welche Fotokamera für Anfänger?

Wenn du wirklich bessere Bildqualität möchtest, kommst du um eine Systemkamera wohl nicht rum. Musst dich dann eben etwas mit der Handhabung, Einstellungen und Technik befassen, um die Ausrüstung auch sinnvoll zu nutzen.
((Die erwähnten Sony Kameras sind da ganz nett. Persönlich mag ich Nikon auch ganz gern, vor allem die Modelle im Semi-Professionellen Bereich, da man dabei kaum noch mit Menüs herumspielen muss und alle gängigen Einstellungen mit Tasten und Rädern vornehmen kann. Gerade die Bedienung mit Touchscreen ist da ein sehr zweischneidiges Schwert: modern und einfach, aber auch nicht konkurrenzfähig langsam im Vergleich zum Direktzugriff auf Einstellungen mittels gesonderter Tasten. Wie aktuelle Sony Modelle (CSC) in dem Bereich aufgestellt sind, weiß ich nicht genau. CSC und viele Tasten sind aber wohl in sich ein Widerspruch ;) ))

Als Alternative und ergänzend zum Post #20:
Wenn du möchtest und mit dem Gedanken auf eine Systemkamera spielen solltest, kannst du mal schauen, ob deine Handykamera RAW ausspucken kann und dann ausgewählte Fotos in diesem Format aufnehmen und entwickeln. Das kann erheblich bessere Bilder als einfach nur JPEG zu Tage fördern. Meiner Erfahrung nach bei Handy-Kamera und wenig Licht aber keine gute Methode, da ist die Qualität der Sensoren so schlecht (da Sensor so klein), dass man unbedingt die interne Software des Smartphones benötigt um vernünftige Ergebnisse zu erhalten.
 
andi_sco schrieb:
Aber warum redet Ihr von RAW Dateien? Wofür gibt es JPEG...
Zum Publishing im Web oder damit man Muddi und Omma schnell direkt ein Foto direkt aus der Kamera durchschickt. Ansonsten wird in RAW fotografiert - ein Musiker nimmt sein Instrument auch nicht in MP3 128k auf und ein Sternekoch kippt auch nicht einfach Glutamat in sein Essen ;)

Bob-Snijder schrieb:
Wichtig wäre das man mit der Kamera auch den Nachthimmel ohne probleme Fotografieren kann
Falls du Dir hier Resultate erwartest, wie sie in Reisemagazinen oder so vorkommen: da reden wir von gaaaaanz anderen Budgets, schwerem Equipment (Stativ), oftmals viel grausiger Nachbearbeitung am PC und vorallem Planung - in den meisten Gegenden hierzulande ist zu viel Lichtverschmutzung vorhanden.
 
Da muss ich widersprechen und M.Ing recht geben. Wer Bildqualität und nicht nut gute Schnappschüsse möchte, muss in RAW fotografieren und manuell entwickeln. Moderne Automatik-Software wird zwar immer besser (zumindest in den Smartphone der großen Hersteller), aber möchte man gezielt gute Bilder schießen, dann RAW.
Ob das im Scope des Themenerstellers ist, bin ich mir dagegen nicht sicher.
 
andi_sco schrieb:
Na dann muss ich weiter mit meinen Schnappschüssen leben
Es kommt natürlich auch auf den Workflow an. Wer "die Bilder entstehen in der Kamera" predigt und eh nix bearbeitet, hat natürlich vom JPEG mehr, weil dort schon eine gewisse Vorverarbeitung drauf ist - Weißabgleich ist gemacht, die Farben sind "fertig", Kontrastlevel etc. sind fertig. Mag für den Hausgebrauch reichen - in der Berufswelt oder dem ambitionierten Hobbybereich bin ich der Meinung, man ist es auch dem Model oder Kunden schuldig, bei der Aufnahme die maximale Qualität mitzunehmen. Ebenso ist es für meinen eigenen Qualitätsanspruch sinnvoll, bei der Aufnahme keine Informationen wegzuwerfen, die ich nachher vielleicht wieder brauche.

