Welche Distri/GUI für den täglichen Einsatz?

ascer

Captain
Registriert
Juni 2008
Beiträge
3.842
Huhu Community,





bisher hatte ich Linux immer nur für spezielle Lösungen im Einsatz, z.B. ein BackTrack rein für Sicherheitstests im Netzwerk, ein Endian oder IPFire als Proxy, ein Knoppix um Windows Rechner wieder fit zu machen, ein Debian als Webserver/Datenbankserver/Fileserver u.s.w.

Ich hab noch nie wirklich Linux als allgemeines Betriebssystem genutzt, also z.B. zum Programmieren, Surfen, Chatten und was man sonst noch so den lieben langen Tag tut..

Viel gelesen hab ich natürlich drüber, wo unter anderem Ubuntu mit KDE mehrmals empfohlen wurde..

..da ich aber wie gesagt Linux-Systeme bisher nur dazu nutzte, um kurzfristig ein ganz spezielles Ziel zu erreichen oder sie irgendwo als Server in Ruhe vor sich her arbeiten zu lassen, hab ich keinerlei Erfahrung, welche Distri und welche GUI tatsächlich was für die tägliche Arbeit taugt..


Was ich damit erledigen wollen würde:
- Musik hören während der Arbeit
- Programmieren ( Java, PHP, ... )
- Chatten ( Jabber, ICQ, IRC ... )
- Mails ( IMAP )
- ab und zu mal ein Video schauen ( habe mehrere Lieblingsserien von meinen DVDs/BluRays auch auf meinen Rechner gerippt )
- mehrere Monitore gleichzeitig nutzen (aktuell 2, demnächst 3)
- LaTeX wäre schön..


joa..das war's so im großen und ganzen...


Was könntet ihr da nach euren Erfahrungen her wirklich empfehlen?
Lesen kann man ja immer viel, aber ob etwas wirklich was taugt, merkt man ja meist erst, wenn man längere Zeit damit konsequent arbeitet..





grüße & Danke im Voraus,

ascer
 
Komfortabel im Sinne einer Modernen aufgeblähten Desktopumgebung sind lediglich KDE und Gnome. Gnome3 kann ich nur empfehlen. Eindeutig gewöhnungsbedürftig aber nach einer Eingewöhnung echt schön.


Kleinere Desktops sind eher gefriggel oder Terminalgeklapper ( XFCE, LXDE, ..... ). Wers mag soll nutzen und jeder Desktop hat seine Daseinsberechtigung.

Einfach mal antesten.
 
Hi,

also ich arbeite zur Zeit produktiv mit Arch Linux und KDE (Shell-Programmierung und NetKit sind meine aktuellen Anwendungsfälle). Das hat den Vorteil des Rolling Release. Heißt, du bekommst instant die aktuellsten Versionen von Programmen und des Linux-Kernel ohne warten zu müssen, dass der Distri-Hersteller erst zig Tests macht und dann ein Update bringt. Die Community ist groß und vor allem gibts brauchbare Antworten. Das hab ich bei Ubuntu auch schon anders erlebt. Ich hab aber ehrlich gesagt auch eine Abneigung gegen Ubuntu aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus. Arch hat mit Rolling Release aber auch den größten Nachteil. Beispiel: gerade ist man umgestiegen von init-scripts auf systemd umgestiegen. Das hieß, bei einer bestehenden Installation etwas Aufwand (hat mich durch nen dummen Fehler in der fstab und einer Config-Datei ca. 2 Stunden gekostet).
Mint wäre noch eine nennenswerte Alternative, die ich Ubuntu jederzeit vorziehen würde.
Und OpenSuse wäre einen Blick Wert, denn YAST ist als Einstellungsmenü wirklich gut gelungen.
Den Desktop kannst dir dann nach belieben aussuchen. Schau bei den Anbietern in die Repos und schaue, ob deine Software dabei ist und entscheide nach Look&Feel. Am besten testest du die Sachen mal in einer VM.
Eine gute Übersicht gibt dir auch DistroWatch

mfg
BassT
 
VM steht zum testen bereit :)


Könntest du vll noch ein wenig erläutern, warum dir Ubuntu missfällt?

