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Welche Allroundkamera bis 400€?

ITsDuffTime

Ensign
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Okt. 2008
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162
Hallo zusammen,
ich suche eine Kamera mit guten Allroundfähigkeiten und habe bisher relativ wenige Erfahrungen mit Fotografieren. Ich möchte mir gerne die Möglichkeit offen halten längere Filme in guter Qualität zu drehen und zu bearbeiten. Daher sind die Videoqualität und ein guter Ton wichtig.
Ich habe mich bereits ein bisschen informiert und bisher bei der Panasonic Lumix Fz200 hängen geblieben. Sehr gutes Zoom, viele Features, externer Mic-Eingang, kurz ein guter Allrounder eben. Des Weiteren gefällt mir die Lumix G5 wegen des größeren Sensors bei ähnlichem Preis. Da ich nicht über 400€ kommen möchte, könnte ich diese jedoch nur mit Standartobjektiv kaufen. Würde das vorerst ausreichen?
Welche Kamera würdet ihr mir empfehlen? Ist eine Bridge die perfekte Zwischenlösung oder sollte ich doch eher zu einer Spiegellosen mit besserer Bildqualität greifen?
Danke für die Hilfe.

1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi
Einsteiger


2) Finanzielles
a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?

400€

b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ? Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben



3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?
Ein Älteres/Gebrauchtes, ist auch ok.


4) Wie willst Du Deine Bilder am Ende nutzen und präsentieren?!
a) Am Full HD-TV?



b) Am Monitor? - Wenn ja auf welcher Größe?
23“ Full-HD


c) Gedruckt? - Wenn ja, auf welcher Größe? z.B. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.
10x15 bis A3


d) noch anders .....



5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?
Wenn notwendig schneide ich gerne aus.


6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
Bis ca. 500g, darf gerne etwas größer sein und gut in der Hand liegen, ich möchte die Kamera aber auch gerne mal einen ganzen Tag mitnehmen, eine DSLR wäre mir da warscheinlich zu schwer



7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?
Sucher wäre gut, elektronischer reicht


8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Ja, keine vorhanden


9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken? Soll viel Landschaft oder Architektur auf das Foto passen, oder willst Du weit entfernte Motive z.B. im Zoo stark heran holen? Möchtest ganz besondere Nahaufnahmen machen?
Ein Allrounder wäre super, es wird wahrscheinlich eher Architektur und Landschaften sein, aber die Möglichkeit Nahaufnahmen zu machen wäre auch toll. Ein Zoom von 10x sollte mindestens drin sein.


10) In welchen Lichtsituationen wirst Du meistens fotografieren? z.B. überwiegend Innenaufnahmen auf Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten. Oder Abendstimmungen, Nachtaufnahmen, Astrofotografie.
Draußen, tagsüber; eventuell bei Dämmerung


11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?
Eine große Anzahl an Eingriffsmöglich ist mir wichtig, die Kamera braucht aber auch einen guten Automatikmodus für schnelle Schnappschüsse


12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig? z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen
Nein


13) Willst Du Videos aufnehmen und wenn ja, in ...
a) HD (720p) oder FullHD (1080i/p) oder 4k?
Ja Filmen ist mir sehr wichtig, Full-HD, wenn möglich mit 50 Bildern/Sekunde.


b) mit Mono- Stereo- oder Mehrkanalton?
Stereo,



c) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein?
Ja, ansteuerbar wäre gut aber nicht unbedingt notwendig



d) Soll die Kamera beim Filmen auch per Motor zoomen können?




14) Soll die Kamera High-Speed- und/oder Timelaps-Aufnahmen unterstützen?
Wenn möglich ja


15) Thema Stromversorgung
a) Wie viele Bilder sollten mit einer Akkuladung (ohne Batteriegriff) möglich sein?



b) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem? Wenn ja, wäre ein Batteriegriff für Dich eine Option?



c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser



d) Dürfen es proprietäre Akkus sein, oder bestehst Du auf handelsübliche Batterien?



e) Soll die Kamera dann per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?



17) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?



18) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
Ja, die Lumix G5
 
In der Preisklasse um 400€ empfehle ich momentan sehr gerne die Sony RX100, wenn es reins um Fotografieren geht. Die hat keinen sonderlichen großen Zoom-Bereich, dafür aber für die Kameragröße eine phantastische Bildqualität. Ich habe sie jetzt selber das ein oder andere Mal ausprobiert - die Bilder sehen echt toll aus, was sicherlich mit an dem sehr großen 1"-Sensor liegt. Da können diese ganzen "Super-Zoom-Matsch-Produzenten" bei weitem nicht mithalten, erst Recht nicht, wenn diese Preisklasse eingehalten werden soll.
Sie ist nicht sonderlich groß, ich halte persönlich beim fotografieren lieber ein SLR in der Hand, aber dafür ist sie eben auch sehr handlich und mal schnell in der Jackentasche verschwunden.
Der Zoombereich ist für einen Allrounder ganz gut, von anständigem Weitwinkel bis hin zu etwas Tele. Für Landschaft und Architektur ist das natürlich super, im Telebereich auch für Portraits geeignet. Das Objektiv ist zwar sehr lichtstark, hat dafür aber keinen Bildstabilisator... Durch den großen Sensor sind aber Aufnahmen mit ISO 1600 noch gut möglich.
In wie fern die Kamera deinen Video-Ansprüchen gerecht wird kann ich absolut nicht beurteilen, das habe ich nie ausprobiert. Aber ich denke fürs Fotografieren ist sie in dieser Preisklasse momentan ziehmlich unschlagbar.

Die Canon G1X für 80€ mehr hat zwar einen Bildstabi und sogar einen APS-C-Sensor und somit nochmals eine größere Wandlerfläche, die Bildqualität ist aber nicht unbedingt besser. Außerdem hat die Canon keinen Makromodus, was vermutlich ein Ausschlusskriterium ist...

Grüße
jusaca
 
Kommt sehr auf dein Nutzungsverhalten an.
Bridge wird extrem oft gekauft, weil sie eben alles abdeckt. Als Fotobegeisterter kann ich aber nur sagen, die Kamera kann
alles - aber nichts richtig.

Wenn du in 2-3 Monaten Feuer fängst und anfängst kreativ Bilder zu machen, wirst du dich über die unnütze Ausgabe
für die unnütze Kamera ärgern. Da ist eine Systemkamera der um Welten bessere Einstieg. Ganz klar auch der Teurere.
Fürs Filmen gibt es preisklassenabhängig wenig Alternativen zur Panasonic G6.
Wenn das Geld nicht reicht, würde ich gebraucht kaufen.

Fotos / Filmen ist nicht das billigste Hobby. Wenn nach den 400 nichts mehr investiert werden soll, wirst du schnell
Probleme bekommen und wenn in der Frustphase nicht auch mal ein "Wow-effekt" bei ist, landet die Kamera schnell
im Schrank / ebay.
 
Die RX100 macht einen guten Eindruck, ist mir persönlich aber zu klein, hat einen geringen Zoom und keinen Mic-Anschluss.

Habe hier in einem Lumix-Forum einen ähnliches Thema gefunden und dem Ersteller wurde dann gerade weil er Einsteiger ist (und mehr bin ich bestimmt auch nicht) zu einer FZ-200 anstatt der G5 geraten. Wenn eine Systemkamera doch Sinn machen würde, wie sieht es dann beispielsweise mit einer gebrauchten G3 für ca. 250€ aus? Kann man denn eine Systemkamera mit dem Standart 14-42 Objektiv denn in vielen Bereichen nutzen?

Schwierig zu sagen wie mein Nutzverhalten genau sein wird. Ich denke hautpsächlich Stadt/Architekur & Filmen, andere Bereiche wie z.B. Makroaufnamen würden mich jedoch auch interessieren.
 