Professionelle Videoproduktion findet nach Möglichkeit auch in entsprechenden Codecs statt (UHD50 bei ProRes422 sind ca. 980MBit/s), auch wenn das Endprodukt im Fernsehen mit 1080i50 auf 4MBit/s über Satellit ausgestrahlt wird oder auf Youtube landet.
 
Das mit dem "man muss in RAW" fotografieren ist tatsächlich Quatsch. Gibt genug Gegenbeispiele. Auch jpg lässt sich noch bearbeiten. Wenn in der Kette vorher alles richtig gemacht wurde reicht jpg.
Der Kollege hier nutzt zb nur jpg, auch für sein Astro shots (einfach Mal Galerie durchblättern, ist durchaus beeindruckend). Custom settings für die JPG Engine + gute "color science" der Hersteller sind dann natürlich Pflicht.
 
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andi_sco schrieb:
Man kann es auch übertreiben
Jedes Bild wird in RAW + JPEG aufgenommen. Es gibt viele Szenen, in denen Farben, Kontrast, Dynamik, ... angepasst werden müssen. Warum sollte ich vorhandenes Potenzial zum Fenster raus schmeißen?
Ich kann die RAWs immernoch löschen, wenn ich sie nicht brauche.
@Daniel: das ist doch einfach nur dumm. Nur weil ich zu faul bin 3 Minuten zum sichten von Bildern zu verwenden das Mehr an Daten wegwerfen?
 
@zandermax : Als dumm würde ich das nicht unbedingt bezeichnen. Mal darüber nachgedacht, dass die "color science" der Hersteller nur in JPEG verfügbar ist, zumindest wenn man nicht gerade die Hersteller-Tools zur RAW-Entwicklung einsetzt? Die Lightroom-Profile der Kamera-Bildstile sind nur eine Approximation (z.B. Canon Standard, Canon Neutral, Fuji Velvia, Fuji Provia, ...). Bei anderen RAW-Entwicklungstools ist es auch so.
Für neure Kamera-Modelle sind erst gar keine Adobe Profile mehr verfügbar (z.B. EOS R5/R6/M6II).

Wenn der persönliche Stil (also nicht unbedingt Richtugn HDR) und Skill das zulässt ist das doch in Ordnung?

Dass es machbar ist habe ich ja verlinkt. Ich persönlich benötige auch immer die RAWs, die ich mir bei der Aufnahme an sich zu wenig Zeit nehme und eher Bilder "on the fly" aufnehme. Da lässt sich mit den RAWs dann etwas mehr retten. Ich finde der berühmte Tellerrand ist hier wichtig. Ich finde beide Varianten ok.

Btw.: Gerade professionelle Kollegen geben sich eher weniger Mühe für ihre Kunden. Hier wird standardmäßig ein Preset pauschal über alle Bilder geklatscht (alles andere ist zeitlich auch nicht leistbar). Gerade hier könnte man mit Custom-In-Camera-Profilen ganz gut arbeiten. Aber natürlich vermarkten Fotographen das geschickt und bieten dann die "RAW-Entwicklung" für ausgewählte Fotos an (10 Fotos 200€ on top und so Späße..).
 
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RAW-Aufnahme contra JPG ist halt wie ein schönes Essen contra Glutamat-Nudeln vom Imbiss-Chinesen. Gelegentlich muss es vielleicht schnell gehen und man hat keine Zeit und Lust auf Nachbearbeitung - aber dann muss man halt auch das nehmen, was einem die Kamera hinsetzt.

-Daniel- schrieb:
Das sind offen gesagt ziemliche Allerweltsfotos - nix schlechtes, aber halt auch nix besonderes. Das eine Portrait hat übrigens katastrophale Farben, weil - wie er eh schreibt - die Kamera den automatischen Weißabgleich verbockt hat und dann kannst du bei JPG nix mehr machen - außer Notoperationen.