Hauptsächlich bin ich tatsächlich in Java & PHP unterwegs, sodass Stabilität schon eine große Rolle bei mir spielt - ich benötige also nicht ständig die allerneusten Updates.
Auch das ich bei Fedora meine MP3-Sammlung nicht während der Arbeit hören kann (soweit ich weiß nur mit extra inoffizieller Software möglich?) schreckt mich von Fedora etwas ab..


Mint sagt mir noch gar nicht schrecklich viel...^^


OpenSuse ist mir natürlich auch schon oft über den Weg gelaufen...warum hälst du das ebenfalls für "interessanter" als Ubuntu?
 
Hi,

mit Ubuntu hab ich angefangen mich an Linux zu machen. Damals wollte ich einen simplen SSH-Server aufsetzen inkl. ftp. Das Ubuntu-Forum hielt viele Threads dazu bereit, aber keiner war damals wirklich hilfreich. Stattdessen hat man teils patzige und verwirrende Antworten. In einem freien Forum kam ich dann nach etlichen Stunden auf die Lösung. Ich hatte danach noch eine Weile Ubuntu drauf zum Testen und Linux verstehen lernen. Dann habe ich aber mal auf Geheiß eines Kommilitonen von mir Arch ausprobiert und musste feststellen, dass mich Ubuntu genau gar nichts über Linux gelehrt hat. Dann hab ich mich in Arch eingearbeitet. Man darf auch nicht vergessen, dass hinter Ubuntu Canonical steckt. Hier entscheidet eine Firma, was ihr in den Kram passt und was nicht und das deckt sich nicht ganz mit meiner Vorstellung von Linux. Denn Linux braucht meiner Meinung nach einfach eine starke Community und die hat Ubuntu für mich nicht. Vielleicht sieht das mitlerweile besser aus, aber der Zug ist für mich abgefahren. Man siehts auch an den Unity als Desktop, der großflächig abgelehnt wurde.
Mint basiert auf Ubuntu, ist aber eine Community-getragene Version.
OpenSuse bietet eine sehr aufgeräumte Oberfläche und ist, was Einstellungen angeht mit YAST einfach klasse zu bedienen. Es basiert zudem auf SuseLinux, was als ServerOS auf Stabilität ausgerichtet ist (ich administriere selbst welche). Suse ist somit ein ziemlich rundes Paket.
Wenns dir um Stabilität geht ist auch Slackware noch einen Blick Wert.

mfg
BassT
 
Ein paar bunte Klicki-Klicki-Effekte sind zwar immer ganz nett, um das OS "moderner" aussehen zu lassen und auch einer neuen GUI wäre ich jetzt nich komplett abgeneigt (stehe Unity also auch (noch^^) aufgeschlossen gegenüber)...

...aber langfristige Stabilität steht für mich auf jeden Fall im Vordergrund.

Möchte sicher im Web surfen, Chatten, meine Mails abarbeiten und eben, ganz ganz wichtig: Java & PHP programmieren - ohne "Bluescreens" :P

Ich denke, dann würde ich am ehesten zu OpenSuse tendieren..bin mal gespannt (:
 
ascer schrieb:
Auch das ich bei Fedora meine MP3-Sammlung nicht während der Arbeit hören kann (soweit ich weiß nur mit extra inoffizieller Software möglich?) schreckt mich von Fedora etwas ab..

Bin mir zwar jetzt nicht 100% sicher, aber ich glaube du meinst Drittanbieter-Software. Das ist eigentlich nichts besonderes und bedeutet meines Wissens nur, dass sie proprietär, also nicht frei ist. Solche Software installierst du aber im Grunde auf jede Distri nach oder sie wird schon von vornherein gleich mitinstalliert (ein Beispiel ist der flash-Player von Adobe). Das sind halt Codecs zum Abspielen bestimmter Formate, die frei noch nicht unterstützt werden.

Mint z.B. wirbt damit, dass diese Codecs schon bei der Standard-Installation mit dabei sind. Aber ich - ich benutze Ubuntu - hatte bisher noch nie Probleme Musik zu hören oder Filme zu gucken.