Also was die reine Bildqualität angeht, ist die RX100 doch deutlich besser als die FZ-200. Der Sensor der Lumix ist etwa 6 Mal kleiner! Ist aber auch logisch, wäre der Sensor größer, könnte man überhaupt nicht dieses irwitzigen Brennweitenbereich in so ein "kleines" Objektiv packen. So ein Brennweitenbereich fordert natürlich ebenfalls seinen Tribut, da leidet die Bildqualität nochmals deutlich drunter (nebenbei: Ich habe selber kein Objektiv mit mehr als 100mm und habe es mir auch noch nie gewünscht. Wofür brauchst du so eine lange Brennweite? Möchtest du Wildlife-Photografie machen?)
Eine Systemkamera hätte, was die Bildqualität angeht, natürlich ehrhebliche Vorteile! Der Sensor ist zwar mit µFT nicht wirklich größer als in der Sony RX und der "Zoom-Bereich" entspricht ebenfalls recht genau dem der Sony (14-42 an µFT wirken wie 28-84mm an KB), aber du hast halt jederzeit die Möglichkeit andere Objektive dazuzukaufen. Mit der G3 bist du vermutlich erstmal gut beraten, zusätzliches Geld kann künftig in das Glas vor dem Sensor investiert werden ;)
So aarg weitwinklig ist das Kit-Objektiv natürlich nicht, aberfür den Anfang eben gut zugebrauchen. Solltest du dich später für die Landschaftsaufnahmen nach mehr WW sehen, kann man ja immer noch was dazukaufen. Das gleiche gilt für den Telebereich, obwohl ich da für deine genannten Anwendungen immer noch nicht verstehe, warum du mehr als 84mm brauchen solltest ;)
Das einzige was mit dem Objektiv so erstmal nicht gehen wird, ist im Gegensatz zur Sony der Makrobereich. An der Lumix würdest du entweder ein extra Makroobjektiv benötigen, oder aber (was erstmal deutlich billiger kommt, damiit beginnt vermutlich jeder) Makrolinsen, die man vor das Kit-Objektiv schrauben kann.

Um es nochmal zu betonen: Von diesen Bridge-Dingern mit Mega-Zoom rate ich ab. Das mag praktisch sein, aber ich spreche aus Erfahrungen, ich habe hier selber noch eine Lumix-Bridge rumstehen: Diese Plastikbomber mit winzigem Sensor fühlen sich in der Hand blöd an, Rauschen bei etwas weniger Licht wie die Hölle und und haben mich einfach überhaupt nicht überzeugt.
Die Sony ist gut verarbeitet, kompakt und bietet gute Bildqualität, das sich das kleine Gehäuse stört kann ich aber nachvollziehen - ich bevorzuge selber eine große Kamera, auch wenn ich ständig am überlegen bin, mir noch eine RX als "Taschenkamera" für Ausflüge ins Gelände zu leisten...
Eine Systemkamera bietet dagegen fast nur Vorteile, geht aber später stark ins Geld, wenn man plötzlich merkt, dass man doch noch dies und jedes Objektiv gerne hätte...

Grüße
jusaca
 
Danke für die Hilfe!

Vorausgesetzt ich bleibe vorerst mal bei dem Kitobjektiv einer Systemkamera. Würde dann im Preisrahmen um 400 Euro eine Edelkompakte wie die Sony RX100 mir mehr Bild-/Videoqualität/Ausstattung/Allroundfähigkeiten bieten, oder eine günstige Systemkamera wie Lumix G5 oder auch die Olympus PEN E-PL5. Finde an der Olympus die deutlich günstigeren Wechselobjektive sehr gut. Vorteil der Systemkameras gegenüber der Kompakten wäre natürlich der ausklappbare Bildschirm.
 
Ich habe eine Alpha 58 und eine Rx100. Die Alpha 58 liefert mit ihrem drei mal so großen APS-C-Sensor unterm Strich gesehen bessere Bilder in vielen Fotoszenarien, selbst mit Kitlinse, die ja nicht den allerbesten Ruf hat. Der Dynamikumfang und die Detailwiedergabe sind in den meisten Situation einfach besser, wenn man etwas genauer hinschaut, und ebenso das Rauschverhalten bei steigenden ISO-Werten. Trotzdem ist auch die Rx100 sehr gut.