-Daniel- schrieb:
Mal darüber nachgedacht, dass die "color science" der Hersteller nur in JPEG verfügbar ist (...)
Das ist für Millionen von Fotografen kein Problem, weil mir ehrlich gesagt ziemlich egal ist, was der Hersteller als für mich gut empfindet. Der "Goldstandard" wäre es, die Kamera auf jeder Location mit einem Color Target zu kalibrieren, bei Produktfotografie ist das auch durchaus sinnvoll, weil das Rot einer Coladose nunmal Markenzeichen ist und nix, wo der Fotograf dann noch aus Jux und Tollerei herumdoktort.

-Daniel- schrieb:
ie Lightroom-Profile der Kamera-Bildstile sind nur eine Approximation (z.B. Canon Standard, Canon Neutral, Fuji Velvia, Fuji Provia, ...). Bei anderen RAW-Entwicklungstools ist es auch so.
Das ist so nicht ganz korrekt - wer eine Fuji nutzt und in Capture One entwickelt, hat eine von beiden Parteien gemeinsam entwickelte und "offizielle" Lösung, wo die Farbprofile auch passen. Ich habe jetzt nicht die JPGs mit den RAWs 1:1 verglichen, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade, aber die Looks passen schon sehr genau. https://fujifilm-x.com/global/products/software/capture-one/

-Daniel- schrieb:
Wenn der persönliche Stil (...) und Skill das zulässt ist das doch in Ordnung?
Ja, eh. Man kann sich natürlich bei der Aufnahme künstlich limitieren, nur ist mir der Sinn nicht klar - ausgenommen Presse/Reportage/Sport, wo bspw. unser Zeitungsfotograf die Fotos aus seiner A7R IV (61MP) mit 6MP als JPEG in die Redaktion überträgt, weil Zeit >>>>>>>> alles anderem.

-Daniel- schrieb:
Gerade professionelle Kollegen geben sich eher weniger Mühe für ihre Kunden.
Nein.

-Daniel- schrieb:
Hier wird standardmäßig ein Preset pauschal über alle Bilder geklatscht (alles andere ist zeitlich auch nicht leistbar)
Nein, auch das stimmt so einfach nicht. Natürlich wirst du als Fotograf einen gewissen konsistenten Bildstil pflegen und diesen natürlich als Preset abspeichern - trotzdem wirst du pro Location/Pose/Model/Lichtstimmung nochmal nacharbeiten müssen.

-Daniel- schrieb:
Gerade hier könnte man mit Custom-In-Camera-Profilen ganz gut arbeiten.
Nein - On-Location will ich genau 2 (technische) Dinge über mein Bild wissen: Passt meine Belichtung (ausfressende Highlights und schwarze Schatten reparieren sich schwer) und passt die Schärfe - theoretisch reicht dafür sogar ein Schwarz-Weiss-Monitor. Alles andere ist mir beim Shooting komplett egal, weil die Endfertigung entsteht nachher auf einem gescheiten großen Bildschirm, wo Weißabgleich, Farben, der finale Bildstil und vieles andere festgelegt wird - und nicht auf einem Display in der Größe einer Briefmarke.

-Daniel- schrieb:
Aber natürlich vermarkten Fotographen das geschickt und bieten dann die "RAW-Entwicklung" für ausgewählte Fotos an (10 Fotos 200€ on top und so Späße..).
Mag ja sein, dass es Leute gibt, die das so handhaben - es gibt auch Firmen, die diversen Esoterikmüll verkaufen und es finden sich immer Deppen, die auf Buzzwords anspringen. Eigentlich ist das für jegliche Art von szenischer Fotografie Standard, in RAW zu fotografieren (Ausnahmen lasse ich bspw. noch für Bewerbungsfotos gelten, wo das Lichtsetup absolut fix ist und der Kunde die Bilder eh sofort mitnehmen will - und selbst bei meinen letzten Passfotos wurden RAWs gemacht, damit nachher sicher die Farben passen).