Ob jetzt eines der Ubuntu-Derivate oder Fedora oder OpenSuse ist ein wenig Geschmackssache. *buntu/Mint ist denke ich mal am einfachsten (was man, wenn man noch nicht so fit ist - wie ich :) - mit Stabilität gleichsetzen könnte, da man nicht so viel Frickeln muss und wenn mal doch, dann wohl die größere Community von den dreien dahinter steht).
Und was die Oberfläche angeht (Unity, KDE, Gnome, XFCE,..) ist noch mehr Geschmackssache. Ich mag Unity z.B. am liebsten. Andere können es nicht ausstehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Linux Mint 13 (Maya) oder halt Ubuntu 12.04 LTS (auch wenn ich Unity nicht sonderlich mag...).

tmkoeln
 
@TE

bezüglich BD ripping...da kannst du leider nur die bereits gerippten unter tux anschauen. rippen mit linux selber wird wohl nix werden. dann wäre nämlich die verschlüsselung der BDs ausgehebelt, da offenes betriebssystem.

für macosx soll es angeblich was geben, was aber auch nur verar...e ist. da gibts wohl keine keyupdates.

schlußfolgerung: ein windows musst du dir trotz linuxumstieg pflegen. sinnvoll?
 
Ganz einfach: Ubuntu

Am 18. Oktober erscheint Version 12.10, oder du probierst erstmal 12.04.
Die Unity Entwicklung geht gut voran, die meisten die über Unity meckern, haben wohl noch nie eine aktuelle Version benutzt.
 
Also ich finde, es ist reine Geschmacksfrage. Wenn man mit einem Grub1 (legacy) noch leben kann (kein Boot von GPT-Datenträgern), ist Mageia als OpenSuse-Konkurrent auch einen Blick wert. Meiner Meinung sind die DrakTools Suses Yast überlegen. Aber heutzutage wird das meiste ja eh durch mit Gnome oder KDE mitgelieferte Programme abgedeckt, sofern man eines von beiden nutzt.

Auf jeden Fall sollte man darauf achten, ob man einen proprietären Grafiktreiber braucht. Wenn ja, sollte man eine Distro mit weniger aktuellem X-Server wählen, also möglichst nicht Fedora, da es sonst zu Problemen zwischen Treiber und X-Server kommen kann. Wenn man auf freie Treiber setzt, gibts aber nichts kompatibleres als Fedora unter den großen Distros. Ich hab einen zehn Jahre alten PC unter meiner Administration, auf dem die Installationsmedien von OpenSuse, Ubuntu, Mandriva und Sabayon (ok, die letzte ist jetzt nicht groß) nicht erfolgreich starten konnten, Fedora aber schon.

P.S.
Fedora ist kein Rolling Release, das heißt, man kann, um mit dem aktuellen proprietären Grafiktreiber von Firma X oder Y kompatibel zu bleiben, auch einfach ein älteres Fedora-Release nutzen - Security-Updates gibts ja länger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die genannten Felder werden praktisch von jeder bekannten Linux-Distro abgedeckt. Die entsprechenden Programme laufen normalerweise nicht nur unter einer Distro bzw. es sind überall entsprechende Programme vorhanden.

Wichtig für die Wahl ist sicherlich die Update-Politik. Wie lange wird eine Distro mit Updates versorgt? Wie verläuft ein Upgrade? Ist überhaupt ein Upgrade notwendig? Die Hardware-Unterstützung ist ein wichtiger Aspekt. Spielt heute aber wohl in erster Linie für die GPU und bei Verwendung von sehr aktueller Hardware eine Rolle (wenn z.B. die aktuelle Ubuntu LTS-Version die neue CPU noch nicht unterstützt). Daneben wäre für mich wichtig, welches DE standardmäßig verwendet wird.

Ubuntu hat den Vorteil der breiten Marktakzeptanz und ist recht Einsteigerfreundlich. Es gibt sehr viele Anwender und damit Software, Hilfeforen etc. Ich habe Ubuntu selbst viele Jahre verwendet, war aber immer mehr enttäuscht von der Entwicklung und bin deswegen mittlerweile auf Arch mit Gnome 3 gewechselt. Gnome-Shell ist zwar out-of-the box auch nicht die Offenbarung, aber mit einigen Extensions und Kupfer durchaus angenehm zu nutzen.

