Software nutzen (ohne mich mit "kompilieren" etc. auszukennen)?

Ubuntu ist so schön einfach...

Bei der Gelegenheit noch die Frage: Bei Lubuntu, ist es da genauso möglich, all die Software bei Bedarf nachyuinstallieren, wie bei GnomeUbuntu
 
O

OSJF

Gast
Nee, dann nimm doch besser Ubuntu anstelle von BSD :) Das ist inzwischen echt gut für den Desktop.
 

mschrak

Lt. Commander
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Was haltet Ihr denn von SuSe bzw. Mint? Ich nutze OpenSuse im Moment auf einem anderen Rechner und mag es eigentlich sehr gerne. Brauchen diese beiden mehr Ressourcen als Ubuntu?
 

GrandTheft

Lt. Commander
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Mint = top

Für alten Rechner: lubuntu
Wenn Du Dich auskennst oder experimentieren willst, Arch.

Grüße
GT
 

Dese

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alls hier genannte bracuh mehr ressource als Lubuntu, sofern man die distros nicht anpasst, dass sie am ende wie lubuntu sind.

verbessern kann man das dann natürlich immer noch, indem man weiteres unnützes abschaltet. aber grad das neue (L)Ubuntu 10.04 boot so schnell wie kaum eine andere desktop-distri.

es gibt natürlich auch andere alternativen, aber die sind im allgemeinen nicht so "einfach" und komfortabel.
 

paul1508

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Bootet Lubuntu schneller wie Ubuntu mit LXDE? Bzw. welches ist empfehlenswerter für alte Rechner?
 

Zedar

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Ja Ubuntu mit LXDE könnte noch einiges an unnötigen Gnome-Ballast mit sich herumschleppen.

Im Endeffekt ist das aber abhängig welche Hardware und wie viel davon verbaut ist. HAL initialisiert die Hardware zu 95%. Je nach Kernel und Modulen die geladen werden (sollen) dauert es dann länger/kürzer. Ubuntu initialisiert während dem booten nur sehr wenig Hardware, das wird dann später vom System erledigt wenn die Oberfläche schon geladen ist. Debian z.b. lädt schön brav jegliche Hardware die gefunden wird, deswegen bootet Debian z.b. viel länger. Bei anderen Distries wie z.b. Arch muss - oder darf - der User auswählen welche Hardware wann initialisiert wird. Das beschleunigt den Bootprozess aber nicht auf Kosten der Zeit zwischen einstecken des USB-Sticks bis zur Verwendung desselben.

Ich kenne Leute deren Arch Linux bootet von der SSD in weniger als 10sek, SATA II immerhin noch 15, meines ist in ca. 25 sek geladen und bei mir wird HAL während dem booten gestartet, was bei Ubuntu seit Lucid nicht der Fall ist.

Ich kann eigentlich auch nur noch Arch als weniger Ressourcenverbrauchend empfehlen.

Es ist zwar Anfangs etwas mehr Arbeit, aber das Wiki ist echt lobenswert. Die einzige Hürde ist nur bis die grafische Oberfläche läuft, da muss erst mal links herhalten bis die paar Sachen eingerichtet sind.

Zum Vergleich:

Kubuntu benötigt bei mir nach dem booten so 450-500 Mbyte RAM, später auch mal über 600, vor allem mit Firefox. D.h der Rechner würde schon swappen.

Hier mal Arch mit KDE 4.4, offenem Chromium, Kopete, Terminal und den gleichen Einstellungen für Compositing und gleiche Plasmoide.

nach dem booten ~300, nach 30 Minuten Betrieb 400 Mbyte.

Deutlich besser. Dasselbe gilt natürlich auch für Lubuntu im direkten Vergleich zu Arch mit LXDE, da benötigt Arch auch wesentlich weniger Ressourcen.

Das heißt du kriegst etwas mehr Pling Pling für den Verhältnismäßig schwachen Rechner.

Aber wie gesagt, Arch ist etwas für Leute die sich auch damit auseinandersetzen müssen. In aller Regel sind die Einstellungen die einmal passen für sehr lange Zeit ok, aber die wollen erst gefunden sein.

Ubuntu lädt ziemlich viel Windows-Like schon vom booten an ins RAM, da nützt auch das schlankste DesktopEnviroment nichts.

Nur zum surfen wird nur die Hälfte benötigt.
 
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Abitor

Ensign
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Ich würde auch sagen Arch Linux. So schwer wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, ist die Installation überhaupt nicht (und ich sage das, als ein Linux Anfänger). Den Vorteil was den Ram Verbrauch angeht, hat Zedar ja schon erwähnt aber auch sonst fühlt es sich irgendwie schneller an, als ein Ubuntu und Co.

Kannst dir mal diese Anleitung anschauen http://www.youtube.com/results?search_query=arch+linux+iinstallieren&aq=f wenn du Lust hast. Es muss zwar nicht zwingend so gemacht werden, wie in den Videos(ich lasse da z.B. paar Schritte aus), aber es gib nen guten Überblick darüber, wie es gemacht wird.
 
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paul1508

Captain
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Hm läuft Arch Linux auf einem VIA C3? Ich finde nur x64 und i686
 
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mschrak

Lt. Commander
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Ich bedanke mich bei allen für die wertvollen Tipps.

Ich denke, ich werde sowohl Lubuntu als auch arch mal testen. Ich hatte noch an Puppy Linux gedacht... Naja, mal sehen.
 
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