Ich hatte sie z.B. gestern mit dabei zum NRW Tag in Bielefeld, wo ich u.a. auf dem historischen Jahrmarkt war, und erst mal war es ganz toll, dass ich keine schwere und sperrige Ausrüstung mitschleppen musste. Dazu sind mir auch noch trotz Dämmerung einige sehr gute Bilder gelungen, z.B. Schnappschüsse, aber auch freihändige Belichtungsreihen, aus denen dann heute sehr schön anzusehende HDRs geworden sind. Die Rx100 kann im Weitwinkel mit einer Offenblende von f/1,8 punkten, was situativ sehr wertvoll sein kann, sobald man mit der Brennweite etwas raufgeht verliert sich diese anfängliche Lichtstärke aber sehr schnell. Am langen Ende ist man mit der Rx100 schon bei f/4.9 Die Kitlinsen von DSLR/Systemkameras haben meistens eine Offenblende von f/3,5, am langen Ende f/5.6. Dadurch ist der Lichtvorteil der größeren Sensoren gegenüber der Rx100 zumindest im niedrigen Brennweitenbereich quasi egalisiert.

Die Rx100 ist schon top, aber eine Systemkamera bietet, vorausgesetzt dass man sich mit Hintergründen auseinandersetzt und manuell fotografiert, dass man Objektive dazukauft und dass man im RAW-Format abspeichert und nachbearbeitet, mehr Potenzial für bessere Bildqualität und mehr Möglichkeiten, um Motive in Szene zu setzen. Wenn man nur knippsen will und das meistens im Automatikmodus, und auch nicht nachbearbeiten will, ist so eine kleine Edelkompakte aber viel besser geeignet. Ich habe gestern z.B. noch einige Selfies von meiner Freundin und mir in den Fahrgeschäften auf dem historischen Markt gemacht, das wäre sowohl mit dem Handy (zu schlechte Lichtverhältnisse) als auch mit der DSLR (zu klobig) nicht gegangen und mit einer Systemkamera aus dem selben Grund vielleicht auch nicht.

Übrigens gibts für die Rx100 ein tolles Zubehörteil, den aufklebbaren "Griff" AG-R1 von Sony. Dadurch liegt die Kamera wesentlich besser in der Hand, und dann "stört" es auch nicht mehr, dass sie so klein ist.

Ich wollte hier jetzt keine Werbung für irgendwas machen, nur mal einen Vergleich zwischen Rx100 und einem APS-C-System anbieten. Vielleicht hilfts ja trotzdem irgendwie weiter bei der Entscheidungsfindung.
 
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Danke für deine Meinungen, ich werde die Modelle im Laden mal in die Hand nehmen und mich warscheinlich für eine Systemkamera entscheiden.Gerade das größere Gehäuse, die Bildqualität und die vielen manuellen Einstellmöglichkeiten sprechen mich sehr an.
 
Ich werfe noch mal die Fuji X-S1 in den Raum.
 
Ich werfe mal die Fuji HS35EXR in den Raum. Aktuell für 199€ im Angebot bei Real und da auch noch eine Mitarbeiterrabattaktion (bis 01.07.!) läuft gibt es da einen ganz schicken Preis. ;)

PS: Entweder irgendwo im Bekanntenkreis besorgen oder nett an der Info nach einer Mitarbeiterrabattschein fragen.
 
Die Fuji X-S1 wäre mir mit einem knappen Kilo deutlich zu schwer und die Fuji HS35EXR hat natürlich wieder einen sehr kleinen Sensor. Bin eher am überlegen ob ich eine kompakte Systemkamera (wie z.B. Olympus PEN E-PL5 oder Lumix gf6) oder ein etwas größeres Modell mit besserer Austattung (wie die G5) nehme. Danke trotzdem!
 
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