Von der Bedienung ist Unity zwar größtenteils ok und war für mich kein besonders großer Umstieg, da ich ohnehin schon sehr lange Zeit Tools wie Gnome-Do oder Kupfer verwende, aber ich hatte seit 11.04 mit vielen unschönen Bugs und Performanz-Problemen zu kämpfen, was sich auch mit 12.04 noch nicht entscheidend verbessert hat. Ich verwende zwei Intel-Systeme (Desktop und Notebook) mit HD 3000 IGP. Mit anderer Hardware mag es anders aussehen.

Mit KDE konnte ich mich noch nie anfreunden. Viele mögen ist. Ich denke, Du kommst nicht umhin, Dir verschiedene Distros und DEs anzusehen, um das für Dich passende zu finden. Neben den "großen" DEs wie Gnome, KDE, Unity, Xfce, LXDE gibt es noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, die den eigenen Vorlieben vielleicht mehr entsprechen (i3, awesome, openbox... die Liste ist lang). Dank VirtualBox und Konsorten ist es heutzutage recht einfach, sich unverbindlich mit den verschiedenen Systemen zu beschäftigen und das für sich passende zu finden. Auswahl gibt es wahrlich genug: siehe http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major, um nur die Großen anzuführen.
Ergänzung ()

Mit Fedora mp3s zu hören ist übrigens überhaupt kein Problem. Standardmäßig werden die Codecs nicht installiert, aber wenn das erste Mal benötigt, dauert die Installation keine Minute.
 
soares schrieb:
... Die Hardware-Unterstützung ist ein wichtiger Aspekt. Spielt heute aber wohl in erster Linie für die GPU und bei Verwendung von sehr aktueller Hardware eine Rolle...
Oder sehr alter Hardware. Wie gesagt, ich hab einen zehn Jahre alten PC unter meiner Administration, auf dem die Installationsmedien von OpenSuse, Ubuntu, Mandriva und Sabayon (ok, die letzte ist jetzt nicht groß) nicht erfolgreich starten konnten, Fedora aber schon. ;)
 
Es könnte sein, dass die Hardware-Anforderungen des Installers einfach zu hoch sind für sehr alte Hardware. Ubuntu lieferte bisher einen alternativen, text-basierten Installer, der aber nun auch Geschichte ist. Dem TE geht es aber wohl nicht um alte Hardware.
 
Also wenn die Ubuntu Alternate CD oder Mini Iso (ist meiner Meinung nach die beste Installations-Methode) nicht starten, dann hat das Gerät allgemein ein paar Macken, nicht die Distribution.
Ich verwende ein (älteres) Xubuntu auf einem 10 Jahre alten AMD-Notebook. Davon ab, das einfach zu wenig RAM drin ist für flüssiges Arbeiten geht alles anständig. Sämtliche Hardware, inklusive der uralten PCMCIA-WLAN-Karte, wurde erkannt. Die Hardware-Erkennung übernimmt schließlich der Kernel, und der unterscheidet sich zwischen den Distributionen kaum. Jeder Hersteller fügt 1-2 eigene Patches mit ein, aber das wars auch schon wieder.
 
soares schrieb:
Es könnte sein, dass die Hardware-Anforderungen des Installers einfach zu hoch sind ...
Nein, es handelt sich um einen Athlon XP 3200+ auf einem Nforce2Ultra-Board mit ATI Radeon 9770 und 1 GiB RAM - und Textmode-Installer liefen auch nicht.

Und das gerät hat mit Sicherheit keine Macken, denn Fedora läuft ohne Mucken und die Installer von älteren Releases, bspw. von Mandriva 2010, laufen auch ohne Probleme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, die Hardware wäre auch nochmal eine Frage..

