Welche DSLR bis 1200€

Von Filteradaptern halte ich nicht mal ansatzweise etwas, der Filter wandert weiter von der Frontlinse weg, das Risiko von Reflektionen steigt damit. Die Ultra Slim Filter haben ihren Grund.
​Außerdem ist man auf das Objektiv mit dem größten Filtergewinde festgelegt, kleinere Filter an größeren Objektiven wäre etwas blöd. Dann lieber gleich alles mit identischem Gewinde.
 
Letztendlich hat man am Ende eh auf jedem Objektiv einen eigenen Filter...
 
Also ich nicht.
Ich habe genau einen hochwertigen Polfilter und einen sehr guten Graufilter. Beide werden nur bei wenigen bestimmten Szenarien eingesetzt, also brauche ich keinen Filter pro Objektiv. Zumal jeder Filter, und wenn er noch so gut ist, sich immer mehr oder weniger auf die Bildqualität auswirkt. Also vermeide ich ihren Einsatz, wo es geht. Als Schutz brauche ich auch keinen, dann bräuchte Canon bei den Ls die Linsen nicht mehr beschichten.
 
Die Beschichtung ist nicht aus Schutzgründen auf den Objektiven.
 
Doch, auch aus diesem Grund. Bitte bei Canon informieren, wofür z.B. die Flourid Beschichtung dient. Nur ein Beispiel.
Davon abgesehen habe ich noch kein Canon Objektiv gesehen, dessen Frontlinse bei normaler Nutzung ohne Placebo "Schutzfilter" Kratzer abbekommen hätte. Zum gleichen Urteil kommen tausende andere Nutzer, z.B. im DSLR Forum.
Die Dinger bringen nur zweierlei: dem Kunden unnütz Geld aus der Tasche ziehen, selbst bei sogenannter "High Quality" die Bildqualität verschlechtern, denn das macht jedes zusätzliches (und unnützes) Glas vor der Frontlinse.
Aber ich weiß, solchen "Schutzfilter" Unsinn lassen sich viele Kunden im "Fach"Handel aufschwatzen, obwohl der Unfug daran bekannt ist.
Die wenigsten nutzen doch ihre Ojektive in den einzigen Regionen, in denen ein Schutzfilter angebracht wäre, in Wüsten oder auf Vulkanen. Selbst die Nutzung an Meeresstränden, wo der Wind viel salzhaltigen Sand aufwirbelt, schadet den meisten Objektiven nicht, wie viele User aus Erfahrung berichten. Einzig ausgesprochene Billigobjektive reagieren da allergisch.

Aber: diese Diskussion ist so alt, wie die Photographie und mittlerweile vollkommen nutzlos.
 
Ich würde auch bei Canon bleiben um tauschen zu können. Wenn hier von der D7100 die Rede ist kann man sich ja auch die 60D oder 70D anschauen, zwei Kamaras unterschiedlicher Klassen zu vergleichen und dann das Argument bringen, dass die Nikon 2 Wahlräder hat ist nicht gerade aussagekräftigt. Ansonsten 600D oder 650D bei der 700D gibts eigentlich nix neues.
 
frankpr schrieb:

Moment, das geht nun in die falsche Richtung ;) Meine Ursprüngliche Aussage, dass letzten Endes auf jedem Objektiv ein Filter sitzt hat sich nicht auf die Schutzfilter bezogen sondern eher in Richtung Polfilter. Ich habe es so und viele meiner Freunde/Bekannten auch. Aber das muss jeder selber wissen bzw bezahlen. Von den Schutzfiltern an sich halte ich persönlich ebenfalls nichts. Die Sonnenblende ist da genauso effektiv.

Da ich aus dem Nikonlager komme habe ich einfach mal Canon unterstellt mit der Beschichtung den selben Effekt wie Nikon zu erzielen nämlich eine Minimierung von Farbfehlern. Aber das scheint hier wohl nicht das primäre Einsatzziel zu sein.
 
War auch eher allgemein, da dieses Thema ja gern diskutiert wird.
Allerdings: ein Polfilter pro Objektiv? Dafür setze ich den Polfilter viel zu selten ein, weil er mir nur bei wenigen ganz bestimmten Situationen etwas bringt. Einen Polfilter als Immerdrauf, auf die Idee würde ich, glaube ich, nicht kommen, Argumente siehe oben "unnützes zusätzliches Glas". Dann doch lieber einen einzigen hochwertigen, der nur bei bedarf aufgeschraubt wird und dank Standardgewinde auf alle Objektive paßt. Das war ja der Ausgangspunkt.
 
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