Der Post kommt vielleicht etwas aggressiver rüber, als er das soll, aber mir ist einfach nicht klar, wieso man bei den heutigen Speicherpreisen sich das antut und in einem komprimierten Format fotografiert - bei Film ist das nochmal ein bissl was anderes, weil selbst gutes 4k60 schnell mal über 400MBit erreicht, aber bei Fotos ist das nicht der Rede wert.
 
Ach Jungs, lasst jedem seine Philosophie.
Es ist der 2. Tag des Jahres, das behält noch genügend Ärger bereit 😉
 
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M.Ing schrieb:
Das sind offen gesagt ziemliche Allerweltsfotos - nix schlechtes, aber halt auch nix besonderes. Das eine Portrait hat übrigens katastrophale Farben, weil - wie er eh schreibt - die Kamera den automatischen Weißabgleich verbockt hat und dann kannst du bei JPG nix mehr machen - außer Notoperationen.

Ich habe auf die schnelle einen Post verlinkt in einem Thread "EF-M 11-22 Post your pictures". Grab dich mal durch seine Gallerie. Da ist sehr viel feines dabei, egal ob das Makro, Portrait, Astro oder whatever ist. Das zeigt mir eigentlich dass der Hass auf JPEG only unbegründet ist wie Andi es ausdrückt unterschiedliche Philosophien funktionieren können und man das nicht pauschal verurteilen sollte. (1, 2, 3, 4, 5)

Desweiteren empfehle ich dir mal heutzutage einen Event-Fotographen zu organisieren. Habe da diverse Angebote aus 2019 und 2020 von unterschiedlichsten Fotographen die allesamt identisch agieren und auch deren Ergebnisse gesehen
Das klassische Paket und die übliche Vorgehensweise lautet wie folgt:
Quick&Dirty-Vorauswahl mit dem Resultat X Bilder pro Stunde mit Fertig-Preset (z.B. 50), eine Auswahl von Y Bildern vom gesamten Event (z.B. 20) die noch mal etwas genauer manuell angesehen / nachbearbeitet werden. Alles andere: Erhebliche Zusatzkosten. RAW vom Fotographen zu erhalten -> 0 Chancen, bzw. in einem Fall: Doppelter Preis. Meine Aussage bezogen sich vor allem auf die Event-Fotographie.

Bei anderen Paketen wie den von dir erwähnten Model-Shoots ist die Paketgestaltung wieder etwas anders, da hier nicht so viele Bilder in Summe anfallen. Aber auch hier wird typischerweise eine Selektion von X Bildern getroffen die dann noch mal etwas getuned werden.
 
-Daniel- schrieb:
Desweiteren empfehle ich dir mal heutzutage einen Event-Fotographen zu organisieren
Genau damit hab ich mein Studium finanziert ;) Kenne die Branche also auch ein bissl von innen...

-Daniel- schrieb:
Quick&Dirty-Vorauswahl (...) Alles andere: Erhebliche Zusatzkosten.
Normalerweise sollen alle Bilder eines Events ja auch eine gewisse Kontinuität haben, ich sehe da das Problem nicht, einen Look über mehrere Bilder zu kopieren. Finetuning musst du ja trotzdem machen, um unterschiedliche Weissabgleiche oder Belichtungen auszugleichen.

Dass Sonderwünsche, die mehr Aufwand verursachen, auch mehr kosten, ist hoffentlich keine Überraschung. BMW stickt dir auch gerne dein Monogramm in die Sitze, wenn du extra Geld einwirfst...bei Events kommt auch der Faktor Zeit dazu, der Kunde will die Fotos ja meistens am besten noch haben, bevor die Gäste wieder daheim sind...

-Daniel- schrieb:
RAW vom Fotographen zu erhalten -> 0 Chancen
Natürlich nicht, wieso sollte ich auch mein gesamtes Material weitergeben? Das geht den Kunden schlicht und einfach nix an - wenn du bei Gordon Ramsay um 300€ essen gehst, ist dort auch nicht inkludiert, dass du ihm in der Küche zuschauen kannst und er dir zusätzlich noch alles aufschreibt, was er tut. Außerdem gebe ich dann die Kontrolle aus der Hand, was mit den Bildern passiert. Ich musste mich schon oft genug mit lustigen Hobbymodels ärgern, die über meine bearbeiteten Bilder dann noch ein Preset geklatscht haben und es dann so aussieht, als ob das mein Werk wäre.