Da ich z.B. meine Lieblingsserien von DVD/BluRay rippe, mich sehr an Sony Vegas für private Videos gewöhnt hab und Photoshop sehr zu schätzen weiß (und Gimp mir einfach persönlich nicht so gefällt) lasse ich meinen aktuellen Windows Rechner sowieso weiter so laufen, wie er jetzt ist ( Win7 Ultimate mit ziemlich aktueller Hardware, SSD, u.s.w. ).

Den hab ich halt für Zeichnen/Malen (Hobby), Videobearbeitung (Hobby), Filme schauen und ab und zu, wenn mal Zeit ist, auch ein kleines Spielchen.

Meine aktuelle Workstation (WinXP) will ich aber auf jeden Fall loswerden. Zum einen ist mir die Kiste viel zu langsam, zum anderen ist es halt XP...

Was ich damit erledigen wollen würde:
- Musik hören während der Arbeit
- Programmieren ( Java, PHP, ... )
- Chatten ( Jabber, ICQ, IRC ... )
- Mails ( IMAP )
- ab und zu mal ein Video schauen ( habe mehrere Lieblingsserien von meinen DVDs/BluRays auch auf meinen Rechner gerippt )
- mehrere Monitore gleichzeitig nutzen (aktuell 2, demnächst 3)
- LaTeX wäre schön..

Mit XP ist das halt nicht gerade ein Segen...da ich die Workstation sehr sauber halte, gibt es zwar nicht viele Komplikationen, aber das Gelbe vom Ei ist es eben nicht.

Außerdem würde ich auch gerne mein Online-Banking und andere sicherheitsrelevante Sachen von meinem Win7 "Kreativ- & Spielesystem" verbannen...


...deshalb soll mal Linux her...


Auch einer Neuanschaffung an Hardware wäre ich nicht abgeneigt. Da Spiele, Video- & Grafikbearbeitung (oder auch mal Audio-) auf der Kreativ-/Spielekiste mit Win7 läuft, wäre Grafikleistung für die Linux Kiste egal, oder?

Ich würde da, denke ich, eine SSD besorgen, eine Datenplatte und vielleicht nen Ivy Bridge?

Sollte schon wirklich fix sein die Kiste...

Was meint ihr dazu? Was empfiehlt sich als Hardware?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, die XP-Kiste mit Linux zu betreiben. Je nach Hardware sollte man vielleicht ein DE mit geringeren Anforderungen verwenden. Also z.B. Xfce oder LXDE, wenn man es relativ komfortabel haben und nicht groß umlernen möchte.

Falls Neukauf reicht ein i3 mit HD 4000 sicherlich mehr als aus für die Aufgabenstellungen. Intel bietet auch gute, freie Treiber. Die GPU ist meist die kritische Komponente. Nach allem, was ich so lese, ist NVIDIA weiterhin die beste Lösung, wenn man Grafikleistung benötigt. Aber das wäre bei Dir nicht der Fall. Von daher würde ich auf ein Intel-System mit der IGP setzen. Damit sollte man die wenigsten Probleme haben. Mehrere Monitore kann man damit auch ansteuern, falls das wichtig sein sollte.

Alternativ könnte man auch den Win7-Rechner im Dual-Boot betreiben. Extra Hardware zu kaufen, scheint mir Overkill.
 
Ich habe extra für die Hardware einer neuen Workstation ein bisschen Geld angespart ( 400 Eur bis jetzt ) und hab mir halt so ein "U" mit Schreibtischen Marke Eigenbau gebastelt...die XP Workstation läuft halt noch auf nem P4 3,0 GHz mit ner uralten 500GB IDE Platte und 2GB Ram...ich hätte da schon gerne was neues, was ich notfalls eben auch parallel zu der Win7 Kiste betreiben kann.


Ja, Grafikleistung hat die Win7 Kiste genug und damit wird auch alles grafikrelevante (oder Videokrams) gemacht.

Die Linux Workstation sollte also sicher sein, schnell booten / Programme schnell laden und mit Eclipse & Konsorten fix arbeiten können...


...also ein i3 Ivy Bridge + 128GB SSD + 1TB Datenplatte + 8GB RAM? Oder was schlagt ihr vor?

Wird Ivy (+IGP) Treibermäßig vernünftig supportet?
 
Zurück
Oben