Welche Distri/GUI für den täglichen Einsatz?

Naja, Workstation-Hardware ist etwas anderes :D

Ivy-Bridge funktioniert, ist aber noch so neu, dass Du vielleicht selbst Hand anlegen und einen neueren Kernel installieren musst. 3.3.6 muss es wohl mindestens sein. Ubuntu 12.04 ist noch bei 3.2, aber vielleicht gab es hier einen Backport. Solltest Du Dich in den entsprechenden Foren informieren. Vielleicht verwendet auch hier jemand eine solche Kombination.

http://partiallysanedeveloper.blogspot.de/2012/05/ivy-bridge-hd4000-linux-freeze.html

Ansonsten ergibt der Hardware-Vorschlag sicherlich ein performantes System. SSD empfinde ich (zumal für einen Zweitrechner) nicht als zwingend. Kostet heute aber auch nicht mehr die Welt. Ich würde bei beschränktem Budget aber eher für leise Kühlung und ein gutes Netzteil sorgen.
 
Sollte. Intel hat sich viel Mühe gegeben, ihre IGP-Treiber in den Kernel einfließen zu lassen. Ich weiß noch nicht, wie es mit den Ivy's aussieht, ältere IGP gingen aber immer reibungslos. Im Zweifel musst du einen etwas neueren Kernel aufspielen.
 
Meine Produktivumgebung ist gerade Xubuntu, damit komme ich gut klar. IDE ist Geany oder auch Bluefish, Mail Thunderbird, Chat Pidgin, Office LibreOffice. Musikprogramm ist IMHO Geschmacksfrage, mit der Auswahl bist du auf jeden Fall selbst mit einem Netbook noch absolut produktiv unterwegs und kannst sogar entwickeln.

Früher war ich eher auf Gnome unterwegs, inzwischen bin ich aber auf dem Standpunkt, dass ich lieber einmal beim Einrichten den Editor anwerfe und Configfiles bearbeite als immer 600MB zusätzlich an Desktopumgebungsschrott mitzuschleppen die regelmäßig den Boot verlangsamen. Ist aber Geschmacksfrage, mit nem fixen Rechner mit SSD ist das bald schon wieder egal...
 
Vorgeplant hab ich das ganze für so etwa Dezember (quasi ein Weihnachtsgeschenk an mich selbst :D).

Ich entnehme den Infos also mal, dass Ivy (+IGP) eigentlich kein allzu großes Problem darstellen sollte?!

Gibts bei der SSD-Wahl irgendwas zu beachten?
Oder beim Mainboard? RAM?
 
Bei SSDs sollte man einen kleinen Cronjob anlegen, der regelmäßig (z.B. wöchentlich) den TRIM-Befehl durchführt. Auf keinen Fall sollte man bei jedem Schreib- und Löschvorgang trimmen lassen, das verlangsamt den PC extrem.

RAM... na ja, das einzig Besondere an (64Bit) Linux ist, dass es anders als Windows nicht bei 16GB schlapp macht. Wenn du das passende Board hast kannste auch n TB verbauen *G*
 
Daaron schrieb:
Bei SSDs sollte man einen kleinen Cronjob anlegen, der regelmäßig (z.B. wöchentlich) den TRIM-Befehl durchführt. Auf keinen Fall sollte man bei jedem Schreib- und Löschvorgang trimmen lassen, das verlangsamt den PC extrem.

Hier finden sich nähere Infos: http://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM

In /etc/fstab kann man noch die Option "noatime" oder "relatime" setzen, um Schreibzugriffe zu vermindern.

http://www.howtoforge.com/reducing-disk-io-by-mounting-partitions-with-noatime
Ergänzung ()

ascer schrieb:
Ich entnehme den Infos also mal, dass Ivy (+IGP) eigentlich kein allzu großes Problem darstellen sollte?!

Kommt auf die verwendete Distro an bzw. was einen vor Probleme stellt. Mit Fedora 17 sollte es out-of-the-box laufen. Mit Ubuntu 12.04 würde ich erwarten, dass man selbst Hand anlegen muss.
 
Aktuelle Releases von Ubuntu und Fedora verwenden mittlerweile standardmäßig, wenn in der fstab kein Eintrag dazu steht, relatime - man muss also nichts umstellen. ;) (den Unterschied zwischen relatime und noatime dürfte man nicht merken)
 
Für Anfänger/Umsteiger --> Linux Mint

Hat man alles wichtige begriffen und weis wo was ist gibts mehre möglichkeiten.

Eine wäre man schnappt sich ein Debian Linux ,wirft die Gnome GUi raus und Installiert sich seine eigene drauf.

AUSWAHL


und richtet sich das Linux so ein wie man es will. Fertigt 1 mal alle Monate ein Backup an . Sichert seine Bootmarks und E-Mails regelmäßig und hat ein Life System auf Lebzeit.
Da Backup ist gedacht das Festplatten ja keine unendliche Lebensdauer haben und das man so schneller wieder ansein Linux rankommt also nicht bei 0 anfangen muss alles zu Installieren/Einzurichten.

Wer noch Wackelig auf den Beinen ist und das eine oder andere noch nicht Begriffen hat , er kann sich Ubuntu schnappen , Unitiy runterwerfen und damit Anfangen es sich so zurechtzufrickeln wie man es möchte. Bei Beiden ( Debian /Ubuntu) fehlen aber die Codecs zur wiedergabe von Medien wie Filme aus dem Internet MP3 Files ,etc. Diese müssen von Hand Stück für Stück eingepfegt werden. Beim Linux Mint sind Sie großteils schon vorhanden (selbst der H264 Codec ist dabei) . Mittlerweile ist auch Linux fähig BD ( Blu Rays) wiederzugeben. Eine Möglichkeit wärde dieser Player dazu :

HIER KLIGGEN

Der Player ist in Französicher Sprache kann aber jederzeit auf Deutsch umgestellt werden.
 
Zurück
Oben