Bei RAW und einem Kunden mit übereifriger Marketingabteilung geht das komplett außer Kontrolle - die meisten Firmen haben auch keinen Plan von den Rechts-Basics: Ein österreichischer Fotograf hat das Sofitel in Wien verklagt, weil diese seine Bilder entgegen der Abmachung weltweit (und modifiziert) weiterverbreitet haben und immerhin (angeblich) 550.000€ erstritten.

Begründete Ausnahmen mache ich hier natürlich schon, zumindest bei TfP: wenn das Model selbst auch fotografiert (hatte grade ein Shooting mit einer, die grade damit anfängt) und Material zum Üben will, habe ich kein Problem damit, die RAWs herzugeben - vorausgesetzt, das Model macht dann die Namensnennung korrekt (Photo: Ich, Edit: Model).
 
Und was hat jetzt Anfänger mit RAW zu tun?
Als Anfänger beschäftige ich mich mit anderen Dingen und würde die geschossenen Fotos auch nach zwei Jahren nicht mehr anfassen, um aus einem Negativ nochmal das beste rauszuholen.

Das JPEG ist ja bereits eine RAW Entwicklung, nur halt vom Kamerahersteller beeinflußt.
 
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andi_sco schrieb:
Und was hat jetzt Anfänger mit RAW zu tun?
Als Anfänger beschäftige ich mich mit anderen Dingen und würde die geschossenen Fotos auch nach zwei Jahren nicht mehr anfassen, um aus einem Negativ nochmal das beste rauszuholen.

Das JPEG ist ja bereits eine RAW Entwicklung, nur halt vom Kamerahersteller beeinflußt.
Ich nehme die Raws zusätzlich auf. Und das seit ich begonnen habe zu fotografieren.

Du kommst einmal in eine Situation, wo du schwieriges Licht hast und ärgerst dich hinterher das Potential deiner Kamera zum Fenster rausgeworfen zu haben. Und für was?
 
Ich fotografiere seit langem in JPEG + RAW und verwende in 99% der Fälle die JPEGs. RAWs dann nur wenn es richtig schlechte Lichtverhältnisse waren und bin sehr zufrieden damit.
Neben der Belichtung kommt es zu 99,9% beim Fotografieren auf die Perspektive an, da kann man noch so oft in RAW ablichten, wenn die Perspektive nicht stimmt, reißt es das RAW bearbeiten auch nimma raus.
 
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JackA schrieb:
Neben der Belichtung kommt es zu 99,9% beim Fotografieren auf die Perspektive an, da kann man noch so oft in RAW ablichten, wenn die Perspektive nicht stimmt, reißt es das RAW bearbeiten auch nimma raus.
Ihr versteht da alle ein bisschen was falsch. Ich fotografiere nicht in RAW, weil ich nachher am PC aus Sch*isse Gold machen will - sondern ich fotografiere RAW, um mir nachher bei der Nachbearbeitung alle Möglichkeiten offen zu lassen. Von Dingen wie Belichtung und Komposition reden wir hier bitteschön gar nicht mehr, weil das sind die Grundvoraussetzungen. Ich kann auch dieses "ich möchte natürliche Bilder machen und bearbeite grundsätzlich eh nicht" nimmer hören, weil auch ein JPG aus der Kamera selbstverständlich bearbeitet ist. Man macht es halt nicht selber, sondern vertraut der Kamera.

Wenn du bspw. eine Landschaft fotografierst und später draufkommst, dass du gerne doch einige Sachen ändern willst, ist das in JPG einfach oft nimmer möglich, weil das File sofort zerbröckelt, wenn du was änderst (z.B. Highlights runterziehen, die bei RAW noch sauber vorhanden sind und im JPG schon ausgefressen).
 
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